Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
swanne k (1051 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| gesetzet habent, dar umb hat er si verflucht und verworffen. swenn der vigbaum wucher træit, so wizzen wir wol daz der | |
| daz er under den læuten sin solt; do sait Taniel, swenn er choͤme, so enwuͤrt dehain chuͤnich mer under den juden. | |
| allen ziten wartent sein mit guten werchen, mit rehtem leben, swenn er chome, daz er uns berait vint. nu schuln wir | |
| den drin altern reinichlichen und chuͤschlichen behaltet, der ist sælich. swenn dem unser herre chuͤmet in swelher waht, in der chintheit, | |
| pilde und der nam des chuͤniges, der wigt zehen pfenning. swenn wir diu zehen gebot der e behalten, so haben wir | |
| so get der tode da ze unsers oren venster in. swenne wir uns suͤntlicheu smæh durch wertlicheu dinch machen, so get | |
| wir daz, so sint uns die hochzit nuͤtz und heilsam. swenn wir si jærlich begen, diz hilig hochzit, so schullen wir | |
| daz wir uns rechter werche untz an unsern tot vlizzen, swenn diser lip ent nem, daz wir dann diu genade besitzen | |
| ze wein verwandelt wart. und wir sein da mit geleret: swenne iemant gelæubich wirt und sich zu der christenheit gehabet, so | |
| den hiligen gelauben den wir enphangen haben, der behuͤt uns; swenn uns der tifel mit unrainen gelusten, mit dehainer bechorung verlaiten | |
| herre, der hilig Christ, der enslæffet hie bei unserm iglichen, swenn wir ze sinem dienst træg und ungeruchich sein, daz wir | |
| hiligen bredigær die erent unsern akcher, daz ist unser leip, swenn si uns strafent umb unser suͤnt. si chratzent die dorn | |
| stadel legen.’ daz snit daz bezaichent daz ent diser werlt, swenne ein islich mensch siner werche en red můz gen vor | |
| chumt. von diu schuͤln wir ze allen ziten bereit sein, swenne er chom, daz wir gewarnt sein. wir schuͤln unser hertz | |
| geburt waren, swie recht die lebten, swie hilich si waren, swenn si von disem ellent schieden, so wurden si nicht sa | |
| wortes enruchet $t und dehain lib zů gotes dienst hat. swenn daz gotes wort in des menschen hertz chumt, swenn er | |
| hat. swenn daz gotes wort in des menschen hertz chumt, swenn er den samen des hiligen gotes wortes vernimet, wan der | |
| bezaichent daz hert hertze, daz ungezaumt hertze, daz hohvertig hertze. swenn daz hilig gotes wort gesagt wirt den hohverttigen, den uͤbermuͤtigen, | |
| gesagt wirt den hohverttigen, den uͤbermuͤtigen, si hoͤrent ez gern, swenn si aver dehain bechorung an get, dehain boͤser wille, so | |
| girischen menschen $t dem ist der schatz lieber danne got. swenn er iht gewint, swie unreht ez sei, daz enlat er | |
| in diu wuͤst und hat uns da mit pilde gegeben, swenn wir in der hiligen tauffe antloz unser suͤnde enpfahen, daz | |
| sein wir aver gelert daz wir got niht schuͤln versuchen. swenn uns dehain not an get, muͤg wir die mit deheinen | |
| lip da mit het gefuͤlt, und gab im sin niemant. swenn der arm mensch sines herren vergizzet und sein gebot niht | |
| daz er sich gærlich in des tifels dienst gemacht het. swenn sich der von den genaden und von der barmung des | |
| iz der menige fuͤr legen. daz tet er dar umb, swenn wir ichtes beginnen, dehains werches, ezzens oder trinchens, daz wir | |
| zů uns cheren. unser herre chert wider zů dem suͤndær, swenn er sein riw enpfæht und im sein suͤnd vergit. er | |
| blůt dar umb, daz es unserr broͤden natur iht widerste. swenn auch wir daz brot da ze dem alter und den | |
| wir auch paz merchen die grozzen guͤt des almæchtigen gotes. swenn man da ze dem alter daz hilig oppfer an richtet, | |
| uns von unsern tæglichen suͤnden erledigent. nu sprichet unser herre, swenn wir daz selb oppfer begen, da mit schuͤl wir sein | |
| daz selb oppfer begen, da mit schuͤl wir sein gehuͤgen, swenn wir sinen hiligen lichnam und sein heres blut enpfahen, daz | |
| da gewesen waren und warten siner chunft und gelaubten daz, swenn er choͤm, daz si erledigt wuͤrden. die hiligen patriarchen, die | |
| do ensachen si sein nicht. die hiligen junger unsers herren, swenn er in sait von siner marter und von sinem tode, | |
| des nicht daz got niht ersterben moͤcht. von den dingen, swenne er mit in icht redet von siner marter und von | |
| unser herre seit in auch ein gelichnuͤsse und sprach also: ‘swenne daz wip gebern schol, so hat si unfroͤud; so si | |
| si hintz dem almæchtigen got, daz si sein hilf erwerve. swenn si mit grozzen ariweiten so getaniu chint gewinnet und si | |
| var aver ich, so sent ich iu den hiligen geist. swenn eu der chuͤmet der refset diu werlt von den suͤnden | |
| mit eu ze reden, des ir nu nicht muͤgt gemerchen. swenn aver der gaist der warheit chuͤmt, der gelert euch alle | |
| red mit eu geret han, so unfrawet sich eur hertze.’ swenn er von sinem tode und von siner auffert icht mit | |
| irdischen dingen nach mir hintz himel.’ er sprach zů in: ‘swen ich von iu var ze himel, so sent ich eu | |
| hiligen wissagen, Abraham, David, Esayas, die heten den hiligen geist; swenn si iht saiten, do sprachen si: ‘hec dicit dominus’. do | |
| ewigen eren mit minem vater und mit dem heiligen geist. swenn er chumt, der heilig geist, so straffet er die werlt | |
| mit eu ze reden dez ir nu nicht muͤget gevahen. swenn der heilig geist chumt den ich eu sent von minem | |
| alles daz der mensch von got wizzen und versten scholte. swenne die sæligen menschen von diser werlt schaident und ze der | |
| und dez hiligen gaistes da si die ewig fræude habent. ‘swenn ich iu den hiligen geist sende, so beginnet ir ze | |
| und des heiligen geistes, daz wir siner beschauunge gesatet werden. swenn wir ichtes geren datz unserm herren und wir des sa | |
| ze der werlt sehent, wan sein zagel ist ze fuͤrchten. swenn wir da ze unserm herren dez brotes geren, so geit | |
| dez brotes geren, so geit er uns dez steines nicht; swenne wir dez eis piten, so git er uns dez schorpen | |
| dez eis piten, so git er uns dez schorpen nicht; swenne wir dez visches gern, so git er uns dez slangen | |
| uns die hiligen zůversicht verliht; er git uns daz brot, swenn er die hiligen minne an uns gevestent. Nu schuͤln wir | |
| vil manich mensch der træge ist ze allem gotes dienst, swenn si den mit straffigen worten, mit dem besem, mit der | |
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