Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
swanne k (1051 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| widerstanten hab, der auch also meins træchteins champf gevochten hab, swenn er nu chuͤmt, der chuͤnich und der herre aller der | |
| seit gewesen. dis rede han ich mit eu geredet, $t swenn diu zeit chome daz es also erge, daz ir denne | |
| den erluͤchtet $t er. daz sint aver unsers herren wort: ‘swenn der selb geist chuͤmet, der geit mir urchuͤnde. et vos | |
| die ir liden muͤzzet, die han ich eu vor geseit. swenn diu zit chom daz ir si von den ungelæubigen juden | |
| mit minem blut erledigen. ich han eus alles vor geseit, swenn diu zeit chom daz ez werde, daz ir gedenchet daz | |
| heilent $t die wunden. die hunt bezeichent die hiligen lerær. swenne uns die heiligen lerær mit ir zungen unser wunden die | |
| nach dem daz da verlorn wær untz er iz fuͤnd; swenn er iz fuͤnde, so næm erz auf sein achsel und | |
| und si doch ævernt, den drot unser herre. er spricht: swenn sich der recht man des rechtes gelaubet und unrecht tůnt | |
| er daz wir ein ander vergeben und unser eigen suͤnte bedenchen. swenn wir den grozzen tramen in unsern augen tragen, wie muͤg | |
| daz ist der grozze trame des wir deheinen war nemen. swenn daz aug unsers hertzen vertunchelt ist mit dem trame der | |
| in mit rechten werchen behalten und den ewigen leip haben. swenn man uns predigt daz heilig eweingelium sant Mathei, Marci, Luce, | |
| erfuͤllen und behalten muͤzzen und unser hertz also gereinen muͤzzen, swenn wir daz oppher, ez sei der salm und ander unser | |
| almusens ze biten; ich weizze wol wie ich tun wil, swenn ich von dem ambt chuͤm, daz mich denn mein junger | |
| tůn? ich mag nicht arbeiten, ich scham mich ze betteln’. swenn wir von disem leib schaiden, so můg wir nicht gearbeiten, | |
| diner gedulticheit so frævel worden, daz si dich selb verchauffent, swenn si daz gůt fuͤr daz recht nement, swenn si daz | |
| selb verchauffent, swenn si daz gůt fuͤr daz recht nement, swenn si daz unrecht vestent und der warheit laugent, den armen | |
| unreinen geist, die lazzent einen stein ob dem andern nicht. swenn der arme mensch einen boͤsen gedanch uͤber einen andern leit, | |
| diu weil uns mein træchtein bitet und unser besserung wartet. swenn uns diu jungist weil chuͤmt, daz schuͤln wir betrachten wie | |
| diu erde mein fuzschamel. der suͤndær slug an sein brust. swenn man datz chirchen an diu brust slecht, daz ist ein | |
| er auf ze himel sach, da mit lert er uns, swenn wir umb unser suͤnt oder umb dehein unser not den | |
| der waz da zů geschaffen, ob er nicht gesuͤndet het, swenn der sæligen zal die zů dem gotes rich erwelt sint, | |
| der sæligen zal die zů dem gotes rich erwelt sint, swenn diu erfuͤllet wær, daz si von dem irdischen paradys hintz | |
| der mit toͤtlichen suͤnden und mit haubthaften suͤnden gevallen ist. swenn der arme mensch suͤndet, so stirbet diu sel; diu suͤnt | |
| treit, so leit der arm mensch innerhalben der stet toter. swenn aver der geist dem vleisch gehenget und die suͤnt mit | |
| auf sten, so richtet sich der tot auf. er sitzet, swenn im sein hertz ze der waren und ze der stætigen | |
| pilde vor zaiget. in git unser herre siner muter wider, swenne er nach sines ewartes rate wider chuͤmet zů der christenheit | |
| die zů dem ewigen tod ziehent, wan ze der wile swenne er dirre wort vergezzen hat. er spricht ze den unsæligen | |
| mich aller erste uz hup,/ du ophert ich den lib./ swanne nu kůmet daz cît/ daz ich den uerwandelen scole,/ so | |
| was ne hein ros so gezale,/ uber berch unde ůber tale,/ swenne er dar uf gesaz,/ daz er ane angest was./ dar | |
| scolt dich niemmir so geschende/ daz er sin icht genizze,/ swaenne er da heime saezze/ in sinem růme,/ daz er uor | |
| alle in grozze not./ Nu můzen wir alle wole chlagen,/ swenne wir hoeren sagen/ die grozzen untruwe,/ so můz uns balde | |
| disem mer garten/ ne lebet nehain man/ den uienten also uorchtsam./ swen in die haiden horent nenne,/ si fliehent sam man si | |
| in genůc./ uerflůchet ist diu můter di in trůc/ unt swanner ie geborn wart./ er fůr aine egesliche uart:/ si bunten | |
| vnde beval iz sime kamerare./ Daz er is also plege./ sowanne man iz haben wolde./ Daz er iz haben solde./ iz | |
| virlorin han./ Lupolt ende erevin./ waren die eldesten sune min./ sowanne ich der vunuer virdage./ dise zvene nemach ich nimmir vir clagen./ | |
| levve./ unde was der aller kunisten eine./ der ie motir barn gehiez./ suenne man in von$/ der kitenin geliez./ Deme nitete nieman einin | |
| Du hast einin stedigen mot./ Daz der got geve got./ Svanne ich vz dime rate gan./ So nevolgich nimer nehein man./ | |
| friderich der herzoge./ E der tuvil kume her zo hove./ Swanner her quame./ Da wir in alle gesechin./ Biden henden sie | |
| uns uwer lachin./ Herce leit icht mache./ Vnde wringinde die hende./ Swanne iz nimit ende./ Wir hotin unsich wole./ Hie sint indeme | |
| meres grunde./ Got der hat gebundin./ Beide ouil unde guot./ Svonnez widir ime dout./ Iedoch si wir reckin./ Widir unsin trethin./ | |
| geniezen./ Der uns gewerden hieze./ Got der gildit harde uil./ Swenne sich der mensche ouir wil./ So tut he unrechte./ Ia | |
| gap im sô hôhen pîn,/ daz ez im sorge brâhte,/ swenn er an kint gedâhte/ und im niht kinde was geborn./ | |
| muostim diu hût von alter wesen/ mit grôzen runzeln überlesen./ swenn er iht sprach deheine stunt,/ sô viel zesamene im der | |
| dem tôde ouch sterben,/ wie sol ich danne werben?/ owê, swenn ich verdirbe/ und an dem lîbe erstirbe,/ wer gedenket danne | |
| dich trüge/ und an sô grôzen dingen lüge./ süezer man, swennich an dir/ den muot bevinde, daz dû mir/ vernemen wilt | |
| leiste/ von herzen werc unde wort./ ein wîssage sprichet dort:/ "swennich geheileget an iu bin,/ niuwen geist und niuwen sin/ gibe | |
| sünden reinet."/ hie mite ist bescheinet/ des reinen toufes reinekeit./ swenn uns der touf wirt angeleit,/ sô sîn wir anderstunt geborn/ | |
| mügen heizen erbegnôz./ //Durch daz bite ich dich durch got,/ swenne dû durch sîn gebot/ den gelouben nemest an dich,/ daz | |
| wie got übel unde wol/ an dirre welte lônen wil,/ swenn er der welte gît ein zil./ daz bescheidet uns alsus/ | |
| durch die selben brœdekeit/ hât er uns einen trôst geseit:/ swenne der sündære/ sîne süntlîchen swære/ von herzen gar beweine,/ er | |
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