Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
swanne k (1051 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| unflat verbern/ und stozen niht die vinger drin./ Der riuspet, swenne er ezzen sol,/ und in daz tischlach sniuzet sich,/ diu | |
| kranken wip./ Und werde iu braht ein empelin/ mit salze, swenne ir ezzen get,/ so sület ir niht grifen drin/ mit | |
| Marke/ besetzet alsô starke/ sô mit gebote sô mit bete:/ swenner in sînen boten tete,/ sô kam diu ritterschaft zehant/ von | |
| und ouge geben/ und sach in, swâ sin mohte sehen./ swenn ez diu vuoge lie geschehen,/ sô gruozte sin vil tougen/ | |
| baltlîcher unde süezer wider,/ dan er ie dâ vor getæte./ swenn er die state hæte,/ sô gruozte ouch er mit ougen | |
| vrô/ und hôhten ir gemüete/ mit vil gemeiner güete;/ und swenne si mit vuogen/ ir state in ein getruogen,/ sô was | |
| des itewîzes unde mîn/ mit êren ledec und âne sîn./ swenn aber alle, die nu sint,/ diu mære sagent, ich habe | |
| jenem rîche,/ //Curnwâle und Engelande/ ein offenbæriu schande./ und ouwê, swenne daz geschiht,/ daz man mich mit den ougen siht,/ daz | |
| ze mâze sî,/ und sît ouch des gemant dâ bî,/ swenn ich an hebe, sô hœret mir,/ und alse ich hürne, | |
| er truoc im harte holden muot/ und tet im wol, swenn er in sach./ in den dingen ez geschach:/ innerthalp den | |
| wirde ich ime verjehende/ umb sînen neven, der hie stât;/ swenn ich im alle mîne tât/ von anegenge her gesage,/ ez | |
| wir ze vröuden solten haben,/ daz ist erstorben unde begraben,/ swenne ir von hinnen kêret;/ hêrre, ir habt uns gemêret/ und | |
| gewalte hât genomen./ wir suln dar selbe zuo zin komen,/ swenne uns got schiereste lât./ swaz man des unseren dâ hât,/ | |
| diu senden ime den prîsant/ unde enbieten ime dâ bî:/ swennez an sînem willen sî,/ daz ers geruoche unde ger,/ daz | |
| bî ime belîben kunde./ //Aber sprach diu küniginne dô:/ ‘Tantris, swennez gevüege alsô,/ daz dir dîn dinc alsô gestê,/ daz dirre | |
| wol ze prîse/ in welhischer wîse./ ir vingere die kunden,/ swenne sis begunden,/ die lîren wol gerüeren/ und ûf der harpfen | |
| der in sluoc, den weiz ich wol;/ daz bewære ich, swenne ich sol./ al iuwer angest leget nider!/ gêt balde ziuwerm | |
| wære der?’ ‘ich weiz in wol/ und wil in bringen, swenne ich sol.’/ ‘vrouwe, ez enist dekein man,/ der sich hier | |
| gerte,/ wan daz man in gewerte/ vrides dâ nâch mêre,/ swenner dekeine kêre/ næme in daz künicrîche/ diz hætes ime heinlîche/ | |
| wât,/ die ir iegelîcher hât,/ und nemen mînes boten war;/ swenne ich in den sende dar,/ sô rîten her ze hove | |
| allem vlîze/ daz es ieman enbîze./ vlîze dich wol starke:/ swenne Îsôt unde Marke/ in ein der minne komen sîn,/ sô | |
| lange stæte./ der getriuwe der hæte/ zwei nâhe gêndiu ungemach:/ swenne er ir under ougen sach,/ und ime diu süeze Minne/ | |
| in zwein vil gedâht/ und gedenke hiute und alle tage./ swenne ich liebe und senede clage/ vür mîniu ougen breite/ und | |
| und muot, mîn hergeselle,/ als er in diu wolken welle./ swenne ich bedenke sunder/ daz wunder und daz wunder,/ daz man | |
| sô der zorn an ir zegât,/ zehant engruonet si niht./ swenne under vriunden geschiht/ dekeiner slahte zornelîn,/ sô ist triuwe ie | |
| den zwîvel unde den wân/ ûf die gewisheit bringet;/ wan swanner daz erringet,/ daz er den zwîvel wâren weiz,/ swes er | |
| künege heinlîch/ und ouch der kemenâten./ mit dem begunder râten,/ swennez zen vrouwen kæme,/ daz ez dâ war næme/ //Tristandes unde | |
| sus beswæret sît./ durch daz wil ich ez übersehen,/ und swenne der tac sol geschehen,/ daz ir von hinnen müezet varn,/ | |
| vînt wesen wil,/ die wîle enschadet er niht ze vil./ swenner sich heinlîche dar,/ sô neme der man sîn selbes war./ | |
| und truoc si hin wider lant./ //Îsôt diu rûndime zehant,/ swenner ze lande kæme,/ daz er einen val dâ næme/ mit | |
| landes ir gevart,/ daz ir iuch, mînen lîp, bewart;/ wan swenne ich des verweiset bin,/ sô bin ich, iuwer lîp, dâ | |
| ich doch vil wol, daz ir/ von iuwerm lebene ziehet,/ swenne ir Îsolde vliehet;/ wan iuwer leben daz bin ich./ iht | |
| der lûtern von Îrlant;/ und wan si Îsôt was genant,/ swenne er sîn ouge an si verlie,/ sô warder von dem | |
| //Alsolhiu mære treip Tristan/ vil ofte wider sich selben an,/ swenne er sîn senftez ungemach,/ //Îsôte_as_blanschemains gesach./ diu viuwerniuwet ime den | |
| und was gedanchaft derzuo:/ er sach si spâte unde vruo,/ swennez mit ihte mohte sîn./ //Vil schiere wart, daz Kâedîn/ ir | |
| er an iegelîcher stete/ niht anders niuwan trûren tete;/ und swenner aber zÎsôte kam,/ sîne rede mit ir ze handen nam,/ | |
| in swilch lant wir quamen,/ daz sich widir vns sazte,/ swenne wir iz betwungen hatten,/ swie uiel der manne irsturbe,/ mit | |
| gesunt uon dinen siechtagen./ zware wil ich dir daz sagen:/ swenne dvͦ dich bikeris/ na der iudischer ewe,/ so wirdes dvͦ | |
| ê/ vnde wil, daz die wole geste./ ez ist recht, swenne wir striten,/ daz sie ouch des dritten biten,/ der sie | |
| necheines mannes lere/ uns der rechten rede nicht uirstore;/ vnde swenne der eine wirt uirwunnen,/ so sule wir eineme anderen ane | |
| des ich hie wil beginnen./ si gânt doch schiere hinnen,/ swenne si diz liet hœrent sagen;/ si mügen kûme vertragen/ daʒ | |
| daʒ hete guldîniu mâl/ und sneit wol îsen unde stâl,/ swenn eʒ mit nîde wart geslagen./ den schilt, den er solte | |
| lie die vinteilen nider,/ oder eʒ gerou in aber sider,/ swenn er die burc ane sach./ dem aber alsô geschach,/ daʒ | |
| sînen zorn und sîne schande./ daʒ er ân erbermde fuor,/ swenne er zornlîche swuor./ die andern swigen alle./ in disem zornschalle/ | |
| daʒ ir enwederm nihtes brast/ swes eime guoten ritter zimet,/ swenn er den schilt ze halse nimet./ //Derbermde was in tiure./ | |
| nu lebet in ritters namen,/ der mac sich unmæʒlîche schamen,/ swenne er disen hof verlît./ ob ir guote liute sît,/ sô | |
| den tumben bestân./ lânt mich daʒ ros vor ûʒ hân./ swenn ichʒ im abe gewinne,/ ich teile dan mit minne/ sîn | |
| mêr:/ die heten alle herzesêr/ durch tôdes vorhte alle vart./ swenne Mâbûʒ erzürnet wart/ und im iht leides wart getân,/ sô | |
| iender vinde/ in dem gevangeme gesinde:/ der ist der tiurste, swenne er kumet/ hin ûʒ, dâ im der luft frumet:/ er | |
| die wâren al mit listen/ nâch ein ander an geleit./ swenne Iweret dar în schreit,/ so envorht er nieman, hôrt ich | |
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