Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
strît stM. (1158 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| intliben. no%;;e unde ſin wip. da ne was inne nehein ſtrît. da ne ſcadet der wolf deme lambe. noh der lewe | |
| der andere ſleht unde gůt. uil fru hůben ſi ein ſtrît. uil lange hertoter ſît. wederer ê wůrde geborn. des was | |
| rehte. $t uon deme alten zîte. daz chom uon eineme ſtrite. ze ſichem an deme uelde. $t da uirlurn ſi gotes | |
| livter. er bezeichenet di livte. di noh ſint in deme ſtrite. Safphiruſ der edele. der bezeichenet di maide. er iſt himellichen | |
| //Der zehende ist ein crisolîte./ der ist guot in dem strîte/ und ist dem golde gelîch,/ daz sage ich iu wærlîch,/ | |
| ist wâr,/ nâhe bî sînem magen./ den sol man ze strîte tragen,/ wan er gesiget ze aller frist,/ swenne der stein | |
| daz im der stein vil sêre frumet,/ swâ er ze strîte kumet:/ sô nement die vîende fluht,/ und büezet ouch die | |
| ist er inne wol behuot/ und ist ouch in dem strîte guot/ und ouch ze teidingen./ dâ muoz im wol gelingen./ | |
| der vuorte ze allen zîten/ den stein mit im ze strîte/ und nam allez oberhant/ über sîne vîende al sant./ eines | |
| vergangen,/ hæt er des steines gedâht/ daz er wær ze strîte brâht./ //Ein stein heizet optaljas./ der ist grüene als ein | |
| hæte./ //Calcedôn ist nâhe gelîch/ dem kappensteine wærlîch./ swâ ein strît sich heben wil,/ ir sî wênic oder vil,/ bringet man | |
| oder vil,/ bringet man in dar enzît,/ sô zergât der strît./ //Sardjus der ist gar rôt./ der ist guot ze aller | |
| und wil iu wærlîche sagen/ man sol in niht ze strîte tragen/ wan im misselinget,/ swer den stein dar bringet./ //Der | |
| man,/ der ein halsperc hât an,/ als er gê ze strîte,/ und ein swert umb die sîten/ od ein bogen an | |
| hân/ und mugen vor im niht bestân,/ und in grôzen strîten/ gelinget im ze allen zîten./ kein diep ist sô karc/ | |
| hant,/ die scheide umb die sîten,/ der ist guot ze strîte:/ er gesiget ze aller stunt/ und wirt von keinem wâfen | |
| rîche./ dîn mennischeit mir sippe gît/ dîner gotheit mich âne strît/ der pâter_noster nennet/ zeinem kinde erkennet./ sô gît der touf | |
| und Tervagant/ wurden dicke an geschrît,/ ê daz ergienge dirre strît./ Terramêr unvuoget,/ daz in des niht genuoget/ des sîne tohter | |
| erschein./ Terramêr wart des enein,/ ûf Alitschanz er kêrte,/ da strît sîn her gelêrte/ des er nimmer mêr wart vrô./ wie | |
| kom manec niuwer schilt al ganz,/ der dürkel wart von strîte./ der breite und ouch der wîte/ bedorfte Terramêrs her,/ do | |
| kom mit kraft./ an der selben zîte/ des hebens anme strîte/ sîne turkopel pflâgen,/ die da gestreut lâgen./ swie si heten | |
| saz, dirre lac./ die ze bêder sîte dâ tohten/ gein strîte, die wâren gevlohten/ in ein ander sêre./ dô gienc ez | |
| von vreuden wart gescheiden./ daz was ein werder heiden./ der strît wart bêdenthalben sûr./ der marchgrâve einen amazzûr/ ouch sluoc: der | |
| wenden./ er vorhte, ez sold in schenden,/ ob er von strîte kêrte./ sîn manheit in lêrte/ daz er einer tjost pflac,/ | |
| kom geruowetiu rîterschaft/ an der selben zîte/ gevarn gein dem strîte/ mit maniger sunder storje grôz./ die vuort ein man den | |
| sunder storje grôz./ die vuort ein man den nie verdrôz/ strîtes noch rîterlîcher tât./ sîn werdekeit noch volge hât,/ daz er | |
| wider în,/ als ob in ninder âder sîn/ von deheinem strîte swære:/ der junge lobesbære/ //Hurte vürbaz in den strît./ Tybaldes | |
| deheinem strîte swære:/ der junge lobesbære/ //Hurte vürbaz in den strît./ Tybaldes râche und des nît/ ist alrêrste um den wurf | |
| die rîter komen./ nû het ouch Halzebier genomen/ schumpfentiure von strîtes nôt:/ sîner drîzec tûsent was dâ tôt/ wol diu zwei | |
| sage/ brâhten Terramêren diu mære,/ daz entschumpfieret wære/ Halzebier von strîtes nôt;/ und daz belegen wære tôt/ Noupatrîs der milte;/ und | |
| daz belegen wære tôt/ Noupatrîs der milte;/ und daz der strît sich zilte/ gein dem her mit manger hurte./ die der | |
| erklancte!/ mit maneger rotte swancte/ Terramêrs bruoder her,/ Arofel, durh strîtes ger./ dô kôs man ûf dem gevilde/ manec zimier wilde,/ | |
| von rabînes poynderkeit/ durh den stoup inz gedrenge reit/ gein strîte ieslîchez her/ der künege von über mer./ da striten Terramêrs | |
| her da bluotigen sweiz/ vor den Franzoysæren rêrte./ in den strît er dô kêrte/ selbe vümfte sîner genôze./ mange rotte grôze/ | |
| gobern/ //Die getouften an der zît./ von ein ander si der strît/ mit maniger hurte klôzte./ der heiden her dô grôzte/ von | |
| die leithunde/ oder als ein kelber muoter lüet./ von ir strîte wart gemüet/ vil der kristenlîchen wer./ des künec Gorhandes her/ | |
| Terramêr enpfangen/ wart sus von der getouften diet:/ si buten strîtes gegenbiet,/ ê daz si überkraft betwanc./ des manger sêle wol | |
| wern./ daz ruowen mit der bîte/ und den wehsel ame strîte/ gap Terramêr von Cordes./ der sêle riuwe hordes/ vil ûf | |
| streben/ nâch tôde als er niht wold leben./ //Bertram dô strîtes ernande./ seht ob in des mande/ Munschoy diu krîe,/ oder | |
| niune dô/ und wol ze sehen ein ander vrô./ der strît gedêch wider ûf den plân,/ dâ wart ez von in | |
| tôt dâ lac,/ unz an ehte die sint gevangen./ der strît was sô ergangen:/ Munschoy der krîe was geswigen;/ sîniu zweinzec | |
| klageten,/ der den vater, der den bruoder./ in wâren ir strîtes muoder/ mit swerten alze wît gesniten,/ und doch mit manlîchen | |
| râche geben/ umb sînen schaden den er kôs./ in dem strîte er gar verlôs/ sîne vierzehen man./ dô wart er gehurtet | |
| im ligen sach/ des werden Vîvîanses schilt./ ûf dem was strîtes sus gespilt:/ //Hâtschen, kiulen, bogen, swert,/ mit spern gein dem | |
| jâhen,/ dîn blic wære ein meien zît,/ und dîner clârheit âne strît/ möhte wünschen ieslîch vrouwe./ in lufte noch bî touwe/ nie | |
| künec Castablê von Comîs./ (do sach der marcrâve wîs,/ der strît wolt in dâ niht vergên.)/ der künec Tampastê von Tabrastên./ | |
| zwein künegen hôch gemuot./ daz wâren rîter als guot,/ gein strîte rehte vlinse./ gein einem swærem zinse/ die helde bêde lâgen,/ | |
| mit ellen truoc/ undz vil genendeclîchen sluoc,/ wand er mit strîte kunde/ und niemen vür sich gunde/ deheinen prîs ze bejagen./ | |
| an:/ ein bezzerz daz der tôte man/ gein im ze strîte brâhte,/ balde er des gedâhte,/ mit zimierde leit erz an | |
| benamen durh dîne minne wern./ mir enhât hie niemen vollen strît;/ mîn her wol ebenhiuze gît/ von Grikulânje unz an den | |
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