Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
strît stM. (1158 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| in dem puneize solte hân genomen./ ich bin ze disem strîte komen/ so der schûr an die halme.’/ //[V]on pusînen galme/ | |
| mit ungevüeger hers kraft/ beneben an die rîterschaft,/ dâ mit strîte ê sêre was gekriget/ und noch enwederthalp gesiget./ dâ was | |
| ir dâ was ze bêder sît,/ die wâppen truogen ime strît,/ swaz man der dâ wesse,/ als ob si in einer | |
| manec leben wart dâ übersigelt/ mit des tôdes hantveste./ von strîtes überleste/ //[D]â mohte maneger sprechen./ dâ was slahen unde stechen/ | |
| meres ünde/ walgen ûf und ze tal:/ sus vuor der strît über al,/ hie ûf slihte, dort ûf lê./ si dolten | |
| dolten ach und wê,/ die mit Poydwîz kômen in den strît,/ driu her den man vil prîses gît./ daz eine der | |
| kœme diu vluot,/ diu sô grôze rîterschaft dâ tuot./ der strît begunde vellen/ eteslîchem sînen gesellen,/ disem den herren, dem den | |
| waz hers ze bêder sît dâ lac,/ die von dem strîte töuten!/ wie si den orsen streuten/ mit manegem gezimiertem man!/ | |
| der kristenheit;/ mit den man ê doch vaste streit:/ sîn strît si dorfte lützel müen./ nu alrêste sach manz velt erblüen/ | |
| si wâren aber sneller sus ze vuoz./ die tâten inme strîte buoz/ des lebens manegen kristen man./ niht ander wâppen si | |
| dicke:/ der heiden pfelle blicke/ gein sunnen kunde vlokzen./ der strît begunde tokzen,/ als ûf dem wâge tuot diu gans./ dâ | |
| funtâne,/ dâ bî Vîvîanz lac tôt,/ des endes sich der strît erbôt./ nû was diu schar von manegem lant/ über daz | |
| daz was gar umb sus gestriten:/ ir habt nû rehtes strîtes erbiten./ hie kumt der von Tenabrî,/ sinen goten nâhen bî./ | |
| vür gâhen durh ir prîs:/ swen ie sîn herze in strît getruoc,/ der vunde dâ strîtes noch genuoc./ von Salemye Ektor/ | |
| swen ie sîn herze in strît getruoc,/ der vunde dâ strîtes noch genuoc./ von Salemye Ektor/ vuorte den vanen hôhe enbor;/ | |
| geschach ze bêder sît,/ dô der vane kom in den strît,/ der brâhte den grôzen swertklanc./ dâ was von storjen grôz | |
| grôzen swertklanc./ dâ was von storjen grôz gedranc/ gein dem strîte durh vür komen,/ die doch heten wol vernomen,/ swer die | |
| ræche/ Terramêrs gerihte./ dâ wart des tôdes phlihte/ in dem strîte wol bekant./ ze bêder sît si sazten phant/ diu nimmer | |
| kristen hant,/ swâ der sehs vanen dehein/ ob im ime strîte erschein./ ir krîe ouch wâren gemeine./ Heimrîch al eine/ mich | |
| vor und hinden drûf sîn segen/ (des wolt er im strîte phlegen),/ gesniten ûz einem borten/ ein kriuze mit drîen orten,/ | |
| ouch truoc gelîch/ ûf einem brûnem samît,/ dô den überlesteclîchen strît/ im brâhte sînes sunes sweher./ iuwer iegeslîchen hât diu heher/ | |
| ime walde:/ alsô wart ouch dort der alde/ durh sînen strît beruofen./ er und die sîne schuofen/ sölhen rûm mit den | |
| künic Cernubilê/ gein dem der wîz sô der snê/ ime strîte truoc den bart,/ mit der finntalen niht bewart./ Heimrîch was | |
| klagen./ die ir leben dannen solten tragen,/ ob si nimer strîtes gegerten/ mit lanzen noch mit swerten,/ die ze bêder sît | |
| viuwers ûz helmen spranc,/ dâ der vogt von Baldac/ selbe strîtes sich bewac!/ der getorste und mohte./ lützel iemen daz getohte,/ | |
| man!/ dû hâst uns schaden vil getân;/ ich gibe dir strît, sît dû des gers.’/ grâve Milôn von Nivers/ was der | |
| lieht./ dise ehte mohten strîten niht/ ê daz in gap strîtes kleit/ der mit der stangen vor in streit./ der sluoc | |
| daz kunder wol al sîn leben/ halt an sô grôzem strîte,/ swa der gerende kom bezîte./ der rede sî nû hie | |
| ûz Willehalms geslehte/ ze orse und wol bereite./ in den strît gap in geleite/ ir nifteln Alyzen soldier./ nu ersâhen si | |
| wand er al den tac/ zorse und ze vuoz der strîte pflac,/ des noch sîn prîs hât lobes lôn./ nu bekant | |
| sô heten grœzer ungemach/ //Dise ehte von im gewunnen./ des strîtes wart begunnen/ an den künec von Falfundê:/ si tâten im, | |
| die tôten/ wol zeln, die daz tâten./ nû was der strît gerâten/ zeinem alsô verrem rucke/ von der drîer künege drucke,/ | |
| Purrel ie hôhen prîs gewan,/ swenn er mit dem swerte/ strît enpfienc und strîtes werte./ nû wart er wol innen des,/ | |
| prîs gewan,/ swenn er mit dem swerte/ strît enpfienc und strîtes werte./ nû wart er wol innen des,/ daz ein sîn | |
| manegem lant?/ die muosen mit in lîden nôt./ der heiden strîtes herte tôt/ was, Poydwîz und Halzebier./ dâ vlôch manec edel | |
| hôch mit hôher ahte/ hât rœmisch krône vor ûz den strît,/ daz ir niht ebenhiuze gît:/ so scharpf ist rœmisch krône | |
| rîche,/ dennoch hât mêr Altissimus./ der schuof iz in dem strîte alsus:/ swaz amazûre und eskelîr/ dâ wâren mit dem von | |
| wazzer Larkant./ dennoch dâ manc getouftiu hant/ vent vil werlîchen strît./ wan swâ die lücken wâren wît,/ dâ si durh mohten | |
| herren von mâgen beiden/ schiet ân urloup manec heiden/ von strîtes überlaste./ volleclîche lanc drî raste/ ein kiel anem andern stuont,/ | |
| vörhen rôtiu mâl:/ rôt wurden vische über al/ von dem strîte in Larkant./ ouch wart der Provenzâlen lant/ von manger vlühteclîchen | |
| diu Schoyûsen ecke/ in durh al sîn harnasch sneit./ den strît mit hurte underreit/ der künec von Lanzesardîn:/ Canlîûn tet da | |
| niht langer dô gebiten,/ mit vluht ein ende nam der strît./ daz klagete al sîne kumenden zît/ Terramêr der werde./ sus | |
| dicke wart, sô kom der tac/ daz Tybalt gein mir strîtes pflac./ vor dem möht ich hie wol genesen,/ swenne ze | |
| ich in als ein helt / morgen holen hie durch strît / ze rehter âventiure zît; / od ich bin der | |
| die rîter alle vrô. / des andern morgens kom durch strît / ze rehter âventiure zît / der vil tugenthafte gast | |
| ich wol, wan daz ist der / dem an deheinem strîte nie / von sîner zagheit missegie; / geg%..en dem wil | |
| die knappen vor. / er reit stätelîche dan. / ze strît%..e was er ein wîse man, / wand er hêt ofte | |
| sol / daz dem herren Gâwein ie / an dem strîte missegie; / doch wil ich im des prîses jehen: / | |
| ir gelîche bî der zît; / si was benamen âne strît / diu schœnest die er ie gesach; / des prîses | |
| älliu lant / von sîner grôzen manheit. / swaz er strîtes ie gestreit, / daz im dar an nie missegie, / | |
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