Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
strît stM. (1158 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| hân,/ des man vür Barlââmen wielt/ und ûf des kamphes strît behielt./ der kristen man dâ wênic vant:/ gerûmet hâten sie | |
| dûhte des, daz stüende im baz./ dô stuonden ûf kamphlîchen strît/ die meister an der selben zît./ einhalp dô wart brâht | |
| hiute sîn gemant./ //Uns hât alhie diu kristenheit/ vil grôzen strît vürgeleit:/ sie velschent unser lêre/ und unser gote sêre./ der | |
| die meister swigen an der zît./ sie liezen den krieclîchen strît:/ sie kunden im gantwurten niht/ nâch sîner wîslîchen vergiht./ dô | |
| Kaldêjen man erkôs/ vor dem künege sigelôs/ an disem selben strîte sâ/ mit gemeiner volge aldâ./ //Dô sprach der gotes wîgant/ | |
| sâhen alle einander an:/ sie dûhten sich dâ sigelôs,/ ir strît des kamphes sic verkôs,/ sie muosten alle dô gedagen,/ sie | |
| des siges an der selben zît./ gelâzen wart der Kriechen strît./ //Nachor zuo dem künege sprach,/ dô man des siges im | |
| grœsten schar,/ diu dâ vor ie wart erkant,/ rûmden durch strît daz lant;/ die alle sturben âne wer/ in dem rôten | |
| mit rehte habe/ ir gelimph gebrochen abe,/ daz sie den strît hânt gelân./ mit rehte ich überwunden hân/ die Kriechen unde | |
| mit volge an dirre zit/ lânt und gelâzen hânt den strit./ tuot rehte! lât daz trügeleben,/ an daz ir iuch habet | |
| dô gebôt der künic sâ,/ daz sich schiede des kamphes strît;/ diz was an der vesperzît./ dô schieden sigelôs von dan/ | |
| sich/ ze grôzen slangen egeslich,/ die gên im kêrten manegen strît./ dar nâch in vil kurzer zît/ sô machte sich des | |
| er vorhte, als er vereinde,/ daz in dan des tiuvels strît/ mit vlîze muote zaller zît./ vil herzeclîche jâmert in/ nâch | |
| sparn/ des lîbes leben, ein kurzez zît,/ daz dîn êhaftiger strît/ den lôn neme von gotes hant/ ze rehte, der dir | |
| durch die werden wip,/ Menegen werlichen lip/ Brahte in des strites schoͮwe/ Sines herzen vroͮwe/ Die im sin hohgemuͤte/ Croͤnde mit | |
| der rotte sin/ Stille unz an die stunde/ Das der strit begunde/ Herten die lenge,/ Und danne in das gedrenge/ Mit | |
| tac und alle zit/ So gros als da man wider strit/ Ze hohgeziten schallet vil./ Singen, sagen, saiten$~spil/ Und swas ze | |
| dranc/ Vil nach unz an das ander velt,/ Niht ane strites wider gelt./ Den sinen rief do wider dan/ Der edel tugende | |
| mit úberkraft/ Den gesten an der selben zit/ Hate úberwegenden strit./ Dis erschal al durch das lant,/ Diu m#;eare wurdent schier | |
| was ime niwit lieb,/ dô er in ubirlas:/ daz der strît irgangen was,/ daz stunt dar inne gescriben/ und wer dâr | |
| der êrre,/ der dâ zô der zît/ irhûb den freislîchen strît./ ûf Bucifale er reit./ nie man ne bescreit/ dichein ros | |
| ecken/ und vohten mit nîde./ alle di volcwîge,/ sturme unde strîte,/ di von Darien gezîte/ al biz her sint geschît,/ di | |
| an allen sîne lîbe./ iz treget wol âne zwîbel/ in strîte und in sturme/ berhfriden unde turme/ und rîter dar inne./ | |
| bedwungen/ âne fehten ein wîb./ waz hilfit dir nû manic strît,/ den du lange hâs getân./ nû mahtu rehte wol verstân,/ | |
| munt/ mit gruozze welle tuon gesunt!/ //Si prîsent alle sunder strît/ den sumer mit den bluomen rôt/ und hânt des winters | |
| ê/ mîniu jâr an disiu zît?/ ez ist ein jæmerlicher strît,/ der niht anders trôstes gît:/ wan danne an dem ende | |
| //Daran gedenke, des ist zît:/ ein man sol lâzzen sînen strît/ wider den (dêst êre getân),/ der sîne wer het gar | |
| orten,/ davon vil manger todt geleit/ und nymer mer gehebet streit/ und setzet nicht mer schapel auf die porten./ | |
| ôwê, Minne, wild daz tuon, so tuoz inzit,/ wan sender strît $s wil mich erslân./ //Frowe mîn, ich man der rechten | |
| vol $s so manger êren,/ daz ist gar âne allen strît./ Sî sint milt und minnenklîch gistellet/ und hânt dâbî tugende | |
| war!/ //Minne, dîn süez twingen/ hât betwungen mich/ in sûren strît; ringen/ tuost du mich mit sender nôt./ Dû gîst mir | |
| ein irren jehen:/ dist allez wider der minner heile ein strît./ Swie vil keinen $s daz irret, sô irrtz mich noch | |
| tuot krank $s von schœne wunder/ und ouch der voglîn strît,/ Diu sô $s suoz diu schœne/ lobten mit gidœne./ wer | |
| der vil süezzen mündel rôt!/ //Ich muoz belîben/ ân allen strît/ vil undertân/ der ich gar eigenlîchen bin./ Min kan vertrîben/ | |
| bî andern schœnen frouwen gân./ Si dûhte mich ân allen strît/ diu beste und dâbî wolgetân./ Da was von frouwen ein | |
| hât si dort herze unde sin/ Von mir gescheiden âne strît./ mîn trôst, mîn heil gar an ir lît:/ ir lîb | |
| einem bache./ //Diu vil liebiu sumerzît/ hât gelâzzen gar den strît/ dem ungeslahten winter lang./ Ach, ach, kleiniu vogellîn/ müezzen jârlang | |
| und al den sin/ twinge er von liebe (dêst mîn strît/ vür kumftig leit, $s vür starkez misselingen),/ Mâzze sich alsô | |
| liechten meien zît./ zergangen ist des winters nît:/ gar âne strît/ diu heidiu lît/ in bernder blüete wol bedacht./ Mit grüenem | |
| wandels niender niht an ir/ wan daz eine, das ir strît so vesten/ Also strîteclîchen gên mir kêret,/ sît mîn herze | |
| dar, wan dar so strîteclîchen treit,/ Daz ich hân den strît verlân./ tuot ir mir sus, tuot ir mir sô,/ daz | |
| ê sleht alsam ein hant, $s nu sint drunder michel strîte./ Swa man dem ungetriuwen man die triuwe wider gît,/ da | |
| bekleidet –/ unde mir daz allez leidet/ der vil lieben strît!/ //Sô hât sî mich in ir huote,/ daz ich weder | |
| ich mîn als ir bisunder,/ ich enwolt ir wîbes güete/ strîtes nicht erlân./ Nû lig ich gewaltes under:/ sî hât mîn | |
| ich der unmære,/ diu mir wol behagt./ Sol der ungemeine strît/ lengiu zît/ wern, vil sende swære/ mich dem tôde gît./ | |
| gît:/ Ir lôn ist bezzer danne golt,/ daz wizzent âne strît!/ Sît undertænig Minne, werden leigen:/ si kan wol fröide in | |
| uberwinden unde uertriben in dvrch ſine hohcuart uon himele. Der ſtrît, der ſante Iohanneſ eroffent wart, der iſt alle tage umbe | |
| sînen brûder hêrn Loth, der gevangen was, unde in mit strîte wider erlôste von dem gevencnisse. $t An der widerverte begegente | |
| waren under den Juden, die Gotes rittere waren, die strîten strîte, die Gote wole gevielen, unde die bôsen unde die ungeloubigen | |
| cîten ouch hûtere solde haben. Wir gedenken ouch des lobelichen strîtes, der wert vor Gote was, der rittere, die dâ heizent | |
Ergebnis-Seite: << 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 >> |