Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
strît stM. (1158 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| werder man entsetzet/ hinderz ors ûfn acker./ si wârn ir strîtes wacker./ vil fremder krîe man dâ rief./ manc vole ân | |
| Astor/ den zingeln aller næhste vor:/ da ergienc manc hurteclîcher strît./ dicke Nantes wart geschrît,/ Artûss herzeichen./ die herten, niht die | |
| si schrîten Nantes nâch ir siten/ hie od swâ si strîtes biten:/ daz was ir krîe unde ir art./ etslîcher truoc | |
| poynder slôz!/ sîn jungez herze was sô grôz/ daz er strîtes muose gern:/ des enmoht in niemen dâ gewern/ volleclîch (daz | |
| was gevancnusse leit,/ die frou Ginovêr dolte,/ dier dâ mit strîte holte./ ___dô punierte Lôtes suon./ waz mohte Meljacanz nu tuon,/ | |
| urhap./ sîn nîgen er gein himel gap,/ //Daz got ir strîtes gegenniet/ des tages von ein_ander schiet./ des was ir helendiu | |
| ie truoc/ ame grif die grœsten wîte/ nâch heiden worte strîte./ si was alumbe wol sô hôch,/ unt dâ si gein | |
| ergangen/ Ereckes enpfâhen,/ dô er begunde nâhen/ Artûs nâch sîme strîte,/ unt dô frou Enîte/ sîner freude was ein condewier,/ sît | |
| der geisel da’z Gynovêr sach,/ unt dô ze Tulmeyn ein strît/ ergienc in dem kreize wît/ umben spärwære./ Idêr fil Noyt | |
| dôz was sô/ daz ez ir keiner marcte dô./ ___durch strît si drungen gein der tür:/ Gâwân stuont ze wer derfür./ | |
| bret, wol erleit, wît:/ daz brâht si Gâwâne in den strît./ an eim îsenînem ringez hienc,/ dâ mit ez Gâwân enpfienc./ | |
| wart ze Schanfanzûn erzeiget/ unt ir hôher muot geneiget./ in strît si sêre weinde:/ wol si daz bescheinde,/ daz friwentlîch liebe | |
| unze der künec gewâpent wart:/ er huop sich selbe an strîtes vart./ //___Gâwân dô muose entwîchen,/ doch unlasterlîchen:/ Unders turnes tür | |
| aldâ):/ si wæren junc oder grâ,/ die blûgten an ir strîte./ Gâwân spranc an die wîte,/ //als tet ouch Kyngrimursel:/ gein | |
| ___dô der vride wart getân,/ daz volc huop sich von strîte sân,/ manneglich zen herbergen sîn./ Antikonîe de künegîn/ ir vetern | |
| mîn munt/ daz lûtr gemüete trüebe wart./ gunêrt sî diu strîtes vart,/ die ze Schampfanzûn tet Vergulaht:/ wan daz was im | |
| gein wîbes scherme vlôch,/ dâ solt ellenthaftez jagen/ an sîme strîte gar verzagen,/ op dâ wære manlîch zuht./ hêr Vergulaht, iurs | |
| hân ich prîs, derst denne tôt./ mir frümt sîn angestlîcher strît/ vil engez lop, mîn laster wît./ daz sol mir freude | |
| drô wær sô snel,/ der solt och gâhen in den strît./ ir habt gedrenge oder wît,/ man mac sich iwer lîhte | |
| begundet./ dennoch ir mêr wol kundet:/ swâ man ie gein strîte dranc,/ dâ tæt ir wîbes widerwanc./ swelch künec sich læt | |
| sprach: wand im was sprechens zît:/ "swâ ich kum zuome strît,/ hân ich dâ vehtens pflihte/ ode fluht mit ungeschihte,/ bin | |
| ___swer vehten welle, der tuo daz./ bin ich gein dem strîte laz,/ ich vreische iedoch diu mære wol./ swer prîs ime | |
| laz,/ ich vreische iedoch diu mære wol./ swer prîs ime strîte hol,/ des danken im diu stolzen wîp./ ich wil durch | |
| scharpfen pîn./ waz Wolfhartes solt ich sîn?/ mirst in den strît der wec vergrabt,/ gein vehten diu gir verhabt./ wurdet ir | |
| inne/ bî der küneginne,/ unz daz der tac liez sînen strît./ diu naht kom: dô was ezzens zît./ môraz, wîn, lûtertranc,/ | |
| sô wol ze wer/ als Munsalvæsche: swâ diu stêt,/ von strîte rûher wec dar gêt./ bî sîme gemach in hînte lât:/ | |
| swert wârn gehangen:/ diu wârn in undergangen,/ Gâwâns knappn, ans strîtes stunt,/ daz ir decheinr was worden wunt:/ ein gewaltec man | |
| Artûse reit?/ ober liep od herzeleit/ sît habe bezalt an strîte./ habt er sich an die wîte,/ oder hât er sider | |
| herten wîgen/ hât er sich schumpfentiure erwert,/ den lîp gein strît alsô gezert,/ swer prîs zim wolte borgen,/ der müesez tuon | |
| ern wiste war,/ sô daz diu Munsalvæscher schar/ in mit strîte gar vermeit./ des grâles vremde was im leit./ //___Swerz ruocht | |
| iu sus geschach/ in dirre heileclîchen zît./ hât iuch angestlîcher strît/ in diz harnasch getriben?/ ode sît ir âne strît beliben?/ | |
| angestlîcher strît/ in diz harnasch getriben?/ ode sît ir âne strît beliben?/ sô stüende iu baz ein ander wât,/ lieze iuch | |
| hêr, wâ nâmen si den nît,/ dâ von ir endelôser strît/ zer helle enpfâhet sûren lôn?/ Astiroth und Belcimôn,/ Bêlet und | |
| mîn werlîchiu hant/ sich næhert dem prîse./ ist got an strîte wîse,/ der sol mich dar benennen,/ daz si mich dâ | |
| dar benennen,/ daz si mich dâ bekennen:/ mîn hant dâ strîtes niht verbirt."/ dô sprach aber sîn kiuscher wirt/ "ir müest | |
| für der gransprunge zît,/ mit selher jugent hât minne ir strît:/ sô twingts ir friunt sô sêre,/ man mages ir jehn | |
| des grâles kraft/ streich er wazzer unde lant./ von sîme strîte uns freude swant./ ___dîns œheims strît man prîsen/ muoz: des | |
| unde lant./ von sîme strîte uns freude swant./ ___dîns œheims strît man prîsen/ muoz: des spers îsen/ fuort er in sîme | |
| freude in daz herze mîn:/ durch si tet ich vil strîtes schîn./ des twanc mich ir minnen kraft/ gein der wilden | |
| ich alsus koufte:/ der heidn unt der getoufte/ wârn mir strîtes al gelîch./ si dûhte mich lônes rîch./ //___Sus pflac ichs | |
| sô zweient sich die sinne."/ "hêrre, ich namz in eime strît./ swer mir dar umbe sünde gît,/ der prüeve alrêrste wie | |
| wasez ouch über des jâres zît./ gescheiden was des kampfes strît,/ den der lantgrâve zem Plimizœl/ erwarp. der was ze Barbigœl/ | |
| frî,/ sît er von Tschanfanzûn geschiet,/ op sîn reise ûf strît geriet,/ des jehen diez dâ sâhen:/ er muoz nu strîte | |
| strît geriet,/ des jehen diez dâ sâhen:/ er muoz nu strîte nâhen./ ___eins morgens kom hêr Gâwân/ geriten ûf einen grüenen | |
| werlîchen lîp/ hât, daz si schildes pfligt?/ op si sich strîts gein mir bewigt,/ wie sol ich mich ir danne wern?/ | |
| was gesniten/ mit der glâvîne wît./ alsus mâlet si der strît:/ wer gults den schiltæren,/ ob ir varwe alsus wæren?/ der | |
| gerne ob ir der sît,/ der durch mich getorste lîden strît./ daz verbert, bedurft ir êre./ solt ich iu râten mêre,/ | |
| doch wer ir bêdiu sît./ er muoz dar umbe enpfâhen strît,/ durch die frouwen eine,/ unt durch iuch harte kleine./ man | |
| Gâwân/ des junchêrren runzît:/ daz was ze kranc ûf einen strît./ ez hete der knappe dort genomn,/ ê er von der | |
| enstrûche ouch über daz runzît?/ wil er mir denne bieten strît/ aldâ wir bêde sîn ze fuoz,/ ob mir halt nimmer | |
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