Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
strît stM. (1158 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| recken bestân.«/ Mit ûf erbunden helmen $s in was ze strîte nôt./ diu edel küneginne $s bat und gebôt/ daz siz | |
| $s hie bî Rîne vil,/ dâ von ich iu des strîtes $s râten niht enwil./ si habent wider einen $s ie | |
| ir iz getân.«/ die Sîfrides degene $s heten dô gên strîte wân./ Dô sprach aber Kriemhilt: $s »nu tragt mit mir | |
| gebreste $s oder wen wir hân verlorn/ hie in disem strîte $s durch den Gelpfrâtes zorn.«/ Si heten vlorn viere, $s | |
| nôt./ in hundert und uns viere $s beliben in dem strîte tôt.«/ Wir kunnen niht bescheiden, $s wâ si sich leiten | |
| übermüeten degene $s ein ander sâhen si an./ Swer den strît dâ hüebe, $s sô wære dâ geschehen,/ daz man den | |
| hin ze hove gân,/ sone tar unser herren $s mit strîte niemen bestân./ Wie dicke ein man durch vorhte $s manigiu | |
| mâge tôt./ Sô wir danne beide $s komen in den strît,/ ir zwêne oder viere $s in einer kurzen zît/ sprungen | |
| leide niht getân,/ daz ich die degen küene $s mit strîte welle bestân./ Diu bete dich lützel êret, $s vil edeles | |
| im durch ir schœne $s diu vrouwe wol gezam,/ mit strîte wânde er dienen $s daz minneclîche wîp./ dar umbe muose | |
| den lîp.«/ Dô diu küneginne $s Blœdelînen lie/ in des strîtes willen, $s ze tische si dô gie/ mit Etzel dem | |
| hete swinde ræte $s an die geste getân./ Dô der strît niht anders $s kunde sîn erhaben/ (Kriemhilt ir leit daz | |
| man den recken $s vil harte hêrlîche gân./ Alsô der strîtes müede $s ûz dem hûse spranc,/ waz iteniuwer swerte $s | |
| si im zuo./ jâ kom ir eteslîcher $s in den strît ze fruo./ dô gie er vor den vîenden $s als | |
| began./ Dô sah der vogt von Rîne $s ungescheiden den strît;/ dô sluoc der fürste selbe $s vil manige wunden wît/ | |
| daz tet er grœzlîche schîn./ Dô kom ouch zuo dem strîte $s der starke Gêrnôt./ jâ frumte er der Hiunen $s | |
| grœzlîchen sêr./ Der junge sun vroun Uoten $s zuo dem strîte spranc./ sîn wâfen hêrlîchen $s durch die helme erklanc/ den | |
| friunt unde mâge $s von Burgonden lant,/ gehabet ûf des strîtes, $s lât hœren unde sehen,/ waz hie dem degene $s | |
| ouch gebôt,/ si habten ûf mit swerten $s in des strîtes nôt./ daz was gewalt vil grôzer, $s daz dâ niemen | |
| dem hûse $s mit iuwerm vride gân/ von disem herten strîte $s mit dem gesinde mîn:/ daz wil ich sicherlîchen $s | |
| von den Burgonden an./ Dô was ir ietwedere $s ze strîte starc genuoc./ swaz Gunther und Îrinc $s ûf ein ander | |
| si alle wolden wænen, $s daz der helt guot/ ze strîte nimmer mêre $s geslüege keinen slac./ Îrinc doch âne wunden | |
| Kriemhilde rehte kunt,/ waz er von Tronege Hagenen $s mit strîte het getân,/ des im diu küneginne $s vil hôhe danken | |
| er warte, ob iemen wolde $s noch zuo z$’in mit strîte gân./ Der künec klagete sêre, $s sam tet ouch sîn | |
| stân/ noch wol zweinzec tûsent: $s si muosen dâ ze strîte gân./ Sich huob ein sturm herte $s zuo den gesten | |
| erstorben; $s er kom gesunder wol dar für./ Der herte strît der werte $s unz iz diu naht benam./ dô werten | |
| uns ist getân:/ si sehent uns noch begegene $s in strîte ir etelîchen stân.«/ Dô sprach von Burgonden $s Gîselher daz | |
| verwitwen ze fruo./ Swenn%..e ir und iuwer recken $s mit strîte mich bestât,/ wie rehte unvriuntlîche $s ir daz schînen lât,/ | |
| $s dise recken hêr,/ daz nimmer iuch gerüeret $s in strîte hie mîn hant,/ ob ir si alle slüeget $s die | |
| alsô küenen $s bî den türn stân,/ daz Rüedegêr des strîtes $s mit grôzen sorgen began./ Durch mortræchen willen $s sô | |
| enwolde in vor im lâzen $s niht komen in den strît./ si funden, daz si suochten, $s an den ellenden sît./ | |
| ein grimmec man./ swaz er dâ vor hête $s in strîte getân/ den Etzelen recken, $s daz was gar ein wint./ | |
| $s die Guntheres man./ dô sach man Wolfpranden $s in strîte hêrlîche gân./ Dô vaht, alsam er wuote, $s der alte | |
| als im sîn ellen riet./ hey waz er in dem strîte $s guoter helme verschriet/ den sînen vîanden, $s Dietrîches swester | |
| $s dô den ende dâ gewan./ Dô drungen zuo dem strîte $s die Dietrîches man./ si sluogen, daz die ringe $s | |
| niht lenger gesîn.«/ Zuo Gîselhere kêrte $s Wolfhart in den strît./ dô sluoc ir ietwedere $s vil manege wunden wît./ sô | |
| z$’iu sâhet gân?/ ir jâhet, daz ir eine $s mit strîte woldet mich bestân.«/ »Jane lougent iu des niemen«, $s sprach | |
| mit listen wider sluoc,/ unz daz er Hagenen $s mit strîte doch betwanc./ er sluoc im eine wunden, $s diu was | |
| herze in dar_an niht betrouc,/ er stahel, swa er ze strîte quam,/ sîn hant dâ sigelîchen nam/ vil manegen lobelîchen prîs./ | |
| des rîtertât uns manegiu sêr/ frumt, und sîn geselleschaft:/ ir strît hât kunst unde kraft./ sô hât hie mangen soldier/ von | |
| gerochen Isenhart/ "an uns mit zorn. naht unde tac/ unser strît vil nâch gelîche wac:/ man beslôz ir keine sît./ uns | |
| man beslôz ir keine sît./ uns gît vor ähte porten strît/ des getriwen Isenhartes man:/ die hânt uns schaden vil getân./ | |
| von über mer./ ___ieslîcher porte ein fürste phliget,/ der sich strîtes ûz bewiget/ mit sîner baniere./ wir haben Gaschiere/ gevangen einen | |
| sich dicke alsam ein wit,/ daz im krachten diu lit./ strît und minne was sîn ger:/ nu wünschet daz mans in | |
| rôt golt./ sîn dienest nam der minnen solt:/ ein scharpher strît in ringe wac./ diu küngîn in dem venster lac:/ bî | |
| flugen/ von des küenen Hiutegêres sper:/ ouch valt in sînes strîtes wer/ hinderz ors ûf dez gras./ vil ungewent er des | |
| Schotten her,/ und bitet si daz si uns verbern/ mit strîte, op si des wellen gern:/ und komt nâch mir in | |
| bluome an mannes schœne!/ sîn varwe an schœne hielt den strît,/ unz an zwên die nâch im wuohsen sît,/ Bêâcurs Lôtes | |
| mich lât iwer streben sîn:/ er tuot iu kraft an strîte schîn."/ dô sprach der künec Kaylet/ "ist daz mîn neve | |
| betoubet."/ den helm er im her_ab dô bant./ Gahmuret mêr strîtes vant./ ___ez was wol mitter morgen dô./ die von der | |
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