Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
strît stM. (1158 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| die wîle ir von in sît?"/ der heiden sprach "âne strît./ wære ich von in halbez jâr,/ mîn biten rîche und | |
| man zer selben zît:/ der seite alsus, ez wære ein strît/ ûfem warthûs in der sûl gesehn,/ swaz ie mit swerten | |
| swaz ie mit swerten wære geschehn,/ "daz ist gein disem strîte ein niht."/ vor Gâwân er des mæres giht,/ dâ er | |
| saz./ manc rîter dâ mit rede maz,/ von wem der strît dâ wære getân./ Artûs der künec sprach dô sân/ "den | |
| dâ wære getân./ Artûs der künec sprach dô sân/ "den strît ich einhalp wol weiz:/ in streit mîn neve von Kanvoleiz,/ | |
| hiute fruo."/ dô riten ouch dise zwêne zuo./ //___Wol nâch strîtes êre/ helm unt ir schilde sêre/ wârn mit swerten an | |
| swerten an gerant./ ieweder wol gelêrte hant/ truoc, der diu strîtes mâl entwarf./ in strîte man ouch kunst bedarf./ bî Artûses | |
| wol gelêrte hant/ truoc, der diu strîtes mâl entwarf./ in strîte man ouch kunst bedarf./ bî Artûses ringe hin/ si riten. | |
| se entwâpen schiere./ ecidemôn dem tiere/ was geteilet mit der strît./ der heiden truog ein kursît:/ dem was von slegen ouch | |
| mir dîn helm und ouch der schilt./ iu ist bêden strîtes mit gespilt,/ dir und dem bruoder dîn:/ gein wem erholt | |
| gein wem erholt ir disen pîn?"/ "ez wart nie herter strît erkant,"/ sprach Parzivâl. "mîns bruoder hant/ twanc mich wer in | |
| dienste gern erhol."/ ___Gâwân sprach "mir wart gesagt/ von eime strîte unverzagt./ ûf Schastel_marveil man siht/ swaz inre sehs mîln geschiht,/ | |
| Kingrivâls./ du hâst diu wâren mære brâht:/ dir was des strîts doch vor gedâht./ nu geloube mir daz ich dir sage:/ | |
| aht tage/ //Mit grôzer rîcher hôchgezît./ mich müet iwer beider strît:/ dâ sult ir bî mir ruowen nâch./ sît aber strît | |
| strît:/ dâ sult ir bî mir ruowen nâch./ sît aber strît von iu geschach,/ ir erkennt ein_ander deste baz./ nu kieset | |
| rûmen mir die strâzen,/ op si beidenthalp noch lebten/ und strîtes gein mir strebten,/ si möhten siges niht erholn,/ si müesen | |
| die dâ sâzen en allen sîten,/ unt von den zwein strîten/ die Parzivâl sîn bruoder streit/ ze Jôflanze ûf dem anger | |
| ger,/ ir saget mir liute unde lant,/ die iu mit strîte sîn bekant."/ der heiden sprach "ich nenne sie,/ die mir | |
| daz ich füere unz ich in fünde:/ sît gewan ich strîtes künde./ von mînen zwein landen her/ fuort ich kreftec ûfez | |
| "sît ich schiet vonme grâl,/ sô hât mîn hant mit strîte/ in der enge unt an der wîte/ vil rîterschefte erzeiget,/ | |
| wîse Pictagoras,/ der ein astronomierre was,/ unt sô wîse âne strît,/ niemen sît Adâmes zît/ möhte im glîchen sin getragen./ der | |
| heiden./ ___Artûs warp ein hôchgezît,/ daz diu des morgens âne strît/ ûf dem velde ergienge,/ daz man dâ mite enpfienge/ sînen | |
| ir satel, ir runzît,/ was rîche und tiure ân allen strît./ man liez se an den zîten/ in den rinc rîten./ | |
| ist dar benant./ daz mære kom übr elliu lant,/ kein strît möht in erwerben:/ vil liut liez dô verderben/ nâch dem | |
| der diet./ ieweder dan mit freuden schiet,/ gewâpent wol gein strîtes wer./ ame dritten tage ûzs heidens her/ wart ze Jôflanze | |
| wâr gesagt,/ wie verr dâ zwischen wære./ si erfüern nu strîtes mære:/ wan Cundrîe ir geleite/ schiet si von arbeite./ ___si | |
| den bruoder sîn/ an der selben zîte,/ und gâhte geime strîte./ Cundrîe in mit dem zoume vienc,/ daz sîner tjost dâ | |
| iu gar."/ dô sprach der werde heiden/ "sô sî der strît gescheiden."/ ___Parzivâl Cundrîen bat/ gein in rîten ûf den pfat./ | |
| an einer tür si nam./ //Nu, diz was et âne strît,/ daz hôrt od spræch ze keiner zît/ ie man von | |
| mich gesendet dar/ iwer swester minneclîch gevar!/ ich wær gein strîte noch ir bote./ Jupiter mîme gote/ wil ich iemmer hazzen | |
| kint./ "ez was ie jenen her ein wint,/ swaz mich strît od minne twanc./ des sî kurz ode lanc/ daz mich | |
| "bruoder, umb die muomen dîn./ holt man den touf mit strîte,/ dar schaffe mich bezîte/ und lâz mich dienen umb ir | |
| was./ des freute sich dô Anfortas,/ daz sîn swester âne strît/ was frouwe übr manegiu lant sô wît./ ___diu rehten mære | |
| gute frist./ Ich wene, an kurtzen nacke lit/ Der widerspenikeide strit./ Wer den nack strackes heltet,/ Grozliches mutes er weltet./ Da | |
| schol den almæchtigen got loben siner genaden.’ wan si den streit under in heten, do schreip in sant Paulus und lost | |
| do schreip in sant Paulus und lost si von dem streit und sprach also: ‘der da nicht ezze, der verteile den | |
| daz michel recht daz ir in daz gůt gebet’. der streit wert also lang under in untz daz die Romær nach | |
| gebetz phliget mit andacht ze chirchen, der sich mit dehainem streit mit niemand beheftet, der dehein gůt uͤber daz recht nimt. | |
| ze aller zit.»/ do schiet sich der spot vnd ir strit./ Meister Lantzelin gienc do her nach,/ Reinharten wart dannen gach./ | |
| man,/ mit fure kint un(de) wib./ da wart uirendet der strít./ Aines morgenes urů/ der keiser uorderote dar zů/ biscoue un(de) | |
| trůgen,/ di wurden alle swifte;/ si waren gerne uon deme strite./ di ê waren sam der lewe ergramt,/ di wurden senfte | |
| ualten in ainem blicke/ mer denne sechs tusent mán./ der strit was uermezzenliche erhaben./ uon Almerie Tortan/ mit ainem golde garwen uán/ | |
| morgen lebe ze dirre zît,/ der habe di marche ane strit./ iwer nehain chumet niemir hinnen;/ iwer armiu sele muz iemir | |
| hat dich im selbe behalten,/ er uorderot dich an den strit:/ geopherostu im den líp,/ sone gescach ni nimen baz./ fur | |
| in allen sage(n),/ er were fri oder d#4+ini#4-st man,/ swer dehain strit da hůbe,/ daz man im den hals abeslůge./ di chemphen | |
| Die beherte der ture man./ Biz rother wider quam./ In stride lagen die lant./ Rother der wigant./ liez die wech mudin./ Luzel | |
| kint./ Durch dinen willin in den sint./ Do luf ten in strite ouer lant./ Smaracten unde iachant./ Neuen der luppoldis scare./ Deme | |
| noch sîn nîden niht verlân;/ er kêret an uns grôzen strît,/ wie er uns swende zaller zît/ guotiu werc und reiniu | |
| er sol ûf aber springen/ gên sînem vîende in den strît:/ waz ob im got die sælde gît,/ ob er rehter | |
| von dîner hant gelît,/ sô gît dir got durch dînen strît/ nâch dem sige ze lône/ ze himelrîche krône."/ mit sus | |
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