Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
stân V. (2697 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| des erziug%..et er grôze manheit. / Sîn muoter, vrouw%..e Flôrîe, stuont / mit grôzem jâmer, sô die tuont / den grôz | |
| sprach ‘nu sag%..e mir mê / wiez in sînem hove stê.’ / er sprach ‘herre, ich sagiu daz: / in nie | |
| si zem steine wolden gên; / si muosen alle hôher stên. / ezn was dâ vor nie geschehen / daz ie | |
| her sach gên, / dô begunde er von dem steine stên. / sîn gebærde diu was sæliclich: / die hende habt%..e | |
| ist geseit mir, / ûf dem phärit hinder ir / stuont ez, swar si reit; / ûf ir ahseln hêt %..ez | |
| wart daz getân, – / vür den künic gienc er stân. / er sprach ‘lieber herre mîn, / nu lât an | |
| des ir an mich gert, / daz mînem namen rehte stê / und mir niht an mîn êre gê.’ / er | |
| wir dâ hân gebiten: / des hêt er êre und stüende iu wol. / ez kumt vil lîhte daz im sol | |
| wart der rîter harte vrô, / wan sîn muot der stuont alsô / ern vorhte deheines mannes drô. / Die strâze | |
| niwan under der vrouwen schar; / die muosen zeinem ringe stên. / man hiez die rîter dar gên / daz si | |
| dar gewîset hêt / ‘ichn kan niht wizzen wiez hie stêt / und erkenne ouch ir deheinen; / zeiget mir doch | |
| Si sprach ‘nu seht hin ûf daz velt! / dâ stêt ein harte schœne gezelt / von samît rôt unde blâ; | |
| tet als der biderbe tuot, / dem ie zem besten stêt sîn muot. / Des kün%..iges tohter von Persîâ / diu | |
| er gewalt hêt getân. / si giengen beidiu vür in stân / in sîn gezelt dâ er lac. / vil grôzer | |
| / diu was ze wunsche wol gekleit. / Der sitich stuont vor in und sprach / als er die juncvrouwen sach | |
| / daz nider got und rihtez hie, / wand er gestuont dem rehten ie.’ / daz gap dem rîter guoten muot. | |
| an ir begêt, / daz iu doch niht ze tuone stêt, / wan si daz pfärt mit rehte hêt. / Durch | |
| wart der rede harte vrô, / wan sîn muot der stuont alsô / er vuor niwan nâch manheit; / swaz er | |
| ob ein valscher blüete / als ein rôse diu dâ stêt, / ûz im doch niwan valschez gêt. / swie sîn | |
| wære / der ez dar hêt gesant, / und wiez stüende in Îrlant. / hie mit kurztez in den tac, / | |
| der küene man. / sehs knappen hiez er vür sich stân; / die tâten im des sicherheit / daz im ir | |
| Gwîgâlois, der küene man / hiez die knappen vür sich stân. / swie ez in doch wære leit, / si tâten | |
| Als er daz bürgetor gevie, / sîn ors er dô stên lie / und îlt%..e mit zorne ûf den sal, / | |
| der imz gegeben hêt, / in des gewalt diu werlt stêt; / dem dient%..e mîn lieber herre / und minn%..et in | |
| ‘juncvrouwe, nu sagt mir mê / wiez umb die âventiure stê / und wer mich dar bringe / od mit welhem | |
| herze und [ir] gedanc / mit triuwen zuo ein ander stât; / swâ ab der blic sô schiere ergât, / dâ | |
| tac ûf gêt; / daz hûs ab dann%..e dâ ganzez stêt, / unverbrunnen alsam ê. / man hœr%..et dâ niwan wê! | |
| jâr: / des nahtes sô verbrinn%..et ez gar / und stêt iedoch des tages dâ.’ / der rîter sprach ‘nu sagt | |
| swiez mir ergê; / ichn weiz et wiez dar umbe stê: / wirn geseh%..en ir d%..eheinen nimmer mê.’ / ‘Der al | |
| wart getân / und sich der pfaffe engarte, / dô stuont er unde warte / wen er im gæbe den segen, | |
| grôzer hitze nie. / er gedâhte ‘herre got, wie / stêt ez um%..b dise rîterschaft / daz beidiu îsen unde schaft | |
| du geloubest an Krist / und wiez um%..b dîn leben stê; / dir ist nû wol, ê was dir wê. / | |
| wie: / ich was herre über ditze lant / unde stuont gar in mîner hant / beidiu liute unde guot; / | |
| êre gar bevolhen hât, / an dem der hof aller stât.’ / ‘sô dir got, ist ez wâr?’ / ‘[zwâr,] ichn | |
| über al; / von dem houbet hin ze tal / stuont ûf im ein scharfer grât, / als der kokodrille hât, | |
| truogen in den glêt / der bî uns hie nâhen stêt; / des nam ich alles rehte war.’ / diu vrouwe | |
| daz beste hûs, als er si bat, / daz inder stuont in der stat. / sus gwan der arme rîchen muot, | |
| / waz wunders hât dich her getragen / od wie stêt dîn dinc alsô? / deiswâr, gestuont dîn herze ie hô | |
| getragen / od wie stêt dîn dinc alsô? / deiswâr, gestuont dîn herze ie hô / von minnen, ode wurd ie | |
| zôch in dan / dâ er sîn ors hêt lâzen stân. / nu was bî im ein holer stein. / ûz | |
| sîn hant an mangem rîter guot, / dem vil hôhe stuont sîn muot. / swie kurz er wære, sîn kraft was | |
| / alle crêatiure, / bœse unde tiure. / die himel stênt in sîm gebot; / aller dinge ist er got / | |
| / daz rat dô nie mêr umbe gie; / ez gestuont under dem bürgetor. / vil michel schal huop sich dâ | |
| sî iu vür wâr geseit. / Her Gwîgâlois hie blôzer stêt; / niht mê er ze schirme hêt / niwan sîn | |
| lant wære getân; / dô sach er Glois vor im stân. / daz was ein schœne kastel / hôch, wît und | |
| er dô sprach / ‘wes sol ich hie nu lenger stên? / ich wil geg%..en der bürge gên / sît ich | |
| schalle dâ. / sîn schœnez swert vuorter sâ / und stuont ze wer als ein ber. / dar nâch giengen geg%..en | |
| rôt. / ir gruoz im dâ deheiniu bôt; / si stuonden neb%..en ein ander dâ. / von den liehten gesach er | |
| zuo in wolde gân, / eine porte sach er offen stân / von im wol eines wurfes lanc; / dar ûz | |
| geg%..en dem gaste gên. / die mägde hiez si hôher stên / alle neb%..en ein ander dâ. / sus huop sich | |
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