Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schînen stV. (658 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| und lúhten ane underlas $t iemer me unverloͤschen. Dise gegenblike schinent und lúhtent von der ewigen gotheit. Disú gůten werk han | |
| dich nu?» Do sprach er: «Ich gehabe mich, als mir schinet.» «Wa von habestu dise pine?» Die sele: <FOLIO>(152#’v)</FOLIO> «Die valsch | |
| von habestu dise pine?» Die sele: <FOLIO>(152#’v)</FOLIO> «Die valsch helig schinen, die besageten die unschuldigen zů mir, des lies ich entgelten | |
| wan mir was ein also creftig lieht, das da inmitten schein, das mich des duhte, das ich mit in were ein. | |
| kumt ein wolken sô trüebez dar under,/ daz ich des schînen von ir niht enhân./ /Mîn herze, ir schoene und diu | |
| tougen,/ seht, der sündet sich./ swen ich eine bin, si schînt mir vor den ougen./ sô bedunket mich,/ Wie si gê | |
| man kiesin da bi. wan so der mane verleschit, daʒ schinet uns an der ersten stunde der naht. aber die da | |
| uns. wonde si danne also gar michel ist, da von schinet si sleht unde breit. unde daʒ mer hat dise welt | |
| firmamente. $t der ganc ist so verdruckit, daʒ er kume schinet. wonde aber nieman mich lihte noch niht verstat, so wil | |
| sunne ist gestellet, daʒ die erde der enzwischen ist, so schinet diu sunne uf daʒ ertriche, unde deʒ ertriches schatewe driffet | |
| teile ist er vinster. unde so der mane uns niht enschinet, so er enzundet wirt, so sprichit man im coniunctio. unde | |
| wan die zit so diu sunne loufet in tauro, so schinet der ohsen arbeit, unde als ein ohse sterker ist danne | |
| sin./ der ziende minne stein/ ouch uß der krone sweife schein:/ da sünden hant uns trette klein,/ da zoch die ware | |
| gicopht habi rechti undi redilichi bi ſconimi tagi undi bi ſcininingir ſunnin^. ſo ſal in dan die richteri vregi, ab he=z | |
| daz solden vliesen $s von iemannes kraft?/ wir liezen übele schînen, $s daz wir ouch pflegen riterschaft.«/ »Ine wil es niht | |
| $s si riten über lant./ dô sah man von in scînen $s vil manegen hêrlîchen rant./ Dô wâren ouch die Sahsen | |
| vil manec edel stein./ ir rôsenrôtiu varwe $s vil minneclîchen scein./ ob iemen wünscen solde, $s der kunde niht gejehen,/ daz | |
| küneges künne, $s der heten si genuoc./ wol lie daz scînen Kriemhilt, $s daz si in holden willen truoc./ Sît si | |
| stüende in hôhgezîten wol./ Ûz arâbîschem golde $s vil gesteines scein./ der frouwen unmuoze $s diu newas niht klein:/ inre siben | |
| vil wolgetân./ von porten lieht gewürhte $s daz sach man schînen dar an./ Die zît wart disen recken $s in gelfe | |
| manigen goldes zein./ ir minneclîchiu varwe $s dar under hêrlîche schein./ Dô kom ir gesinde, $s die truogen dar ze hant/ | |
| wâfenroc si truoc,/ edel unde rîche; $s ab des varwe schein/ von der küneginne $s vil manic hêrlîcher stein./ Dô truoc | |
| wir unser wâfen hân.«/ Diu Prünhilde sterke $s vil grœzlîche schein./ man truoc ir zuo dem ringe $s einen swæren stein,/ | |
| gesîn./ Hey waz dâ liehtes goldes $s von den mœren schein!/ in lûhte von den zoumen $s vil manic edel stein./ | |
| den tac,/ unz der liehte morgen $s durch diu venster schein./ ob er ie kraft gewunne, $s diu was an sînem | |
| goldes zein/ ze beiden sînen sîten $s dem küenen jegermeister schein./ Dô fuort$’ er Balmungen, $s ein ziere wâfen breit,/ daz | |
| schuofen ir gemach,/ unz man den liehten morgen $s aber schînen sach./ dô was zuo den rossen $s komen manic man./ | |
| Tronege $s ir schilde trüebe und bluotes naz./ Ein teil schein ûz den wolken $s des liehten mânen brehen./ dô sprach | |
| heizen bluotes rôt,/ unz daz diu sunne $s ir liehtez schînen bôt/ dem morgen über berge, $s daz ez der künic | |
| sîniu bein/ ein vil liehtez wâfen, $s ûz des knopfe schein/ ein vil liehter jaspes, $s grüener danne ein gras./ wol | |
| iz ê geschach,/ daz Volkêr der küene $s einen helm schînen sach/ verre ûz einer vinster. $s die Kriemhilde man/ die | |
| liuten began./ Si sungen ungelîche, $s daz dâ vil wol schein,/ kristen unde heiden, $s die wâren niht enein./ dô wolden | |
| »Neinâ, herre Dietrich, $s vil edel ritter guot,/ lâzâ hiute schînen $s den tugentlîchen muot,/ daz du mir helfest hinnen, $s | |
| herten stâl;/ er brichet ûf den helmen $s diu liehte schînenden mâl./ Ine gesach nie videlære $s sô hêrlîchen stân,/ als | |
| mit strîte mich bestât,/ wie rehte unvriuntlîche $s ir daz schînen lât,/ daz ich iu wol getrûwe $s für alle ander | |
| dem got wunders wart enein:/ wîz und swarzer varwe er schein./ diu küngîn kust in sunder twâl/ vil dicke an sîniu | |
| helt begunde trecken,/ die slâfenden wecken./ //vil schilde sach er schînen./ die hellen pusînen/ mit krache vor im gâben dôz./ von | |
| zwên stivâl über blôziu bein./ sîn munt als ein rubîn schein/ von rœte als ober brünne:/ der was dicke und niht | |
| des lenge den teppech ruorte./ ob i’n geprüeven künne,/ er schein als ob hie brünne/ bî der naht ein queckez fiwer./ | |
| alt,/ oder blœde oder balt,/ dien solden tjostieren nieht./ dô schein der mitte morgen lieht./ si wârn mit strîte sô verribn/ | |
| rubîn ist der stein/ ob sîme grabe, dâ durch er schein./ uns wart gevolget hie_mite:/ ein kriuze nâch der marter site,/ | |
| dienest mîn/ Artûse und den sînen,/ ine süle niht flühtic schînen:/ ich wil hie gerne beiten/ swer zer tjost sich sol | |
| ez dorft in dunken niht ze fruo:/ wan von in schein der ander tac./ der glast alsus en_strîte lac,/ sîn varwe | |
| gesweich./ Avoy wie stuonden sîniu bein!/ reht geschickede ab in schein./ brûn scharlachen wol gesniten,/ (dem was furrieren niht vermiten)/ beidiu | |
| wîp diu sint al ein;/ als diu sunn diu hiute schein,/ und ouch der name der heizet tac./ der enwederz sich | |
| rôt/ Lac ûf der îserînen./ an im selben liez er schînen/ rôt schilt, rôt kursît./ Clâmidê erhuop den strît./ kurz ein | |
| von im und von den sînen./ er liez dick ellen schînen/ an der marc sîns landes ort,/ der junge degen unervort./ | |
| stöllelîn/ si truogen von helfenbein./ ir munt nâch fiwers rœte schein./ die nigen alle viere:/ zwuo satzten schiere/ für den wirt | |
| trüegen einen tiuren stein,/ dâ tages de sunne lieht durch schein./ dâ für was sîn name erkant:/ ez was ein grânât | |
| switzten âdern unde bein./ der tag ouch durch diu venster schein./ dô sprach er "wê wâ sint diu kint,/ daz si | |
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