Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schînen stV. (658 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| helme lac./ sô durchliuhtec daz der tac/ volleclîche durch in schein,/ wart drab geslagen manc edel stein./ daz ergienc zorse und | |
| ronen und [über] manegen stein./ der tac ie lanc hôher schein./ ouch begunde liuhten sich der walt,/ wan daz ein rone | |
| jâ,/ gein sîme lobe sprach niemen nein:/ sô rehte minneclîcher schein./ ___Artûs sprach zem Wâleis sân/ "ir habt mir lieb und | |
| mit ir schœnen tohtern zwein,/ von den vil liehter varwe schein./ ___schier het er von in vernomn,/ si sprâchen "wer mac | |
| prîs ze bêder sît al_ein;/ wan daz dervor ein ritter schein,/ bî rôtem wâpen unrekant,/ des prîs man in die hœhe | |
| der marcgrâvin,/ //Diu dicke vonme Heitstein/ über al die marke schein./ wol im derz heinlîche an ir/ sol prüeven! des geloubet | |
| diu küneginne rîche/ streit dâ ritterlîche,/ bî Gâwân si werlîche schein,/ daz diu koufwîp ze Tolenstein/ an der vasnaht nie baz | |
| man/ kom heim zuo den sînen,/ dâ sach man jâmer schînen./ //Den heiden het er dort erslagn:/ den sul ouch wir | |
| gernde von der hant,/ bî selhen kröpfelînen/ tæte ich fliegen schînen./ ___wes spotte ich der getriwen diet?/ mîn alt unfuoge mir | |
| wunden bant./ in solhem ungemache er lac./ nu seht, dô schein ûf in der tac:/ des het er unsanfte erbiten./ er | |
| sprach si "hêrre, dirre stein/ bî tage und alle nähte schein,/ sît er mir êrste wart erkant,/ alumbe sehs mîl in | |
| viengen d’ors disen zwein:/ an den orsen sunder kampf ouch schein./ Gâwân und Parzivâl/ unt Bêne diu lieht gemâl/ riten dannen | |
| zuo./ ez was doch Parzivâl al_ein,/ der gein im werlîche schein./ er het in underwîset/ einer zuht die man noch prîset:/ | |
| wir wâren gar al ein,/ doch ez an drîen stücken schein./ swâ man siht den wîsen man,/ dern zelt decheine sippe | |
| den tac dernâch./ al daz selbe ouch dâ geschach:/ er schein in süeze lûter clâr./ dâ streich manc ritter wol sîn | |
| die nifteln sîn/ bat ûf wegen den sarkes stein./ Schîanatulander schein/ unrefûlt schône balsemvar./ man leit si nâhe zuo zim dar,/ | |
| hende klein,/ Da hant die smeichelwort gemein./ Wem die feust schinent als ein kloz,/ Da ist die drawe niht zu groz./ | |
| $t antlvtʒe. Ie dar nach alſ daʒ glaſ iſt, alſo ſchinet die ſvnne da dvrch; iſt daʒ glaʒ rot, ſo ſchinet | |
| ſchinet die ſvnne da dvrch; iſt daʒ glaʒ rot, ſo ſchinet auch div ſvnne rot. Alſo nach der lutercheit, nach der | |
| unt sach daz heilige crûce stân an deme himile, daz schein als de sunne. des morgenes vil frû der kunic Constantin | |
| stap druckte er ce stuckin, daz daz golt dar ûz schein. sân quam is mêre, daz der man tôt wêre, der | |
| grozzen froͤuden in sein haus, in diu himelischen Jerusalem. da schinent die rehten also diu sunn und werdent gelich den hiligen | |
| noch da. in dem liht daz von himel uͤber in schain da namen in die hiligen engel und furten in ze | |
| erde werden, und wir daz mit ungehorsam gearnet haben, so schin wir hiut in unser riwe und enpfahen diu erde auf | |
| das der sunn des rechtes, der hiligen christenheit, dar inne schein, und schuͤln unser tiur salben, unser wol smekchent salwen zů | |
| die rechten und uͤber die unrechten, er heist sein sunne schinen uͤber uͤbel und uͤber gůt. so getan genad tůt er | |
| Berillus, der ist vare same diu sunna in daz wazzer scienet./ Ist gůt, sver in treit, des rede ist lobesam in | |
| pruni rot, ist gůt den tifilsuhtegen./ Sardius ist tunchil rot, scinit nahtes, ist gůt der in treit vor di vallensuht./ Crisoprasus | |
| sin,/ die ovgen gesach im Ysengrin./ «Sag an, gevater, waz schinet da?»/ Reinhart antwort im sa:/ «Iz ist edel gesteine,/ die | |
| im sa:/ «Iz ist edel gesteine,/ die karfvnkel reine/ Die schinent hie tag vnde nacht./ do vze dv ir niht gesehen | |
| mit im er an die svnnen qvam,/ Die liez er schinen dar in./ daz wart im ein groz gewin./ Den ameyzen | |
| sa:/ «es ist /edil gesteine,/ die karuunkele /reine,/ di%..e da schinent als ein /lieht,/ der ensihest dv da uze nieht, // | |
| allir der hof:/ ‘wol ir heiligin pilgerime/ nu lat wol schinin/ durch waz ir uz sit komen/ unt daz heilige cruce | |
| er sprach zu deme alten:/ ‘daz din got walte./ du schinist in sconen geberen./ wie wilt du mir daz beweren?/ der | |
| gemeinem rate/ giengen si uf einen bůhel grůne./ der sunne schein wole schone./ si riêten al umbe,/ ir iegelich besunder;/ da | |
| al besunder./ da woneten lichte uogele/ unden unde obne,/ #4+s#4-i schinen sam der lichte tâc./ umbe sinen hals lac/ ein bouch | |
| al Franchen en was/ sin turer nehein./ uonem houbte do schein/ ein edel karuunchel:/ des tages was er tunchel,/ er luchte | |
| rechte nach ir arbait./ der chůnc uon Funde:/ ir houbit scain sam der hunde;/ di furten alle geschuzze,/ sit wart iz | |
| got nicht růchet,/ die erde ist gar uerfluchet./ in ne geschain nie dehain sunne,/ der nebel ist ir gwunne;/ daz chorn | |
| dem hiemele neweste/ sinen bezzeren nehain./ uon sinen brusten uorne scain/ ain trache uon golde,/ sam uz ime uaren scolde/ di | |
| si mit nichte/ geachten ne machte./ baidiu golt unt gestaine/ scain uon den haiden/ sam di sternen unter den wolchen./ uon | |
| fraissam,/ daz liut daz ist grimme,/ der sunne der ne gescain nie dar inne,/ die tuuele puwint dar unwerde;/ iz ist | |
| was der kaiser din ohaim;/ sin wistum ůbel dar an scain/ daz er dich hinter im uirliez./ ich bewille hiute min | |
| des kaiseres zaichen./ ‘sent Peter mac mir baz geheluen,/ daz schinet hi ze$/ stét,/ denne dir din herre Mahmet:/ du ligest | |
| schilte;/ uor der scár er spilte./ uon sinem helme da schain/ der lichte karfunchil stain/ unt ander werc spahe;/ er was riche | |
| helme./ zwelf tusent siner helede/ rieten nach ir herren./ si schienen alle sam die sternen/ uon golde unt uon gestaine./ di | |
| manigen <haiden> wol garwen,/ manigen schilt golt uarwen,/ manigen liechten helm schinen./ do rant er wider zu den sinen;/ er sprach: ‘wol | |
| erzebiscof Turpin:/ daz taten si des tages uil wol an schin./ mit ir guten swerten si$/ worchtin/ daz si alle di | |
| phellel wizen,/ manigen roten unt grunen./ uon des chuniges gestůle/ schin di guten karfunchel./ da was michel wunder,/ topazien unt smaragede./ | |
| want si des gůte state habeten,/ mit staline(m) gewande./ do schain in dem lande/ di uil edelen gestaine,/ sam di sterren | |
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