Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schînen stV. (658 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| in ze$/ liebe,/ den Karlingen ze ainem zaichen,/ do iz scain uber ir gewafen./ dar nach flizten sich iemir alle Karlinge/ | |
| si heten gewoͮcheret unt gewnnen/ uil manige heilige sele:/ si schinent in dem gotes riche sam der sunne iemir mere./ Der | |
| der da gebunden lach./ Der hette sich ge cirot./ van ume schen daz golt rot./ Her troch eine brunien guldin./ Der bezeichnote | |
| edile kuningin./ Weiz got her mach wol edile sin./ Hir schinit constantinis sin./ Eya arme wie ich nu uirstozin bin./ Daz | |
| vndankis ane./ Daz ich mich is imer mach schamen./ Iz schinit wole sprach die kuningin./ Daz ich nicht selich nebin./ Nu | |
| den schal gehorte./ Den kerkenere man vf brach./ Dar in schein do der tac./ Schire quam in daz liecht./ Des newarin | |
| er wicgewant./ In was zo deme storme harte lieb./ Da schein ein halsperg liecht./ Die troch der helit asprian./ Iz ne | |
| kumit vz der dicke niet./ Daz sie icht zo verre schinin./ Dietherich mit den sinin./ Der reit vmme die heidenschaft./ Die | |
| guldin./ Vffe deme helme lac ein stein./ Der vmme mitte nacht schein./ In allen den gebaren/ alsez liecht tac ware./ Den brachte | |
| sô gewaltic möhte sîn,/ daz der liehten sunnen schîn/ tages schîne und nahtes niht./ in dûhte ein wunderlîch geschiht,/ wâ von | |
| daz alter hâte in ungestalt/ gemachet, als ez an im schein./ im wâren arme unde bein/ swarz, gerumphen. dirre man/ truoc | |
| ein teil ûf herten stein./ wan dâ niht bernder vrühte schein,/ in âzen vogel und truogn in hin:/ alsus verdarp dâ | |
| viel ûf herten stein,/ daz ist ein herze, daz ie schein/ in hertem gemüete/ gên rehtes wuochers güete./ die vogel, die | |
| sie durchgraben, mîniu bein/ mir gar gezelt." diz wort hie schein/ an Kriste dem vil süezen/ an henden unde an vüezen,/ | |
| vrœlîche in sîn hûs hin hein./ in grôzen vreuden er schein/ und bat sîne vriunde dô,/ daz sie mit im wæren | |
| ie tet den andern zwein,/ in der dienste er ie schein./ //Der drîer vriunde er alsô phlac/ mit solher liebe manigen | |
| und worden sal,/ er wart veizte an im betrogen,/ er schein im, als ez wær gezogen/ ein vel, dünn unde kleine,/ | |
| hemede mir/ suochen (daz tragich von dir),/ daz alsô bœse schîne/ mir, sô dir daz mîne."/ daz suochte man, ez wart | |
| er minnet niht wan armekeit./ //Dû bist ein kint, daz schînet wol./ kint tumplîche gebâren sol:/ sun, als ist ouch dir | |
| die mânôde gar durch daz jâr/ siht man in ofte schînen/ wahsen unde ouch swînen:/ der beider art daz ist sîn | |
| haben ein lamez bein/ und sol sîn dürftic, als er schein?/ niht benamen! ez missezimt,/ swer in zeinem gote nimt./ ir | |
| al der sunnen schîn./ der ist tôt, der sunnen glanz/ schînet noch und ist vil ganz./ ê daz der selbe ie | |
| selbe ie würde erkant,/ ê menschen name wær genant,/ dô schein diu sunne in gotes gebote./ swer den verworhten hât ze | |
| daz ist ein tumplîcher muot./ vil grôz der welte rîcheit schein,/ ê dirre gotinne dekein/ ie gewünne lebenden lîp./ wâ von | |
| vür daz lämbelîn./ Barlââmes heilekeit/ dir ungelîchez leben treit:/ daz schînet an iu beiden./ dû bist noch ein heiden/ mit zouberlîchen | |
| al der welte wünne gar./ sô schœne und alsô wolgevar/ schein ir loup, ir vruht, ir bluot,/ daz allez irdische guot/ | |
| geben/ des küneges reineclîchez leben,/ der sô gar mensche engel schein,/ daz menschen name an im verswein./ er was engel, mensche | |
| sich./ des vater guot gelücke swein;/ sîn êre zallen zîten schein/ wahsende von tage ze tage./ sîn vreude sînes vater klage/ | |
| gotes hulden/ kæme nâch sînen schulden./ //Dô der ander morgen schein,/ dô wart der künic des enein,/ daz er sînes herzen | |
| er vil sêre/ geklaget von den sînen,/ die liezen jâmer schînen,/ als in der jâmer gebôt/ umb ir vil lieben herren | |
| er was swarz, niht wîz gevar./ sîn varwe gar verwandelt schein/ als ein varlôser lein./ er was mager und harte bleich./ | |
| ist in dem libe ane fiuer. Swenne aber er uaste schinet durch daz glas so bezeichent er eine terciane uon der | |
| durh leit/ geswachen di wârheit./ einem sînen meistere daz wol schein:/ den stîz er ze tale ubir einen stein,/ daz ime | |
| sih Adam do bevil,/ do was naht unde vinster./ do skinen her in welte/ die sternen be ir ziten,/ die vil | |
| diu vil hôhe trinitât./ Dû bist der gezeichent brunne,/ darin schein diu lebendiu sunne,/ gar mit aller tugenden wunne/ ist geblüemet | |
| so sêre lobe,/ und in der dienest ich nu lange schîne./ Swer si minnet, der ist allen vroiden obe:/ si hât | |
| ich nie ze guote, leider mir,/ daz an ir niht schînet wan des besten./ Doch envant ich wandels niender niht an | |
| kan mir der gerâten, des rât gein werden tugenden nie geschein?/ Est bezzer bilde an dem genomen,/ der beide an sælden, | |
| Alſo ſchoͮwet der vil here goteſ trvt mit dem innern ſchine ſineſ herzen vnde ſineſ gloͮben verrer denne ander goteſ holden | |
| ander tvbe bezaichent die, die da in ir offener bvͦze ſchinent. Mine vil lieben, die zwene vogele ſint ein bilde iwerſ | |
| uon dem tôde mit dem ſelbim lîbe, ſo wir hivte ſchînen. Er gab unſ oͮch ein bilde, daz er in diſe | |
| ein andir unde ſprâchin: ‘Wannin iſt dirre ſo ſtarkir, ſo ſchînintir, ſo berthilir, ſo uorhtlicher? Div werilt, div unſ îe undertân | |
| hominem venientem in hunc mundum. Daz er da ze helle ſchîni, daz ſchribit Yſaiaſ propheta: Habitantibuſ in regione umbr%;e mortiſ lux | |
| orta eſt eis. Daz dirri tac êwichliche da ze himele ſchîni, daz ſchrîbit $.s$. Dauid: Ponam ſedem meam ſicut dieſ c%;eli. | |
| wart uon dem heiligen engele, unde alſ div edele gimme ſcînet uzzer golde, ſame uber triffet ſi alle ire uorderen. Hec prediceſ | |
| die moͮzzen ſich rihten nach dem mereſternen, die uon himele ſcînent, daz ſi nach ire marche ze ſtade chomen mugen. Alſo | |
| orden ê spitâl hête ê danne ritterschaft, als ez wole schînet an dem namen, wande er daz spitâl heizet, so setzen | |
| si widerpflegent./ //Cunst unde nâhe sehender sin/ swie wol diu schînen under in,/ geherberget nît zuo zin,/ er leschet kunst unde | |
| zerlœsen und zerlân,/ daz mer begunde nider gân,/ diu sunne schînen liehte als ê./ hie mite enbitens ouch dô nimê,/ wan | |
| ouch truogens über ir ruckebein,/ dar an ir riuwic leben schein,/ geistlîche stênde palmen./ ir gebet unde ir salmen/ und swaz | |
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