Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
schînen stV. (658 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| sîne vüeze und sîniu bein,/ dar an sîn schœne almeistic schein,/ diu stuonden sô ze prîse wol,/ als manz an manne | |
| geleit./ des wercmannes wîsheit/ hî, wie wol diu dar an schein!/ sîn brust, sîn arme und sîniu bein/ diu wâren hêrlîch | |
| unde man,/ geworhten schœner bilde nie./ swie wol daz aber schîne hie,/ ez schein doch vil und verre baz,/ sît dô | |
| schœner bilde nie./ swie wol daz aber schîne hie,/ ez schein doch vil und verre baz,/ sît dô er ûf daz | |
| daz vleisch und daz bein/ durch hosen und durch halsperc schein/ und daz daz bluot ûf schræte/ und after dem werde | |
| wol selbe sehen,/ daz nieman unreht vüeren sol:/ dîn unreht schînet hier an wol./ noch denke, wellestû genesen,/ in welher wîse | |
| //Îsôt nâch Îsôte,/ dâ her von Develîne/ in elliu herze schîne!/ diu liehte wunneclîche/ si erliuhtet elliu rîche./ dazs alle lobes | |
| besach sîn arme und sîniu bein,/ an den ez offenlîche schein,/ daz er sô tougenlîche hal;/ si bespehetin obene hin zetal:/ | |
| dirre veigen scharten în:/ ôwê, dô sach ich, daz ez schein/ einbærelîche und rehte als ein.’/ ‘â’ sprach diu muoter zehant,/ | |
| wâren dâ/ alsô gemischet under ein,/ daz ir dewederez dâ schein./ der nam ouch sîne crumbe/ reht an der wîze al | |
| was an in zwein manicvalt:/ unlange in ein ir varwe schein./ ir varwe schein unlange in ein:/ si wehselten genôte/ bleich | |
| zwein manicvalt:/ unlange in ein ir varwe schein./ ir varwe schein unlange in ein:/ si wehselten genôte/ bleich wider rôte;/ si | |
| ie/ zÎsôte vrôlîche gie:/ der was des nahtes besnît;/ ouch schein der mâne zuo der zît/ vil liehte und vil clâre./ | |
| wan der mâne ie genôte/ durch den boum hin nider schein./ nu er des schates von in zwein/ bescheidenlîche wart gewar,/ | |
| erliuhtet was,/ diu criegeten vil suoze in ein./ ietwederez daz schein/ daz ander an inwiderstrît./ ouch vant man dâ ze sîner | |
| gehouwen durch den ganzen stein,/ dâ diu sunne hin în schein:/ der einez ist diu güete,/ daz ander diemüete,/ daz dritte | |
| lougen,/ ir allerbeste varwe: nein./ daz wort daz lûhte unde schein/ dem künege in sîn herze./ der ander sîn smerze,/ daz | |
| an der stunt/ ein spil gemachet under in zwein:/ dâ schein lieht unde lieht in ein./ //Diu sunne und diu sunne/ | |
| nam vil inneclîche war,/ wie schône ir ûz der wæte schein/ ir kele unde ir brustbein,/ ir arme unde ir hende./ | |
| genam,/ diu von obene durch den stein/ ûf ir antlütze schein,/ er vorhte, ez wære ir an ir lîch/ schade unde | |
| begunden umbe sehen/ und nâch dem sunnen schîne spehen,/ dôn schein diu sunne niht dar în/ niwan durch zwei vensterlîn./ nu | |
| unde tôtlîche clage./ ez was an einem mitten tage/ und schein diu sunne sêre,/ leider ûf ir êre;/ zweier hande sunnen | |
| gesehen han./ der eine der was gra,/ alse her nvͦ schinet da,/ der andere der was kale./ ich bekenne sie bede | |
| hiemele/ da ne stůnt nicht widere./ sie liezen die sunnen schinen/ sieben vnde uierzec wilen,/ daz sie uon der stete nemochte | |
| sîne vart,/ ê er mit der vrowen heim reit./ dâ schein wol sîn sælikheit,/ als ich iuch berihten sol./ man enpfienc | |
| degen/ funden mit übermuot./ maneger pavelûne huot/ sâhens vor in schînen./ der künec Lôt mit den sînen/ der hete des veldes | |
| eime schœnen bühel er lac,/ einsît an dem velde./ eʒ schein an sîm gezelde/ sîn tugentlîchiu hôhvart./ swaʒ uns ie gesaget | |
| sîn sper/ und sprancte von den sînen./ dô lieʒ aber schînen/ der grüene ritter, wer er was./ er stach ouch disen | |
| ob dem tal,/ erbûwen wol mit sinnen./ ûʒenân und innen/ schein siu betalle hêrlich./ niden was der esterich/ von marmelsteine gemaht./ | |
| und kuolt sich undern ougen./ des enist dehein lougen,/ er enschine vreudebære./ nu vernement vremdiu mære./ //In der næhesten naht,/ dô | |
| selben einen wâfenroc/ fuort er und guldîn schellen dran./ er schein ein engel, niht ein man,/ an allem sîme gereite./ ze | |
| kam./ dô Lanzelet daʒ vernam,/ sîn manheit aber dar an schein./ er ruorte der selben schilte ein,/ der an der pavelûne | |
| nâch hieʒ her Iwân/ sîne vriundîn ûf stân:/ dar an schein sîn gelimpf./ ich sage iu einen schœnen schimpf:/ siu was | |
| got pflegen/ und aller der sînen./ dô lieʒ er aber schînen/ daʒ er verstandenlîchen fuor./ mit sînen bærden er swuor,/ daʒ | |
| mâʒe pfliget,/ wan siu aller vreude nimt den zol./ daʒ schein an disem ritter wol./ er dienet einer vrowen clâr/ mit | |
| dem künege und ouch den sînen,/ dô lieʒen si wol schînen,/ daʒ in sô leide nie geschach./ michel was ir ungemach/ | |
| zôch./ er was gewahsen alsô hôch,/ daʒ er verre langer schein/ danne türne dehein;/ und was im doch dar zuo gereit/ | |
| cleiner mûl sî./ als er aber kumet nâher bî,/ sô schînet eʒ als ein hunt./ dar nâch in kurzer stunt,/ sô | |
| ûf orsen spilten,/ mit sîdîn kovertiuren guot:/ an der gebærden schein der muot,/ dazs ir frowen gerne sâhen./ si îlten zuo | |
| huop sich undr in beiden/ küssen, weinen, dran ir liebe schein./ künec Artûs kom schiere hein/ und reit ouch Lanzelet her | |
| wole dem jungelinge daz stêt./ scône er ze tale wert scein/ peidiu uber fûz unt uber pein./ unt uber allen sînen | |
| thâten die turne mâlen,/ daz daz rôthe golt dar ab schein/ gemûseth oben an den stein./ dan zwiscen gingen de bogen,/ | |
| der was feste helfenpein,/ daz daz plût an dem spere schain./ ir iewedere stach den anderen nider./ aldâ grifen si zen | |
| erda irvorht ir daz mein,/ der sunne an erde ni nescein,/ der umbehanc zesleiz sich al,/ sinen herren chlagete der sal,/ | |
| ſê. Got under den geſlahten. $t eine ſuel ufrihte. ſi ſchein uon eineme wizen lufte. deſ tages gi ſi mit crefte. | |
| uirſuhter di ſine. ſver ſculdic an deme kalbe was. deme ſcein ez an der tinnen ſam ein glas. Moyſes der gotes | |
| ein ſchone ſtein. wi ſhon$/ $t er an deme gezelte ſcein. an deme tunkelen tage. ſo iſt der ſtein aſkeruare. $t | |
| dem bade./ //Der vierde heizt karfunkelstein,/ daz nie sterne sô geschein/ als der stein des nahtes tuot,/ und brinnet rehte als | |
| wandelt ze aller vrist/ als daz weter getân ist:/ swenne schînet diu sunne/ sô wirt er lûter als ein brunne;/ sô | |
| schîn/ von tiuren vremdeclîchen sniten/ nâch der gâmâne siten./ der schein dâ sölh wunder,/ an wahs en$/ kan besunder/ mit zal ich | |
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