Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sancte Adj. (1383 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| des ougen, der in sihet in lûterkeit des luftes aleine. Sant Augustînus sprichet: swer âne allerleie gedenke, allerleie lîphafticheit $t und | |
| der mensche, der diz wort, daz reht ist, rehte sprichet? Sant Johannes sprichet daz heilige êwangelium allen geloubigen und ouch allen | |
| unkrût hât dar ûf gesæjet und geworfen. Von dem sprichet sant Paulus: ich vinde in mir, daz mich hindert und dem | |
| Der êrste grât des innern und des niuwen menschen, sprichet sant Augustînus, ist, sô der mensche lebet nâch dem bilde guoter | |
| in dem acker, als unser herre sprichet in dem êwangeliô. Sant Augustînus sprichet: sô des menschen sêle sich zemâle ûfkêret in | |
| vrouwen daz houbet bedecket hânt und die mannesnamen blôz nâch sant Paulus lêre. Und dar umbe: allez, daz sich der sêle | |
| nihte eigenlîcher vriuntschaft enhât dan mit juncvrouwen oder megeden, als sant Paulus sprichet: ich hân iuch kiuschen juncvrouwen getriuwet und gelobet | |
| ist ein wâriu vergift aller gehôrsame. $t Als dâ sprichet sant Augustînus: «der getriuwe diener gotes den engelüstet niht, daz man | |
| dinc gelâzen. Ez sprichet ein heilige ûf daz wort, daz sant Pêter sprach: ’sich, herre, wir hân alliu dinc gelâzen’ - | |
| wan volkomenheit $t der tugent kumet von dem strîte, als sant Paulus sprichet: ’diu tugent wirt volbrâht in der krankheit’. Diu | |
| $t hân: wære der mensche alsô in einem înzucke, als sant Paulus was, und weste einen siechen menschen, der eines suppelîns | |
| got in allen dingen, daz wir den willen ûfgeben. Dô sant Paulus mit unserm herren vil gekôsete, und unser herre vil | |
| deheine wîs niht lâzen. Des vinden wir ein bilde an sant Bernhart und an vil andern heiligen. Solcher învelle enmac man | |
| vrumen. Wan den guoten koment alliu dinc ze guote, als sant Paulus sprichet, und als sant Augustînus sprichet: «jâ, ouch die | |
| alliu dinc ze guote, als sant Paulus sprichet, und als sant Augustînus sprichet: «jâ, ouch die sünden». //Daz ist von sünden, | |
| minne vertrîbet alle vorhte. ’Diu minne enhât niht vorhte’, als sant Paulus sprichet und ouch geschriben ist: ’diu minne bedecket die | |
| ensint mit nihte in éinen wec ze gote geruofen, als sant Paulus sprichet. Vindest dû denne, $t daz dîn næhster wec | |
| selben $t und allen werken entvallen ist und - als sant Dionysius sprach: der sprichet aller schœneste von gote, der von | |
| in dem aller grœsten. Wölte mir got geben, daz er sant Paulô gap, ich næme ez, ob er wölte, gerne. Mêr: | |
| daz ist abegescheidenheit. Die lêrære lobent die minne grœzlîche, als sant Paulus tuot, der sprichet: ’in waz üebunge ich mac gestân, | |
| wan im smacket $t niht, daz irdisch ist. Daz meinet sant Paulus, dô er sprach: ’ich lebe und lebe doch niht; | |
| tuot, dem wirt ouch dar nâch gelônet. Disen sin redet sant Augustînus in dem fünften buoche von der drîvalticheit in dem | |
| oder machet. Und spriche ich dar umbe ’oder machet’ von sant Paulus wegen, wan dâ envant er niht bereitschaft, aber er | |
| gebet. Von disem sinne mügen wir nemen daz wort, daz sant Dionysius sprichet über daz wort sant Pauls, dâ er sprichet: | |
| nemen daz wort, daz sant Dionysius sprichet über daz wort sant Pauls, dâ er sprichet: $t ’ir sint vil, die alle | |
| und ist ouch aller enpfenclîchest des götlîchen învluzzes. Daz meinet sant Paulus, dô er sprach: ’leget an iuch Jêsum_Kristum’, und meinet: | |
| Si waren nach eben rich,/ ire iarmarket was gelich/ Zu Sante Michyles misse./ so was do ie gewisse/ Groz market alle | |
| siten untz in die Mur unt fur sich untz hintz Sanct Stephandes prukke; von dann bi der Murzze her abe, ouch | |
| der Guldiner studen unt von dann uber die Ens datz Sant Gallen; unde von dann aller richtist uberz gepirge gegen der | |
| daz der Præuzzel het ze lehen._– (19). Diu pfarre ze Sant Lienhart diu lech diu herschaft ze Peilstayn, diu ist ledich | |
| keiser wart enphangen/ schiere was daz ergangen./ do er in sant Pêters münster gie/ und man in keiserlich enphie,/ als manegem | |
| ’mache in allen den gemäine,/ ’die sîn gern in got!/ ’Sant Paulus, der gotes bot,/ ’sprichet: ditzes rîchtûmes gîrischäit/ ’sî der | |
| hêligen chinden $s noch mit mageden den jungen,/ die mit sante Marien $s alzane sint in frouden,/ sô die mit rehte | |
| uberlût noch gitougen,/ an der magide sun, $s mîner frouwen sante Marien./ /Sô beginnit er zeichenen: $s er chwît er sî | |
| nicht daz sinen spot/ der tuvel mit den sinen habe./ sente Marien ich iz clage,/ der himelischen kuniginnen,/ daz si in | |
| Got in engil wis hir san./ Also sach in ouch sente Johan,/ Wen engel daz quit: bote./ ‘War?’ – zu uns | |
| dort waz ie getaget/ Und mit im eweclichen waz,/ Als sente Johannes drabe las:/ //‘In dem beginne waz daz wort’;/ Do | |
| setzen wol ‘der richen,/ Der edelen unde der vrien/ Namen sente Marien’;/ Daz ‘vrien’, stunde iz anderswar,/ Daz were valsch und | |
| tac immer sten/ Und die nacht gar zu gen,/ Als sente Paulus da jet;/ Der sprichet: ‘der tac der net’,/ Und | |
| din lon so michel noch/ Zu der jungesten zit.’/ Als sente Paulus dar quit/ Daz ouge nie vollen sach/ Noch niekein | |
| noch an der stat/ Zu siner geordenten zit./ //Diz rurte sente David,/ Ouch rurte iz sente Thomas,/ Do der in ertriche | |
| siner geordenten zit./ //Diz rurte sente David,/ Ouch rurte iz sente Thomas,/ Do der in ertriche was/ [27#’r#’a] Und sprach, als | |
| Daz half uns sunderen me/ Zu der cristenlichen e/ Dan sente Peters stetekeit,/ Do her uf daz wazzer schreit/ Und uz | |
| sprichet: ‘enhure nicht!’/ Man huret wol an der gesicht,/ Als sente Matheus da jet:/ ‘Swer ein wib durch gelust set,/ So | |
| vorder truc/ [29#’v#’a] Wider sinen schepfere/ Dan im gerecht were./ Sente Paulus spricht dar abe,/ Swer irdische gierde habe,/ Der ensi | |
| die cristenheit besnite sich./ Hir umme santen sie von dan/ Sente Paulum und Barnaban/ Zu den zwelfboten allen,/ Wie diz mochte | |
| wider tochte nicht gevast/ Vorder mer dikein sin./ Diz gab sente Peter in;/ Vorder antworte er noch:/ ‘Durch waz denket ir | |
| mut/ Daz her genade tuen muge und tut.’/ __Hir sprichet sente Peter abe/ Daz man trost zu Gotes gnaden habe:/ ‘Wir | |
| des herzen scheiden/ Und wern sich mit in beiden,/ Als sente Paulus da quit:/ ‘Der sigenumftige strit/ Der die werlt ubersiget/ | |
| im vorriet,/ Uz siner eigenschefte/ Mit gotlicher krefte./ Diz rurte sente Davit,/ In sinem salmen her quit:/ ‘Du sun, quit der | |
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