Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

sanc stnm (376 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

Mechth 4: 18, 36 offen gegen dem himel, und es hoͤrt nach der vogel sange; es flúhet die egesclichen tier und voͤrhtet die irdensche sclangen.
Mechth 4: 21, 9 oͮch mine drie namen mit siben dingen uswendig: an lobelichem sange, mit warer predeunge, mit rehter losunge, mit minnenklicher troͤstunge, $t
Mechth 4: 23, 10 stunden koment die heligen engel zů dem lichamen mit lobelichem sange, der lutet alsus: Helig, luter, einvaltig, wise, gotte von herzen
Mechth 4: 23, 11 einvaltig, wise, gotte von herzen liep. Suͤsser wise hat der sang denne tusent seiten oder harpfen klang. <FOLIO>(70#’r)</FOLIO> $t Zwúschent sinem lichamen
Mechth 5: 30, 11 tů wol und wekke mich und singe mir, vrowe, dinen sang, da du die sele mitte ruͤrest als ein suͤsse seitenklang.
Mechth 6: 1, 43 und des koches tragheit únserm herren nút verstelen den suͤssen sang in dem kore, wan ein verhungerter pfaffe der singet niemer
Mechth 6: 9, 6 an Sante Maria_Magdalenen tag, do man got erte mit lobelichem sange umb die grosse ere, die si ze lone hat enpfangen.
Mechth 6: 9, 8 hat enpfangen. Si schrikete in dem kore nach dem heligen sange und si sach einem ieglichen senger in sine oͮgen, und
Mechth 7: 1, 62 das si nit menschen sin. Aber si muͤssent mit wunneclichem sange got loben an der crone. Der erste kor singet alsus:
Mechth 7: 36, 26 mit heiliger diemuͤtiger andaht, das des herzen unmaht in dem sange vor gotte so schoͤne clinget, das got die noten minnet,
MF:Mor 2: 2, 1 twingen/ unde trûren, swar ich gê./ /Waer ir mit mîme sange/ wol, sô sunge ich ir./ sus verbôt siz mir,/ und
MF:Mor 2: 3, 4 vrouwen,/ waz ich singen muge,/ sô daz ez iuch tuge!/ sanc ist âne vreude kranc./ ich enhân niht wan ein schouwen/
MF:Mor 2: 3, 12 lâ sehen, wer mich gelêren kunne,/ daz ich singe niuwen sanc!/ /Vil wîplîch wîp, nu wende/ mîne sende klage,/ die ich
MF:Mor 7: 2, 9 ie sô wol gelanc,/ und ich lie dur si mînen sanc!/ ich wil singen aber als ê./ /Owê mîner besten zît/
MF:Mor 11a: 1, 6 ir waere bî,/ Sô mohte ich mîn leit/ eteswenne mit sange ir wôl künden./ mohte ich mich mit rede zuo ir
MF:Mor 13: 1, 7 sô velsche dur got nieman mîne triuwe,/ wan ich dur sanc bin ze der welte geborn./ /Maniger der sprichet: ^"nu sehent,
MF:Mor 13: 2, 6 sî mich gar unhô./ diz ist ein nôt, diu mich sanges betwinget./ sorge ist unwert, dâ die liute sint vrô./ /Diu
MF:Mor 22: 5, 6 swan, der singet, swenne er stirbet./ waz ob mir mîn sanc daz lîhte noch erwirbet,/ swâ man mînen kumber sagt ze
MF:Mor 23: 1, 2 swaere?/ /Ich hôrte ûf der heide/ lûte stimme und süezen sanc./ dâ von wart ich beide/ vröiden rîch und an trûren
MF:Mor 26: 2, 3 ungesunt./ /Swenne ich vil tumber/ ir tuon mînen kumber/ mit sange bekant,/ sô ist ez ein wunder,/ daz sî mich tuot
MF:Mor 29: 1, 4 ist daz aber mîn hoehste klage,/ daz uns beide, an sange, an vröide, missegât./ Sît daz diu werlt mit sórg%\en sô
MF:Reinm 6a: 1, 9 wac./ iemer an dem morgen/ sô troest mich der vogel sanc./ mir enkóme ir helfe an der zît,/ mir ist béidiu
MF:Reinm 34a: 1, 7 si twanc./ zergangen ist der winter lanc./ ich hôrte ir sanc./ /Dô ich daz grüene loup ersach,/ dô liez ich vil
MF:Reinm 34b: 1, 7 si twanc./ zergangen ist der winter lanc./ ich hôrt ir sanc./ /Mir enmac niht missegân:/ des wil ich gar ân angest
MF:Reinm 38: 1, 2 anders nieman?’/ /Nu muoz #s+ich#s- #s+ie#s- mîn alten nôt/ mit sange #s+niuwen#s- unde klagen,/ wan sî mir alse nâhen lît,/ daz
MF:Reinm 38: 4, 11 schîn/ gehelfen vür die sorge mîn,/ únde ouch der vogel sanc./ ez muoz mir staete winter sîn:/ sô rehte swaer ist
MF:Wolfr 1: 1, 1 / /Den morgenblic bî wahtaeres sange erkôs/ ein vrouwe, dâ si tougen/ an ir werden vriundes
MF:Wolfr 5: 1, 3 minne geben./ /^"Von der zinnen/ wil ich gên, in tagewîse/ sanc verbern./ die sich minnen/ tougenlîche, und obe si prîse/ ir
MF:Wolfr 6: 1, 5 wîp, noch allez ân dîn lôn./ Die waltsinger und ir sanc/ nâch halbem sumers teile in niemannes ôre enklanc./ /Der bliclîchen
MF:Wolfr 6: 3, 1 ích und singe ûf berge und in dem tal./ /Mîn sanc wil genâde suochen/ an dich, güetlîch wîp: nu hilf, sît
Minneb 1492 Min sußer lutter rotten clank,/ Min pfiffen schal, min orgel sank,/ Min nachtigaln snebelin,/ Min lerchen munt, min ziselin,/ Leg mir
Minneb 3375 sin und des conplexen schin/ Wol eines elementen sin./ Mit sang, mit tugenden flucken,/ [160#’r] An naturlichen stucken/ Sin sin gelichet
Mügeln 2,4 ein ware sache./ des sing ich sinem adel nuwes lobes sang./ ich wen, uß solchem fließe leie nie getrank,/ der stete
Mügeln 47,10 reise./ wann das er in bestricket hat,/ so wirt der sang gewendet in ein freise./ gar snelle ilt der wildener,/ wann
Mügeln 286,1 seite./ Euclides, als ich reite,/ der kunst gefilde hat besat./ Sang unde seitenspil / hat gar musica sin zil. /
Mügeln 314,1 twingen,/ herfür in laßet dringen/ und tragen der meisterschefte hut./ Sang vor aller kunst / saltu nigen, $s stigen/ wiltu in
Mügeln 314,4 $s stigen/ wiltu in vernunst:/ frucht der witze sprüßt uß sanges stamme./ lust, lieb unde guft/ sang erwecket, $s hecket/ freud
Mügeln 314,6 der witze sprüßt uß sanges stamme./ lust, lieb unde guft/ sang erwecket, $s hecket/ freud in herzen gruft./ warer sang ist
Mügeln 314,8 guft/ sang erwecket, $s hecket/ freud in herzen gruft./ warer sang ist des gelouben amme./ ab cristentum fiel immer/ von hant
Mügeln 314,11 immer/ von hant gewalt und wart gerissen nider,/ uß wares sanges zimmer/ des tumes buw sich snelle formet wider./ sang gibt
Mügeln 314,13 wares sanges zimmer/ des tumes buw sich snelle formet wider./ sang gibt der minne brüte,/ die leides slam verdemphet./ sang wirkt
Mügeln 314,15 wider./ sang gibt der minne brüte,/ die leides slam verdemphet./ sang wirkt der freuden blüte/ und sie in herzen stemphet./ sang
Mügeln 314,17 sang wirkt der freuden blüte/ und sie in herzen stemphet./ sang bewart ein spiegel ist,/ in dem sich erglenzt der künste
Mügeln 316,18 nu reite/ wie der künste zimmer si/ fellig und uf sanges zinne wache./ Aller salden stift, / reine maget, $s saget/
Mügeln 340,14 $s dich sünder han erlost./ der meide fin/ $s min sang sal sin,/ die got gebar an alle pin,/ davon sich
NibB 1040,2 glocken klanc./ dô hôrt$’ man allenthalben $s vil maniges pfaffen sanc./ dô kom der künic Gunther $s mit den sînen man/
NvJer 6583 houbte vrône./ Darnâch in sûzim dône/ irhûb dî pfafheit einin sanc/ unde richtin iren ganc/ widir kegn der stat wart/ mit
NvJer 9590 was,/ daz er mit lûtir stimme swanc/ begonde singin disen sanc:/ ›Veni, sancte spiritus,‹/ daz zu dûte sprichit sus:/ ›Ey, nû
NvJer 21988 ist dîner hôen zîrde,/ dîner vîre wirde/ und dîn wunnenberndir sanc!/ Dînir harfin sûzir clanc,/ der ê gehôrt mit vroidin wart,/
Parz 114,13 ich bin Wolfram von Eschenbach,/ unt kan ein teil mit sange,/ unt bin ein habendiu zange/ mînen zorn gein einem wîbe:/

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