Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sanc stnm (376 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| wold ich in fröiden singen/ alse ich her in fröiden sanc./ sie mac mir wol swære ringen,/ nâch der ie mîn | |
| ir liehter schîn/ nâch jâmer ist gestalt, und der vogel sanc,/ die wol mit fröiden sungen,/ die sint nû geswîn./ dar | |
| dahs./ //Winter, dû wilt aber twingen bluomen und der vogel sanc,/ die man hôrte suoze erklingen in der ouwe, dest niht | |
| prîse, $s hôhe, lîse, $s singt diu nahtegal. der vogel sanc $s derst niht ze kranc/ hin gen dem meigen. $s | |
| kalte winter vil ze leide; nust aber der walt mit sange wol bedœnet,/ den hœrt man in diu ôren suoze erklingen:/ | |
| iedoch haz treit mir diu reine süeze/ die ich mit sange grüeze./ got mir des helfen müeze daz sî mir kumber | |
| ouwen heide breit./ snêwes twanc/ machet kranc/ kleiner vogel süezen sanc./ des ist nahtegal verzeit./ glanze varwe sint verswunden/ mit den | |
| kraft duldet bruch und spalt,/ dîn mül niht mêr malt./ sanc der vogel ungezalt/ dîn engalt/ und der walt;/ des dich | |
| tief mit mâze wisset;/ diu dritte menschen stimme kêret/ ze sange ûf abe nu mitte nu oben nu unden;/ der himel | |
| rappe dur den valschen prîs/ mit lûter stimme im sînen sanc erbôrte./ des viel der kæse im underz rîs./ in krift | |
| der kæse im underz rîs./ in krift der vuhs, den sanc er gerne hôrte./ sus gent guot tœrscher herren vil/ dur | |
| ich gerner sîn?/ wolde sî den dienest mîn und mînen sanc,/ wâ wurd immer mir sô grôz genâde schîn?/ wâ fünde | |
| eine,/ wiech ir bescheine/ daz ich nu lange $s mit sange $s si meine/ in stætem muote $s si guote, $s | |
| die heiligen engle mit michelen frouden, mit groʒʒem lop vnd ſange in die himeliſchen Ieruſalem fůrten. Da hat ſi freude vnd | |
| dar în,/ sûze sungen si ober in./ ouch under anderm sange dô/ voller stimme sie sungen sô:/ «vindica, domine, sanguinem/ sanctorum | |
| grôz menige im engegen gie/ mit lobe und ouch mit sange,/ mit süezem antvange/ sîner chümfte si sich vreuten,/ im ze | |
| diu liebe nahtegal/ ʒe lobe dœnet überal/ und in mit ſange priſet./ als mich din helfe wiſet,/ ſo hebe ich künſteloſer | |
| ʒierent dich an endes drum./ ahi wie ſüezer willekum/ mit ſange dir geboten wart:/ an der genædeclichen vart/ die du ʒe | |
| blüete,/ daz ſich beſloz ein vogel in/ nach dem erwelten ſange ſin,/ den er den hohen wisſagen/ het in ir waren | |
| dich zuo dem swanen blanc,/ der an sîm ende singet sanc:/ dîn schrei verdranc/ Sŷrênen clanc,/ der dônes vanc/ ze grunde | |
| grüene gras ûf dringent;/ dâbî cleine vogel singent/ alsô fröuderîchen sanc,/ daz diu heide ercrachet/ und der wünneclîche walt./ ûz dem | |
| sich der walt:/ der hât der loube ein wunder;/ süezen sanc darunder/ vil manecvalt/ singent wol diu vogelîn./ Sumerzît/ fröude gît/ | |
| unde tal,/ dâ diu liebe nahtegal/ und diu lerche wilde/ sanges ein unbilde/ schellent überal./ Meienbluot/ hôchgemuot/ sendes herzen sinne/ minne-$sclichen | |
| walt gezieret lît/ inne $s mit loube und er vil sanges hât./ Der meie machet $s hôhen muot;/ dâbî trûren swachet | |
| des liehten meien bluot/ unde für der wilden cleinen vogellîne sanc!/ ir gebærde, ir lachen unde ir schouwen/ heilent minnesiechen muot/ | |
| sol wîp für liehte bluomen schouwen,/ unde für der vogel sanc/ wîplich kôsen hœren./ got in sînen kœren $s ze muote/ | |
| man siht den walt geloubet stân,/ dâ diu nahtegal ir sanc/ lûte dœnet <under>;/ wunder-$slicher stimme clanc/ erhillet dâ;/ bluomen rôt | |
| dekeiner stiure/ verlorne zît ich wider bejage./ /Der Mîssenær hât sanges hort in sînes herzen schrîne,/ sîn dôn ob allen ræzen | |
| allen sam diu nahtegal vor gîren;/ man sol ze sînem sange ûf einem messetage vîren./ ‘alsus kan ich lîren’,/ sprach einer | |
| einer der von Ecken sanc./ /Für alle fuoge ist edel sang getiuret und gehêret,/ darumbe daz er sich von nihte breitet | |
| er si volende nâch der liute muotgelüste;/ son darf der sanc niht helfe wan der zungen und der brüste:/ sunder valsche | |
| Waʒ sol nû sprechen unde sanc?/ man seit ir beider cleinen danc,/ und ist ir zwâre | |
| wære,/ denn ob der wîsen wære gnuoc,/ die mit ir sange wæren cluoc/ und mit ir sprechen hövelich./ die nû verstânt | |
| toup und alsô rehte blint,/ daʒ guotiu rede und edel sanc/ si dunket leider alze kranc,/ swie si doch sîn ein | |
| stimme schal./ ich tæte alsam diu nahtegal,/ diu mit ir sanges dône/ ir selben dicke schône/ die langen stunde kürzet./ swenn | |
| gelpfer bluot geschœnet/ und michel baʒ bedœnet/ mit wilder vogele sange./ vorn an sîm anevange/ ein tempel stuont aleine,/ daʒ was | |
| und der siticus/ enphiengen wunneclîche alsus/ des meigen zît mit sange./ von ir gedœnes clange/ wart luft und insel vröuden vol./ | |
| opfer dâ gezieret./ dâ wart gefestivieret/ mit kerzen und mit sange wol./ dur in wart kurzewîle vol/ arm unde rîch gemeine,/ | |
| sament sich/ ûf der plânîe lange/ und von der vogele sange/ ein hôchgemüete enpfiengen,/ dô kêrtens’ unde giengen/ mit ein ander | |
| gerüemet bî der stunde./ er selbe von ir munde/ mit sange wart geprîset./ er hete si bewîset/ vil schiere manger fuoge./ | |
| mit boumen umbetüllet,/ die wurden schône erfüllet/ mit wilder vogele sange/ und von der stimme clange,/ diu von der frouwen munde/ | |
| loup ir decke was,/ dar under si dâ lâgen./ mit sange ir lîbes pflâgen/ diu lêrche und der galander./ ie zwô | |
| mange süeʒe wîse/ diu vögellîn ûf singent/ und uns mit sange ringent/ swær unde trûren dise naht./ ir schallen und ir | |
| liuten in diu ôren clanc./ swer dâ gehôrte ir süeʒen sanc,/ dem wart vil hôher muot gegeben./ si stuonden sam si | |
| mit bluomen reine/ beströuwet und mit grase wol;/ gedœnes unde sanges vol/ wart eʒ von hellen stimmen/ und gleiʒ von liehten | |
| grâ/ begunde ûf dringen schiere/ und wart diu waltriviere/ vol sanges unde dœne./ und dô der morgen schœne/ lieht unde wunneclich | |
| betútet daʒ gradal? Der meiſter ſprach: Daʒ iſt ein vnfrólicher ſanc vnde beʒeichent die ruwe, die wir in dirre welte ſuln | |
| anderen. //Do ſprach der iunger: Durch waʒ ſinget men den ſanc nach oſtern niht? Der meiſter ſprac: Daʒ betútet alle die | |
| daʒ alleluia? Do ſprach der meiſter: Alleluia iſt ein himiliſcher ſanc vnde com uon himele, daʒ enmac nieman ganʒliche betúten, vnde | |
| ganʒliche betúten, vnde betútet die himelſche $t wunne. Den ſelben ſanc den ſanc hieuor nieman wen ʒe rome nach oſtern. Do | |
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