Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sanc stnm (376 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| //Nieman darf darumbe frâgen,/ ob ich geswigen an sange bin./ Sanges muoz mich wol betrâgen,/ er gêt an den fröiden hin./ | |
| rîcher wât,/ die meie hât./ dabî hœrt man der vogel sang./ //Von leide $s scheide, $s vrouwe, mich./ sîd ich in | |
| wechsel, als ich bescheide,/ mügen wol engelten diu vogellîn:/ der sang wintlich wispel gesetzet./ Sô hât snê geblenket die heide,/ dâ | |
| Fröiden unmuozze,/ die ich von liebe gewinne,/ irret mich ze sange niht./ diz noh swaz bî mir beschiht,/ doch lâze ich | |
| schal,/ Wechselt sie die berge als einen bal/ mit ir sange enander in widerstrît./ ê $s $s snê $s $s wê/ | |
| dur nôt daz singen muoz erleiden./ Sî ieman nû, der sanges ger,/ der wünsche, daz mich noch diu liebe süeze wer,/ | |
| durh nôt daz singen muoste erleiden./ Sî ieman nû, der sanges ger,/ der wünsche, daz mir noch diu süeze ir liebe | |
| an dem bœsten ende lât./ */ //Uns ist unsers sanges meister an die vart,/ den man ê von der Vogelweide | |
| worden cranc./ * nu wünschen ime dur sînen werden, hovelichen sanc,/ sît dem sîn vreide sî ze wege,/ daz sîn der | |
| mînem vatir gerne wol $s râten,/ daz er hinnenvür sich sanges mâze./ Ez ist billich, daz ich in vurwesen sol/ und | |
| lerne,/ wie dirre und der an frömder stat ze mînem sange scherne./ Mîn meister claget so sêre von der Vogelweide,/ in | |
| der walt in tuften stât!/ Dâ man ê hôrt vogellîn sang:/ der klang $s in tal, in lüften erschal,/ süezze stimme | |
| grimme/ tuot siu swîgen überal./ //Waz klag ich der vogellîn sang,/ wan klag ich nit mînen pîn?/ Nâch der ie mîn | |
| tvben ophert ſam der gvͦte. Ieweder tvbe phliget wůffenneſ, niht ſangeſ. Daz bezaichent $t den ſvndære, der hie in dirre werlte | |
| beſten korn welt ſi, div boſten verwidert $t ſi. Ir ſangeſ phleget ſi niwan kvmende vnde wůffende. Si zivhet oͮch vil | |
| canticiſ Syon. ‘Singet’, ſprachen ſi in zvͦ, ‘unſ deſ frôlichen ſângeſ, daz ir in Ieruſalem ſûnget.’ deſ ant%<wrtin in die gevangen | |
| domini in terra aliena? ‘Wie mahtin wir ſingen daz gotiſ ſanch in frômdeme lande?’ Si oblituſ fuero tui, Ieruſalem, obliuiſcatur me | |
| niht ſo unmare ſo diſiv werelteliche froͮde, der ſpart ſin ſanch, unze daz er wider kome zvͦ Ieruſalem in die himeliſchen | |
| gewâti engegine unde enphiengin ire herrn mit lobe unde mit ſange, mit vil grozzin wnnin. Do warn ſumeliche engile da ze | |
| ſele ze himele uoͮrten mit michelme lobe unde mit michelme ſange unde mit micheler uroͮde, wan allez himeliſſcez here uroͮte ſich, | |
| hant./ MAN lobt des meyen anevanch,/ gras^., blumen^. und vogel sanch:/ ez solt ein ieslich man,/ der lob und loben chan,/ | |
| frowe, unt bit/ durch den selben antvanch/ und den engelischen sanc,/ daz er dich an uns ere/ und sin lop an | |
| er den tot damit erranc./ die not, die im sin sanc erwarp,/ der was ein ende, do er starp./ so ist | |
| niht ein gruz,/ daz er chumbost ode gabuz/ an sinem sange nante/ ode solich ungefuge erchante/ <zuo+1>25</zuo+1>––und næm ez danne in | |
| stal./ <zuo+1>60</zuo+1>ein sou und ein nahte gal,/ die singent ungelichen sanc./ ein hofschær ist gar zechranc,/ der sin selbes so vergizzet,/ | |
| wende,/ /Den vermiden rosen/ und alle zitelosen/ und aller vogelline sanc!/ mich twinget, daz mich e da twanc./ /Nu sínge ich | |
| si ist so schoene,/ daz ich ir lop mit minem sange kroene,/ ir wol stenden hende,/ ir vinger lanc als einer | |
| do./ Den lieben kinden/ sanc ich bi den linden/ minen sanc./ die mir liebe taten,/ die schuof ich dicke fro./ Daz | |
| das gůte werk des hindert, des inkeres: si solte den sang lossen sinken unde volgen Gotte und lossen die anderen gar | |
| getůn, das uswendig mit dem inwendigen, das were besser. Der sang us dem grunde der gienge gar hoch. ___Kinder, wistint ir | |
| schellet!/ waz wunders si stellet!/ wie spæhes organieret!/ wies ir sanc wandelieret/ (ich meine aber in dem dône/ dâ her von | |
| einen alsô süezen harpfen clanc/ und mit der harpfen einen sanc:/ got möhte in gerne hœren/ in sînen himelkœren;/ und jâhen, | |
| herzen arken,/ als der agestein die barken/ mit der Syrênen sange tuot./ si sanc in maneges herzen muot/ offenlîchen unde tougen/ | |
| muot/ offenlîchen unde tougen/ durch ôren und durch ougen./ ir sanc, dens offenlîche tete/ beide anderswâ und an der stete,/ daz | |
| hin nider in diu herzen clanc./ sô was der tougenlîche sanc/ ir wunderlîchiu schœne,/ diu mit ir muotgedœne/ verholne unde tougen/ | |
| ir abgot,/ alse der kuninc selbe gebot./ ze rome wart sanc vnde lob:/ dit wolde unser herre got./ An dem anderen | |
| darnâch beg[und] er singin cant[i]ca cant[i]corum. nû segen was dc sanc sî. [iz ist] sanc allir sange. ez ist [oͮ]ch segin | |
| cant[i]ca cant[i]corum. nû segen was dc sanc sî. [iz ist] sanc allir sange. ez ist [oͮ]ch segin der[e] gesûnecliken tugende. ez | |
| nû segen was dc sanc sî. [iz ist] sanc allir sange. ez ist [oͮ]ch segin der[e] gesûnecliken tugende. ez ist ein | |
| ellendis dc dîn l[o]p sî von dannan dc dc unferwarte sanc gê durch [den] uerwarthen $t munth. dc ich l[o]p sage | |
| $t sunnen. nû swiegin die fleislikin unde niemen singe diz sanch âne gotes minne. wan den zirbrickit iz. nû komen alle | |
| gebin rehte vnsir gnâdigen froͮwen die meistin êre dissis $t sangis. wan siu diu êrst unde diu hêreste was div ie | |
| singet ir liebesten, wan ir nie haisir inwurdint von weltlicheme sange. disiv stimme inlůtit nith ze den ôren der menniskin. si | |
| mit aineme ellentlichen âmere. iz uiench ane mit ainime chunichlichen sange. nû gêt ez ûz mit inniklicheme wainenne. iz uiench ane | |
| manig rose rot/ daz iardin wol habt bedaht,/ vil svͤzzer sanc alda erwaht/ minne herze, ob daz minne treip./ Arabel nv | |
| manic rose rot/ daz jardin wol halp bedaht,/ vil suͤzer sanc da wol erwaht/ ein hertze, ob daz minne treip./ Arabel | |
| jardin./ lat ez ein teil verrer sin,/ da ist vogel sanc vnd blůmen schin./ ___Ze Tulmanar man nit vræude hat_–/ der | |
| heim,/ Noch suzer denne ein honicseim/ Horte er einer stimmen sanc,/ Diu im uz der luft irclanc./ Do sach er uf | |
| gar,/ Die Got gesante hete aldar,/ Die horten uber suzen sanc,/ Der in inder luft irclanc./ Sie sahen daz die engel | |
| heiligen donen/ Uf daz hohste in Gotes lobe./ In suzem sange sweimen drobe/ Cherubin unde Seraphin,/ Die den sanc niht legen | |
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