Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sanc stnm (376 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| nieman wen ʒe rome nach oſtern. Do ſanctuſ Gregoriuſ den ſanc mahte, do ſaʒt er, daʒ men den ſanc ſunge úbir | |
| Gregoriuſ den ſanc mahte, do ſaʒt er, daʒ men den ſanc ſunge úbir iar, wen in der vaſten, vnde ſprach: Eʒ | |
| vnde ſprach: Eʒ were billich, daʒ wir nach dem vnfrolichem ſanc daʒ alleluia ſungen, da mite wir betúten, daʒ wir nach | |
| iſt [41#’v] die offerende herter gemaht $t denne der ander ſanc? Der meiſter ſprach: Alſe men die offerende ſinget, ſo rihtet | |
| fúr alle die criſtenheit. Do uon mahte ſanctuſ Gregoriuſ den ſanc ſo vnſenfte, wen die criſtenheit michel $t arbeit lidet, e | |
| ſi den geloͮben geueſtine uon der fronen martele. Der ſelbe ſanc beceichent daʒ wip, daʒ ſanctus iohannes ſach in pathmos. Er | |
| die menige, die im ingegen cam mit michelme lobe vnde ſange. //Do ſprach der iunger: Waʒ betútet daʒ ander ſwigen vnde | |
| waren urſtende. Dar nach ſinget men agnuſ dei. Vor dem ſange brichet er die oblatam in drú [44#’v] ſtúcke. Die beʒeichent | |
| uor dem ewangelio. Da uon com, daʒ Gregoriuſ ſit den ſanc mahte vʒ dem ſaltere. Bi den ʒiten ſanc daʒ lút | |
| iar vnde mahte vnſ alle die wunne, die wir mit ſange habint. Die ſtille meſſe dihtetent fúnf b#;eabeſte. Der eine waʒ | |
| ſůhtent, vnde daʒ er in do lebinde erſchein. Der ſchóne ſanc, den men ob der kerʒen ſinget, der betútet daʒ groʒe | |
| si von vroste, von hitze, von essene, von trinken, von sange, swi so iz kůmen si: ditz plaster vertribet iz. Swenne | |
| leip./ da was man noch weip/ sy horten den engel sankch da,/ da pey dye magt Maria./ do dis in legen | |
| das man gelas/ da haim das ewangelium;/ furbas was %:ir sankch nicht frum,/ sy enslieffen auf dem alter./ da was junger | |
| dye engel auf varn/ und horten %:ir frewd und %:ir sankch;/ des sy Got saiten dankch./ sch%:ir man do inne wart/ | |
| und von Got wol wart enphangen/ sus mit der engel sangenn./ __Daz het er hertichleich erstriten,/ wann er sleg het vil | |
| indie lufte cham der engel schar,/ die hueben einenn newen sanch,/ der zü Jerusalem erchlanch./ __Die Juden aus lieffenn:/ zesam sy | |
| grab was groz gedrankch;/ man hort auch da der engel sankch./ so wart bestatt der leichnam/ als es Got und %:ir | |
| die Got selber enphie;/ und wart da groz der engel sanch,/ daz suezze was und vil lanch./ davon frewde was und | |
| daz himelrich./ der engel schar wunnichleich/ süngen da iren süezzen sankch./ wann %:ir frewd was nicht chrankch/ die sy hetten vonn | |
| Got wart der geist gegeben./ __Do hüeb sich der engel sankch,/ und wa sein plüt hin spranch,/ die stat ward prinnund | |
| niͤman mach niͤt suͤʒre gehoren./ //Suͤʒ is diser siven vugel sanc/ als der suͤʒster harpen klanc./ als si singent, ir gaven | |
| gaven si gevent,/ danaf diͤ geistliche l#;iude levent./ //De erste sanc is godes vorte,/ diͤ vort is rechte als ein porte,/ | |
| rechte als ein porte,/ dat man zůr gebruchungen kume./ disen sanc horn $’t is groʒe vrume./ //De ander vugel singt mildicheit,/ | |
| vröude ind ir klagen./ //De dridde vugel lert underscheit,/ de sanc he hat groʒ lutercheit,/ he deit bekennen bit warheide/ al | |
| gift den rat,/ dat men anegrif al gůde dat./ dis sanc hat groʒe suͤʒicheit,/ diͤ diͤ sel des rades volgen deit./ | |
| wit./ $’t wart üvervol al der gaven,/ diͤ ich bit$’m sang bezeichent haven./ ////Ei wiͤ schön ein paradis/ bis du, Maria | |
| ensanc he schel ind ho./ //Gebot ind rat is godes sanc,/ suͤʒlich de sanc din herze dwanc,/ wand du ervülds bit | |
| ind ho./ //Gebot ind rat is godes sanc,/ suͤʒlich de sanc din herze dwanc,/ wand du ervülds bit gůder dat/ al | |
| bit gůder dat/ al gebot ind godes rat./ //#;iUr beider sanc is minnesam/ vol geistlicheit ind lovesam,/ #;iur beider sanc is | |
| beider sanc is minnesam/ vol geistlicheit ind lovesam,/ #;iur beider sanc is ho ind suͤʒe./ gif, suͤʒ, dat ich mide singen | |
| guͤd mach an mir schin,/ ler mich singen der minnen sanc,/ den din herz dim minner sanc,/ dů du in minds | |
| stride/ ein n#;iue vrölich hogezide./ //Zeichen der herzen was de sanc,/ van dem sang de himel klanc,/ des sanges suͤʒcheit si | |
| vrölich hogezide./ //Zeichen der herzen was de sanc,/ van dem sang de himel klanc,/ des sanges suͤʒcheit si was so groʒ,/ | |
| was de sanc,/ van dem sang de himel klanc,/ des sanges suͤʒcheit si was so groʒ,/ suͤʒlich de sanc in din | |
| klanc,/ des sanges suͤʒcheit si was so groʒ,/ suͤʒlich de sanc in din herze vloʒ./ de vrölich wilkum he ded dir | |
| so werden wir heil,/ so mug wir vernemen din suͤʒen sanc,/ der allersuͤʒster harpen klanc,/ den in dim herzen sanc diͤ | |
| recht gericht ind sin warheit –/ al dit din kurte sanc ümbveit/ ind ander manich heimlicheit,/ diͤ min kranc herze niͤt | |
| macht hat dine zung gedwungen,/ dat si hat den n#;iuen sanc gesungen./ du has gesungen: #.,Magnificat $p!#.’/ ich han in einer | |
| ich han in einer andrer stat/ ein lützel gebreit des sanges lof,/ den lovet al de himelsch hof./ an dem sange | |
| sanges lof,/ den lovet al de himelsch hof./ an dem sange wirt bekant/ eins gůden deils dins herzen brant./ ////Wer einich | |
| wundert sich./ he loft din schönheit bit diner minnen/ im sang der geistlicher minnen./ he gift diner schönheit urkunde,/ als he | |
| lambe volgent in dem lande,/ da si singent $’n n#;iuen sanc,/ den an diͤ megd niͤ mensch $’n gesanc,/ ind dragent | |
| die ist gekleidet mit der warheit und gekroͤnet mit dem sange. Si hat einen palmen in der hant, das ist die | |
| hande lúten geheligot und von den guldinen pfenningen <N>V</N>. Ein sang der selen ze gotte an fúnf dingen und wie got | |
| si. Von dem boͮmgarten, von dem blůmen und von dem sange der megden <FOLIO>(17#’r)</FOLIO> <N>XXVI</N>. Von disem bůche und von dem | |
| noch muͤssen sehen in der engel schar! Amen.] <KAP><N>V</N>. Ein sang der sele zů gotte an fúnf dingen, und wie got | |
| si. Von dem boͮmgarten, von den blůmen und von dem sange der megde</KAP> <VERS><ZG>«O du unzalhaftiger <FOLIO>(29#’v)</FOLIO> schatz an diner richeit!/ | |
| du den boͮm umbevahest,/ denne lere ich dich der megde sang,/ die wise, dú wort, den suͤssen klang,/ den die jene | |
| allen mannen sunder dich alleine.»/ Dis sint dú wort des sanges./ Der minne stimme und der suͤsse herzeklang muͤssen bliben,/ wan | |
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