Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sanc stnm (376 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| In suzem sange sweimen drobe/ Cherubin unde Seraphin,/ Die den sanc niht legen hin./ #.Sanctus» sie stete schrien, / Alle die | |
| die geleiten/ Griffen an die seiten./ Do der vrouden riche sanc/ Durch den licham irclanc,/ Die sele, und daz sie sine | |
| sie unde wart mir unkunt./ Dar nach, do des amtes sanc/ Quam an sinen uzganc/ Unde man in gar volbrahte,/ Die | |
| hette vor geseit./ An der processien gange/ Mit grozem lobes sange/ Wart die reine Margareta/ Bracht in daz vrowen closter da/ | |
| heilig leich/ Geparet von den fursten sa/ Und mit lobes sang alda/ Mitten in di stat getragen./ Man lies da ruffen | |
| unde uf keren. keren. do er irwachote. $t ein nevwez ſanc er mahchote. $t ſinen hovbet ſtein er wîhete mit ole. $t | |
| di tumben. ſi livfen dar umbe. mit ſpile unde mit ſange. daz ne triben ſi niht lange. $t ſi ſprahen ze | |
| ein mait. div hat di anderen dare geladet. ein nuwez ſanch ſi ſingen. criſten ſi minnent. des ſanges nine uirſtat. ſwer | |
| geladet. ein nuwez ſanch ſi ſingen. criſten ſi minnent. des ſanges nine uirſtat. ſwer uirſuchet $t hat di hierat. Ein ſtein | |
| der zeſewen ſi fůren. in ſhoneme $t gange. mit wunnechlicheme ſange. uil wol ſi di erten. dev gotes gebot ſi behilten. | |
| touwe/ begiuz mînen gedanc,/ daz ich <dîn> lop unt dîn sanc/ ein teil gemêren muoze,/ <unt> hilf mir daz ich gebuoze/ | |
| si unz an die vesper,/ daz alle die swester/ daz sanc an viengen,/ ir tagezît begiengen:/ sô chom geflogen Gabriêl,/ der | |
| fliuzet cynamôme,/ balsamus smecket schône/ under allen den gesellen:/ ir sanc ist ebenhelle./ nu wil ich der geswîgen/ die von disem | |
| toͮwe/ begivz minen gedanch,/ daz ich din lob vnt dinen sanch/ ein teil gemæren mvͤzze,/ vn̄ hilf daz ich gebuͤzze/ daz | |
| zinamon,/ balsamus da smeket schon/ vnder den gesellen snelle:/ ir sank ist eben vn̄ helle./ Nv wil ich der gesweigen/ die | |
| Mit froͤden gar #;van alles we./ Do ward der engel sanges me/ Vil wunneklichen úber al,/ Ir sang vil hoch und | |
| ward der engel sanges me/ Vil wunneklichen úber al,/ Ir sang vil hoch und lut erschal/ Mit allem suͤssen done:/ ‘Lob | |
| tempel here/ Mit sunder grosser ere,/ Und hettent da bi sanges vil,/ Busunen und saiten spil,/ Und giengent umb zwelf mal/ | |
| Ist tot, Maria, die trait man nu/ Zegrab also mit sange hin.’/ Sú sprachent ze sament under in:/ ‘So ilent balde | |
| sú do das vernament,/ Gegen ir sú balde kament/ Mit sange jubilieren,/ Vil wirdeklichen hovieren,/ Alse sú wol kundent alle,/ Mit | |
| si ie/ An im uf erde begie.’/ Da wart mit sange ir lobes me,/ Aber wunneklich als e,/ Mit wunder loblicher | |
| grossen eren./ Gen ir sú schone kament/ Und war mit sange nament./ Sú sprachent mit gedoͤne:/ ‘Du minnekliche schoͤne,/ Dú den | |
| kament och mit ir schar/ Gegen Marien alle gar:/ Mit sanges lob und eren die/ Enphiengent wunder schone sie./ Da hort | |
| ze himele der engel klanc:/ der ist süezer denne süezer sanc./ man moht an Willelms schar/ grôzes jâmers nemen war./ sîne | |
| doch wart si vroͤlich sunder dank/ gefuͤret in der vogel sank/ und in die blůmen fuͤr den hag,/ da manic werder | |
| troume / wære, des bedûhte in sâ. / der vogel sanc was michel dâ. / daz lant gar âne liute was: | |
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