Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ruofen stV. (469 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| getân,/ //gewâpent vaste unz ûf den huof,/ hie garzûne ruofâ ruof./ sîn lîp spranc drûf, wand erz dâ vant./ vil starker | |
| vor niht kunde,/ beidiu zabeln und wuofen,/ in slâfe lûte ruofen./ vil juncfrouwen sâzen hie:/ die sprungen dar und wacten sie./ | |
| hie,/ in den phat viel er ûf sîniu knie./ //lûte rief der knappe sân/ "hilf, got: du maht wol helfe hân."/ | |
| Herzeloyd diu künegîn,/ dô sim underschiet den liehten schîn./ dô rief er lûte sunder spot/ "nu hilf mir, hilferîcher got."/ vil | |
| dâ rôsen oben în./ swie wênic man umb in dâ rief,/ der gast erwachte der dâ slief./ der junge werde süeze | |
| stuonden/ mit helmen ûf gebuonden/ sehzec ritter oder mêr./ die riefen alle kêrâ kêr:/ mit ûf geworfen swerten/ die kranken strîtes | |
| im entschuohten, sân er slief;/ unz im der wâre jâmer rief,/ und liehter ougen herzen regen:/ die wacten schiere den werden | |
| der wîgant,/ unz er anderstunt entslief./ nieman dâ redete noch enrief:/ si wâren gar verborgen./ umbe den mitten morgen/ do erwachte | |
| er der gadem erlief,/ sô daz er nâch den liuten rief./ nieman er hôrte noch ensach:/ ungefüege leit im dran geschach./ | |
| rîterschaft/ gein werdeclîcher prîses kraft,/ und Artûs den Bertûn?"/ alsus rief der garzûn./ "tavelrunder ist geschant:/ iu ist durch die snüere | |
| si wârn ir strîtes wacker./ vil fremder krîe man dâ rief./ manc vole ân sînen meister lief,/ des hêrre dort ze | |
| ir danc./ hin ze hove kom daz geschrei:/ der künec rief lûte heiâ hei./ diz geschach vor einem walde:/ dar gâht | |
| Arnîve diu alte/ gebôt mit ir gewalte/ daz ir enkeiniu riefe/ die wîle der helt dâ sliefe./ si bat ouch den | |
| knappe gab im einen brief,/ der Artûs in sîn herze rief,/ dô er von im wart gelesn,/ dô muoser bî beiden | |
| strâle/ mit herzen bluotes mâle/ nâch mannes kumber gevar./ Lirivoyn rief al diu schar,/ die under der durch strîten riten:/ die | |
| daʒ iſt mit dem gelavben. Alle deſ menſchen ſinne die rvͤfent da wider, die augen di ſprechent: ‘Ich ſihe niht wan | |
| ungezzin unt ungetrunkin. dô die sibin nacht umme quâmin, dô rief er zû den ritterin, die sîn dâ phlâgin: "ir herrin, | |
| wêrin. der tûvil fûr dâ obene in der luft unt rief: "o wê dissis tagis unt o wê dirre michilin ungnâde, | |
| sô virslâfin, daz er nicht hôrte. dô hienir dô lange gerief unt der man nicht ûf stûnt, der dâ slief, dô | |
| liez, der hât mir sîne trûwe bischeinit." Alse lief er rûfinde zû sente Nicolâis munstere. Man hûb dô den tôtin man | |
| niht vor siner marter den haiden predigen. do daz wip rief ungestuͤmlich nach unserm herren, do giengen die hiligen junger zuo | |
| Schantekler bi der want slief./ vor Pinte schre: «er» vnde rief/ Vnde vloch bi eine swellen/ mit andern iren gellen./ Schantekler | |
| daz lút alliz intslief,/ uil tiure er hin ze$/ gote rief/ mit tranendin ougin./ do sach er mit flaisclichin ougin/ den | |
| ia wart unter den liuten/ daz aller meiste lob./ si riefin alle an got,/ si manten in uerre,/ daz in nicht | |
| da můsen sich gemischen/ die heiden mit den cristin./ sie riefen alle monsoy,/ in die burch drungen si./ Roͮlant zuchtigete si | |
| ime ie den hantscuch./ er tete die wůluine blicke,/ er rief uile dicke:/ ‘ditze hast du Roͮlant getan:/ ůble můz iz | |
| wort sprach er chume./ da wart michil woͮffin,/ weinin unde růfin./ siben hundert siner manne/ die waren gereit alle/ ze dinen | |
| funfzehen tusent un(de) mêre/ dem sinem gote zeren;/ uil dicke riefen si Machmet,/ idoch er ůbel sit zu in tet./ der | |
| den gotes lichename(n) si enphiengen./ si uielen ir uenie,/ si riefen hin ze$/ himele:/ ze uil manigen stunden/ manten si got | |
| ain zage uil bose./ uil drate ledige ich daz lehen./ rufe Mahmete dinem herren,/ ob er dir iht heluen welle./ ich | |
| daz swert warf er umbe in der hant./ di Franchen riefen alle samt,/ mit gelicher stimme hůben si:/ ‘Monsoy!’/ daz was | |
| in warf./ wider zuchter den spiez,/ unter di haiden er rief:/ ‘wa$/ nu sine scar gesellen?/ di in rechen wellen,/ di heuen | |
| cristen was./ si drungen in auer naher báz./ di cristen riefen ‘monsoy, monsoy!’/ uil harte erchomen di,/ die zaller uorderiste waren,/ | |
| samt/ ‘fore_ualdant!’/ si cherten uaste uf si./ di cristen scár rief ‘monsoy, monsoy!’/ Di cristen fur traten;/ mit den ir tuwerlichen | |
| ia enbait er uil chume/ daz er Turpin uant./ do rief er ůber schiltes rant:/ ‘bistu hi, Turpin?/ uil gewis scoltu | |
| al ze$/ stuchen./ tot uiel er unter si./ di cristen riefen: ‘monsoy, monsoy!’/ Turpin unt di sine/ di huben sich mit | |
| morgenes waren./ do si den trost uon himele ersahen,/ si riefen ‘monsoy, monsoy!’/ si drungen uaste durch si./ der helme wart | |
| Egeris furt ain uan,/ dar unter ainlif hundert mán;/ di riefen hin ze himile,/ si huben sich dar ingegene./ Egeris ernante,/ | |
| ‘ia du armez chungelin,/ waz suchtestu nu hí?’/ diu scar rief ‘monsoy, monsoy!’/ Ein haiden hiez Prutan,/ der rante Egeriers an:/ | |
| urchunde git –/ den wizen uán./ der herzoge Muralan/ er rief uil gezit:/ ‘wir haben hi ain sconez uolcwic!’/ der wize | |
| unt ander manic helt snel./ Di cristen durch drungen si./ si riefen ander stunt ‘monsoy, monsoy!’/ da uielen di haidenisken man/ daz iz | |
| scár;/ er furt ain golde garwin spiez,/ unter di christen er rief:/ ‘ir habet ain lutzel uolc:/ uwer uechten entouc./ wer ist | |
| im ingegene/ der het ainlif hundert helede./ Eschermunt der wigant/ rief ůber schiltes rant:/ ‘wer laitet dise scâr?/ si ist herlichen | |
| si/ ‘monsoy, monsoy!’/ Di haiden ir zaichen/ pegunden dar in gegene rufen./ mit michelem scalle/ stachen si zesamene./ da wůchs der helle | |
| ir angest hat er gewideret,/ ir uiante genideret./ ir blůt rief hin ze$/ himele uon der erde:/ daz erhort unser herre,/ | |
| schilt ist ganzer chom/ uon dem aller chunisten ainem.’/ do riefer unter di haiden:/ ‘ich pin ain uil ganzer man./ du | |
| di perge./ si erstichten unt ertwalen;/ di aue genaren,/ di riefen nach ir herren./ di christen furen mit eren./ Uon dem | |
| christen wart michel not/ uon dem herten ualle./ di haiden riefen alle:/ ‘ir geltet uns genote/ di unseren lieben tote./ wir | |
| ain helm dicken,/ daz er tot nider uiel./ di cristen riefen ‘monsoy, monsoy!’/ der tac was haiz unt lanc./ da wart | |
| slugen si uon dem wal/ rechte sam di hunte./ si riefen alle mit <ainem> munde:/ ‘hilf uns, chunc Marsilie, herre,/ durch | |
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