Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ruofen stV. (469 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| forcht auch das er alda dot bliben solt ungebicht. Er rieff gnad an myn herren Gawan, und myn herre Gawan sprach | |
| sah jhen zwen gewapent ritter vor der brucken halten. Er rieff Galahot zu im und wißt es yn. Galahot sant zuhant | |
| wann im sin crafft gezwivaltiget was. Das sah Lionel und rieff zu synem neven das er einen slag nit me slúg, | |
| yn uch wol abe, so es mich zitt dunckt.’ Sie rieff ir jungfrauwen einer zu ir und hieß ir ein búchsen | |
| sahen und da der Sahsen allermeist zu hufen waren. Sie rieffen mit @@s@einer hohen stimme des konig Artus zeichen ‘Clarence, Claren!’ | |
| fur mir als lieb als uch der lip ist!’ Er rieff den schuczen zuhant (der maniger ob im was) das sie | |
| Die schuczen off der muren schußen all zu im. Er rieff mit hoher stim des koniges herezeichen ‘Clarence, Claren!’ Myn herre | |
| qwemen. Er sante ander botten in die stat und hieß růfen uber alle die stat, das weder groß noch clein belibe, | |
| mir’, sprach sie. ‘Wo ist der?’ sprach er. Und sie rieff Bertelac. ‘Herre Bertelack’, sprach sie, ‘ir múßt dißen ritter bestan, | |
| der stat waren das sie off sie vallen solt. Da rieff der meister zu Galahut das er nit verzagt; und Galahut | |
| důmb gesúme’, sprach er, ‘warumb stent ir so lang zu ruffen? Wolt ir myns rates volgen, ich wil uch eynen man | |
| ‘Ich det dir alrecht’, sprach Lancelot, ‘du stest herre und rüfest, du enweist selb warumb, du wilt fechten und werest des | |
| es dann schiere.’ Mit dem qwam Bertelac darzu gande und rieff dem konige. Da ließ er myn herren Gawan und ging | |
| closter, dar hub er sich bald und sin gesinde. Sie rieffen zur porten, und ein schuler mit wißen cleidern ließ sie | |
| und darzu ging ein pfort, die wol beschloßen was. Er rieff zur porten und hiesch hininn. ‘En numene!’ sprach der pfortener, | |
| kund. Selig muß er sin der uch ritter macht!’ Da rieff der gewunt ritter siner knappen zwein und hieß sie bald | |
| von hinnen lit, der ist des Túfels Weg geheißen.’ ‘Sie ruffent freischlich’, sprach Lancelot, $t ‘man kan ir aber einen gesehen | |
| sie anehing. Das sah ein ritter von dem pavilun und rieff das er bald sin straß riet, oder er verlúre den | |
| der herczog wo ein knecht under einem bůsch hielt; er rieff dem knecht, und der knecht qwam zu im und fragte | |
| dem volck das er geleisten möcht. Da det der konig ruffen das nymant dannen riet, wann das im all die volgeten | |
| stachen yn die wúrme so sere das er lag und rieff als ein man den man yczunt sticht. Das hort ein | |
| venster, das in den kercker ging gein dem baumgarten, und rieff im mit sinem namen; sie fragt yn wie im were. | |
| funff$/ mal von den roßen zur erden waren komen. Lancelot rieff des koniges zeichen und vergadert freischlich an sie. Caracados und | |
| sah Lancelot wo Caracados hielt off eim großen roß, er rieff so lut ‘Clarence’ das es Galahot horte da man im | |
| durch uwern willen verliben.’ Des was die konigin fro und rieff dem konig aldar und saget dem konig wie er gesprochen | |
| uff ein roß bequam. Da greif er ein glen und rieff zu Lancelot das er dot were. Lancelot schlug das roß | |
| der czwergk fur die thure vor der kemenaten und begund růffen: ‘Wo bistu nu, ritter von dem Karren, wiltu nu sehen | |
| die sie geherberget hett. @@s@//Da sie hinweg waren, die jungfrauw rieff ir maget und sante sie hinnach zu Carreogen von den | |
| sie bi den thornei kamen, der ritter begund creiern und rufen das sie den thornei ließen sin und besehen den unseligen | |
| und wolt Lancelot slagen. Da begreiff yn der vatter und rufft synen rittern so viel, das er yn zuhant binden det. | |
| sie zuhauff nit renten biß das sie sin gebot hörten ruffen. Er ging zur konigin off den torn und saczte sie | |
| uff ein schön bette, und der konig det sin ban růffen, das sich nymant des strites underwunde dann erselbe. Da ranten | |
| das heubt zum fenster ußen da er uff lag, und rieff: ‘Ai Lancelot, Lancelot, wo ist din groß biederbekeit komen die | |
| verstunt wol das es myn herre Key was der da rieff, und schamte sich fast sere das er sichselben so one | |
| enthalten mocht. Und Lancelot wart geware das er weinde. Er rieff yn zu im und freget yn was im were. Node | |
| mite betúte wir, daʒ die frone martel fúr vnʒ ſol růfen hin ʒe gote. //Der iunger ſprach: Nu heſt du mich | |
| dat du sin vr#;iund van im segs scheiden,/ der jüden růfen, der heidnen spot/ wider din sun, unsen heregot,/ dat unrecht | |
| bis erhangen vür ein diͤf,/ als diͤ jüdschaf bat ind riͤf./ ////Schrift $’t al in #;iures herzen briͤve,/ dat de reine | |
| den armen./ //Niͤt he sin vröud verbergen kunde,/ wan he riͤf alsus bit vollem munde:/ #.,Her, du leʒs din knecht nu/ | |
| der erden,/ so můsts du van minnen siͤch werden./ //Danne riͤfs du: #.,Sun ind here,/ din guͤtlich antlitz an mich kere,/ | |
| min klage stillen,/ wand ich volgen dinem willen!#.’ –/ ////Dit růfen was groʒ, it was so lanc,/ bitz din stim den | |
| vro,/ ir herz begund enbinnen so glimmen,/ dat si alsus riͤf bit luder stimmen:/ //#.,Du bis gebenedit üver alle wif,/ ind | |
| dat $’t sich van vröuden ruͤren begunde/ ind diͤ můder riͤf uʒer $’m munde/ diͤ wort, diͤ uns mügen beweren,/ dat | |
| ////Noch bis du diͤ duf, der de brüdegume/ so dicke ruͤfet, dat si kume:/ //#.,Stant up#.’, spricht he, #.,min allerlefste,/ min | |
| geist ervülde si,/ si wart entfenget, si wart vro,/ si riͤf üverlut also:/ #.,Gods můder, du bis selich worden,/ wand du | |
| si,/ des mag ich nit werden von minnen vri./ Ich ruͤffe dir mit grosser gere/ in ellendiger stimme,/ ich beiten din | |
| ist von nature snel, und kam zů der hoͤhen und rief: «Grosser her, tů uf und la mich in.» Do sprach | |
| vinsternisse manig jar nach irem liebe mit ellender stimme und rief: «O herre liep, war ist komen din úbersuͤssú minne? Wie | |
| und ir sint allú ding bitter sunder alleine got. Dú ruͤffende minne von edeler ungedult dú swiget niemer und si hat | |
| got bi stat, so verlúrest du alle dine arbeit.» Do rief er: «Waffen úber dinen zoͮver, las mich nu von dir | |
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