Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
nie Adv. (1597 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| rât./ //Der ich alle mîne tage diente,/ diu gesprach noch nie ze mir: ‘hâ dank!’/ Daz tuot mir, als der mîn | |
| schiuhet mich, sams sî gegen mir givê;/ mir wart ir nie nicht wan ‘ach’ und ‘wê’./ //Winter hât vorbotten ûzgisendet,/ die | |
| ûf dien strâzzen/ fröiden vil $s sich haben wil:/ sumer nie $s verlie, $s er enfröite sô./ Man hœrt dike an | |
| gewin $s ergêt im lîcht vil fruo./ Vor heinlîche wart nie nicht:/ sî kan wenden $s sorge und enden $s fröiden | |
| sêre $s vil stæte haben muoz./ * mir wart ir nie nit mêre, $s wan frömdeklîch ir gruoz./ //Owê, si wigt | |
| ez wirt unser aller klage,/ daz uns so rechte leide nie bischach./ nein, frowe, versehent ê daz ungemach!/ //Si hôrte, daz | |
| imbir,/ unz daz âne zwîvel komn sül der tag,/ wan nien kein wîb so lieblîch mê gelag!’/ //Ir hânt iuchs unwægsten | |
| vogellîn./ //Jâ klage ich noch mêre,/ daz mîn frowe hêre/ nie gewag mîn nôt,/ Und ich doch so harte/ ir genâden | |
| allem smerzen,/ der mir senlîch tuot wê./ Wan sî noch nie $s verlie $s mîn klage ze herzen –:/ waz solte | |
| mich tuot $s in sorgen slag/ Und si mich gitrôste nie,/ swie wê mir ie $s nach ir gischach:/ daz ungemach | |
| mir ie $s nach ir gischach:/ daz ungemach $s si nie gewag./ Ich möchte wol erbarmen sî:/ ich hân sender nôt | |
| gegen ein andern, daz diu wunne ûf gie./ in gesach nie $s so liechten schîn./ //Ich bin nâch ir sô $s | |
| leider ie:/ in mocht klagin/ noch gesagen/ ir mîn jâmer nie./ //Si ist so lieblîch wol gestellet/ und ouch so schœne, | |
| $s hort/ dur die welt, hie und dort./ //Ez wart nie $s süezzer angesicht,/ noch liebers nicht, $s danne schœniu wîb./ | |
| birt ir zucht,/ diu ist sô wîblîch guot./ in gesach nie stolzer frucht,/ daz seit mir mîn muot,/ noch so lieblîch | |
| waz wart $s schœner ie?/ daz wart mir kunt noch nie/ (beide wengel, ir munt/ sin von rœti angezunt)/ dur elliu | |
| $s ie frowen,/ der si rechte konde geschowen?/ der wart nie, sicherlîche, des dunket mich:/ ich $s kan $s an $s | |
| jâmert nâch ir munde rôt./ //In kunde mîn $s herze nie gelêren/ kêren $s sich von ir, swie mir/ ir $s | |
| wachen:/ ich sihe des nahtes krefte balde swachen,/ in singe nihi mêre.’/ //‘Wahter, schouwe,’/ sprach daz minnekliche wîb,/ ‘ob der leide | |
| niht swære werden buoz?/ Von ir triutelehten lîbe/ wart mir nie, wan daz ich nâh ir siuften muoz./ Von der ich | |
| machet fröiderîchen muot:/ Des bin ich wol worden inne,/ daz nie wunne wart so guot./ Als ich mich versinnen kan,/ sôn | |
| versinnen kan,/ sôn enwirdet niemer man/ rehte frô, der minnen nie began./ //Mînes lîbes ougenweide,/ dast diu liebiu frowe mîn./ Sol | |
| muot $s und ouch gar das herze mîn/ der süezzen nien vergezzen kan./ Vil guot $s ist ouch diu liebe frowe | |
| stêt ir reinen güete wol,/ sît ir ouch mîn herze nie vergaz/ noh niemer mê vergezzen sol!/ //Ir umbevanc $s mich | |
| rœsten/ hin ûf den rôst/ und neme war,/ daz mir nie wart so liebes niht/ In al der werlte sam ir | |
| Dur sî so lîde ich grôzze nôt./ in vermeit noch nie, swaz sî gebôt:/ si trœste mich, alder ich bin tôt./ | |
| hôhen muot./ Werden mannen, guoten wîben/ wart ze hôhen fröiden nie so guot,/ Sô daz sî mit stæten sinnen/ minneklîch ein | |
| vil wol erkant./ dîn wîsheit sin in elliu herze leite./ nie kein ding so tougen wart,/ daz ez dir wære vor | |
| in dem kreiz alles umbevangs $s dir, edeler got, sich nie kein ding entseite./ //Des vaters segen, des engels wort,/ des | |
| ist erbermde, als man giht:/ diu wolt gote ûz herzen nie bekomen niht,/ ê sî im hât gerâten wol, $s daz | |
| //Die wîsen jehent, und ist ouch wâr,/ daz kein unmâze nie gewerte niht drîzeg jâr:/ darumbe man gerne phlegen sol $s | |
| ander frowen/ ze sehenne mir unmære./ In gesach ûf erden nie wîb also gerne:/ schœne als ein sterne/ * so stênt | |
| $s der so schône/ nâch dem wunsche sî bereit!/ Got nie wîbe $s gab die krône,/ die si an ir lîbe | |
| sender tougen/ in dem herzen, wan mir wart so liebes nie niht kunt./ Gar lachelîchen $s stênt ir spilnden ougen,/ ah, | |
| geriuwen,/ daz si sint an ir, von der mîn herze nie geschiet./ Wê, wes möhtens anders hân gegert?/ die ich krœne, | |
| rôt./ Ir vil trûter lîp,/ der gît hôhgemüete./ ich gesach nie lieber wîb/ noh so guot für seneliche nôt./ Swen ir | |
| twingen,/ doch wil ich der lieben singen,/ der mîn herze nie vergaz./ Dast ein wîb in wîbes güete,/ diu ist so | |
| in wîbes güete,/ diu ist so guot für ungemüete,/ daz nie niht gefröite baz/ Mich vil senden, danne si tuot./ swanne | |
| ist minneklîchen schœne./ maniger tugende ich si krœne:/ der gewan nie wîb so vil./ Sô ist ir gebâren guot,/ sî ist | |
| der ich eigenlîchen bin,/ Swie daz diu vil reine guote/ nie gemeinen wolde mînen sin./ Ich habe alles einen $s muot:/ | |
| meie trœsten mag,/ der lebe ân herzeswære:/ diu zît wart nie baz gestalt!/ Sô fröit mich kein sumertag,/ nieman wan diu | |
| vereinet an si eine./ swaz ich lande ervar,/ mir wart nie so liebes kunt./ Diu vil süezze, reine, wandels vrîje/ zieret | |
| lob so sinnen,/ das ûz êren pfat/ niemer kumt noch nie getrat./ //Schowent an den grüenen walt,/ waz er loubes hât | |
| daz tuot mîner sælden wunsches tag./ Ich wart vor des nie so frô/ von so herzelieben dingen,/ daz ich wol von | |
| kunde ez so lieblîch machen,/ daz mich dar ze sehen nie verdrôz./ Solt ez iemer sîn gewert,/ und daz ich si | |
| herzen/ und in triuwen minne ein wîb,/ Der ich selten nie vergaz,/ swie daz mir doch füeget smerzen/ ir vil sælderîcher | |
| verschalden,/ sî hât sich so lieplîch dar gewent./ Mir wart nie lieb als rehte wert,/ si ist in mînes herzen veste/ | |
| frîgent sî vor allem meile,/ sô daz sî ir wîbheit nie gebrach./ Got hât wirde und êre beide/ sæliclîch an sî | |
| sumerwunne,/ wie der meie blüemet manig velt./ Diu zît wart nie baz gestalt!/ anger, walt, heid und ouwe/ blüent in süezzem | |
| swære./ //Lache, ein rôsevarwer munt,/ sô daz mir dîn lachen nienen swache/ Mîne frœde – und mich gesunt,/ daz daz noch | |
Ergebnis-Seite: << 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 >> |