Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
nie Adv. (1597 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| freude gæbe wîten rûn./ hêr, ich hân lange hie gebitn:/ nie geloufen noch geritn/ //kom her der mich erkande,/ der mir | |
| bêder triuwe unerlogen/ //stuont gein ein_ander âne wanc,/ daz si nie valsch underswanc./ ___Arnîve wart des weinens innen./ si sprach "hêrre, | |
| weder ûf lant noch in dem mer/ gesach ich rotte nie gevarn/ mit alsus krefteclîchen scharn./ wellents uns hie suochen mit | |
| ein_ander trût./ dem gezelt was koste niht vermiten:/ mit schær nie bezzerz wart gesniten,/ wan einz daz Isenhartes was./ bî Artûs | |
| hûs/ sande nâch den werden./ ich wæne ûf der erden/ nie schœner samnunge wart./ gein herbergen sîner vart/ Gâwân urloubes gerte,/ | |
| flühtec von im gêt./ Gâwân âne valschen haz/ manlîcher triwen nie vergaz:/ //Kein unbilde dran geschach,/ swâ man in bî sælden | |
| daz er untz ors wærn bereit./ mir wart sîn reise nie sô leit:/ al_ein reit mîn hêr Gâwân/ von dem her | |
| der manlîchen krefte./ er schûr der rîterschefte,/ sîn herze valsch nie underswanc./ er was des lîbes wol sô kranc,/ swaz man | |
| lîbes wol sô kranc,/ swaz man heizet unprîs,/ daz entruoger nie decheinen wîs/ halbes vingers lanc noch spanne./ von dem selben | |
| dâ wirt getân,/ so gevorht ich sîner êre/ an strîte nie sô sêre./ ich solt ouch sandern angest hân:/ daz wil | |
| stuont ir triwe,/ der enweder alt noch niwe/ dürkel scharten nie enpfienc./ nu hœret wie diu tjost ergienc./ ___hurteclîche, unt doch | |
| vrô./ sus nidert sich mîn manheit:/ sô swachen strît ich nie gestreit./ ich hân gestriten, giht man mir/ (ob ir gebiet, | |
| mîner hant/ jâhn, si wær für prîs erkant./ ine bestuont nie einen lîp./ ez ensulen ouch loben niht diu wîp,/ ob | |
| Gâlôes/ ode der künec Kyllicrates,/ der decheiner dorfte sînen lîp/ nie baz gezieren durch diu wîp./ von Ipopotiticôn/ oder ûz der | |
| der wîten Acratôn/ oder von Kalomidente/ oder von Agatyrsjente/ wart nie bezzer pfelle brâht/ dan dâ zer zimier wart erdâht./ dô | |
| dâ Gâwân/ ûf ir widerreise streit./ dô wart den kinden nie sô leit:/ si schrîten lûte umb sîne nôt,/ wande in | |
| der vriesch wol daz dâ was geschehn/ ein kampf, daz nie wart gesehn/ herter strît mit swerten./ die des ein_ander werten,/ | |
| si sprach "vart hin, verfluochet man!/ ir sît der triwe nie gewan."/ ___der künec reit dan, und al die sîn./ Artûss | |
| deist Parzivâl./ der was ouch sô lieht gemâl,/ ezn wart nie rîter baz getân:/ des jâhen wîb unde man,/ dô in | |
| solt dîn wênec trûwen hie:/ mirn geschach sô rehte leide nie:/ ich wând ez der künec wære,/ der mich strîtes niht | |
| im zer tjoste brâhte,/ ein knappe des gedâhte,/ ez wart nie baz erstrichen sît./ dô was ez naht unt slâfes zît./ | |
| sach dâ frouwen wol gevar,/ und manegen gezimierten man,/ daz nie dechein her mêr gewan/ solher zimierde wunder./ die von der | |
| Gramoflanzes her/ daz ze keiner zît sô wol ze wer/ nie kœme rîter dechein,/ den diu sunne ie überschein:/ swaz ze | |
| er mit sîme sinne/ sô endehafte minne/ bî sînen zîten nie vernam./ dâ stuont daz minne wol gezam./ //___"Ich grüeze die | |
| mir mære kunt,/ daz ich sô wunderlîchen funt/ gein minne nie gemezzen sach./ du solt im sîn ungemach/ wenden: alsô sol | |
| niftel sprach/ "sist hie diu daz zesamne truoc./ unser enwedrius nie gewuoc./ welt ir, si füegt wol daz i’n sihe,/ dem | |
| zen kinden/ "ich wil uns des enbinden./ mîme neven geschach nie grœzer leit,/ daz er selbe dâ niht streit./ der mit | |
| in drîen heren sint/ komn von allen sîten,/ dine vrieschen nie gein strîten/ deheinen helt sô manlîch:/ sîn tât dem prîse | |
| Rosche_Sabbîns riten în,/ anderhalp ûz da’z her lac./ done gelebte nie sô lieben tac/ Gramoflanz, dô in gesprach/ Bêne unt diu | |
| anderhalb ir saz Parzivâl:/ der was ouch sô lieht gemâl,/ nie ouge ersach sô schœnen man./ Artûs der künec huop sich | |
| sîn manlîch herze und ouch den lîp,/ daz für wâr nie ander wîp/ wart gewaldec sîner minne,/ niwan diu küneginne/ Condwîr_âmûrs,/ | |
| hât verdrozzen,/ den diz mær was vor beslozzen:/ genuoge kundenz nie ervarn./ nu wil ich daz niht langer sparn,/ ich tuonz | |
| stücke,/ dâ diu vrävel bî der kiusche lac,/ wand ez nie zageheit gepflac./ daz müeze im vestenunge gebn,/ daz er behalde | |
| der selbe kurteise/ was ein heidenischer man,/ der toufes künde nie gewan./ ___Parzivâl reit balde/ gein eime grôzen walde/ ûf einer | |
| für haz,/ daz dirre man vor im gesaz;/ wand es nie man vor im gepflac,/ gein dem er strîtes sich bewac./ | |
| eins mannes kint,/ der geliutrten triwe fundamint./ ___den heiden minne nie verdrôz:/ des was sîn herze in strîte grôz./ gein prîse | |
| strîtes überlast:/ er was schumpfentiure ein gast,/ daz er se nie gedolte,/ doch si manger zim erholte./ ___mit kunst si de | |
| Ithêre nam,/ als sîner tumpheit dô wol zam./ der ê nie geseic durch swertes swanc,/ der heiden snellîche ûf dô spranc./ | |
| "nu geloube, helt, daz ich gesach/ bî mînen zîten noch nie man,/ der baz den prîs möhte hân,/ den man in | |
| niht erlât/ iwer prîs sagt vor, si volgent nâch./ daz nie von rîters hant geschach/ mir grœzer nôt, für wâr ichz | |
| gern den selben man:/ mir ist ze wizzen getân/ daz nie bezzer rîter wart:/ nâh im ist kostenlîch mîn vart."/ //___Parzivâl | |
| //___Parzivâl hin zim dô sprach/ "ich pin ouch der in nie gesach./ man sagt mir guotiu werc von im/ (an maneger | |
| mir kunt: er treit sô wæhen schîn,/ dem ich gelîchez nie gesach."/ Parzivâl zuo sîm wirte sprach/ "bin ich dîn mâc, | |
| bruoder dîn:/ gein wem erholt ir disen pîn?"/ "ez wart nie herter strît erkant,"/ sprach Parzivâl. "mîns bruoder hant/ twanc mich | |
| im spehn./ er vert ûz grôzer rîcheit:/ sîniu wâpenlîchiu kleit/ nie man vergelten möhte:/ deheiner hant daz töhte./ Löver, Bertâne, Engellant,/ | |
| haz/ manc clâriu frouwe diu dâ saz./ guot wîp man nie gezürnen sach,/ ob wert man nâch ir helfe sprach:/ si | |
| erbôt,/ daz wir dich hie gesehen hân./ ûz heidenschaft gefuor nie man/ ûf toufpflegenden landen,/ den mit dienstlîchen handen/ ich gerner | |
| noch ûf wise/ liehter vel noch rœter munt/ sô manegen nie ze keiner stunt,/ alsô man an dem ringe vant./ des | |
| gâhe,/ und wis des lasters für si pfant:/ si rekanten nie sô rîche hant./ und gib mir boten in mîne habe,/ | |
| heidens her/ wart ze Jôflanze brâht,/ sô grôzer gâb wart nie gedâht./ swelch künec dâ sîner gâbe enpfant,/ daz half immer | |
Ergebnis-Seite: << 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 >> |