Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
nie Adv. (1597 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| Waz woldis du minis armen man./ Nu ich die wize nine han./ So der lif irsteruit./ Waz sal der selen werden./ | |
| tomis tach./ Daz he ze constantinopole hat ge tan./ Do in rother nine liz irhan./ Do sprach die koningin./ Wes uorstis du constantin./ | |
| geuais./ Dinis ouer truwen scanden./ Ich ne mochtis dir ze nie gesagin./ Du uersmades harde got./ Der uns ze leuene gebot./ | |
| der rechten uorsten slach./ Die alle so ir sturbin./ Dat sie nie beciginne wordin./ Valkes widir niheinin man./ Ir ende was got | |
| liecht tac ware./ Den brachte alexander./ Von uremidime lande./ Dar nie nichein cristin man./ Weder e noch sin ne quam./ Der | |
| machet sorgen vrî./ Sî ist kiusch, noch tugendenrîcher./ in gesach nie minneklicher/ bilde, wüzzent, danne sî./ Zuo ir kan ich nit | |
| beidiu nacht und ouch den tag./ //Schœner crêatûr ûf erde/ nie betagte. nâch dem werde/ muoz ich ringen sunder spot./ Daz | |
| sünden wân besnîget:/ sîn kraft ist so heilsan./ //Des kraft nie wart überwunden,/ senfteklîchen wart gebunden/ zuo dir an dien selben | |
| ist ze wilde,/ wan an dînem schœnem bilde/ gotte wunders nie bevilde,/ dâ er in dur wunne siht./ Dû hâst hôhe | |
| kinden,/ von den varwen sam des blinden/ sprechen, die er nie gesach./ Als ist ouch in mînem munde/ dîn lob, frouwe, | |
| mîn weinender schade wachet,/ so jener slâfet oder lachet,/ der nie gewan sende sêre./ noch klage ich mêre:/ //Mir hât ein | |
| der ir mit dienste ie was bî!/ daz wolde si nie verguot enpfân –:/ ich liezze ez sîn, wolde siz noch | |
| was so maniger erwelter helt,/ daz ich muot ûf Minne nie getruog/ und ich mich tumben des bewag,/ ine wolde niemer | |
| gewant,/ daz menger mit vil guoter tât/ heiles lôn noch nie bevant,/ und jender guot gelüke hât,/ dem diu schande hulden | |
| der hulde, diu niht arges kan/ noch wanken muot noch nie gewan./ Diu tugende in ir gewurzet hât,/ da ûz ein | |
| der apfel wirdet niemer mîn!/ So tumber sinne wart ich nie,/ daz ich als hôhe wæge mich./ ich bin daher gewesen | |
| als hôhe wæge mich./ ich bin daher gewesen ie,/ daz nie man unhôher dûhte sich./ wie solde ich danne ir minne | |
| vollekomen gar,/ daz ich belîbe sinne bar/ und ich gesprechen nien getar./ Lebte der von Guotenburg,/ von Tûne, von Rugge Heinrîch,/ | |
| mih fröiden hâst behert!/ Grâlant, den man gar versôt,/ wart nie grœzzer nôt beschert/ danne mir, ich wænne, ane mînen tôt./ | |
| oder zwirent in der wochen:/ Otten wart sîn tanz noch nie gebrochen."/ */ //‘Nie versûmde noh vermeit/ Fridebolt sîn scharpfez | |
| wochen:/ Otten wart sîn tanz noch nie gebrochen."/ */ //‘Nie versûmde noh vermeit/ Fridebolt sîn scharpfez ort:/ er vergaz nie | |
| //‘Nie versûmde noh vermeit/ Fridebolt sîn scharpfez ort:/ er vergaz nie swertes in der scheide./ Swen sîn langez sahs versneit,/ der | |
| in der scheide./ Swen sîn langez sahs versneit,/ der gesprach nie ach noh wort./ Otte, daz mag dir wol komen ze | |
| alder zwirant in der wochen:/ Otten tanz, der wart noch nie zerbrochen!"/ //‘Willekomen, sumerwetter süezze,/ ^+der winter, sich, lenge/ hât! mich | |
| bî der stûchen $s fuorte./ hôher sprünge, sunder dûchen,/ (_) nie in enhein loch gestrûchen,/ fuor der weibel, daz er si | |
| in enhein loch gestrûchen,/ fuor der weibel, daz er si niene ruorte./ //‘Bis willekomen, sumerwetter süezze!/ der winter was lenge,/ er | |
| stûchen/ mîn vron Elsen fuorte:/ hôhe sprünge, sunder tûchen/ und nie hâres brait gestrûchen,/ fuor der waibel: er si niender ruorte./ | |
| der minne,/ waz nôt mîn herze treit./ Dem tet sî nie sît gilîche,/ daz ir mîn nôt ie rechte wurde kunt./ | |
| reine minnenkliche,/ du tuost mich sêre wunt./ //In getorste gisenden/ nie keinen botten ir,/ (wan sî nie wolde ginenden/ ir trôst | |
| wunt./ //In getorste gisenden/ nie keinen botten ir,/ (wan sî nie wolde ginenden/ ir trôst irzeigen mir)/ Der ir kunt tæte,/ | |
| mîne sinne/ an ir bihalten hân!/ Daz noch mîn herze/ nie trôst von ir gewan,/ des wil mir sender smerze/ von | |
| Wan si wag so ringe mînen dienest ie:/ sin wolte nie $s geruochen mîn./ Daz wart irbarmende herren, dien wartz kunt,/ | |
| mîn./ Daz wart irbarmende herren, dien wartz kunt,/ daz ich nie mit rede ir was giwesen bî./ des brâchten sî $s | |
| wie suozze mir daz dur mîn herze gie!/ mîn fröide nie $s mêr wart so grôz./ //Do hâte ich ir hant | |
| mir wê tet, daz so schiere zergangen was./ mir wart nie baz, $s daz muoz wâr sîn!/ //Sî bâten si vaste | |
| mir vür mîn edlen frowen klâr,/ des manger jâr $s nie mochte irgân./ //Ez ist lang, daz mich von êrst ir | |
| daz mich von êrst ir wunne vie/ und daz ich nie $s so nâch ir kan,/ Wan si stalte ungruozlîch sich | |
| ungruozlîch sich ie gegen mir,/ des ich zuo zir $s nie getorste gegân./ Ich dâchte: ‘Sît sî nicht ruochet grüezzen mich,/ | |
| die wolgetânen komen bin,/ von der mîn sin $s mich nie geschiet./ Ich hâte ir hant in mînen henden, ach!/ êst | |
| ze wege, da sî gar eine gie:/ do gisprach ich nie $s kein wort zuo zir./ Ich irschrak von minnen, in | |
| sich:/ si twinget mich $s minnen so hô,/ Wan si nie mîn frowen gegen mir gitwang./ si habe undank! $s wie | |
| wil, dem ist si bî./ Sî lie mich ir helfe nie beruochen/ und twinget mich sêre gegen ir,/ unde sî nicht | |
| triuwe/ ie so niuwe/ wâren: daz allez vervie/ mich doch nie/ uberal./ Doch mechte ich niemer ir lob gesingen gar;/ doch | |
| Tuonowe ab, so mechte ez sîn!/ //In kunde mich irweren nie,/ swanne ich ie $s sach schœne frowen,/ ez gienge in | |
| aber ich ie kan,/ in gesach an $s dikeiner frowen/ nie so lôs gebâren mê,/ Als mîn frowe gibâret sich./ des | |
| strâfen,/ wan ein ding – enwære daz,/ sô geviel mir nie wîb baz./ darûf ich ie schrîje wâfen:/ ez ist gegen | |
| nit riuwen, $s daz ich diente ir ie,/ swie mir nie $s kein trôst wart von ir kunt./ Wan sî ist | |
| trüebe ist mir doch mîn muot,/ wan mich getrôste noch nie mîn frowe guot./ //Ez ist lang, daz ich mîn frowen | |
| ieman, ich wære nu lange tôt./ in mochte ir helfe nie erwerben,/ davon leb ich in grôzzer nôt./ //Sol ich die | |
| erstarb,/ Ich muoz den tôt nach ir erlîden,/ wan ich nie heil an ir irwarb./ Wil si mîn nicht êrn,/ noch | |
Ergebnis-Seite: << 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 >> |