Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
minniclich Adj. (647 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| noch die liute $s durch kurzewîle tuont,/ sô stuont sô minneclîche $s daz Siglinde kint,/ daz in durch herzen liebe $s | |
| in Guntheres lande $s volleclîch ein jâr,/ daz er die minneclîchen $s die zîte niene gesach,/ dâ von im sît vil | |
| friwende; $s daz was von sculden getân./ Dô sprach diu minneclîche: $s »du hâst mir wol geseit./ du solt haben dar | |
| künec Gunther $s den willen sîn ervant,/ er bat in minneclîche $s noch bî im bestân./ niwan durch sîne swester, $s | |
| die maget edele $s solden vrœlîche sehen./ Nu gie diu minneclîche, $s alsô der morgenrôt/ tuot ûz den trüeben wolken. $s | |
| in herzen $s und lange het getân./ er sach die minneclîchen $s nu vil hêrlîchen stân./ Jâ lûhte ir von ir | |
| $s vil manec edel stein./ ir rôsenrôtiu varwe $s vil minneclîchen scein./ ob iemen wünscen solde, $s der kunde niht gejehen,/ | |
| daz niht lân,/ sine drungen, dâ si sâhen $s die minneclîchen meit./ Sîvride dem herren $s wart beide lieb unde leit./ | |
| gedanken $s vil dicke bleich unde rôt./ Dô stuont sô minneclîche $s daz Sigmundes kint,/ sam er entworfen wære $s an | |
| daz er sehen solde $s der scœnen Uoten kint./ mit minneclîchen tugenden $s si gruozte Sîvriden sint./ Dô si den hôhgemuoten | |
| flîzeclîche; $s bî der hende si in vie./ wie rehte minneclîche $s er bî der frouwen gie!/ mit lieben ougen blicken $s | |
| wider zuo z$’ir gân./ alrêst begund$’ im danken $s diu minneclîche meit,/ daz er vor manegem helde $s sô rehte hêrlîchen | |
| rehten triuwen, $s als ich si hœre jehen.«/ do begund$’er minneclîche $s an froun Kriemhilden sehen./ »Ich sol in immer dienen«, | |
| sprach: »wil du mir helfen. $s edel Sîvrit,/ werben die minneclîchen? $s tuostu, des ich dich bit,/ und wirt mir z$’eime | |
| ich dich bit,/ und wirt mir z$’eime trûte $s daz minneclîche wîp,/ ich wil durch dînen willen $s wâgen êre unde | |
| michel weinen getân./ Dô stuonden in den venstern $s diu minneclîchen kint./ ir scif mit dem segele $s daz ruort$’ ein | |
| mit sorgen $s vor der küneginne stân./ Sô wir die minneclîchen $s bî ir gesinde sehen,/ sô sult ir, helde mære, | |
| sihe ich den degen rîch/ mit guotem gelæze $s sô minneclîche stân./ wir möhtenz alle fürhten, $s het%..e im hie iemen | |
| den lîp./ des bedenket iuch vil ebene«, $s sprach daz minneclîche wîp./ Sîfrit der vil küene $s zuo dem künege trat,/ | |
| si ob den sîden $s vil manigen goldes zein./ ir minneclîchiu varwe $s dar under hêrlîche schein./ Dô kom ir gesinde, | |
| michel unde breit,/ dar under spilen wolde $s diu vil minneclîche meit./ Der vrouwen schiltvezzel $s ein edel porte was./ dar | |
| hête $s diu spil mit sîner kraft getân./ Er gruoztes$’ minneclîche, $s jâ was er tugende rîch./ dô nam in bî | |
| ze hove tragen,/ want uns dâ sehen müezen $s vil minneclîchiu wîp./ dar umbe sult ir zieren $s mit guoter wæte | |
| daz Prünhilde lant./ Dô stuonden in den zinnen $s diu minneclîchen kint./ dô sprach diu küneginne: $s »weiz iemen, wer die | |
| sitzen: $s des was er vil bereit./ dô sprach diu minneclîche: $s »mir wære niht ze leit,/ ob ich ze botenmiete | |
| dem künige $s mit rehten triuwen gemant.«/ Dô sprach diu minneclîche: $s »des bin ich vil bereit,/ swaz ich im kan | |
| si in küssen, $s diu vrouwe tæte daz./ wie rehte minneclîche $s er von den vrouwen schiet!/ dô tâten Burgonden $s | |
| Ez wart in fürgespenge $s manic schœniu meit/ genæt vil minneclîche. $s ez möht$’ ir wesen leit,/ der ir vil liehtiu | |
| ingesindes $s nû niht küniges künne hât./ Dô die vil minneclîchen $s nu truogen ir gewant,/ die si dâ füeren solden, | |
| waz rîcher buckelen $s vor gedrange lûte erdôz!/ Die vil minneclîchen $s stuonden an der habe./ Gunther mit sînen gesten $s | |
| Die vrouwen sich beviengen $s mit armen dicke hie./ sô minneclîch enpfâhen $s gehôrte man noch nie,/ sô die vrouwen beide | |
| Prünhilde frouwen $s vol kômen ûf den sant,/ dâ wart vil minneclîchen $s genomen bî der hant/ von wætlîchen recken $s manic | |
| dâ deheiner slahte trüge./ Die vrouwen spehen kunden $s unt minneclîchen lîp,/ die lobten durch ir schœne $s daz Guntheres wîp./ | |
| Tronege Hagene, $s als im der wirt geriet./ den bûhurt minneclîche $s dô der helt geschiet,/ daz si ungestoubet liezen $s | |
| $s was dâ vil bereit/ von Sîfrides armen $s daz minneclîche kint./ vor helden wart geküsset $s diu schœne küniginne sint./ | |
| do gedâht$’ ir ietslîcher $s mit minnen an gesigen/ den minneclîchen vrouwen; $s daz sempftet$’ in den muot./ Sîfrides kurzewîle $s | |
| der herre Sîfrit $s bî Kriemhilde lac,/ unt er sô minneclîche $s der juncvrouwen pflac/ mit sînen edelen minnen, $s si | |
| balde zuo getân./ er wânde, er solde triuten $s ir minneclîchen lîp:/ jâ was iz noch unnâhen, $s ê daz si | |
| ir nâhen, $s sîn vreude diu was grôz./ die vil minneclîchen $s der helt mit armen umbeslôz./ Minneclîche triuten $s des | |
| grôz./ die vil minneclîchen $s der helt mit armen umbeslôz./ Minneclîche triuten $s des kund$’ er vil begân,/ ob in diu | |
| $s vor den küneginnen sach!/ Sîfrit der herre $s vil minneclîchen saz/ bî sînem schœnen wîbe $s mit vreuden âne haz./ | |
| ein ander $s Gunther unt diu schœniu meit./ Er pflac ir minneclîchen, $s als im daz gezam,/ dô muoste si verkiesen $s | |
| si niht sterker $s dann$’ ein ander wîp./ er trûte minneclîche $s den ir vil schœnen lîp./ ob siz versuochte mêre, | |
| ir allez Gunther $s mit sînen minnen getân./ Wie rehte minneclîche $s si dô bî im lac/ mit vriuntlîcher liebe $s | |
| die enbuten alle ir dienest $s in Sîfrides lant/ den minneclîchen vrouwen $s unt manigem küenem man./ mit küneges vriunde râte | |
| des landes $s Sîfriden sach,/ unt ouch Sigemunden, $s wie minneclîch er sprach:/ »nu sît mir grôze willekomen $s unt al | |
| der unmüezegen was!/ Dô giengen zuo ein ander $s diu minneclîchen wîp./ des was in grôzen vreuden $s vil maniges ritters | |
| grôze nîgen $s des man vil dâ vant,/ und küssen minneclîchen $s von vrouwen wol getân;/ daz was liep ze sehene | |
| wê.«/ Er umbevie mit armen $s daz tugentrîche wîp./ mit minneclîchem küssen $s trût$’ er ir schœnen lîp./ mit urloube er | |
| dô sah man Gêrnôten $s und Gîselheren gân/ zuo z$’im minneclîchen. $s in was sîn schade leit./ des brâhten in wol | |
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