Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
  Kontextlänge: Wortformen  

  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

minniclich Adj. (647 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

AvaLJ 87, 6 zuo bringen./ vil holtlichen er si ane sach, $s vil minnechlichen er in zuo sprach./ er sprach, daz si waren $s
BdN 62, 22 daz ist ze däutsch liehttrager, dar umb, daz er ain minnecleichez lieht pringt, daz ain iegleich herz gefräwet, daz in eben
BdN 448, 24 und grôzer wôn. er macht auch den menschen liep und minnencleich. man bewært in alsô. wer ainen nackenden menschen mit honig
DvAStaff 408 iſt’ vnd wie gůt er iſt ſinen erwelten, wie gar minneclich vnd wie vol genaden. Da virgent alle die ſchatten liplicher
DvAStaff 411 vns niemer entwichent. Vnd wan ſich got da ſo gar minnecliche %)ougit ſinen fr%/vnden, ſo wene ich, das nie kein virdammenet
DvAStaff 417 iemer alſo ſere gehaſſen, den er alſo gůt vnd alſo minnenclichen erkant hette? D%/v wile weret abir gar kvrze in diſem
DvAStaff 544 den claren ſchin der ewigen ſvnnen vnde in das aller minnenclicheſte $t vnde das heitriſte antlúze des almehtigen gottis [, das
Eckh 5:54, 7 klage sîne blintheit, niht mich noch die götlîche wârheit und minniclîche milticheit. Nâch dirre wîse sô lîdet durch got, sît ez
Eckh 5:57, 10 ein was, wan er wölte des gewis sîn, daz der minniclîche got niemer enmöhte daz gelîden, daz er siech wære, ez
Eckh 5:58, 18 mich gesunt mache: wan ich enwil noch ensol den rîchen, minniclîchen, milten got umbe sô kleine niht biten. Wære, daz ich
Eckh 5:61, 10 wort und ouch unsers herren wort dicke unrehte vernomen. Der minniclîche, milte got, diu wârheit, gebe mir und allen den, die
Eracl 1014 er dar./ Eraclîus gie für in stân,/ er gruozte in minneclîchen sân,/ er sprach ‘mich dunket, der stein sî dîn.’/ ‘jâ,
Eracl 2189 ir lîp der was gehiure,/ ir herze âne siure./ als minneclich was ir lîp,/ solde ein wîse man ein wîp/ wünschen
Eracl 2769 liute niht sehen muoz,/ den ich gerne büte mînen gruoz/ minneclîch, als ich dicke hân./ man wænet lîhte, ich habe getân/
Eracl 3047 solhez kunt./ ir ougn, ir nase, ir munt/ stênt sô minneclîche,/ ich wolde rœmisch rîche/ verswern durch sie menegiu jâr,/ in
Eracl 3793 gerne reit,/ wan ez ist diu rehte wârheit./ daz vil minneclîche wîp/ het ze næhste an ir lîp/ ein hemede geprîset/
Eracl 4000 ich mich ein sælec wîp.’/ ‘jâ ir, sicherlîche.’/ vil harte minneclîche/ umbevie sien mit den armen./ sie begunden vaste warmen/ bî
Eracl 4411 man gewinnet,/ den sie von herzen minnet/ und er sie minneclîchen wert,/ alles des ir herze gert,/ (des hân ich alles
EvBerl 119 dy knechte stunden/ unde slugen en undirstunden/ uf synen nacken mynneclich./ o herre got von hemelrich,/ daz du so groze not/
EvBerl 372 do weynte sy unde sluk sich./ sy bat dy Juden mynnclich:/ ‘lat mich sprechen das kynt myn,/ e iz lyde dy
EvBerl 119,13 der do sprichet:_(18) Sich myn kynt daz ich irkorn hatte mynneclich, in dem ich mir wol behagit han myner sele, ich
Gen 4 alsô ich diu buoch hôre zelen,/ sô wurde diu zala minnechlîch: $s dem gotes wuntere ist niweht glîch./ /Ane got en
Gen 940 micheler deumuote./ /Dô sprach unser trehtîn $s zuo Abrahame vile minnechlîchen:/ ‘nû ich dir lieber bin $s denne dîn einiger sun,/
Gen 1275 sich ze den brusten, $s ich weiz er si vil minnechlîche chuste./ er begunde weinun, $s sprach er wâre ire basun
Gen 1496 vile $s mit wîne jouch mit spile./ er irloupte in minneklîchen, $s hiez si widere zuo sînem bruodere strîchen./ er chôm
Gen 1560 dwang in an sich mit den armen,/ er chust in minnichlîche, $s er weinôt âmerlîche,/ er bat ime sagen ze mâre
Gen 2293 $s habe wir brâht ouch.’/ /Er antwurt in $s vile minnichlîchen:/ ‘ir nedurffet iu furhten, $s fride sî iu geheizzen./ /Ir
Gen 2424 dâ fore stuonten./ /Er sprach ze sînen bruoderen $s vile minnechlîchen:/ /‘Nû nefurhtet iu nieht, $s ich bin iz Joseph!/ nû
GrRud #g+b#g-b 8 was ime holt,/ daz in mit ougen ie gesach./ vil minnicliche [er do spr]ach/ zu den boten: ’sit wille kume!/ sal ich
GrRud D 5 morne beginne tagen.’/ Der greve [zu] deme kunige ginc,/ vil minnecliche er in enphinc/ [unde] vragete in ware er were,/ ob
GrRud Db 16 aller spigel [was.]/ Vor den kunic er do ginc,/ vil minnecliche er in enphinc;/ [er bat] in bi ime sizzen,/ er
GrRud Eb 15 dem cristenen lante/ Halap [deme ku]nige riche./ er inbot ime minnecliche/ dienest [unde min]ne viele./ er hiez in biten daz er
GrRud Kb 49 was ime harte leide./ [O]ber Bonifaiten her do gienc,/ vil minnecliche her in umbe vienc./ sin houbet nam her in sinen
Herb 527 vur/ Vn2de engegent im in der tur/ Vn2de enphinc sie mi1nnecliche/ Vn2de leitte sie hubesliche/ Vf sin schon palas./ Dar nach
Herb 2963 vn2de wise,/ An sinne vn2de an witze,/ Ein gutlich antlitze,/ Mi1nnecliche gruzze,/ Kvrze rede suzze/ Hette1n den herren geleit/ An ein
Hochz 394 dehein herre ist so riche,/ er beschine den armen also minnechlichen,/ also tuot der rehte unde der guote./ der verwizzet nieman
HvBurg 4486 frewde,/ Von Gotes bescheude,/ Von so chreftiger herschafft,/ Von so mynnikleicher geselschafft,/ Von so starkcher vest,/ Von aller frawen pest,/ Von
HvFreibTr 707 ir beide knie/ an ir biuchel dructe sie/ vaste und minnenclîchen zwâr./ sie hête irs magettuomes vâr;/ die schœne maget Blanschemanîs/
HvFreibTr 737 sîdîn,/ dâ het sie sich geprîsit în/ und vornêt sô minnenclich,/ daz sîn noch hiute jâmert mich,/ daz ez von Tristandes
HvFreibTr 956 sâ zuhant/ und leiten bî einander sich./ bî dirre maget minnenclich/ lac er aber als ein ron./ waz sol ich sprechen
HvFreibTr 2355 sich/ von inneclîchem herzen,/ doch vüegete im niuwen smerzen/ ir minneclîche minne,/ der blunden küniginne,/ wan sîn muot und sîn gedanc/
HvFreibTr 2562 trâten hin/ von dem kusse hinder sich;/ iedoch wart Tristan minnenclich/ enpfangen dâ mit ougen./ Isôt erblickete in tougen/ und sach
HvFreibTr 3631 mir ist/ enstanden nû in diser vrist!/ sô hât daz minnenclîche wîp/ verloren iren zarten lîp,/ der mîne hant behielt ir
HvFreibTr 5320 mit gebêrden,/ daz enmöchte ûf der erden/ nieman vollenschrîben./ den minnenclîchen wîben/ vortreip er hie die stunde/ mit nerrischem munde/ und
HvFreibTr 5816 vürstlîchen prîs/ sîne zucht an in begienc/ und sie gar minnenclîch enpfienc:/ «sît willekum, her Tristant»,/ sprach er, «zu mir in
HvHürnh 1, 3 an gemainen sitenn und an geistlichen $t künsten weschauenlich und minnigklich. Darzu was er weschaiden, diemüetig, $t ain minner der gerechtigkait,
HvNstAp 5153 Geleich hin untz auff di knie:/ Da was di frauwe mynikleiche/ Zwen schuepfischen geleiche./ Sy fragten do der mere/ Wer der
Kchr 12063 si lebete./ $sEr hiez der frowen wîchen,/ er enphie si minneclîche,/ er hiez si sezzen ûf die banch:/ ‘liebe’, sprach er,
KLD:BvH 3: 1, 1 riuwen $s mac si der gerich./ //Ich wil von der minneclîchen minneclîchiu mære sagen./ ir prîs kan sô hôhe strîchen/ unde
KLD:BvH 3: 1, 2 $s mac si der gerich./ //Ich wil von der minneclîchen minneclîchiu mære sagen./ ir prîs kan sô hôhe strîchen/ unde unprîs

Ergebnis-Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 >>
Seite drucken