Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
minniclich Adj. (647 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| an muote, des diu meiste volge ir jach,/ ist diu minneclîche guote./ Missewende von ir sprach,/ daz ir teil dâ niht | |
| wunsches hôstez zil./ liehter varwe kan si glesten,/ daz ir minneclîcher lîp/ schaffet daz sich müezen gesten/ gein ir schœne alliu | |
| elliu wîp dur sî, sît sist sô wolgetân,/ daz ir minneclîcher lîp/ gar al der werlde prîs sol hân./ swaz ir | |
| wart dâ von den megden klâren./ zühteclich si kunden lôsen,/ minneclich was ir gebâren./ hôher muot was dâ mit schalle/ nâch | |
| schône./ //Nîden $s lîden $s muoz diu reine dur ir minneclîchen lîp./ schelten $s gelten $s kan si kleine,/ sît ir | |
| ir tugentfrühtig kriutel./ //Süeze $s grüeze $s kan si teilen, minneclîchen umbe sehen./ minne $s sinne $s wil dem geilen,/ dem | |
| flüge ich niht, daz wære unbilde./ wer solt ir die minneclîchen milte erwern?/ //Sîne mag mirz niht verzîhen, wirt mîn rede | |
| sorgen ie gewan:/ der hât si gar gewalt. siest diu minneclîche mir/ liep vor allen wîben./ des bin ich vil sender | |
| vertrîben, swâ ein man sîn liep siht tougen/ und mit minneclîchem grüezen/ in daz lachelîch siht an./ lache, daz mir sorge | |
| gesach von rôtem munde nie sô lachelîchez lachen/ als diu minneclîche lachet/ swâ si liebe lachen wil. baz dan ich erdenken | |
| //Ich muoz wol von schulden sorgen wie mir von der minneclîchen,/ nâch der zaller zît ich brinne,/ mîner swære werde buoz. | |
| niht entwîchen./ daz klag ich dir, süeziu Minne,/ daz diu minneclîche ir gruoz/ mir verseite und ouch ir hulde. daz tuot | |
| mir durch dîne güete/ lachelîche, rœselehte: wes bedörfte ich mê?/ //Minnenclîch gedinge fröit mich mange stunde,/ daz mich trœste ein rôter | |
| mich trœste ein rôter munt des ich noch nie vergaz./ minnenclîch gelinge,/ obe ich daz dâ funde,/ sône kunde mir ûf | |
| //Wer $s kan mich nu frô gemachen? nieman danne ir minneclîcher rôter munt./ wil mir der von herzen lachen, dâ von | |
| ein teil:/ du verwundest mich niht mê./ //Waz $s touc minneclîchez singen? wâ sint wîp diu kunnen twingen?/ wâ sint man | |
| rôten kus erwerben und den süezen umbevanc, dar zuo ir minneclîchen lîp den lôsen!/ süeziu Minne, maht du herzeliep an mir | |
| wan klage ich niht die swæren zît/ daz ich der minneclîchen hân gedienet âne danc?/ //Si lône mir, si lône niht, | |
| got, wie schœne ein wîp! jâ milter got, wie rehte minnenclîch ist sie gestalt!/ jâ süezer got, wie liep ein lîp!/ | |
| //Wie gar unmâzen sanfte tuot ein lieplîch küssen unde ein minneclîcher umbevanc! si liebent lîp und hœhent muot./ dâ wirt diu | |
| rîfen schouwen./ doch klag ich ein ander nôt: von der minnenclîchen süezen,/ diu mich lieplîch solde grüezen./ Minne, daz solt dû | |
| mich nâch wîbes güete trœste baz. //Solde ich sie vil minneclîche sehen als ich si zeinem mâle/ sach, sô wær mîn | |
| lougen/ daz ez von gemuoten wîben sanfte tuot. //Ich hân minnenclîch gesungen der vil lieben und der Minne:/ doch lât sie | |
| mir mîn fröide entwîchen,/ daz mir nie von der vil minnenclîchen kunde werden mîner swære rât./ //Wie kan $s iemer ieman | |
| an sie geleit. //Ich wil singen $s gein dem meien minneclîchen sanc. swære ringen $s kan si nâch der ie mîn | |
| danne ein kus von rôtem munde und dar zuo ein minneclîcher umbevanc./ dâ wirt sendez trûren kranc;/ ez fröit ûf von | |
| ir kiuscher lîp/ getrœste: nûst si doch mîn küniginne./ vil minnenclîchiu Minne,/ getrœste mîne sinne, sît ich nâch liebe brinne./ ob | |
| ir vil sælic wîp, wie stât iu beiden daz?/ vil minnenclîchiu Minne,/ sprich daz mîn küniginne durch wîbes güete sich gein | |
| meie kumt mit manger bluot./ tuot $s mir wol diu minnenclîche,/ seht, sô wirde ich fröiderîche, sunder nôt $s vil manger | |
| mêren $s möhte sie wol fröide mir./ ir $s vil minneclîchez lachen/ kan mir sendez trûren swachen./ machen $s möhte sie | |
| diu mich ân trôst in sorgen lât. mich hât bevangen minneclîche ir lîp./ mit lieben dingen/ kan si twingen./ hilf, trœsterinne, | |
| umbevâhen lieplîch, ich weiz wol wie nâhen,/ möht ez sô minneclîch geschehen/ daz mich mit trôst enpfienge/ trût mîn liep und | |
| d%/ûht%\e mich guot./ //Mích h%\ât gebunden der süezen Minne bant./ minneclîchez wunden,/ nâch dir mîn herze ie swant. sie hât niht | |
| gân./ ob ich sinnic wære, des solte ich mich erlân./ minneclîchez mære/ mir bernde fröide bære./ nu tr%/œst%\e mich baz, líepl%\îchiu | |
| beidiu herze in ein und wendet kumberlîche dol./ //Wîp, dîn minnenclîch gebâren kan der senden herzen vâren:/ wîp, du bist ein | |
| Minne, wis gewaltic mîn./ owê minne, solte ich hân/ ir minneclîchen wîbes lîp,/ sô wær mîn trûren gar dâ hin./ //Minne, | |
| der ich mich für eigen jach;/ Minne, ez ist diu minnenclîche,/ //Minne, ez ist diu sælderîche./ weist du, Minne, waz beschach | |
| stêndiu ougen,/ diu mich hânt brâht in grôze nôt? genâde, minneclîchez wîp:/ ach hæte ich iuwer süeze minne tougen!/ nu wizzet | |
| lêret;/ einmüetic dast der liebe ein hort,/ swie doch diu minneclîche mir mit wîbes güete selten fröide mêret;/ einmüetic mange süeze | |
| umbe tuot si wunder niht/ an mir und an der minneclîchen süezen?/ nu bin ich doch ir dienestman,/ swie man mich | |
| swie man mich in dien sorgen siht. daz mac diu minneclîche mir wol büezen./ vil hêriu Minne, twinc sie fröiderîche,/ daz | |
| in dien wunnen gar,/ ez enwende mir ir munt vil minnenclîchen rôsevar./ //Wîbes ougenblic in güete siht vil dicke in sendes | |
| ich gedinge daz ich noch gelebe/ daz mir diu vil minneclîche ein fröiderîchez ende gebe. //Wil si mînen kumber wenden, sô | |
| selten funden sît ichs in dem herzen vant/ alse rehte minnenclîchen,/ sost si rehte minnenclîch:/ ich wil sie dar zuo gelîchen,/ | |
| in dem herzen vant/ alse rehte minnenclîchen,/ sost si rehte minnenclîch:/ ich wil sie dar zuo gelîchen,/ siest den lieben wîben | |
| dich’./ //Mir mac sorge ûz herzen dringen, rôter munt, dîn minnenclîcher gruoz./ lât dîn lachen mir gelingen an ir minne, sost | |
| gelingen an ir minne, sost mir swære buoz./ ir vil minneclîchez twingen/ an die brust, daz mac mich bringen/ an die | |
| fröiwen muoz./ //Wer kan trûren baz verswenden danne ein reine minneclîchez wîp?/ trôst von wîben der kan wenden/ sende sorge. ir | |
| sach./ dô si daz vertruoc,/ was sorge mir zerunnen. harte minnenclîch/ diu liebe dô gesprach/ ‘ich han erebeit:/ dast von iuwern | |
| niht, sô hæte ich senfte dol:/ sus hât mich diu minneclîche enzündet./ ich enweiz wes sie sich an mir sündet:/ laschte | |
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