Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
lëben stN. (1043 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| küniginne Îsôt,/ mit wie vil maneger herzenôt/ gât mir mîn leben mit iu hin/ und ich iu niht sô mære bin,/ | |
| daz ir mich sît hætet besant/ und eteswaz umb mîn leben erkant./ si mich besande? â waz red ich:/ nu wâ | |
| nu wâ besande si mich/ und wie bevünde si mîn leben?/ ich bin doch nu vil lange ergeben/ als ungewissen winden,/ | |
| wil er dermite iht enden./ mîn vrouwe, an der mîn leben lît,/ weiz got diu solte nâch mir sît/ vil tougenlîche | |
| gegern,/ daz mir zer werlde solte geben/ vröude unde vrôlîchez leben.’/ | |
| an der hant/ wurfen: hie waz dez todes pfat./ in lebens garten der tot iat,/ da die helde hvrten hin./ Gavters, | |
| zoh/ spise, die man im hiez geben/ al nach kristenlichem leben./ dise red ich nv benim:/ Tibalt hiez es wol bieten | |
| bluot/ eine sölhe hitze gewan,/ daʒ den kampfmüeden man/ des lebennes geluste/ und er die ougen wuste./ dar nâch schiere er | |
| baz zien/ Sine genade an hoher tugende zuht./ Alle sines lebens vruht,/ Die er gehabet het vor,/ Duhten in cleine wegen | |
| sprach,/ Untz dem kinde wart gegeben/ Gesuntheit und des libes leben./ Dar nach quam er an die stat/ Durch Got, als | |
| im sahen da./ Er was alt unde gra./ Sines vleisches lebene/ Lebete er vil unebene,/ Wan er sin lutzel genoz./ Sine | |
| Also was er geheizen ê,/ Die wile im des libes leben/ Uf der erden was gegeben./ Sie sprachen: ‘do er was | |
| hie Gotes willen getut/ Die wile er hat des vleisches leben,/ Wan Got wil iegelichen geben/ Dar nach er dient in | |
| Got zu uch begeben,/ Enphet man den ouch in daz leben?’/ ‘Ja’, sprach der bruder do,/ ‘Des ist der abt harte | |
| tugende./ Sie was in schoner jugende/ Ein blume an reinem lebende/ Und in vil tugenden swebende./ Nicht verbrach sie ir des./ | |
| umbe den ez alsô was getân,/ dem verteilet was daz leben,/ den mûse man dem rosse geben./ //Dem chunige wart ein | |
| dâ wider wolte stân,/ der ne mohte im mit dem leben nieht engân./ ich ne freiscte nie den, der fernâme,/ war | |
| iu unzellîch ist ze sagen./ die chûnen von Tyre,/ des lebenes vil gîre,/ si fuhten alsô wildiu swîn,/ swes tôt nieht | |
| si im ze hûte./ zime mahte niemen brechen,/ wan ders lebenes wolte vergezzin./ Alexander want sîn vanen,/ er begunde sîne helide | |
| dirn alsô wider geben,/ daz ez dir gât an dîn leben.’/ mit samt deme worte/ sô stach er in mit dem | |
| mir in. daʒ ich ſule rede geben. uber mines brůder leben. got ſprah ſo wê dir. uirflůhet ſiſtu uone mir. uon | |
| daʒ totliche ſer. eines chindes ſi genas. uil unlange ir leben was. $t do daʒ kint geborn wart. dev ſhone můter | |
| in wellen niezen. ſo entſchvͦhe wir die fvͦze. iſt vnſer leben gůt. ſo ſi wir wol geſchvͦhet. [S]o gurte wir die | |
| ſi ne mahten ſich irwerien. ſven gebeiz der ſlange. des leben was uil unlange. Moyſes was ein wiſe man. einen ſlangen | |
| gewunnen,/ ez bedarf ir enwedirz dem anderem enbunnen./ also getan leben/ solten wir allesamt haben./ swer ze genaden wil chomen,/ der | |
| wir dar in han geleit?/ also stat ez umbe daz leben,/ daz uns got hat gegeben,/ wand erz drin hat geleit./ | |
| des wart ir lieht anschouwen/ ungevuoge verhouwen./ si wâren ir lebens milte:/ swâ mans âne schilte/ traf, dâ spürte man diu | |
| der melm/ under im wart von bluote naz./ der heiden lebens dô vergaz./ //Dâ ergienc ein schedelîch geschiht/ und ein jæmerlîchiu | |
| sturben,/ die mit hôhem prîse erwurben/ den solt des êwigen lebens./ er phligt noch sölhes gebens,/ der mennisch ist und wârer | |
| alsô vrühtec leit,/ daz zallen zîten jâmer birt/ unz mînes lebens ende wirt./ diu schulde ist von rehte mîn:/ durh waz | |
| tôde drî,/ die zwêne sint iu nâhen bî:/ diss kurzen lebens ende,/ und der sêle unledic gebende/ vor iuwerem gote Tervigant,/ | |
| von Falturmîê./ den tet ich allen gelîche wê,/ Schoyûse daz leben ûz in sneit./ Erfiklant ouch mit mir streit,/ und des | |
| grôziu vreude in doch dar an geschach,/ dô sis pfallenzgrâven lebens verjach,/ und ander siben der mâge sîn/ dô truoc man | |
| daz grap./ ine weiz wie jenez leben ergêt:/ alsus diss lebens orden stêt./ diz mære bî vreuden selten ist./ ich müese | |
| zehant/ under einen kezzel in grôzen rôst:/ sus wart ers lebens da erlôst./ er enhiez ûf in niht salzes holn,/ er | |
| sneller sus ze vuoz./ die tâten inme strîte buoz/ des lebens manegen kristen man./ niht ander wâppen si mohten hân:/ ir | |
| ouch lîhte ein ors gegeben./ daz kunder wol al sîn leben/ halt an sô grôzem strîte,/ swa der gerende kom bezîte./ | |
| wol getorsten strîten und geben./ zuht mit triuwen, al sîn leben/ al dise werdeclîchen site/ unz an den tôt im wonten | |
| der markîs/ den bêden leben warp dâ prîs,/ dises kurzen lebens lobe,/ und dem daz uns hôhe ist obe!/ swâ die | |
| tugenthaft/ und wise gar uf ritterschaft;/ zu nemend an dem lebende/ er wart den gernden gebende,/ da von sin lop gebluͤmet | |
| got hie sælde hât gegeben / und dort ein êwiclîchez leben; / dar nâch wir alle sulen streben. / Wær ich | |
| bœsen gemach / mînen schaden übersach, / des ist mîn leben immer swach. / Si wellent daz %..d%..az iht witze sîn, | |
| wol daz %..ez sô ergât / daz ir behaltet iuwer leben. / nu wizzet, %..ich hân iu wol gegeben / daz | |
| / wand ir habt grôze manheit / begangen allez iuwer leben; / man hât iu ie den prîs gegeben / an | |
| / wart dâ von sô grôz / daz in des lebens gar verdrôz; / des ouch sîn lîp vil wênic g%..enôz. | |
| dem mir ie / tugent unde manheit / allez mîn leben ist geseit; / daz ist mîn vater, her Gâwéin, / | |
| hât iu’n gegeben? / benamen %..ez gêt im an sîn leben!’ / si sprach ‘dirre rîter hie.’ / er sprach ‘wie | |
| wil unser got pflegen, / sô sul wir êre unde leben / umb sô lîhte sach%..e niht geben. / ich wæn | |
| / die dem immer swert gegeben / der daz rîterlîche leben / niht behalten künne, / und der von sînem künne | |
| dâ vor habt vernomen, / er wolde v%..e%..rliesen dâ sîn leben, / ode man muos%..e wider geben / der mägde ir | |
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