Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
lëben stN. (1043 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| also geclagt:/ hilff an der sele mir und daz myn leben werde stete/ und bit auch dinen lieben son, daz er | |
| bande/ hertz und muot, lîp und sin./ wil sî mich lebens rouben,/ daz stêt an ir eine gar, nach der mîn | |
| hilfe enzît!/ mîn fröide ist leider kranc;/ Mîn trôst, mîn leben an dir lît:/ twinc die, diu mich ie twanc,/ Daz | |
| knabe oder diu juncvrauwe ist, tuont si sich in geistlîchez leben, daz si wandel haben ze einem jâre, unde varn si | |
| mit den brüedern, die mit im gewesen sint in dem leben dâ er inne was, ob er jâr und tac oder | |
| was, ob er jâr und tac oder mêr in dem leben gewesen ist, unde sagent daz vor ir meisterschefte bî ir | |
| Er gedâhte: ich weiz wol für wâr:/ Minnete got diz leben iht,/ Er het disen man niht/ Daz lange jâr alsus | |
| het etwaz durch in getân,/ Sô lange er in dem leben gewesen ist,/ Daz ich gesehen het, ob Christ/ Sîner güete | |
| ir willen, unde vodert si in ze sentreht ûz dem leben, sîn lantreht hât er behalten unde niht sîniu lêhen. Diu | |
| hin für!#.’/ Sô sprach daz zornige wîp,/ #.,Der neme dir leben unde lîp!#.’/ Der rihter sprach #.,Geselle mîn/ Ganc dar unde | |
| genôze der sich dâ begeben hât, die in in dem leben habent gesehen oder mit den brüedern dâ er sich hin | |
| miſericorſ dominus. Amen $s Antlaz aller iwer ſunden, vriſtmal iwerſ lebeneſ, bezzerunge iwer werche, riwigiz herze, ſtaticheit gvͦtiſ lebeneſ rvͦch iv | |
| vriſtmal iwerſ lebeneſ, bezzerunge iwer werche, riwigiz herze, ſtaticheit gvͦtiſ lebeneſ rvͦch iv ze verlihen $t mit den gnaden deſ heiligen | |
| deſ heiligen geiſtiſ unſer herre der almahtige gôt an diſem lebene. Amen. //ADMONITIO POST INDULGENTIAM. Vil gvͦten livte! Sogetaniv bîhte hilfet | |
| unſ ze chern unde růche unſ uerlihen rehtis gloͮben, gůtiſ lebinis, daz wir an dem iungiſtim tâge vrôlichen mit ſînen heiligin | |
| enphahit in uil durnahtlichen mit vroͮdin hie in diſem brôdem lebene, daz er unſ her nach gnadichlichem růche enphahen in der | |
| vûr gotiſ oͮgen. Sechs alter ſint unſ irzeiget in dîſem lêbene, in den wir durch got arbeiten ſch%<vlin, daz wir die | |
| oͮgen chomen můzzin an ſunti in der niwe deſ heiligen lêbnſ. Preſtante domino noſtro, qui vivit et regnat deuſ. Amen per | |
| ſine phlege, vnde alſo lange ſo ſi trvtfroͮwe in diſem lebenne waſ, do behielt er ſi mit micheler rainichait alſe von | |
| mit warer minne ze der goteſ heimvͦde $t nach diſem lebennen komen mvͦzen. Amen. //DE EODEM. Iſte eſt Iohanneſ, cui Chriſtus | |
| mit fride. Dvrh daz enthabeteſt dv, herre, mih in diſem lebenne, daz ih dich geſæhe, nv la mich varn in diſeme | |
| Mine vil lieben, die zwene vogele ſint ein bilde iwerſ lebenneſ. Wan ir der bvͦche niht kvnnet, an den vogelen ſvlt | |
| ſine ſunti uertiliget unde ime gît die gnuſſam deſ êwigin lebeneſ. Nu habet ir vernomen, wie egeſlich urtêile uber ivch getan | |
| bîrn wir arme ſuntare $t blint, daz wir daz êwige lêbin lâzzin unde îlen in den tôt. In der helle iſt | |
| alliz ûnnuzze. Uva uon? Da hât unſ got in diſime lebene ſtat gebin ze riwe, ze bihte, ze bůzze; ſwer ſich | |
| deſ heiliſ.’ Waz mainet er da mite? ‘Hie in diſeme lebene’, ſprach $.s$. Paulus, ‘iſt ein geuelliclich zît, ſunti ze riwenni, | |
| et uiuat. ‘Mir iſt lieber’, ſprach unſer herre, ‘deſ ſuntareſ lêbin den ſin tôt. Ich wil, daz er ſich bechere unde | |
| trâhene weruent uil diche oͮch in dirre werelt daz lanc lebin, alſo wir leſin uon einim gůtim kûnige waſ ze Ieruſalem, | |
| unde wainte. Do erbarmote iz got unde lengirote îme ſin lêbin vûnfezehen iâre. Uon div wâinet hie in diſeme lebene dancwillen | |
| ſin lêbin vûnfezehen iâre. Uon div wâinet hie in diſeme lebene dancwillen iwer ſunti, daz ir da zênir werelt ieht beduûngenlîche | |
| vleiſch unde entrinchet min blůt, irne gewinnet nimmir daz êwige lêbin.’ Nu merchet durch got, mine vil liebin, ein ſorchlich dinch. | |
| tůt, der hat daz bewart, der nimt oͮch daz êwige lebin an dem gotiſ lichnamin. Niemin iſt, der unſerſ herrn lichename | |
| alzogiſ âne ſunte antlazliche, an die niemin in diſem brôdim lebin lêbit, vnde gebin iv eine ebinmazze. Alſo dem, der da | |
| hiez er unſich uârn uon deme tôde ze dem êwigim lebin. Niemin iſt, der die gnâde unde wnne ditzeſ tagiſ erzellin | |
| wir uon dem tôde vârin unde îlen zvͦ dem êwigim lebin. Nu îlit alli gemainliche zvͦ den obriſtin hoczitin iwerri huſgenozzin, | |
| dominuſ: exultemuſ. Div urſtendi deſ heiligin Criſtiſ div iſt ein lebin der tôtin, ein antlaz der ſuntâre, ein ere allir heiligin. | |
| werdit ir inlâzzin.’ Daz himelrîche ſchulin wir ſůchin mit rehtime lebin, deſ ſchulin wir gern. Mit lûterm gebet ſchulin wir ſtatilichen | |
| wert werdin, daz er unſ vernemi, wêinin hie in diſime lebin unſire miſſetat, daz wir in enir werelt êwichliche niwet #;owffin | |
| da unſir ſchaz iſt, unde weruen da nach mit rehtim lebin, daz wir denne ze Ieruſalem ſiniſ geheizziſ bîtin, daz wir | |
| unde ſumit ivch niht. Dizze zît daz iſt kûrze, iwir lebin iſt ungwiſ. Nu mân ivch der almahtigi got, daz ir | |
| er den grimmigin tôt uorhte, do uerloͮgenote er deſ êwigin lebineſ. An den der ſchachare an dem cruce erhanginir dîngite, deſ | |
| ie arbeitinti in gotiſ geboti, in ir rehti alliz ir lebin an clage. Heia, wie die ſint, die dehein ſunte nieni | |
| maniger unſenfte ir libeſ, mit uaſtin, mit wachin, mit kuſlichem lebin, mit diemůte, mit allir ſlahte gůte, unde ſoltin oͮch unſirin | |
| daz im ein kunic hiez daz hoͮbit abſlahin. Mit ſuſgetanime lebine ſo garnote er daz himelriche unde die gnâde. $t Nu | |
| die trûte ſiner gotheit. Pauluſ wart vleiſclichen geuvͦrit in diſim lebin in daz obriſte himelrich, $t daz er gotiſ toͮgin erſach, | |
| getar. Ir iewedir, Petruſ et Pauluſ, wrdin hie in diſem lebin der gotiſ toͮgin gewîſt, daz ſi mit vleiſclichen oͮgin geſahin, | |
| ſele enmahte er dehein ſchade ſîn. Die armůt ditzeſ brôdin lêbiniſ mahte er in beidin benemin, die tivre deſ untodelichen lebiniſ | |
| lêbiniſ mahte er in beidin benemin, die tivre deſ untodelichen lebiniſ der enmahti er in niht benemin, uon div daz in | |
| êre got umbe unſire not ulêgin, daz wir ditze brôde lebin alſo uerendin můzzin, daz wir die ſůzze der êwigin ſalde | |
| ware ich wil iv ſagen, ſi habent hie in diſme lebenne ir lon enphangen.’ So ſint oͮch ſumeliche, die alle tage | |
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