kërvele
swstF.
auch kerbele, kirbele, vereinzelt auch kernel, kerle
(
Kerbelkraut (DVN)
128.
227
).
als Würz- und Heilkraut verwendete Pflanze, ‘Kerbel’ (Anthriscus
Cerefolium, vgl. Marzell 1,330f.):
cerifolium heiset zu dute kerbele. di ist trockener unde
heiser nature Macer
29,1;
swer di kerbelle izset in starchem essege, si vertribet daz
spien ebd.
29,10
u.ö.;
kirbele ist heiz an deme dritten gradu. vnde trucken an dem
andirn. jr saf erwecket den harn SalArz
12,9.
7,53;
ob er chervelen sohc [Saft] trinchet
PrüllS
1,9;
ein krut ist kerle genant, / daz kam in unser essen Kerbelkraut
(DVN)
128;
es [das Kraut] heisset kernel, zware ebd.
227;
Ipocr
197.
– in Gl. (vgl. auch AWB 5,137ff.):
cerifolium vel sacropia vel pedero: kervila SummHeinr
1:192,275.
2:223,224;
satureia: keruele GlAnzfKdVz
8:96,68.
8:95,33;
sarminia: cheruille Gl
3:679,19
(BStK287).
3:489,38
(BStK887).
–
wildiu ~
‘Wiesenkerbel’ (Anthriscus silvestris, vgl. Marzell 1,331ff.):
sarmina: wildiu keruila SummHeinr
2:51,328.
1:192,276;
das selbe subert ouch tifen wunden unde heilet si, ob di
wurzel mit wilder kerbiln unde mit honege gestosen druf wirt geleit
Macer
51,17
MWB 3,1 222,55; Bearbeiter: Hansen
kërvelkrût
stN.
eine Pflanze, ‘Kerbel’ (vgl.
kërvele
):
es [das Kraut] ist geheizen kernelkrut
[Hs. kernel krut
]
Kerbelkraut (DVN)
261
MWB 3,1 223,15; Bearbeiter: Hansen
kërwe (?)
swF.
ein (kerbendes?) Arbeitsgerät des Bergmannes (oder zu kerbe swF.
‘Korb’?):
wir bedorften [außer einem
Seil] dennoch mere / kerwen, kratzen [ein
Kratzwerkzeug] und
keilhowen [Spitzhacke]
Erz III
56,141
MWB 3,1 223,18; Bearbeiter: Hansen
kerzære
stM.
jmd., der Kerzen oder Wachs als Zins zu leisten verpflichtet ist,
‘Wachszinsner’ (vgl. WMU 2,997 und DRW 7,782 s.v.
Kerzer):
alle spitalær, kerzeͣr, kamerer vnd amptlv́te UrkCorp (WMU)
3493,35
MWB 3,1 223,23; Bearbeiter: Hansen
kerze
swF.
(
st.
SM:WvK
4: 5,3
s. 1.4
)
1
‘Talg- oder Wachslicht, Kerze’ (als Lichtspender oder im kultisch-sakralen
Bereich) 1.1 allg. 1.2
ôsterliche ~
‘Osterkerze’ (vgl. LThK 7,1173f.) 1.3
gewundene ~
als Bez. für große, in sich verdrehte bzw. aus mehreren Wachskerzen
zusammengedrehte Kerzen (vgl. Schultz, Höf. Leben 1,92f. und die ähnliche
wandelkerze
) daneben auch als Bez. für aus Werg zusammengedrehte und in Wachs o.ä. getränkte, fackelartige Kerzen? (vgl. DWB 5,614f.) 1.4 bildl. und im Vergleich 2 bergm. Bez. für ein Leitgestein
1
‘Talg- oder Wachslicht, Kerze’ (als Lichtspender oder im kultisch-sakralen
Bereich)
1.1
allg.:
vil kerzen was enzündet NibB
504,1;
nime bilsenole unde bere
[vermenge] daz mit wahse unde mach eine cherzen
Barth
139,34;
ob sîne kerzen wæren
schoup [Strohfackeln] ? / nein, si wâren bezzer gar
Parz
191,18;
zu unser frauwen messe, so man kerczen wyhet
Lanc
114,10;
der knapp gab im sin hant vol kerczen ebd.
212,2
u.ö.;
cereus a cera: wahsin kerz SummHeinr
1:346,468;
BdN
77,22;
Lucid
115,17
1.2
ôsterliche ~
‘Osterkerze’ (vgl. LThK 7,1173f.):
an den briefen die man schribet an die grozen osterliche
kerzen MNat
13,5
1.3
gewundene ~
als Bez. für große, in sich verdrehte bzw. aus mehreren Wachskerzen
zusammengedrehte Kerzen (vgl. Schultz, Höf. Leben 1,92f. und die ähnliche →
wandelkerze
) – daneben auch als Bez. für aus Werg zusammengedrehte und in Wachs
o.ä. getränkte, fackelartige Kerzen? (vgl. DWB 5,614f.):
sus riten si gein Aurimunt: / vor Melchinor wart do
enzunt / manic gewunden kertze groz, / vil der busunen doz / wart erschellet
krefticlich WhvÖst
6009;
eine kerzen ir ieslîchiu truoc, / grôz, gwunden, diu
vaste bran Wig
7399;
sinem gaste vil gemaitt / gebott er an den stunden / mitt
kertzan gewunden / lichten, warend armes gross GTroj
7892;
cereos, qui gewudene [l. gewundene
] kerzen nuncupantur UrkFrankf
1,360
(a. 1297)
1.4
bildl. und im Vergleich:
so gelichen wir der kercen, uon der andere enbrinnent
unde si selbe erlisscet Spec
139,6;
diu kerze lieht den liuten birt, / unz daz si selbe z’ aschen wirt
Freid
71,7;
AHeinr
101;
BdN
72,10;
ir kind Jhesus der minnenklich / ist wol der kertzen och gelich / umb
drivaltig aigenschafft / die man vindet an des liechtes krafft: / das ist der
taͮcht, wachs und fúr KvHelmsd
692.
– bezogen auf Leuchtkraft:
ach, got, wie brinnet mir mîn herze / nâch der lieben
frowen mîn / noh mêre danne tûsent kerze SM:WvK
4: 5,3;
der [Rubin] was der kristallen
dach / und brehende als ein kerzen lieht Wig
10378;
die helige gewonheit [...] sol
iemer brennen als ein kerze unverloͤschen in der himmelschen vriheit
Mechth
7: 36,52;
UvZLanz
4804;
Tr
11133.
– bezogen auf die Form:
der wurm der was sinwel / als ein kerze hin zetal
Wig
5060;
si gie als ein kerz
sleht [kerzengerade] / ze allen zîten ûfgereht
EnikWchr
1067.
722.
A II,1069;
als ein kerze gedrân / was der stein âne mûre, / ein
turn von nâtûre UvZLanz
7122
(vgl. 1.3)
2
bergm. Bez. für ein Leitgestein:
geslacht quartz mit kupper vlinken / wandilt mit dem gange. /
[...] so getane kerze / truck mich nie ze keinen
stunden, / swo ich die noch han funden, / donen were erzte nahen bi / so swartz sam
ein bli / und geben silber gar wol Erz III
56,162
MWB 3,1 223,28; Bearbeiter: Hansen
kerzelîn
stN.
Dimin. zu
kerze
.
‘(kleine) Kerze’
nu was ein cleinez keertzelin / vorborgen gesetzet verre hin dan. / daz selbe
lucht unde bran BMisstr (DVN)
368.
– bildl. (in einem missverstandenen Bild):
mîn ougen, den ir liehten schîn / zierten zwei brûniu krenzelîn
[La. brinnendev kertzlin
] , / diu sint nu vinster und übel gestalt, / wenne über in hanget ein
rûher walt Renner
18140
MWB 3,1 224,21; Bearbeiter: Hansen
kerzenguʒlieht (?)
stN.
hier md. (rip.) kertzengoitleit, vgl. Glr.z.St. und mnd./mnl.
gote
‘Guss’, vgl. aber auch E. Dornfeld, Untersuchungen, Breslau 1912, S.
70 (mit abweichender Erklärung des goit).
‘Kerze’
weder zo Bunne mit der vart / maichde hie sich, her Haveneit
[bildl. ‘der Herr Habenichts’
] , / ind droich [trug] myt eme
kertzengoitleit HagenChr (G)
5391.
5361
MWB 3,1 224,30; Bearbeiter: Hansen
kerzenlieht
stN.
auch kerz(e)-.
‘(brennende) Kerze’
durch wäzrigen dunst scheint daz lieht grüen, als wir oft
sehen in ainer warmen stuben, dâ nazzeu tüecher inne truckent
[...] : sô danne ain kerzenlieht dar inn prinnet, sô
scheint ain grüener kraiz umb die flammen BdN
100,1;
ich nam mangen umbsweif, / biz ich ein kerzenlieht begreif: /
dâ schouwet ich daz kindelîn EnikWchr
12302.
24127;
si plag ieso gereide / [...], / daz si brante ir
wirouch / unde ir kerzeliechter ouch / den heiligen al dort obe / zu minne unde ouch
zu lobe Elis
8584;
uf stunt er vnd ging von dan, / da ein kertz lieht bran, / vnd nam es in sin
hant Krone
14841;
UrkKlostern
1,315
(a. 1346).
– im Vergleich:
ir ougen sam daz kerzenlieht / lûhten unde wâren niht / noch ze grôz noch ze
kleine Philipp
840;
diu ougen in ir houpten brunnen alse ein kerzenlieht WolfdA
103,1;
OrtnAW
200,3;
Spec
34,32
MWB 3,1 224,38; Bearbeiter: Hansen
kerzenstadel
stM.
‘Kerzenständer, Leuchter’ (nur bildl.):
sin liecht her [Gott] entprante
[...] / und stacte daz uffe sie [die
Apostel] , / daz sie kertzenstadel hie / sines heiligen liechtes
weren / und der werlde liecht geberen HeslApk
1824;
daz her [Satan] liecht trager hiez
/ und an den gnaden sich nicht liez / daz her vor deme grozen / gote vor sinen
genozen / des liechtes kerzen stadel truc ebd.
10889;
Kchr
3149(La.)
MWB 3,1 224,56; Bearbeiter: Hansen
kerzentâht
stM.
‘Docht’ (nur als Bestandteil eines fingierten Personennamens):
Lôdowîc quam ouch aldar, der pfarreman ze Spire, / und ouch von Bunne
Kerzendâht Wartb (S)
121,8.
124,1
MWB 3,1 225,1; Bearbeiter: Hansen
kerzestal
stN.
auch kerzen-, kerz-, kerstal; vereinzelt (verschrieben?)
cherczal;
Pl. -stal, vereinzelt -stallen.
‘Kerzenständer, Leuchter’
er tet als ein man de wil / sin gebet sprechen und sal, /
und machte ein schon kerzstal / und dar uf ein liecht, daz bran Vät
32038;
dô liez er schînen wol daz lieht: / [...] / er staht
ez ûf daz kerzenstal, / er liez ez schînen überal LBarl
9617;
zwei edele kerzestallen / von lûteren cristallen
SAlex
5975;
bî dem kerzestal an der want Renner
5667;
noch stet ein fuz obir Prage zcu Sente Vit, / den man einen [l.
einem (Hs. einē)] cherczal geit
[von dem man sagt, dass er Teil eines Leuchters war]
Dalimil (B)
49,68;
candelabrum: kercestal quasi candelaferum, quod candelam ferat
SummHeinr
1:346,467.
2:11,249;
ain kerstal PrGeorg (Sch)
21,277;
Barth
156,6;
LobSal
129.
– bildl. und im Vergleich:
si sint vor got zwai kertzen stal, / die vor im leuchtent
über al Märt
9989;
allsus mitt aller tugenden kron / lúchtet Marÿa clar und schon. / dar umb
ist sÿ och wol gelich / ainem kertzstal in dem tempel rich KvHelmsd
658.
684;
Philipp
1588
MWB 3,1 225,5; Bearbeiter: Hansen
kerzestoc
stM.
‘Kerzenständer, Leuchter, Kandelaber’
candelabrum: kerzstok EvAlem
33 (Mc 4,21).
33 (L 11,33)
MWB 3,1 225,27; Bearbeiter: Hansen
kerzetac
stM.
‘Kerzentag’, in der Wendung unser vrouwen ~
zur Bez. des Hochfestes ‘Darstellung des Herrn, Mariä Lichtmess’ (2.
Februar):
biz zu vnser frowen kertze dage UrkRhStädteb
114
(a. 1329)
MWB 3,1 225,30; Bearbeiter: Hansen
kerzewîhe
stF.
‘Segnung der Kerzen, Kerzenweihe’, in versch. Wendungen zur Bez. des
Hochfestes ‘Darstellung des Herrn, Mariä Lichtmess’ (2. Februar):
so denn der tag kom der kerzwihi Seuse
29,14;
an dem nehsten tag nach vnser frowen tag der kerzewihi
UrkHohenz
1,126
(a. 1310).
1,154
(a. 1342);
an dem mentag nach vnser frauwen tag zu der kertzwihe aller nehst
UrkWürzb
39,404
(a. 1331)
MWB 3,1 225,34; Bearbeiter: Hansen
kerzîn
Adj.
‘aus Kerzen bestehend oder als Kerze dienend, Kerzen-’
manegen kerzînen schoup [Gebinde,
Bündel] / truogen knappen vor den rîtern dan Parz
641,16
MWB 3,1 225,43; Bearbeiter: Hansen
kerzlach
stN.
‘(kleine) Kerzen’ (Koll./Dimin. zu
kerze
, vgl. Mhd. Gr. Wortb. § S 53 mit Lit.):
got danck dir deiner beutel und kerzlach und diner letzelten
[Lebkuchen] ; du solt mir aber kainen so groszen mer
senden, es ist ze fer HvNördlBrf
33,107
MWB 3,1 225,47; Bearbeiter: Hansen
kës
stN.
Bed. unklar, ein Untergrund (vgl. ahd. kes
‘Eis’ AWB 5,141, nhd. Kees ‘Gletscher’, s. Kluge, S. 481 mit Lit.;
vgl. aber auch
kis
):
daz [Pferd] hete sölhen ganc, / daz
er daz tou niht erswanc, / swenn ez der wilde Dodines / stolzlîche ûf daz kes / und
über daz mos rande [trieb]
UvZLanz
7108
MWB 3,1 225,53; Bearbeiter: Hansen
kesser
stM.
‘Fangnetz, Kescher’ (vgl. mnd. kesser Schiller/ Lübben
2,458):
uf der insiln voet man di rotin perlin mit eyme kessir
MarcoPolo
50,17
MWB 3,1 225,60; Bearbeiter: Hansen
keste
stF.
→
kestene
MWB 3,1 225,63;
kesten
swV.
→
kestenen
MWB 3,1 226,1;
kestenboum, kastânienboum
stM.
auch questen-.
‘Kastanienbaum’
der kestenpaum hât sein fruht in ainer rauhen spitzigen
schaln BdN
317,11
u.ö.;
castanea: kesteneboum Gl
3:386,37
(BStK726).
2:698,39
(BStK752).
3:468,52
(BStK827).
3:352,66
(BStK927);
VocOpt
48.087;
kastânjen boume ein
schache [Waldstück] / dâ stuont mit wînreben hôch: /
in der dicke er in enpflôch Wh
88,26.
– hier wohl Baum mit Maronen, Esskastanien (sonst meist nicht
entscheidbar):
margrat [Granatapfel] und vîgenboum dâ bî ir
manigen saehet, / dar umb von questenboum ein hac [
dar umbe ein questenboumîn hac Rückert, Loheng.]
Loheng
6138
MWB 3,1 226,2; Bearbeiterin: Baumgarte
kestenboumîn
Adj.
→
kestenboum
stM.
MWB 3,1 226,15;
kestene, kastânie
stF.
überw. in der Pl.-Form kesten, Sg. keste (
SalArz ); zu castinea, einer Nebenform von mlat.
castanea (vgl. Pfeifer, EtymWB, S. 632); kastânie spätere
Neuentlehnung aus castanea (Pl.:
castâne Parz
378,17;
castanien BdN
93,6;
castanein; castanean; castaneen Pelzb
118,10.
128,3.7
), Sg.
castanee Pelzb
128,16.
1 die Frucht des Kastanienbaums, ‘Kastanie’ (ob Ess- oder Rosskastanie ist nicht immer zu entscheiden) 2
‘Kastanienbaum’
1
die Frucht des Kastanienbaums, ‘Kastanie’ (ob Ess- oder Rosskastanie ist
nicht immer zu entscheiden):
von den chesten SalArz
8,6;
der ercenie saltu geben als groz als ein keste ebd.
93,50
u.ö.;
da erhal manc rîchiu tjoste guot, / als der würfe in grôze
gluot / ganze castâne Parz
378,17.
– Esskastanie, Marone:
ein irdisch paradîs, / dar inne bluote manic rîs, / daz
kesten unde vîgen truoc KvWTroj
9603;
KvWPart
2322;
KvWEngelh
5238;
StRMeran
413
2
‘Kastanienbaum’
wis gegrüezet [Maria] , walt der kesten!
MarGr 18
229.
– auch in der lat. Form:
castanea gepfropt dy gedigit seldin Pelzb
128,4;
her [der Baum] ist ouch genust und ru sam eyn
castanea MarcoPolo
10,11.
– (neben anderen essbare Früchte hervorbringenden Bäumen)
Maronenbaum:
umb und umb zuo tal / stuonden vruhtbær boum ân zal: / nuz, epfel, biren,
küten und ouch kesten Wigam (B)
1166;
ein irdisch paradîs: / kesten, vîgen, mandelrîs
[...] dar inne wuohsen KvWPart
11090
MWB 3,1 226,16; Bearbeiterin: Baumgarte
kestenen, kesten
swV.
auch kasten; zu lat. castigare; vgl.
kestigen
.
1
‘jmdn. bestrafen, quälen’
2
‘sich kasteien, büßen, sich Entbehrungen und Härten aussetzen’ , hier subst.
1
‘jmdn. bestrafen, quälen’
sô die liut [Akk.] die vîent chestent
Priesterl
56;
chestenet bin ih unde gediemuͦtet bin ih harte [interl. zu
afflictus sum et humiliatus sum
]
PsM
37,9;
chestente chestenot mich got [interl. zu castigans
castigavit me dominus
]
ebd.
117,18
2
‘sich kasteien, büßen, sich Entbehrungen und Härten aussetzen’, hier
subst.:
wer im [Gott] offenlichen adir
tougen / dinet mit almosen und mit vasten / mit beten mit weinen und mit kasten
Brun
11858
MWB 3,1 226,43; Bearbeiterin: Baumgarte
kestennuʒ
stF.
Frucht (Nuss) des Kastanienbaums, ‘Kastanie’
wer die kestennüz zestœzt mit salz und dar nâch mit honig
mischet, daz ist guot wider die slangen pizz BdN
317,18
MWB 3,1 226,54; Bearbeiterin: Baumgarte |