gallenwaʒʒer
stN.
‘Gallenwasser’, bittere Flüssigkeit:
der herre hat uns gemacht swigen und hat uns gegeben gallenwazzir
zu tranke Cranc
Jer 8,14.
Jer 9,15
MWB 2 63,48; Bearbeiterin: Herbers
gallinc
Adj.
‘mit der Pferdekrankheit galle behaftet’
ez [Pferd] enwas galling noch blint
UvZLanz
1467
MWB 2 63,52; Bearbeiterin: Herbers
galm, gëlm
stM.
beide auch sw. (-a-:
Martina
21,30.
30,4;
Rennew
16694;
GTroj
15462;
-ë-:
FrSchw
5838.
6724
).
‘Laut, Schall, Lärm, lautes Geräusch’
1 von menschlicher Stimme und Rede 1.1 allg. 1.2 als Ausdruck von Klage, Trauer u.a. 1.3 bezogen auf Gesang (auch Kriegsgesang) 2 von Tierstimmen 3 von Musikinstrumenten (meist Kriegsmusik) 4 bezogen auf Naturgeräusche 5 bezogen auf Kampfes- oder Arbeitslärm
1
von menschlicher Stimme und Rede
1.1
allg.:
mînes sündehaften mundes galm / dîn heilikeit an schrîet
Wh
4,14;
wie was so hel ir lobes galm! / ich wæn, er hal
fuͤr alliu wip Rennew
16366;
mir hat geraten dins mundes galm / des ich dir gerne
volgen wil ebd.
2162.
34830.
36450
u.ö.;
hoͤrt wie ich mines leydes salm / gar dicke do laz
mit wortes galm Minneb
1804;
von der nôt, die er dolde, / was timper [dumpf,
heiser] sîner stimme galm LvRegFr
3918;
ir rôten mundes gelm / unde ir liehten ougen blic KvWPart
18010.
6367
u.ö.;
von sîner stimme galme / wart ich erwecket unde erschrac KvWEngelh
6014;
wa ist Wildehelm? / ich hoͤr hie siner krie gelm /
kainen knappen schrien WhvÖst
10194;
Ottok
62349;
PassIII
335,59;
MinneR 481
188
1.2
als Ausdruck von Klage, Trauer u.a.:
die [Seeleute] heten iæmerlichen galm / ze gote
[...] / daz er si in dem wege iht lieze beligen
Serv
3244;
Wh
129,22;
jæmerlich was sins mundes galm Rennew
1466.
trûric was sîner stimme galm Wh
165,30;
da von gelît / mîn sündic galm gein dir in siuftens dône Loheng
7666;
der klegeliche galm, / den sant Willehalm / het ob
Vivianz Ottok
21852.
3255;
EnikWchr
7768.
–
Willehalm / des hertz twanc des jamers galm
Rennew
1264;
ir leides galm / vil lute durch diu oren hal ebd.
25430;
ez gie von sînem munde / vil jâmerlicher stimme gelm KvWPart
10259;
WhvÖst
7326.
–
ach got! [...] hilf
[...] Wildehelme, / der in jamers gelme / dich
helflich an schriet! WhvÖst
1110.
3103.
5423;
als er uz jamers gelme / half
[...] den drien kinden ebd.
12210
1.3
bezogen auf Gesang (auch Kriegsgesang):
seht, dô wart von zeche [ ‘abwechselnd’/
‘der Reihe nach’ (NeidhWB)] vor gesungen! / durch
diu venster gie der galm Neidh
WL 4:2,10;
do hub er zu singen an / mit schoner stimme galme
Vät
32041;
das ir sang, ir doz, ir schal / und ir galm so lute
irhal / das ez die heidene horten da RvEWchr
22156;
in der luft horte man / die engele schone singen / und iren galm erklingen
PassIII
48,42;
PassI/II
130,54.
–
‘Lobgesang’
etlich kamen mit palmen / frolich mit lobis galmen / genuoge mit
ölebovmen Martina
30,4
2
von Tierstimmen:
von des bracken galme WhvÖst
3740;
den lewen sîn muoter tôt gebirt: / von sîns vater galme er
lebendec wirt Parz
738,20;
Freid
136,18;
Wh
40,7;
es ward ain galm und ain
prast [Lärm] : / do saß auff galadrius / und der edel
pellicanus / und di susse nachtegal [...] / do ward ain don
und ain gesang HvNstAp
13154;
PassI/II
36,16
3
von Musikinstrumenten (meist Kriegsmusik):
manc tambûrr dâ worhte / mit der pusûner galm
Parz
379,15.
63,6;
dô was der schal mit galmes dôz / von manc busîne harte grôz
RvEAlex
7217;
allenthalben [...] hortt man
[...] manig tambur unnd horn erschellen, / das man
ver’ hort irn gelmen FrSchw
6724;
Wh
17,24.
390,28;
Wig
8654;
Vät
40688;
WhvÖst
15592.
–
gedóne ane wórt daz ist ein toder galm Meissner
10:1,7
4
bezogen auf Naturgeräusche:
er fürht des donrs galm und daz himelplatzen mêr dann kain
ander tier BdN
270,5.
92,9;
der galme in der wilde doss, / dar zü uff daz wilde mer
GTroj
15462.
– Echo:
ir sanc was sô mislîch, / [...]
die stimme gap in widere / mit gelîchem galme der walt Iw
619;
Er
5752;
ouch wâren in der wîse lût / die vogele, daz berc unt tal / in gelîchem
galme gegen hal KvFuss
1826;
sprichwörtl.:
swie man ze walde ruofet, / billîch alsô der galm widerhillet Hadam
430,7
(TPMA 12,346)
5
bezogen auf Kampfes- oder Arbeitslärm:
des galmes het in sô bevilt / daz er zucte über sich den
schilt Parz
567,29;
ez hal so lute der slege galm Rennew
23404;
vil griuweliches dônes gelm / von sîme erwelten swerte clanc
KvWTroj
40036;
der vogel in den lüften nôt / leit von des heres galm Helbl
15,769;
WhvÖst
8370.
–
daz gesiht streckt sich verrer und sneller dan daz
gehœrd. alsô seh wir oft auf den püeheln ob den pächen, dâ die weschen waschent,
den slag mit den pleueln, ê wir den galm hœren BdN
92,1
MWB 2 63,55; Bearbeiterin: Herbers
galmei
stM.
s.a.
kalemîn
.
‘Zinkerz’ (ein Mineral, das zur Herstellung von Messing verwendet
wird)
cride und calmei, die in gibt keinen zol UrkFrankf(B)
505
(a. 1329)
MWB 2 65,11; Bearbeiterin: Herbers
gâlois
Adj., Adv.
‘walisisch’
er sanc diu leichnotelîn / britûnsche und gâloise, / latînsche
und franzoise Tr
3627.
3691;
harpfen unde rotten / daz lêrten mich Galotten, / zwêne meister
gâloise ebd.
3679;
umb den rech ging ein galois grabe, darinne waren große eichen
gestecket Lanc
180,23
MWB 2 65,15; Bearbeiterin: Herbers
Gâlois, Wâleis
stM.
aus frz. Galois, Walois (Suolahti 1,302).
‘Einwohner von Wales’
der beste den man wiste; / der selbe der was ein Gâlois
Tr
3513;
Parzivâl der Wâleis Parz
281,11.
108,30;
Krone
2208;
Gwî von Gâlois bin ich genant Wig
1574;
auch reit dar Ywains Liavoltres und Galegwintins der Galois
Lanc
255,33
u.ö.;
der Wâleys sie [die Kaiserin] under armen vüeren wolt
Loheng
3059
MWB 2 65,21; Bearbeiterin: Herbers
galopeiʒ, kalopeiʒ
stM.
zu frz. galop ( →
walap
);
Neubildung Wolframs von Eschenbach (s. Vorderstemann, Fremdw., 127f.; dort auch
zu g- und k- in den Hss.). –
‘Galopp’
der heiden sînen puneiz / sô sêre nam ûz dem galopeiz, / daz sîn
tjost wart mit krache hel Wh
333,24;
dâ kom in galopeize her / [...] manec
storje unbetwungen ebd.
372,14;
ein ors von sölhem kalopeiz / müese rêren sînen sweiz ebd.
317,13;
mit rîterlîchem kalopeiz ebd.
32,11.
118,5.
360,9.
362,29.
435,27;
KgTirol
F 7,3
MWB 2 65,29; Bearbeiterin: Herbers
galopieren
swV.
auch
galumpiern WhvÖst
10151;
aus frz. galoper (Rosenqvist 1,270), dieses aus westfrk. *wala
hlaupan (2FremdWB 6, 35ff.); vgl.
walopieren
.
1 intr. ‘galoppieren’
2
tr. ‘in Galopp setzen’
1
intr. ‘galoppieren’
do er disen rîter komen sach / zuo zim kalopieren hie
Parz
37,15.
286,26.
597,17;
nu sach er [...] / vier gewâfende
man / [...] ein lützel balder danne enzelt / vliehende
galopieren Tr
8947;
ir deheiner was so ræze, / der gein im walopierte [La.
galopierte
] , daz er im ie der ersten tjoste gesæze
JTit
5367,4.
5576,3.
– subst.:
sus kom Gâwân zuo zim geriten, / sunder kalopieren / unt
âne punieren Parz
300,7;
in ritterlichem gahen / wart ir starkes galopiern
TürlArabel
*R 47,27.
*R 29,11.
*A 31,11
2
– tr. ‘in Galopp setzen’
sin ros fuͦr als ain hirz in brunft, / daz ward er
galumpiern WhvÖst
10151
MWB 2 65,39; Bearbeiterin: Herbers
Gâlotte
swM.
zu Galoîs (Suolahti 1,91).
‘Waliser’
daz lêrten mich Galotten, / zwêne meister gâloise Tr
3678.
16279;
in der Gâlotten lant / sluoc ich zu tôde mit mîner hant / einen
risen HvFreibTr
3965;
ein hundelîn, / daz sande ich der vrouwen mîn / bî einem Gâlotten
ebd.
3971
MWB 2 65,55; Bearbeiterin: Herbers
galp
stM.
s.a.
galf
.
‘Bellen’
ir [Hirten] hunde hetten iren
galp [
halp:] , / wâ ir ieclîcher gerte, /
daz sie ir vihe, ir herte / behûtten Erlös
3324
MWB 2 65,61; Bearbeiterin: Herbers
galpen
swV.
zu
gëlfen
, vgl. DWB 4,1,2,3014.
‘bellen’
sô galpeden ouh di hunde SAlex
6023
MWB 2 66,1; Bearbeiterin: Herbers
galreide, galrei
stF.
‘Gallert’, aus tierischen oder pflanzlichen Stoffen:
huner in gallraide, / wol mit fleiz [...] / gepraten und
gesoten Württemb
W 241;
in galreiden die lamprîden [Seefisch] ,
/ pardrîse [Rebhühner] begund er mîden Wh
134,13;
diu galreide ist von wurzen heiz Reiher
176;
vier swiͤnin bein / in ezzig und in galrein KgvOdenw
9,26;
übertr.:
gesoten lüge, gebrâten lüge, / lüge ûz der galrei,
[...]swie mans erdenken wil RvZw
169,2
MWB 2 66,3; Bearbeiterin: Herbers
galsch
stM. oder stN.
‘Absicht’
er [Pilatus] sante
in [Jesus] dar in sulchem galsche [:
valsche
] , / ob in Herodes vrâgte / und lîchte ûz im
jagte / ein sache [...], / dar um von rechte unser hêre / den
tôt mûste dulden JvFrst
6568
MWB 2 66,13; Bearbeiterin: Herbers
galster
stN.
‘Zauber(gesang), Zauberei’
vns saget diu scrift zewâre, / daz die goucgelâre / mit galsters liste /
[...] diu selben werch worhten Exod
1289;
ouch hât in [...] der künic Artûs vertriben /
[...] mit sîm galster manigen tac UvZLanz(K)
7011.
–
‘Betrug, Täuschung’
sô er einem gelobt hat das vür wâr, / das er im welle rêhîn hâr / stôssen in sîns
satels balster [Polster] , / sô begât er ein
[...] galster, / das er rinder- und geissenhâr stôsset drîn
Ammenh
11856
MWB 2 66,18; Bearbeiterin: Herbers
galsterîe
stF.
zu
galster
.
‘Zauberei’
got weiz wol daz ich nie gephlac / dekeiner galsterîe
[: frîe
]
KvWSchwanr
953
MWB 2 66,28; Bearbeiterin: Herbers
galsterlich
Adj.
‘zauberisch, magisch’
die leiden zoͮberâre [...], die die sîne wolten
uerstôzzen / mit galsterlîchen dingen [
Ex 9,11
]
Exod
1757
MWB 2 66,31; Bearbeiterin: Herbers
galt, gelte
Adj.
zur umgelauteten Form vgl. Etymol.Wb.d.Ahd. 4,34-36.
‘unfruchtbar’, von Menschen, Tieren und Pflanzen:
di ebrecherinne [...] went
[...], daz sy gelde sy, / daz sy unkuscheit mug da by /
nach irem willen getryben: / keyne vrucht ir mac beclyben Hiob
9809.
9806;
übertr.:
uzen, gyt [= giht
]
er [Eliphas] , truge
er [Hiob] den schin / alsam er solde heilig sin, / und
was vol der sunden kelde / bynnen, und dorumme gelde / alle sine liebe bleib ebd.
6378.
–
alle habn sei [Schafe] tzwillinge / vnd ein galcz
[
sterilis
] ist nindert vnder in
OsekHl
55(Ct 4,2);
geltz ebd.
102(Ct 6,5).
–
jst abir der wynstok gelde, so machin si yn vruchtsam also
Pelzb
130,24.
118,21;
Hiob
9777.
– mit Gen.:
der selbe wintir was sô kalt, / daz dî vruchtboume
[...] mûstin werdin sôr / odir vruchte gelde
NvJer
25782
MWB 2 66,34; Bearbeiterin: Herbers
galtbrunne
swM.
→
galgbrunne
MWB 2 66,51;
galte
swM.
‘einjähriges Kalb’
Auf Stayn geit ze cins [...] 1 melchen vrischinch
[milchgebendes junges Schaf] ; <1/2> galten
UrbSonnenb
67
MWB 2 66,52; Bearbeiterin: Herbers
galter
swM.
aus ge-alter.
‘Gleichaltriger’
diu ougen wâren im truobe / von der tage menige: / in aller sîner
gegene / was sîn galter nehein Wernh
3285.
– anders? (Bedeutung unklar):
in dem alter / wolde er [Christus zum Zeitpunkt
seiner Kreuzigung] sîn des lebens galter JvFrst
8404
MWB 2 66,55; Bearbeiterin: Herbers
galtnüsse
stFN.
auch gelt- ( SchwSp ;
SchwSp(W)
315,8;
UrkCorp (WMU) ).
1
‘Geldstrafe’
2
‘Verpflichtung zur Entschädigung’ , 3
‘Verantwortung, Rechtfertigungspflicht’
1
‘Geldstrafe’
geit [...] der gelter an dem ahten
tage phant oder phenninge, so ist er dem burgraven chainer kaltnusse schuldik
StRAugsb
208,36;
swelher des niht entut [...], der git
ze galtnusse dem munzmaister drizzik phenninge ebd.
16,10.
58,2.
69,38;
UrkCorp (WMU)
1331,16
2
‘Verpflichtung zur Entschädigung’,
so haben wir den gewalt daz wir [...] den mist vnd
swaz die gassen [...] geirren möht, fvren sulen oder tragen
[...] swa wir hin welten an alle galtnvsse
UrkUlrich
2,49
(a. 1319)
– jmd. hât, lîdet (deheine) ~
; ist, belîbet âne
~
(mit Gen.d.S.):
geschiht aber nieman kein schade dâ von denne im selber,
des hât er kein galtnüsse SSpAug
207,20;
SchwSp
98a;
und tut ouch ez ein frowe [...],
diu sol die selben galtnuͤsse liden StRAugsb
123,26;
swenne daz [Nachweis einer êhaften
nôt
] geschiht, sô belîbet er es âne galtnüsse, daz
er dar [zum lantteidinc
] niht komen ist
SSpAug
193,3;
sô belîbet er aun galtnüsse daz er dar niht komen ist SchwSp(W)
407,7
(a. 1319).
– übertr.:
ez sloh schawer oder pisez oder lantz vrlevg, des schol mein sel vnd mein
jarzeit dehain geltnvzz [Einbuße] haben
UrkCorp (WMU)
2429,12
3
‘Verantwortung, Rechtfertigungspflicht’
so hant [...] mein herrn von Staingaden gewalt uns
[...] ze buzzend an leib und an gut nach iren gnaden,
als ander ir leut, die ir aigen sind, und sullen des kain galtnuse han, weder gen
gaistlichen noch weltlichen gericht, und gen niemen andern UrkSteing
596
(a. 1341)
MWB 2 66,61; Bearbeiter: Bohnert
galumpieren
swV.
→
galopieren
MWB 2 67,29;
galvei
stNF.
auch -ai, -ay, caluaî.
– stF. UrkFreisÖst (
flekt. galuayer ebd.);
UrbSonnenb
56.
126.
– nur bair., aus mlat. calvea (s. Kramer, EWD 2,131),
galuaia, -uagium.
‘Galfe’, ein Hohlmaß für trockenes Schüttgut, meist Getreide,
auch Gemüse, Obst, Salz:
driv galvei gersten UrkCorp (WMU)
2940,36;
2 gal. waitzen und 2 gal. ponen UrbSonnenb
58.
52;
ein caluaî rokken vnd ein caluaî obs UrkCorp
3248,34.
N772,14;
UrbBayJ
203;
saltz [...] ein halb pfunt galvay
oder ein halb pfunt scheiben StRMünch
468,16.
–
swer saltz in den fuͦdern chauffet, daz man den in
igleichem fuͦder vier galvai weren sol bei dem mazze StRMünch
211,18.
236,17
(s. →
bruckmetze
);
vnd des wirt vberal siben chastmuͦt, der ie der muͦt tuͤt
driͤv galvei Muncher masses UrkCorp (WMU)
2984,9;
roken vnd gersten 27 <1/2> galuei der niwen Brixener maze
UrbTirol
72;
30 gal. waitzen der abtassinne maz UrbSonnenb
89.
82.
100.
–
zway galvay oder ains gebent nicht zolles
StRMünch
233,28;
di mezzer suͤlen chein uͤbermas, daz
uͤber ein halbes galvai ist, mer chauffen ebd.
208,2.
209,26.
–
ii galuay haber vnd i mererev galuay nach UrkFreisÖst
3,591
(um 1360);
zwo galuayer haber diͤ merer ebd.
3,591;
1 chlaine gal. UrbSonnenb
126;
pei gestrichner galvay und nicht pei gehaufter galvay, je 8 galvay für ainen
mutte chastenmaz DRW
3,1141
(SGeorgenbChr.)
MWB 2 67,30; Bearbeiter: Bohnert
galvel
stN.
Dimin. zu →
galvei
:
6 hofmut rok und 8 ster und 5 galfel rok, / item waizen 2 ster und 9 galfel
waizen UrbSonnenb
122
MWB 2 67,58; Bearbeiter: Bohnert
galy
Subst.
aus gr. γαλέη.
‘Wiesel, Marder’
galy ist ain tier [...], daz gar
küen ist. ez streit mit den slangen BdN
140,17.
140,21
MWB 2 67,61; Bearbeiter: Bohnert |