gezogen
Part.-Adj.
‘(gut) erzogen, zurückhaltend, diszipliniert, sittsam’ (vgl.
(ge-)ziehen,
erziehen
6):
der künec gedulteclîche saz. / der gezogen und der wîse /
sprach zem markîse Wh
179,19;
die jungen lerte er vil swigen, da von wurden si uswendig
gezogen und inwendig wise Mechth
5: 24,48;
alle, die iht von ir [der
kellerin
] gerent, die soͤllent gezogen und
genuͤgig wesen iemer ane clage ebd.
7: 36,34;
so du sclafest, so soltu gezogen sin ebd.
6: 12,6
u.ö.
– in der Mehrzahl der Belege mit vorangestelltem wol:
duo si [Adam und Eva] nedwanch
nehein ubel gedanch, / [...] si wâren wolgezogen, wes
mahten si sich duo scamen? Gen
310;
VRechte
421;
er [Gawan] kunde ir
[der beleidigenden rede
] gelten niht, / als
wol gezogenem man geschiht, / dem scham versliuzet sînen munt Parz
299,16;
ir sült hôchgemuot sîn under schilde, / wol gezogen, küene,
blîde, milde KLD:UvL
38: 2,2;
wis diemüete und wis unbetrogen, / wis wârhaft und wis
wolgezogen Tr
5030;
NibB
1677,1;
UvZLanz
2786;
Wh
109,30;
Mechth
1: 4,2;
auch mit baʒ:
die schönsten jungfrauwen und die baß gezogesten die man da
lebende wust Lanc
495,32.
– übertr. auf nicht personelle Bezugswörter:
si begunde im antwurtten / mit gezogen worten
Wernh
A 2970;
si lident ir not in gezogner wisheit Mechth
5: 8,24;
mit wol:
dîner swester zühte unt ir wol gezogener muot
NibB
730,1.
1200,1.
–
‘zahm’
fihe jouch fogele, wilde jouch gezogene Gen
209
MWB 2 771,29; Bearbeiterin: Baumgarte
gezogenheit
stF.
‘Höflichkeit, Anstand, Zurückhaltung’
frou Helche durch gezogenheit / vil balde von ir sedele
[Sitz] stuont; / swiez küniginne niht entuont / daz si
ûf gegen knehten stân, / iedoch wart ez von ir getân Bit
3340;
daz was groz gezogenheit, / daz er slafen liez den degen
Eilh
St,7486;
do begerte ich mit grosser gezogenheit, als man da ze hove
pfliget, das ich moͤhte sprechen Mechth
6: 16,16.
3: 9,41;
Kudr
1315,3;
Eckh (J)
49,24
MWB 2 771,58; Bearbeiterin: Baumgarte
gezogenlich
Adj., Adv.
adv. auch -lîchen.
‘den Regeln des guten Benehmens entsprechend, höflich, anständig’
do neic her in gewisse / harte gezogenliche. / her gruzte sie
geistliche: / des gnadeten ime die herren Ägidius
559;
die vrowen muosten ûf stân / mit gezogenlîcher muoze. / si
enpfiengen wol mit gruoze / den ritter UvZLanz
609;
sîn gebærde diu was sæliclich: / die hende habte er vür sich /
vil harte gezogenlîche Wig
1553;
er sol sich vlizzen daz sein gedanch, siniu wort, siniu werch
gezogenlich und recht sein PrOberalt
127,23;
AvaJG
21,1;
Kchr
4505;
Parz
418,24;
Mechth
5: 23,182.
– in Verbindung mit gân und stân bes. auf das
Erscheinungsbild (Körperhaltung und -bewegung, Kleidung) bezogen:
in er [ihre] mantelin sie sich
bevengin, / vor Constantine sie giengen / harde gezoginliche / mit eren
[ihrem] herren Thiederiche, / silve
[selbst] trogen sie die suert Roth
1096.
2005;
manegen küenen degen / sah man gezogenlîche zer kirchen mit
ir [Kriemhild] gân NibB
299,3;
GvJudenb
3579;
so wir ze chirchen gen, / daz wir gezogenlichen sten / vnde
sine hershhaft / von aller vnser kraft / minnen Wernh
A 4162;
Thiederich gezoginliche stont / uor ime
[Constantin] an den knien Roth
916.
– bei Verben des Sprechens (
2antwerten
, biten u.ä., häufig
sprëchen):
Phariens wart zornig und unfro und antwurt im gezogenlicher
dann im zu muͦt was Lanc
111,6;
ir bitet mit so guten siten / vnd so gezogenliche, / ich tete
bosliche, / ich enleiste uwer bete Herb
8031;
Karl der riche / der manete in gezogenliche Rol
1405;
dô sprach gezogenlîche / Jôsaphât der sælden rîche
RvEBarl
6099;
Gen
1520
u.ö.;
NibB
588,1
u.ö.;
Wig
269
u.ö.
MWB 2 772,4; Bearbeiterin: Baumgarte
gezôhe
stN.
‘Gefolge’
in der arche hôhe was Noe unte sîn gezôhe, / er unde sîn
chone, sîne snûre unde ire wine Gen
700
MWB 2 772,38; Bearbeiterin: Baumgarte
gezöugen
swV.
→
zöugen
MWB 2 772,41;
gezoume
stN.
auch gezöume.
‘Zaumzeug’
er fuort ein wünneclîchez cleit. / sîn gezoume daz was allez
guot UvZLanz
379;
diu ros mit dem gezöume
glanz [glänzend]
KvWTroj
34499
MWB 2 772,42; Bearbeiterin: Baumgarte
gezouwe
stN.
(vereinzelt stF., vgl. z.B.
mit stêliner gezowe VAlex
864;
mit sinre gezouwe Kchr
11898 La.
).
auch gezoie (
Brun
2753
) und geziuwe (
Hiob
15334
).
1
‘Werkzeug, Gerät, Vorrichtung, (Hilfs-)mittel’
1.1 allg. 1.2 bildl., bes. in myst. Texten, für den Menschen oder seine Seele als Werkzeug oder Mittel, durch das Gott wirkt 1.3 Bez. für unterschiedliche, für das jeweilige Handwerk typische Arbeitsmittel
(vgl. DWB 4,1,4, 6876-85 s.v. gezähe ) 2
‘Ausrüstung, Ausstattung’
3
‘angemessene Mittel’ (?)
1
‘Werkzeug, Gerät, Vorrichtung, (Hilfs-)mittel’
1.1
allg.:
nû enwürket das gezöu niht, es werde danne beweget von deme, des gezöu es
ist, alse der hamer. der hamer der gesleht niemer, der smit bewege in denne
Vorsmak
1,437;
vil vru ouch der arzte quam, / mit im sine gezouwe er
nam, / daz er gemachet het scharf Vät
17420;
dô liz her ime vore brengen alle di gezowe di grûwelich wâren, dô mite man
di heiligen pînegete HvFritzlHl
176,20.
70,25;
Pilatus
1,7;
dô hîz er [Alexander] starc
gewerke / machen [...] / und hîz di mûren howen / mit
stehelînen gezowen SAlex
1210;
Köditz
34,26;
NvJer
15058.
–
alse zuo der volheit menschlichez wesennes behöret,
daz ez si etwaz zesamengesastes von libe unde von sele, unde habe alle
mechte unde gezouwe der bekentnüsse unde der
bewegde [
habens omnes potentias et instrumenta
cognitionis et motus
]
ThvASu
150,14;
di sele hait zveigirleige crefte: mit den nidersten ist si geheftit in
den lip und wirkit in liplichin gezowin, on di si ir werc nicht
follinbrengin mac Parad
25,10.
– euphemistisch für ‘Hoden’
sines geczewes oderen [l.
aderen, übers. hier nervi
] /
clingwerft sint [
nervi testiculorum eius perplexi
(verflochten) sunt Iob 40,12] unde
Hiob
14783
1.2
bildl., bes. in myst. Texten, für den Menschen oder seine Seele als Werkzeug
oder Mittel, durch das Gott wirkt:
unde doch so gebruchet die gotliche nature der wirkunge
der menschlicher nature alse ein wurkunge sines gezouwes [
et
similiter humana natura participat operationem divinae naturae, sicut
intrumentum participat operationem principalis
agentis
]
ThvASu
104,12;
der mensche ist ein gezouwe gotes Eckh
3:427,13;
Parad
109,26;
Tauler
312,10
1.3
Bez. für unterschiedliche, für das jeweilige Handwerk typische Arbeitsmittel
(vgl. DWB 4,1,4, 6876-85 s.v. gezähe):
–
‘Webstuhl, -rahmen’
ponat instrumenta texendi iuxta textores, quod wlgariter dicitur
‘gezuͦwe’ UrkBresl
68
(um 1300);
bildl.:
hie von ist genuk gesaget. / ich wil uf min gezouwe
eber [d.i. mnd. aber
‘erneut’
] / und wil weben also ein weber
Brun
1855.
– Geräte zum Fangen von Tieren und Fischen:
wie ain vischære / zôch sîne segene [
‘Zugnetz’, La. mit sinre gezouwe
] , / dô
flôz im engegene / ain maget Kchr
11898;
der bischof und der kunic nâmen ire knechte unde ire hunde und ir
gezowe, dô man di tir phliget mite zu vâhene, und zugen in den walt unde
jageten HvFritzlHl
193,27;
auch sall eyn faut von Mintzenberg weren in den wassern, die jnne deme
wiltbanne gelegen sint, spangetzauwe, waden vnd die kyselgarn vnd alle
vnrechte stricke vnd gezauwe, damit mann fahen mag wilt vnd fogele vnd
fische WeistGr
1,499
(a. 1338)
2
‘Ausrüstung, Ausstattung’
des beginnet denne smielen / des tîvels juncfrowe. / si hât
vil guot gezowe, / hemde unt röchel Priesterl
700;
der ist der aller schoniste man / der ie von wibe gequam /
vnde veret mit grozzer menige / ime dienint suelle [l.
snelle
] helede / scal vnde vedirspil / des ist inminis
herren hove vil / ros vnde iu#;cnvrowen / vnde ander ritaris gezowe
Roth
301;
KlageB
2835;
Kudr
262,3;
dî brûdre sundir beitin / begondin zu bereitin / gezouwis und gereitis gnûc
NvJer
10101;
do quam ein sturm mit grozer craft, der des boten schif begreif. / ir gezowe
in zusleif / und dar zu alle ir wisheit. / des grozen sturmes hertekeit / treib daz
schif uf dem mer Pass I/II (HSW)
30312;
Pass III
11,49
3
‘angemessene Mittel’ (?):
ist di wunde schibelecht, / he mache ir ire wike [d.i.
wieche
‘Reinigung mit einem getränkten Hanfbausch’ o.ä.] recht. /
ist der stich adir hou / lanc, he mache ir sin gezcou PfzdHech
314,2;
er wurt do ergetzet / leides unde sorgen / die naht unze an den morgen / mit
guoten gezowen MinneR 302
149
MWB 2 772,46; Bearbeiterin: Baumgarte
gezouwede
stN.
‘Werkzeug, Mittel zur Erreichung eines (geistlichen) Ziels’
wir haben ein eigenschaft an gote, dâ mite wir würken mügen als mit unser
eigener sêle, niht alsô, daz ich würke und er nâchschüre, mêre: daz ich mite würke
alse mit mînem gezowede, daz mîn ist und daz in mir ist Eckh
3:200,9;
daz si [die Seele] berüeret wirt, daz ist ein werc
gotes, unde diu sêle ist ein gezouwede des werkes unde daz werc ist ein crêatûre
Übervart
513,6
MWB 2 773,61; Bearbeiterin: Baumgarte
gezouwelich
Adj., Adv.
adv. -lîchen.
1 zu
gezouwe
stN. ‘in der Art eines Werkzeugs wirksam,
tätig’
2 zu
zouwe
stF. ‘dringlich, eifrig’
1
zu
gezouwe
stN. ‘in der Art eines Werkzeugs wirksam,
tätig’
aber in den andern sacramenten wirt gehalten etlich
gezouliche craft [
virtus intrumentalis
] , die
von Christo teilhaftig ist ThvASu
132,4;
in dem selben nehsten gelezse [sich
Lassen] iedoch sin selbs [sein Selbst]
sich alwegent blibet uf siner eigen gezoͤwlicher [Gl.z.St.
intrumentalis
] istikeit Seuse
335,16.
–
aber nach dem unde die sele ist ein bewegde des libes,
nach dem so dienet der lip gezoulichen der sele ThvASu
70,27
2
zu
zouwe
stF. ‘dringlich, eifrig’
sie sah wo er fur das crúcz knyet und bette sere
gezauwelichen Lanc
326,31
MWB 2 774,7; Bearbeiterin: Baumgarte
gezöuwelîn
stN.
Dimin. zu
gezouwe
stN. ‘kleines, geringes Werkzeug’,
bildl.:
sist du sin armes gezoͤwelin durch das er
[Gott] wrken wil MerswNF
7,18;
MerswBrf
278
MWB 2 774,20; Bearbeiterin: Baumgarte
gezouwevas
stN.
wohl mhd.-lat. tautologische Wortbildung.
‘Hausgerät’
und dorumme so ist es besser zu sin ein konig, der do bewisit
sine tuchtikeit, adir ein geczoyvas in dem huyse zu nutze [vas in domo
utile] , des sich berumit der, des is is Cranc
Bar 6,58
MWB 2 774,24; Bearbeiterin: Baumgarte
gezuc
stM.
‘Aufschub, Verzug’
wir mvzzen lip vnd leben / lazzen ane gezucke
Herb
5713
MWB 2 774,30; Bearbeiterin: Baumgarte
gezügen
swV.
→
geziugen
MWB 2 774,32;
gezühte
stN.
Koll. zu
zuht
, etw., das aufgezogen wird oder wurde ‘Brut,
Gezücht’
sîn schelclîch gezühte [zwei Dracheneier, die der Bote durch eine
List ins feindliche Land gebracht hat] er in den berc getruoc
OrtnAW
513,3;
diu si [das Vogelweibchen] lebt dar
umb kürzer wan der er, daz si gekrenkt wirt unz in den tôt von irn gezüchiden
[
per feturam avium
]
BdN
165,19
MWB 2 774,33; Bearbeiterin: Baumgarte
gezühticlîche
Adv.
‘wohlerzogen, der Etikette entsprechend, höflich’
do sprach gezúhtecliche / das kint von Francriche, /
des edeln Vilippen barn RvEWh
6959;
her intfinc gezuhtenclîche / den milden koninc rîche Crane
4296
MWB 2 774,41; Bearbeiterin: Baumgarte
gezunft
stF.
‘Zunft’ (in Urkunden aus Speyer):
wer auch vurbaz me deheine [...] gezunft gewinnet hie
zu Spire, der sol sweren [...] zu haltenne alles daz, daz
dirre brief besaget, demme gezunfmeistere UrkSpeyer
297,15
(a. 1327);
dem rate, den gezuͤnften vnde den burgern allen geminlich zu Spire
UrkRhStädteb
123
(a. 1330).
124
(a. 1330)
MWB 2 774,46; Bearbeiterin: Baumgarte
gezunfte
stN.
‘Gefolge’
die herren kunege alle drî / von Sâbâ, Tars und Arabî / und allez ir gezunfte
/ wâren an ir kunfte / nâch dem sterren gâhende Erlös
3439.
3657;
nu hiez der werde bischof [...] furen, di furstinne,
/ ir megde unde ir juncfrouwen, / [...] / uf eine burg iesa
zu hant, / [...] / unde alles ir gezunfte, / waz an der
frouwen kunfte / mit ir zu wegeverte schein Elis
5513.
1273
MWB 2 774,53; Bearbeiterin: Baumgarte
gezünge
stN.
Koll. zu
zunge
.
1
‘Sprache, Sprachgemeinschaft’
2
‘die Zungen an der Waage, Waage’
1
‘Sprache, Sprachgemeinschaft’
mit sulchir kuschmezikeit [l. kiuschmæʒecheit;
dadurch, dass der Feldherr Scipio Africanus ihm seine Verlobte unberührt
zurückgegeben hat] / der meide vridil was beweit [d.i.
beweget
] / daz he di herrin der heidinschaft /
sinis gezcungis und ire kraft / vugete zcu den Romern PfzdHech
189,34;
do vil alle daz volk, geslechte, gezunge
[
omnes populi et tribus et
linguae
] nydir und betten an daz bilde, daz kunig Nabuchodonosor
hatte gesaczt Cranc
Dan 3,7.
Zach 8,23;
MarcoPolo
68,14
2
‘die Zungen an der Waage, Waage’
turtinnula [l. trutinula
] : gezunge
Gl
3:639,21
(BStK926)
MWB 2 774,61; Bearbeiterin: Baumgarte
gezw-
s.a. getw-
MWB 2 775,10;
gezwei
Adj.
‘paarweise, je zwei und zwei’
alsuz by gezwaiger schar / samnent sy sich dar / sechs aͤcht oder me
Barfüsser
115
MWB 2 775,11; Bearbeiterin: Baumgarte
gezweien
swV.
→
zweien
; →
1zwîgen
, zwîen
MWB 2 775,14;
gezweiet
Part.-Adj.
1
‘paarweise’ ; ‘geteilt, getrennt’ , ‘uneinig, zwiespältig’ u.ä.
zweien
2
‘halbbürtig, aus verschiedenen Ehen’
1
‘paarweise’; ‘geteilt, getrennt’, ‘uneinig, zwiespältig’ u.ä. →
zweien
2
‘halbbürtig, aus verschiedenen Ehen’
bruoder unde swester nement ungezweieter bruoder unde swester
erbe vor den brüedern unde vor den swestern diu gezweiet sint von vater unde von
muoter SSpAug
206,5
=
SpdtL
206,5;
SSpAug
206,8
=
SpdtL
206,8
MWB 2 775,15; Bearbeiterin: Baumgarte
gezwîdic
Adj.
übers. lat. habilis
‘folgsam, bereitwillig’
wann ain sulich kint ist nit so gezwidig vnd so gebruching
[tauglich] zu wirken nach der frien willenkuͤr
[
puer enim non est habilis ad actus
voluntarios
]
Gnadenl
3:A2,349
MWB 2 775,23; Bearbeiterin: Baumgarte
gezwîdunge, gezwîdigunge
stF.
‘Erhörung, Gewährung’
got ist in des menschen sele ein senftu ruwe dem wegemunden und ist ein suzzer
smak den gerugten und ein creftigu spise den herwelten und ein schappel den gezirten
und ein volkuͦmen gezwiduͦng [La. gezwidigunge,
zwidiguͦnge, zweydunge
] der gerunge
BdVollk
28,14
MWB 2 775,28; Bearbeiterin: Baumgarte
gezwîen
swV.
→
1zwîgen
, zwîen; →
zwîden
MWB 2 775,35; |