etîte
Subst.
→
echîtes
M.
MWB 1 2223,37;
ê|touf
stM. , ê|toufe
stF.
‘Taufe nach kirchlich vorgeschriebenem Ritus’ (im Ggs. zur Nottaufe, vgl.
gâchtouf
):
ir sult weder êtouf bîten noch gevetrîden PrBerth
1:127,10;
sô rætet er [der Teufel beim drohenden Tod eines
Neugeborenen] daz man den touf ûf schiebe, sô durch gevetrîde sô
durch êtouf ebd.
2:57,13;
sô rætet er [der Teufel] daz man ez ûf schiebe biz
zuo einer êtoufe PrBerth
2:57,19;
diu muoter [...] pewar iz [
chindelin
] spate unte vruo [...], / unz iz den
heiligen geist gewinne / ze siner e toufe, unte e iz der tot pegrife
ArnoltSieb
36,13
MWB 1 2223,38; Bearbeiter: Gärtner
ê|tragære
stM.
Übers. von lat. legislator.
‘Gesetzeshüter’
constitue domine legislatorem super eos, ut sciant gentes quoniam homines
sunt: setzze herre einen ê tragære uber siv, daz wizzen die diete daz si mennisken
sin PsM
9,21;
etenim benedictiones dabit legislator: want segen git der ê tragær ebd.
83,8;
PsWindb
83,8
MWB 1 2224,4; Bearbeiter: Gärtner
ê|tranc
stN.
‘Ehetrank’
dâ daz tranc [La. daz e tr. Hss. BE
für den Minnetrank] und daz glas / verborgen unde behalten was
Tr
11679
MWB 1 2224,11; Bearbeiter: Gärtner
ëtt-
→
ëte-
MWB 1 2224,14;
ette
swM.
→
atte
MWB 1 2224,15;
etter
stM.
aus atte, ette swM., zur Wortbildung vgl. SchweizId 1.386.
‘Oheim’
nun hat sy ain ainiges tochterly, das hat sy got geopfret, und also tett es
sin etter wider iren willen zuͦ der welt Stagel
30,16
MWB 1 2224,16; Bearbeiter: Gärtner
ëtter
stM. →
ëter
MWB 1 2224,20;
ettinne
stF.
→
attinne
MWB 1 2224,21;
ëtw-
→ ëtew-
MWB 1 2224,22;
etz-
→ atz-
MWB 1 2224,23;
etze
stF.
→
æʒe
MWB 1 2224,24;
etzen
swV.
→
atzen
MWB 1 2224,25;
etzunge
stF.
→
atzunge
MWB 1 2224,26;
etzweide
stF.
‘Weiderecht, Weideplatz’
jus pascendi quod ethzweyda appellatur UrkBern
2,447
(a. 1257);
[...] und den achra ze achtodhalbem mút samen usserhalb
dien boͮmen, mit wasser, weida, etzweida, wasserrúnsen, wegen und abwegen, holtz und
velt, [...]
ebd.
5,372
(a. 1323)
MWB 1 2224,27; Bearbeiter: Gärtner
etzwise
F.
‘Weide’
jtem pratum dictum die Etzwise UrkWürzb
40,496
(a. 1343)
MWB 1 2224,33; Bearbeiter: Plate
eufrate|isch
Adj.
‘zum Eufrates gehörig’
si schiffeten ubir di eufrateischen flût [über den
Eufrates]
SAlex
1686
MWB 1 2224,35; Bearbeiter: Plate
êven
swV.
‘nach der Art Evas, wie Eva geraten’
sus sint ez allez Êven kint, / die nâch der Êven gêvet sint
Tr
17962
MWB 1 2224,38; Bearbeiter: Plate
evenmânôt
stM.
‘September’, aus mnl. evenmaent
‘Hafermonat’ (vgl. MNW 2,753 und RheinWB 2,219):
jn deme evenmainde an des heiligen cruͦces avende UrkCorp (WMU)
44,15
MWB 1 2224,41; Bearbeiter: Gärtner
evern
swV.
→ avern
MWB 1 2224,45;
everunge
stF.
→ averunge
MWB 1 2224,46;
ê|vrouwe
swF.
‘Gattin’
als ob ein edel kúnig sine kúchidirnen satte úber sin efrowen
Seuse
448,24;
dâ von dîn manec man vil wert / zeinr êfrouwen hât gegert WvRh
1864;
von dem jungen man Thobia / und siner ee frawen Sara, / die bÿ ainander laͮgend /
und doch künsches lebens pflagent KvHelmsd
230;
PrSchw
2,18.
2,20
MWB 1 2224,47; Bearbeiter: Plate
ê|vüegerin
stF.
‘Ehestifterin’
pronuba: efuͤgerin VocOpt
3.087
MWB 2 1,1; Bearbeiter: Bohnert
êwangêle
swM.
-ê- unsicher.
‘Evangelist’, hier für bildliche Symbole der vier Evangelisten
im Gewölbe des Graltempels:
und da di ecke nider was gesetzet, / archangel und ewangeln [La.
ewangelisten viere
] wurden da mit richeit nicht
geletzet JTit
419,4
(vgl. Trendelenburg, Gralraum S. 34)
MWB 2 1,3; Bearbeiter: Bohnert
êwangêli, êwangêlje
stswN.
→
êwangêlium
MWB 2 1,9; |