ermangen
swV.
‘eine Burg mit Wurfgeschütz (mange) bezwingen’, hier mit
Akk.d.P.:
gefluhestu uf dichein buͦrc, / si nist nie so ueste noch so
guͦt, / erne haize dich ermangen Rol
7647
MWB 1 2013,61; Bearbeiter: Tao
ermannen
swV.
z.T. vermischt mit →
ermanen
8.
1
‘Mut fassen’
1.1 intr. 1.2 refl. 2
‘(nach einer Ohnmacht) wieder zu sich kommen’
1
‘Mut fassen’
1.1
intr.:
Achilles ermannete du; / mil [l.
vil
] menliche er sprach Herb
11486;
viriliter age et confortate cor vestrum o [l.
omnes
] qui speratis in deo [Ps 30,25] . er
spricht: tut mennecliche vnd uͦwer herze ermanne vnd werdet gesterket ie alle
die da hoffet zu gote PrLpz (L)
35,36;
wer sich nu unmechtic dunke groze werc zu tune, der irmanne von gotlicher
craft, der alle dinc formac und der unse getrûiste helfere ist Parad
21,15;
vurchte dich [...] nicht,
[...] habe creftigen mut und biz starc. do er mir
so zugesprach, do irmannete [
convalui
] ich Cranc
Dan 10,19;
der gute man ein teil erschrac, / idoch ermannete er drate
MarLegPass
16,37;
Pass I/II
346,58.
– bezogen auf den Kampfesmut:
daz uolc uon eime scricke / virzagit harte dicke / vn̄
irscamit sich uor leide / vn̄ irmannit andirweide / vn̄ stritit danne baz
dan er. / swenne der helit wirdit ser, / so irmannit ir uon den wundin / vn̄
gesigit undir stundin: / daz selbe mac uns hie gescehn Athis
C 138;
dô irmannete er widir / und karte umme sidir / kegn der burc mit sîner
schar NvJer
7737
1.2
refl.:
dy dohter sich ermannen / begunde Yolande
2300
2
‘(nach einer Ohnmacht) wieder zu sich kommen’
als daz kint der rede gewuc, / betrubnisse und vorchte / an dem vatere
worchte, / daz er unmechtic nider lac. / [...] als der alde
ermannete, / er grein unde zannete, / wand sin unmezic leit / stete durch sin herze
sneit / mit betrubnisse hart MarLegPass
25,259
MWB 1 2014,1; Bearbeiter: Tao
ermanunge
stF.
‘Mahnung, Aufforderung’
daz mir mein herr von Pazzow geben hat einen gemezzen tag
[...] hintz Ebelsperch auf sein hofmarich, da sol ich
in auf denselben tag ermanen vnuerzogenlich, als ein man seinen herren vmb seine
lehen ze recht ermanen sol. [...] wer awer daz
[...] mein herr [...] auf den
obgenanten suntag [...] nicht encheme, so sol er einen
andern an seiner stat dahinsenden, der daz recht vnd di ermanung an seiner stat hor
UrkEnns
5,373
(a. 1324)
MWB 1 2014,32; Bearbeiter: Tao
ermæren
swV.
‘jmdm. etw. zu Ende erzählen’
vil schier sie von im innen wart / der mære, als ich ê hân gesaget. / mit
schœnen zühten sie gedaget, / biz er ir hete ermæret, / wie er diu wîp erværet, /
und wie im dâ vor geschach Fressant
703
MWB 1 2014,42; Bearbeiter: Tao
erme
stF.
→ arme stF.
MWB 1 2014,47;
ermede
stF.
s.a.
armuot
.
‘Armut, Bedürftigkeit’
der vierde [
bluome
] ist div erbermede. / der ist nv in der ermede / daz sin luzil ieman
gert Martina
47,98;
daz armût [...], / von dem sente Bernhart spricht: /
sî wellin tragin der ermde joch, / sô daz in nichtis gebreche doch, / und minnen
alsô daz armût, / daz sî besitzin alliz gût NvJer
2820;
der [Jesus Christus] trûc dî kochre der ermde / mit
bittirlîchir hermde / unz zu Jhêrusalêm sô hin, / dâ er durch unsers heilis gewin /
an eime crûze nackit gehînc ebd.
2852.
– in geistlichem Sinne, bezogen auf die Erlösungsbedürftigkeit des
Menschen:
‘wîser got, woldestû ez ane ergân’, / sprach aber diu bermde, / ‘daz dû
menschlîche ermde / ane dich næmest, / unde daz dû quæmest / in einer reinen magde
bûch, / sô wurde wol geholfen ûf / allem manchunne!’ Aneg
2346;
daz erz [
er Gott] nemen wolte, / ob im der mensche gulte /
[...], / daz er wider in hete getân, / dô enhete
menschlîch geslehte / niht sô vil reines, daz ez vergelten mehte: / sô michel was ir
ermde ebd.
2959
MWB 1 2014,48; Bearbeiter: Tao
ermeien
swV.
1 tr. ‘etw. erfreuen’
2 refl. ‘Freude haben, sich erfreuen, ergötzen an etw.’
1
tr. ‘etw. erfreuen’
o du so reht lútzeliger spiegel aller gnaden, in dem die
himelschen geiste ir oͮgen ermeient Seuse
208,10
2
refl. ‘Freude haben, sich erfreuen, ergötzen an etw.’
wîz ist ir daz vel, / dar under rôt / sint ir wangen unde ir süezez mündelîn.
/ blanc ist ir diu kel. daz ist ein nôt: / solte ich hangen, dar sô füer daz ouge
mîn / ermeien sich dort in ir liehten ougen klâr KLD:Dürner
2,5;
hie ray, dich ermay, / betrahte und gedenk!
SHort
4668;
swel hertz sich ermayen / wolte, solti kapfen an / die jungen
maget wol getan ebd.
7146;
wer uff der himelschen heide sich ermeijet hat, der ahtet
nút vil uff des zitlichen meien wat Seuse
440,2
MWB 1 2015,5; Bearbeiter: Tao
ermel
stM.
auch sw. (z.B.
Elis
1990.
8297 ).
‘Ärmel’ (zur Sache vgl. Brüggen, Kleidung, S. 87ff., 132ff. und 214f.):
an vil wîzen armen si die ermel
want [aufkrempelte]
NibB
451,1;
ir ermel wâren ûf gezogen / vaste unz an den ellenbogen
Tr
15661.
2847;
daz dez pluot ûzen nagelen schôz / und im den ermel gar begôz
Parz
229,14.
231,22;
swenne dû dich strîtes versehst, sô bint des gîres herce in
den ermel: swie grôz der strît sî, dû gesigest Barth
156,3;
ir [Elisabeths] ermeln ane prise [=
brîse
] , / ane knoufeln, ane twanc [...], / alle
uppeclich geziere / verwarf di frouwe schiere Elis
1990;
ir maget von ir belze dar / zweine ermeln reichen alzuhant, / da mide si daz
kint bewant, / alse ime zu gemache quam ebd.
8297;
[die Kämpfer dürfen beim gerichtl. Zweikampf] ein blôz
swert in der hant [...] einen senewellen schilt in der
andern hant [...] einen rok sunder ermel ober die
gare [tragen]
SSp (W)
1:63,4;
UrkCorp
51,40;
SchwSp
38a.
– mit Adj. wît, enge, lanc, klein usw.:
die ermel wol ze mazen wît En
1705;
swenn ich von scharlach / sô wîte ermel mach, / daz si mir
gênt ûf den schuoch Ottok
25275;
Renner
6786;
enge ermel treit er Neidh
WL 27:7,9;
TürlArabel
*A 77,1;
daz in die ermel hiengen / für die sîten hin zetal, / daz die zipf tæten val /
gegen den wagenleisen Helbl
3,300;
man sach dur klein [feine,
transparente] ermel blanker arme schîn SM:Had
28: 2,6.
44: 4,7.
– mit Gold-, Perlen-, Edelsteinstickereien und Bortenschmuck verziert:
daz [Hemd] was mit golde genat so
wol, / bvͦsem vnd ermel berlen vol TürlArabel
*A 252,10;
ob ir hemede vnd ermel allez blvͤget / von richem gesteine
vnd golde ebd.
*A 279,18;
ir ermel unde ir houbetloch / diu stuonden an den orten / bestellet wol mit
borten KvWPart
12482;
worte [= warte
] , wie schon ain porte / an des ermels orte HvBurg
5494.
– mit bestimmten Verben wie brîsen, (zuo-, ane-, ver-) næjen,
rîhen:
dehein ermel noch ir sîte / was in niht gebrîset Er
8239;
RvEWh
10903;
gebrîset und gereinet / ir ermel unde ir houbetloch / beide wâren unnâch noch
KvWPart
8623;
daz [Hemd] was wol gezieret, /
[...] ermel gestrichen, / mit der siden ane genat
Herb
620;
do sie hetin sich gescuot / vn̄ ir ermln uirnetin / vn̄ sich
geuangin hetin [vgl. Grimms Konjektur in der Anm.z.St.] , /
vf ir phert sie sazin Athis
D 107;
ermel unde buosem sint mit sîden wol genât Neidh
WL 22:4,4;
swer in swacher wæt / kom und hêt sich niht genæt / an sînem
brîs den ermel zuo, / des spottet man spât und fruo EnikWchr
17271;
die ermel enge vnd wol gerigen TürlArabel
*R 75,1.
– im Vergleich:
daz der vil tugenthafte Crist / wintschaffen alse ein ermel
ist: / er vüeget unde suochet an, / dâ manz an in gesuochen kan, / alse gevuoge und
alse wol, / als er von allem rehte sol Tr
15736.
– als Minnepfand, Wappen- oder Helmschmuck:
ir muose ein arm geblœzet sîn: / dâ was ein ermel von genomn,
/ der solte Gâwâne komn Parz
375,11.
390,20;
Gaweynen sie jren ermel lie / [...] zü einem cleynot
Krone
18015.
18604;
[als Zimier auf Meleranzens Helm:] ein frowen ermel, der
was rôt / von einem phellel rîche, / dar în was hübeschlîche / der frowen arm
geprîset PleierMel
3304
MWB 1 2015,19; Bearbeiter: Tao
ermelbrîserîn
stF.
‘Hofdame, die der Herrin die Ärmel ein-, zuschnürt’
gîtikeit hât alterseine / mit aller missetât gemeine: / bôsheit ist ir
kamererîn, / karkeit ist ir kelnerîn, / untriuwe ist ir râtgebîn, / unkunst ist ir
hârflehterîn, / [...] smeichen ir ermelprîserîn
Renner
4574
MWB 1 2016,19; Bearbeiter: Tao
ermelech
stN.
Koll. zu ermel stM.
‘die Ärmel’
und ob ez [das Kind] halt sleht wolte sîn, sô hât
ez [Akk.] sîn ane [Großmutter]
unde sîn muoter bêde lîhte in der hôhvart gewonheit brâht mit swenzeln, mit
ermelehen unde mit scheppelehen, daz ez ûz der gewonheit niht enkumt PrBerth
1:416,19
MWB 1 2016,25; Bearbeiter: Tao
ermelheftechîn
stN.
‘Armband, -spange’, als ungenaue Übers. von periscelis (Schenkel-,
Kniespange):
und an deme tage wirt der herre ablegen
[wegnehmen] cyrde des geschudes
[...], halsgesmide und vurspan, achsilspangen, huben
und scheitilsnure adir kemme, ermilhefchin [
periscelidas
] und [...]
Cranc
Jes 3,20
MWB 1 2016,32; Bearbeiter: Tao
ermelich
Adj.
→ armelich
MWB 1 2016,39;
ermelîn, ermel
stN.
‘Ärmchen’
– bezogen auf den Frauenarm:
blanc alsam ein hermelin / waren ir diu ermelin
Tannh
3,42;
SHort
7044;
KLD:Schulm
6:3,4;
KLD:RdSchr
1:4,4;
GTroj
3673;
WhvÖst
18319;
ir ermel blôz KLD:SvL
2:2,3;
ein kus von rôtem munde und dar zuo ein minneclîcher umbevanc.
/ dâ wirt sendez trûren kranc; / ez fröit ûf von herzen grunde / ermel flehten, bein
verschrenken KLD:GvN
13: 2,7;
GTroj
13730;
Reinfr
2237;
MinneR 3
52;
BuchdRügen
1652.
– bezogen auf den Kinderarm:
des hagdorns sâm ist [...] den
kinden guot, diu ir ärmel oben verlaidigt habent an der wegung BdN
316,11
MWB 1 2016,40; Bearbeiter: Tao
ermeltuoch
stN.
‘Tuch für die Ärmel’
do gab Mätzi Vollebruoch / der brüt ain henfin ermeltuoch Bauernh
396
MWB 1 2016,53; Bearbeiter: Tao
ermelzipf
stM.
‘Ärmelzipfel’
sîn vater nie an geleit / mit langen ermelzipfen roc Helbl
2,1479
MWB 1 2016,56; Bearbeiter: Tao
ermen
swV.
→ armen
MWB 1 2016,58;
ermenden
swV.
‘sich freuen’
gevrevt ivch vnd ermendet herze iwer [
gaudebitis et letabitur cor vestrum
]
PsM
Per 8,14
MWB 1 2016,59; Bearbeiter: Tao
ermennen
swV.
Ansatz unsicher, zu ernenden oder ermanen?
‘sich bittend an jmdn. (Gott) wenden’ (?):
der herzen vil versuͦchet hat got, diu er doch kennet. / durch daz er niht
enruͦchet nieman, wenn der mit stæt an im ermennet [La. ernennet,
genennet
] . / den wiler siner helfe niht verzihen JTit
152,2
MWB 1 2016,62; Bearbeiter: Tao
ermêren
swV.
1 tr. ‘etw. vermehren, vergrößern’
2 refl. ‘sich reicher machen; sich vermehren, zunehmen’
1
tr. ‘etw. vermehren, vergrößern’
swilche vrow niͤt kinder ’n brechte, / zuͦ ermeren ’t
jüdsch geslechte, / dat si al vervluͦchet weren / under andern vroun, diͤ kint
geberen MarlbRh
86,30;
he wolde [...] sinen lof ermeren / sente Servacion
HvVServ
5360;
dat woulde ich gern ermeren / mynen prys ind mynen loff KarlGalie
3012.
2716.
4323;
so machit he [der Heilige Geist] in wis undi balt /
vndi irmeret sine vurnusticheit, / di di stolzhet / dir nidir sleit WildM
3,251;
Gabriel der engel gut / wolde ouch der iuncfrowen
[Maria] mut / mit bischafte leren / die vestenunge
irmeren Pass I/II
15,13;
daz sî ouch dâ mit ermêrte / den gelouben der kristenheit Philipp
8829;
des moesse got ermeren / Gerffens selen gemach KarlGalie
735;
und hin ab wirt das vinsternisse ermert und verlengt sich
Tauler
213,19
2
refl. ‘sich reicher machen; sich vermehren, zunehmen’
zuͦ Karle hat si [Galie] dus gesacht
[...], / of mit eren [ihren]
besweren / he sich mochte ermeren / an guͦde inde an eren / an einer andere vrouwen,
/ des gunde si eme wale in trouwen, / up dat si sich muste begeven / in ein gra
nunnen leven MorantGalie
1653;
diu selbe vreude tegelîch / erniuwet und ermêrt ouch sich Philipp
8727;
allen ir vlîz sî dar ûf kêrte / daz der geloube sich ermêrte ebd.
8423
MWB 1 2017,5; Bearbeiter: Tao
ermern
swV.
→ armern
MWB 1 2017,31;
ermëʒʒen
stV.
1
‘etw. ausmessen, messend erfassen, bestimmen’
2
‘etw. genau beschreiben, schildern’
3 vom Wolf: ‘reißen’ (?)
1
‘etw. ausmessen, messend erfassen, bestimmen’
got sprach in heiligem sinem ich mende unde teile Sicimam unde daz tal der
gecelt ich irmizze [
convallem tabernaculorum metibor
]
PsM
59,8;
daz rîche [...] ist sô wît daz ez
nie man / an wîte, an lenge ermezzen kan RvEAlex
16810;
geometrîe er ouch kunnen sol, / wil er kein ding ermessen wol Ammenh
14706;
(hierher?:)
der planetten sunder wesen / ward [von den
Sterndeutern] ermessen und gelessen GTroj
14504.
– übertr.:
nieman mac ermessin / sin [Gottes]
erbermeherzekeit Martina
60,24;
(subst.:)
deist ein michil sorge / ubir allez ermezzen
Hochz
150
2
‘etw. genau beschreiben, schildern’
ob ich nu wolde kunden, wie riche was daz bilde
[Weihebild] , / so muͤst ich gar enzunden alsulche
kunst, di mir noch ist vil wilde. / ich kan iz allz mit rede nicht ermezzen, / wan
ich han lebnder bilde zu loben vil JTit
149,3
3
vom Wolf: ‘reißen’ (?):
[der Räuber ist böser als der Wolf:] ob ein wolf den
menschen ermisset [sieht, wittert, wahrnimmt (Gl.z.St.)?] ,
/ nur den leichnam er do vrisset; / daz gewant er da verlat. / so nympt der raubaͤr
leib und wat Teichn
129,31
MWB 1 2017,32; Bearbeiter: Tao
ermieten
swV.
1
‘etw. erkaufen; etw. durch Einsatz erlangen’
2
‘etw. mit etw. bezahlen, belohnen’
3
‘jmdn. bestechen’
1
‘etw. erkaufen; etw. durch Einsatz erlangen’
swer allez muoz ermieten, / der mac niht vil gebieten Freid
77,26.
–
des er mit strite mocht ab got ermieten, / daz im ein werd amie von rotem
munde ein kussen solde bieten JTit
257,3;
die [
êren
] sol ir menlich tat in strit ermieten ebd.
3682,3
2
‘etw. mit etw. bezahlen, belohnen’
dem wolt ich mich erbieten / vnd sin arbeit ermieten / mit mines libes mynne,
/ ob er mir widder gewùnne / minem [l. mînen
] zaum, den ich han verlorn Krone
12688
3
‘jmdn. bestechen’
diu reine zunge lât sich niht ermieten; / die miete kan si nieman an gebieten,
/ daz si sich zuntriuwen valde RvZw
95,7;
so sol dehainer vnser aller ambtman dehain getzevch von im erchovffen noch
ermieten lazzen bi vnser aller hvlden UrkCorp (WMU)
1100AB,26,23
MWB 1 2017,56; Bearbeiter: Tao
ermilten
swV.
‘etw. (Zorn) mildern’
durch sî [durch die unverbrüchliche Treue] des
küniges scharfer muot / wart senfte, ermildet unde guot HvBer
2404;
du [Maria] hest ermiltet gottes
zorn WernhMl
14127;
daz ermildet ime daz herze gein den frouwen minneclîch RosengC
1976
MWB 1 2018,9; Bearbeiter: Tao
erminnern
swV.
eigentl. ‘etw. minner machen’, hier passivisch mit persönl. Obj.
im Sinne von ‘sich erholen’
von grôzem herzeleide / seic si zuo der erden nider. / dô si kom zir selben
wider / unde ein wênc erminret wart AlexiusF
781
MWB 1 2018,15; Bearbeiter: Tao
ermîte
swM.
→
heremîte
MWB 1 2018,20; |