Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
komen stV. (9649 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| was daz lant,/ unt in der chunig bâte $s er chôm ime mit al diu er hâte,/ mit wîben jouch mit | |
| $s dâ besâzzen si michelen rîchtuom./ //Duo Jacob unter wegin chom $s des nahtes ime got harn began./ / /Jacob chod: | |
| Josebe chunte,/ daz er unte alle sîne friunt $s wâren chomen in daz lant./ bat daz ern gesâhe $s in deme | |
| rîten,/ wil ime zellen $s allen dînen willen,/ dû sîst chomen zuo sînen gnâden $s mit chinden jouch mit wîben,/ wie | |
| chunich uber in wolte gebieten./ / /Er hiez in ime chomen, $s er wolte in gisehen jouch fernemen,/ er wâre ime | |
| besante, $s einer nâch ime rante,/ bat in daz er chôme $s deme chunige sliume./ /Jacob jouch sîne sune $s vile | |
| deme chunige sliume./ /Jacob jouch sîne sune $s vile drâte chômen si ime./ der selbe altiskche $s was ein êrlich reche./ | |
| dar umbe $s fuorôte vile chûme./ //Dô daz jâr hine chom $s Josebe si zuo sprâchen,/ er lieze ime irbarmin $s | |
| $s Joseph sînen lieben sun./ / /Vile skier er ime chom, $s duo begund er in bitten/ daz er ime ie | |
| mir irskein,/ mich selben er wîhte $s unte alle die chômen von mîneme lîbe./ vone diu wil ich $s daz dîne | |
| vone chintheite $s hulf ûz aller arbeite,/ daz der engil chôme $s der in ofte ûz angiste nâme/ unt dei chint | |
| //Dâ nâch bat er alle sîni sune $s daz si chômen zime,/ daz si firnâmen $s wie ir lezzistin dinch irgiengen./ | |
| er gihiezze Abrahame,/ daz von sîneme sâmen $s noh der chôme/ der die werlt alle $s irlôste fon helle./ / /Duo | |
| haz,/ bat daz sîn sêle $s niemer in ir rât chôme,/ noh er newolte sichein $s ir êrene haben teil,/ want | |
| dich al dîn chunne heizit hêrre./ Vili mâriu lant $s choment in dîne hant./ sô dû dei gewinnist, $s deme lewen | |
| gizimit,/ den elliu tier furhtent $s sô er dar unter chumit./ dû slehist unte roubest $s unze dû alle dîne vîante | |
| alzane stê offen daz mûle,/ sô wir vone sunten $s chomen in sîne slunten,/ / daz er ubil hunt $s nimege | |
| gotes trûte,/ tuon si daz gote girîsi $s daz si chomen zi paradîsi,/ daz si ouh sô megin intrinnin $s daz | |
| valle, $s nider chome an deme nelle,/ noch ûf nemegi chomen $s er ime beneme daz leben;/ sô nemag er sich | |
| vone Dan $s sôs ich gilesin hân,/ der zi jungist chumit $s sô diu werlt ente nimit./ des giwalt wirt sô | |
| gotes sun, $s daz wirz alle muozzen tuon,/ daz wir chomen ze gnâden, $s des chodet alle âmen./ /Dannen ist mêre | |
| unt in in der helle gebant./ /Noch scol er ouch chomen, $s unsich ime alzoges benemen,/ want an deme jungesten tage, | |
| mit michilere guotlîche $s in deme himilrîche,/ dar die niene chômen $s die ze were worte nâmen:/ der eine chot hâti | |
| gemeginen/ unt aller dîner vorderône segen $s muozze uber dich chomen,/ noch ir niemmer zerinne $s unter dîneme chunne,/ unze chome | |
| chomen,/ noch ir niemmer zerinne $s unter dîneme chunne,/ unze chome der wille $s der êwigen buhile.’/ daz sint die fursten | |
| gerten $s daz si got gewerte/ daz unser hêrre Christ chôme $s unt si deme tiufale binâme./ /Der houbet sîs dû, | |
| si alle drî $s in deme himilrîche./ //Alle die dare choment $s in ire scôzze si si nement./ dâ ergezzent si | |
| nieht vernemen $s daz si alle in ire scôzze megin chomen./ Abraham chwît râwa, $s Ysaac froude,/ Jacob heizzit ouch Israhel, | |
| hiez er ime giwinnin $s sîni chunelingi./ /Duo si ime chômen $s er bat daz si ime firnâmin./ /Er chod: ‘after | |
| armen] unde den richen/ allen gelichen,/ daz si zu Rome [quemen/ unde] sine wort virnemen./ do sie dare waren g[ecumen,]/ do | |
| Rome [quemen/ unde] sine wort virnemen./ do sie dare waren g[ecumen,]/ do [sageter] in, als$/ erz vernumen/ hate an den brieve[n.]/ | |
| cruce,/ mit manicheme harte/ //Dar nach an dem vunften tage/ quam ein bote der begonde sage/ von Scalun nuwe mere,/ daz | |
| gisele lan.’/ Des sagete ime der kunic danc./ ’ir sit kumen in daz lant,/ herre, durch gotis ere/ zu irwegene uwer | |
| //dannen uber eine wochen/ wart ein tac gesprochen./ do iz quam in daz teidinc/ da was gereit manic jungelinc./ die wisen | |
| sluc man alse rinder./ er herete in daz lant./ do quam balde gerant/ ein bote unde sagete mere,/ daz die cristinen | |
| gerant/ ein bote unde sagete mere,/ daz die cristinen weren/ cumen in me lande,/ die roubeten unde branden./ daz sagete man | |
| nu wirz aber haben vor numen/ unde iz also si nu kumen,/ nu soldir boten senden/ in allen den enden,/ da ir | |
| bote reit,/ do musten sie alle uffe die were./ do quam daz michele here/ mit grozer craft vur die stat,/ alse | |
| die geste/ eines nachtes under daz here/ e dan sie quemen zu were./ do taten sie in michelen schaden./ deme greven | |
| waz daz ist./ ich wene nu ist Anticrist/ den heiden kumen zu helfe,/ sie varen so mit gelfe./ wider den sul | |
| vechte,/ ob man ime brechte,/ daz man mit nide/ [nine keme zu wige.]/ alda wart der vride gegeben./ doch hete manic | |
| lute w[ider ze] lande/ mit eren ane schande./ Do sie quamen zu Ierusalem/ d[er patriarche] von Bethlehem/ mit manigime cardinale/ sie | |
| waren,/ zu hant sie ir opher gaben/ deme himel[i]sche[n gote]./ do quam des kuniges bote/ zu deme greven do san/ unde [hiez | |
| da der kunic zu rate/ saz mit sinen mannen./ [do qu]am der helet gegangen,/ der helet stolz unde gemeit./ al untat | |
| lant man gebot,/ [sver ver]neme die mere,/ daz der dare queme,/ der wurde wol en[phangen.]/ ein heiden was dar gegangen/ von | |
| stat.’]/ dit was des edelen greven rat./ Dirre michele [schal/ qu]am verre uber al./ in der heidene lant/ waren [boten uz g]esant./ | |
| waren [boten uz g]esant./ die sprachen, alsi solden,/ sver dar kumen [wolde/ der] wurde wol inphangen/ von wibe[n] unde von mannen./ | |
| daz sie mit gevuge/ allen [vollicliche] gaben/ die zur hogezit quamen./ do sie v[roliche] sazen/ unde trunken unde azen,/ die heiden | |
| wille[n han.’]/ Do der greve vernam,/ daz da nieman ne [quam/ unde] der torewarte/ stunt in der warte,/ unde sie di[e | |
| geneme,/ zu deme ingesinde./ done wolder nicht irwinde,/ er ne queme zu deme here,/ daz vor der burch an dem mere/ | |
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