Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
komen stV. (9649 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| ir ietweder werte/ den lîp, als im nôt was./ dô kamez alsô, daz Cosdrôas/ Eraclîum den helt balt/ begunde trîben mit | |
| ze kempfen hât erwelt./ des genâde ist sô vil,/ er komt ze helfe dem er wil,/ in einer kurzen wîle.’/ ‘nû | |
| diu kristenheit./ der herre frœlîchen reit/ unz er ze Jerûsalem quam/ ad speciôsam portam,/ ze einem tor, daz dâ în gêt,/ | |
| sie sprachen: ‘iehen wir nu daz,/ daz er von hymel kumen si,/ so sprichet er zu hant da bi:/ »war vm | |
| ist aber, daz man ym vergiht,/ er si uon menschen kumen dar,/ so muzen forthen wir die schar./ wan alles folg | |
| niht betwingen/ enmag mit keiner dat dar ane,/ daz ich kume uf die rehten bane/ der seldenhaften ruwen./ nu hilf mir | |
| lant./ vnd als er vz dem schyf gedrat,/ engegen ym quam uf den phat/ ein mensche dar uz doden graben./ den | |
| sprach mit worten zu yn:/ ‘gant in die stat. uch kumt engeine/ ein menschen, der dreit lageln eine/ mit waszer. so | |
| glich/ gemaht mit handen auch alsam«.’/ gezugnisse eben daz niht quam./ der prister furste enmitten yn/ stunt vf mit frage an | |
| dort,/ daz vngelerte lude/ ez haben auch zu dude/ vnd kumen myde vf rehte bane./ Maria, dinen sun auch mane/ mit | |
| //Ewangelium an dem Crist tage zu der ersten messe/ Nu quam ez auch in dysen dagen,/ daz ein gebot wart vz | |
| dem alten vnd da geergert wirt./ vnd ez dem alten kumt vneben,/ daz ym wirt nuwes zu gegeben./ nieman endut auch | |
| dut./ hie merke ein man, was ym si gut.’/ //Nu quam ez, daz er reise hatte/ an dem andern ersten sabbatte./ | |
| dich gesunt./ gang hin in fryden nu zu stunt!’/ //Nu quam ez, daz er weg gefing/ in stede vnd auch in | |
| in grozen sinen noden sus./ so Ihesus nu hin wider quam,/ enphangen yn die schar genam,/ wan sie sin hatten alle | |
| genam,/ wan sie sin hatten alle syder/ gebitten, biz er queme wider./ //Ewangelium an dem fritag nach dem andern suntage nach | |
| abe sie gingen/ den berg, engegen yn sie enphingen/ da quam eine groze schar./ vz den ein man gerief aldar,/ er | |
| daz er lag/ wol halber dot vnd iamers plag./ nu quam ez, daz ein prister hin/ ging an dem selben wege | |
| //Ewangelium an vnser frauwen abent als sie enpfangen wart/ Nu quam ez, als er dyse rede/ volbraht hatte an der selben | |
| habent pliht,/ wan ich min schaf han funden nu,/ daz kumen was verlusten zu.«/ ich sage uch: grozer freude in hymel/ | |
| ir keiner wart da funden me,/ der dankende hin wider queme,/ dan dirre fremde man gezeme./ er sprach: ‘wol uf, gang | |
| verborgen in getan,/ daz sie sin mohten niht verstan./ //Nu quam, daz Ihericho began/ er nahen. vnd ein blinder man/ sich | |
| vnd zu herren si.«/ als er nu waz her wider kumen/ vnd hatte an sich daz riche gnumen,/ die knehte er | |
| gesprach er zu:/ ‘wa uon wir brot gekeufen nu,/ das kumen moge dysen zu asze?’/ daz redte er doch in solicher | |
| dyfel hast in dir./ Habraham zu des dodis meten/ ist kumen vnd auch die propheten,/ vnd gihest du: »wer mine rede/ | |
| geretten sie,/ wan yn der Iuden forthe erschein./ sie waren kumen uber ein,/ die Iuden, wer sin da beiehe/ zu Criste, | |
| ez fuget vnd bekumt vns eben,/ daz ein mensche e kume vm daz leben/ fur ander lude vnd auch ersterbe,/ vnd | |
| in abgrunde/ mit sô micheler menege, $s same ein weter chôme mit regene/ drî tage unde drî naht. $s vil michel | |
| fogel nevliege nie sô hôhe, $s swener ime ruoffe,/ er nechome sciere $s swâ er in hôre./ /Dehein wurm sî sô | |
| mage./ waz zimet daz al ze sagene, $s daz nutzest chumet al ze magene./ /Niderhalb des magen $s gêt ein wazzersaga/ | |
| sô frante $s mit iegelichem âbante./ /Duo der sibente tach chom $s got newolte nieht mêre wurchen./ den nam er im | |
| sô harte gezâme $s daz sîn in sînen munt ieht chôme./ chod: ‘lâ mich dar ane chiesen $s ube dû mir | |
| lebentes, $s vliugentes oder gêntes,/ wurm oder tiere, $s dei chômen skiere./ dei brâhte got zuo Adame $s daz er in | |
| nedwanch $s nehein ubel gedanch,/ noch unter ire brust $s chom nehein ubel gelust/ unze si wâren wolgezogen, $s wes mahten | |
| sprechen $s si hâten is vergezzen,/ si wâren unwizzende $s chomen in die sunde./ / /Duo sprach Eva $s zuo dem | |
| daz unheil,/ / want sâ zestunt $s unt iz ime chom in den munt/ duo ferstuont er arm man $s daz | |
| wâren $s unze si daz obez verbâren./ //Duo ez duo chom uber mittentach $s duo gie der almahtige got/ hinnen unt | |
| $s des dwanc si diu forhte./ /Duo si danches newolten chomen, $s ir sculde sich ergeben,/ duo was iz ime leit, | |
| verriet Adamen,/ sô beginnet er ime liuben $s des er chumet in riuwe./ er beginnet ime suozzen $s daz er ubele | |
| mennesken bewellen,/ der er doch mit buozze $s dar nâch chumet ze antlâzze./ /Mit sô getâneme nîde $s gêt er uns | |
| wunne!/ /Dâ bî megen wir nemen bilede $s daz wir nechomen hin ze himele,/ unz wir die sunde nieht begeben $s | |
| vile wê $s alsô got ire fore sagete ê./ sô chom si in unmaht, $s sô was churz ire chraft,/ sô | |
| sô sol got sîn in danch/ ube wir zeinem phaffen chomen, $s bitten in unser bîht fernemen:/ sumelichez wir sagen, $s | |
| ê beruogen, $s vil wârlîchen beriuwen,/ mit wârer buozze $s chomen zantlâzze:/ sculen den scenten $s der uns ferleitte mit den | |
| in besezzen $s mit micheleme smerzen./ /Duo ouch des zît chom $s einen anderen sun si gwan./ Abel si inen namôte, | |
| sam nû ist sumelichen liuten/ die fon rîchtuomen $s zarmôten choment:/ die nechunnen bûwen, $s die sehent menege riuwe,/ die in | |
| ich weiz sîn sun Cham $s in allen gâhen dar chom./ er sach in blekchen, $s er newolte in dekchen./ er | |
| was vile scône, $s er vorhte daz ime dannen scade chôme./ der man listiger $s hiez si choden si wâre sîn | |
| ich dîn mêre $s habe dehein ungevuore.’/ /Dô Abram heim chom $s der hunger was ergangen./ er unde Loth, sînes bruoder | |
| mahte ersinden/ dere wuochere sâmen $s die von sînen lanchen chômen./ /Abram wart vile vrô in sînem muote, $s des geheizzes | |
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