Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
juncvrouwe swF. (1578 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| lenger gesehen mög, das er sie schier flúchtig mach!’ Die jungfrau reit bald zu Lancelot und gab im den helm von | |
| helm von der koniginn wegen und sagt im ir botschafft. ‘Jungfrau’, sprach er, ‘saget myner frauwen große gnade!’ und saczt den | |
| Da des koniges lut wiedder zu yren loien ritten, die jungfrauw von der burg, die der konig so sere minnet, enbot | |
| wapent sich und Keheriet sin neve mit im und der jungfrauwen knecht, der sie in die burg leite alda die jungfrau | |
| jungfrauwen knecht, der sie in die burg leite alda die jungfrau was. Sie wart uß der maßen fro da sie den | |
| yn slaffen uff ein schön bette. Keheriet und ein ander jungfrau gingen slaffen in ein ander kamer. //Da der konig und | |
| er Lancelot und Galahot sie hieß besprechen. Underdes was ein jungfrau zu Lancelotes pavilun komen und mant yn mit der truwe | |
| ir bald volgeten und geleiten sie das sie dannen qweme. ‘Jungfrau’, $t sprach Galahut, ‘war wolt ir das wir uch geleitent? | |
| sie sprungen alle gewapent off ir roß und volgeten der jungfrauwen so lang biß es yczu nacht was. Da es finster | |
| bringen und Keheriet synen nefen.’ Lancelot bleib alda, und die jungfrau reit hinweg. Uber ein lang wil kompt sie wiedder wafen | |
| reit zu der koniginn und seyt ir wie sie ein jungfrau hinweg gefurt hette, die yn den konig wiedder uß der | |
| yn geritten was, die konigin reit zu im mit irn jungfrauwen, und furten yn mit großem jamer in der konigin kamer. | |
| yn in ir kamer. Da fragten die frauwen und die jungfrauwen were er were; etschlich was da die sprachen, er wer | |
| Underdes $t das sie also lag, kompt ein ußermaßen schön jungfrau geritten; mit ir qwamen dri jungfrauwen und dri ritter, die | |
| kompt ein ußermaßen schön jungfrau geritten; mit ir qwamen dri jungfrauwen und dri ritter, die allsampt mit eim wißen sammit gecleidet | |
| dar zehen knappen und funff garzune. Die ritter hulffen der jungfrauwen von dem pferde, und sie ging mit iren jungfrauwen zu | |
| der jungfrauwen von dem pferde, und sie ging mit iren jungfrauwen zu der konigin in die kammer. Underdes was die koniginn | |
| die koniginn von der unmacht komen und stunt gein den jungfrauwen off da sie sie kumen sah. Sie nam sie in | |
| lieff gein der kammerthúre dobende und slagende. Da freget die jungfrauwe die konigin was im were. ‘Ach leider frau’, sprach sie | |
| $t er aber wiedder tobende, als ir nu seht.’ Die jungfrau stunt off und nam yn mit der hant, sie nante | |
| ußermaßen sere weynen. Die konigin wundert sich sere wer die jungfrau sin mocht. ‘Liebe frauw’, sprach er, ‘thúnt mir den schilt | |
| wol abe, so es mich zitt dunckt.’ Sie rieff ir jungfrauwen einer zu ir und hieß ir ein búchsen geben mit | |
| oben. Da begunde er zuhant slaffen und růgen; und die jungfrau ging wiedder zu der konigin. ‘Frau’, sprach sie, ‘mit urlob, | |
| den helm ob allen die da waren. Er was der jungfrauwen bruder von der burg, der den konig Artus gefangen hett, | |
| zu dem húter und bat yn das er yn zur jungfrauwen leytet. Das det er, und Lancelot greiff sie mit beiden | |
| Key der truchseße @@s@kam in ein kammer und fand ein jungfrauwe in fezren ligen gespannen sere zu ungemache und in vingern. | |
| fezren ligen gespannen sere zu ungemache und in vingern. Die jungfrau was Gradazelains amie gewesen, und hett sie die jungfrau von | |
| Die jungfrau was Gradazelains amie gewesen, und hett sie die jungfrau von der burg dru jare in gefengniß gehalten, das es | |
| gefengniß bracht und alle sin gesellen. Key der halff der jungfrauwen ußer gefengniß, und sie freget wie er hieß. ‘Ich bin | |
| Min herre Gawan sagt wie ern gelaßen hett bi einer jungfrauwen die sin amie were. Darnach sagt yn die kónigin wie | |
| da sie dar qwamen. //Nu sagt die history das ein jungfrau zu des konig Artus hof qwam off denselben $t tag | |
| denselben $t tag da Galahots botten zu hof kamen. Die jungfrau kam mit schoner gesellschafft und rilich von cleidern und von | |
| sie was selber ußermaßen schon und wol glich einer edeln jungfrauwen. Mit ir qwamen wol drißig zu roß von rittern und | |
| edelsten, ob ein dat nit were!’ Der konig besah die jungfrawen lang, die yn zum ersten so sere gelobt hett und | |
| gelobt hett und darnach $t so größlich sin laster sprach. ‘Jungfrau’, sprach er, ‘got geb uch gluck, und uwer frauwen recht | |
| mögent wol sicherlichen allen uwern willen sprechen’, @@s@sprach der konig, ‘jungfrau, uch geschicht dalang arg von mir noch von mynen luten, | |
| ir númer was daran statt.’ ‘Das wil ich gern thun, jungfrau’, sprach der konig und sante zuhant nach der konigin und | |
| und sante zuhant nach der konigin und nach allen irn jungfrauwen, das sie bald zu im qwemen. Er sante ander botten | |
| vol volckes das es alle die erschracken die mit der jungfrauwen komen waren. ‘Seht hien, herre, den brieff’, sprach sie, ‘und | |
| die in uwerm hoff sint, ritter und sariande, frauwen und jungfrauwen, biß an ein die ir fur uwer wip haltent. Sie | |
| koniginn ußermaßen unfrölich; also daten alle die bi ir waren. ‘Jungfrau’, sprach der konig, ‘ich han uwer botschafft wol vernomen, wolt | |
| ist. Herre Bertelac, geent herrefur zu mym herren!’ sprach die jungfrauw. ‘Jungfrau gern’, sprach er und sprang herrefúre und knyet fur | |
| Herre Bertelac, geent herrefur zu mym herren!’ sprach die jungfrauw. ‘Jungfrau gern’, sprach er und sprang herrefúre und knyet fur den | |
| untru stercken soltet, uwer alter wils nit.’ ‘Herre’, sprach die jungfrauwe, ‘die yn bekennent die wißen wol das er nie ungetrúw | |
| uch myn herre der konig sin dochter gab, die schönsten jungfrauwen und die baß gezogesten die man da lebende wust. Also | |
| vatter angeborn!’ //Des großen wunders erschrack der konig, dem die jungfrau zusprach, und seinde sich tusent stunt und me, er schampt | |
| ‘Frau’, sprach er zur konigin, ‘hant ir gehort was diße jungfrau gein uch spricht? Sint irs unschuldig, so lugent es! @@s@Sint | |
| unschuldig sin ob got wil, das ich nie frauwen noch jungfrauwen verriet.’ ‘Herre’, sprach myn herre Gawan und ging mit großem | |
| mit großem zorn vor den konig stan, ‘wir han der jungfrauwen clag wol gehort, wir wolten gern wißen ob sie diße | |
| von wem sie sie gethan hab.’ ‘Herre ritter’, sprach die jungfrau, ‘ich clagen von Genuvern die alda stet, das sie myn | |
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