Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
harte Adv. (1361 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| als iz der kivninc irhorte,/ do irquam her is uil harte./ her sprach: "ich ne weiz, waz daz meinet,/ daz daz | |
| iu gint uirloren sal $p/ do sprach der kivninc riche/ uil harte tugentliche:/ "mir ist ein ubil rat getan;/ ich newil ir | |
| da,/ der andere der was kale./ ich bekenne sie bede harte wale"./ Dvͦ sprach der heilige man:/ "nvͦ salt dvͦ gote | |
| hieze die kristenheit irslan/ vnde uirguzze dir mertelere blůt/ $p harte gůt rat./ Swaz der pabis geriet,/ der keisir iz alliz | |
| her den phellilinen roc,/ einen wullen leite her ane sich./ harte bezzirte her sich./ her was uil stete/ allir gůttete./ her | |
| alden meintat./ her besoufte in drie stunt,/ do wart her harte wole gesunt./ do her die cristenheit intfienc,/ die hût ime | |
| die brachte manigen sarracin,/ iuden vnde turken./ die leideten gote harte:/ daz was ein vnselige diet./ die ne uůren durch got | |
| niene wisten/ di den künic solten warnen./ dô muost er harte garnen,/ daʒ er si sô sêre vilte/ mit sîme herschilte/ | |
| den besten, den ie man getruoc./ er wart gezimiert genuoc/ harte hübschlîche./ sîn wâfenroc was rîche/ von kleinen goltschellen./ der zam | |
| eʒ im rehte tæte./ der degen alsô stæte/ die unzuht harte unhôhe wac,/ unz daʒ im selbn ein geiselslac/ von dem | |
| swach,/ aber diu burc, da$’ʒ im geschach,/ der ward er hart erbolgen./ dem rosse muos er volgen/ swâ sô eʒ hin | |
| er zem degene von dem Sê:/ ‘ir tuont iu selben harte wê/ und dem rosse wol getân:/ ir sult den zoum | |
| ist Môreiʒ genant./ er hât vil manegen man geschant/ durch harte lîhtsamiu dinc./ er ist der hœnde ein ursprinc,/ ein strenger | |
| wegen/ ‘iwer rede hân ich wol vernomen./ eʒ mac im harte wol gevromen,/ swer daʒ beste gerne tuot./ ist dirre wirt | |
| begunde sich diu vrowe schamen./ //Dô der wünnenclîchen maget/ alsus harte wart versaget,/ daʒ tûhte si ein vremdeʒ dinc./ indes lac | |
| er alleʒ ze einer hant./ der vrowen er sich underwant/ harte lieblîche./ si wâren vreuden rîche/ und heten wünne die maht/ | |
| der vater war./ er lief îlende dar/ und drôt in harte sêre/ ‘swer mir nimpt mîn êre,/ der geniuʒet es borvil./ | |
| dâ muosten sîn./ aber des ritters friundîn,/ diu gab in harte guoten trôst,/ daʒ si wol wurden erlôst./ //Siu gie hin | |
| hunde./ daʒ er wol strîten kunde,/ daʒ zeiget er in harte:/ daʒ swert er lützel sparte./ daʒ lantliut alleʒ ûf in | |
| fiur dar:/ dar zuo leite man den degen./ sîn wart harte wol gepflegen/ von der vrowen hêre./ siu bôt im guot | |
| nâch schiere er ûf sach/ zwîfelîchen unde sprach/ ‘mir ist harte wê. wâ bin ich?/ und wie eʒ stê, des wundert | |
| was gar zerhouwen./ hie mugent ir wol schouwen,/ daʒ Wâlwein harte hübsch was./ er stach daʒ sper in daʒ gras/ und | |
| sît ir nâch dem willen mîn/ und nâch mîm wâne harte wol/ bereit, als ein ritter sol:/ des sul wir rîten | |
| sprancte./ er stach hern Keiînen sô,/ daʒ im die füeʒe harte hô/ ûf ze berge kaften/ und dem zalehaften/ daʒ houbet | |
| sprach/ ‘sît nieman weiʒ, wer ich bin,/ sô ist daʒ harte wol mîn sin,/ daʒ ich mîn gewerp nieman sage./ Diepalt, | |
| dô der künic was in nôt?/ dô wart von bluote harte rôt/ manic ros unde man./ der vremde ritter began/ slahen | |
| ab ich in nimer mêr gesihe,/ daʒ sol ich wegen harte unhô.’/ mit der rede gienc er dô/ dâ die gevangen | |
| Iweret der vogt mîn,/ den an der âventiure sîn/ ist harte misselungen./ wir haben in gesungen/ und alleʒ ir reht getân./ | |
| zelle rite,/ von der âventiure site,/ wan es wundert in harte./ dô sprach der êwarte/ ‘ich tuonʒ iu kunt in kurzer | |
| kalt./ den Iweret der helt balt/ hât mit wæhen swibogen/ harte wol überzogen./ getriben ûf von grunde/ ûʒ eines lewen munde/ | |
| hûs stuont./ als uns diu buoch kunt tuont,/ eʒ lac harte schône./ diu rîche Dôdône/ hieʒ diu burc mit wârheit/ und | |
| unde rôte,/ wârn die steine gevieret./ diu mûre was gezieret/ harte wol von golde./ dâ der wirt sîn solde/ und dâ | |
| siu erbeiʒte zuo im an daʒ gras/ und gruoʒt in harte schône./ dô neic er ir ze lône,/ wan im seit | |
| sprach, ern möht ir niht verlân./ doch wart ir bete harte vil./ er sprach ‘vrowe, ich enwil:/ ich hæte sîn unêre.’/ | |
| entranden,/ daʒ sich die ringe zecluben/ und die wâfenrocke stuben/ harte wîten umbe sie./ sô eʒ an ein dringen gie,/ sô | |
| er ûf ze gote huop,/ der selbe êwarte:/ in wunderte harte,/ wie eʒ gevarn wære./ in dûht ein vremde mære,/ daʒ | |
| michel kerze./ ditz was der pavelûne huot./ niderhalp was siu harte guot,/ mit berlen gezieret./ diu winde was gevieret./ (siu was | |
| wâne,/ von rôtem barragâne/ was diu dritte sîte./ siu lûhte harte wîte/ in dem grüenesten clê./ im kunde nimer werden wê,/ | |
| genôʒ,/ wær er als ein rise grôʒ,/ ich getar in harte wol bestân./ doch wil ich ein gedinge hân,/ daʒ mit | |
| an der halden./ von würmen manicvalden/ ist der hac behüetet harte./ eʒ ist gar ein würmegarte./ dâ durch gât ein strâʒe:/ | |
| ich iu sagen sol,/ diu burc ist obenân wol/ erbûwen harte schône./ siu ist aller veste ein krône/ und liuhtet als | |
| gepflegen./ nu ist Lanzelet under wegen/ und gâhete für sich harte./ zuo der Wahsenden warte/ kam er von geschihten./ nu lât | |
| sich dem jungen,/ der in hâte betwungen,/ und swuor des harte sêre,/ daʒ er nimer mêre/ der künegîn leit getæte./ Lanzelet | |
| dem der âbent gelac/ der pfinxtlîchen zîte./ dô sach man harte wîte/ daʒ volc zuo sîgen./ ich enwil es niht verswîgen,/ | |
| siu wol/ ir êre ze vlîʒe./ früegem imbîʒe/ begund eʒ harte nâhen./ die rîter dô sâhen/ von verre rîten die maget,/ | |
| hœrent gerne./ mit eime riemen von Iberne/ was si begürtet harte wol./ als ich iuch berihten sol,/ ir roc was gezieret,/ | |
| truoc an dem gürtel sîn/ ein mæʒigeʒ teschelîn:/ daʒ was harte wæhe,/ geworht mit fremeder spæhe./ dar ûʒ nam diu maget | |
| ob er mohte/ sagen, waʒ eʒ betûte./ der wirt sprach harte lûte,/ daʒ eʒ manic fürste vernam,/ er wurd ir nimer | |
| niht mohte gelangen/ wan ein lützel für daʒ knie./ vil harte wundert es sie,/ di den mantel sô kurzen sâhen./ diu | |
| sweder man si liep ald anders hete,/ daʒ huop ir harte cleine./ vrowe Iblis diu reine/ diu kuste si mit triuwen./ | |
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