Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
harte Adv. (1361 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| si uielen alle stunde/ mit blute berunnen:/ ir scar begunde harte dunnen./ Engelirs cherte gegen der herte;/ da frumt er mit | |
| swerten si sich unterslůgen./ da uacht der chunc riche/ uil harte riterliche:/ mit ellen er dar wác/ manigen uermezenlichen slác./ Hatte | |
| der ware wigant/ uaste in die helm dicke;/ sine ortpicke/ waren harte fraissam:/ swaz er erraichte an dem man,/ iz ware stal | |
| si genozen icht entrinnen/ wider zu den Karlingen!’/ Marsilie erzurnte harte,/ er sprach: ‘Karl mit sinem grawen parte/ hat menigiu riche | |
| almitten zetal./ di haiden uielen ane zal;/ di haiden erchomen harte,/ do si uon Durndarte/ di grozen tugente erchanten:/ si uermiten | |
| sprungen./ er sprach: ‘swaz du hie has gewunnen,/ daz hastu harte erchoͮfet:/ du bis sere bestroufet;/ dune berůmest dich sin niemir | |
| al/ daz di christen waren/ helde uil mare,/ ain lut harte uneruorchten,/ daz si mit ir libe worchten/ so getaniu wunder | |
| was er Margariz./ in dem ruche furt er ain spiez,/ harte was er uerhouwen./ mit flize chlageten in di froͮwen./ daz | |
| nam,/ er gehabete an ainer warte./ do gesach er gahen harte/ manigen <haiden> wol garwen,/ manigen schilt golt uarwen,/ manigen liechten helm | |
| unter in;/ er sagete in uon dem gotes riche./ uil harte geduldicliche/ rachten si uf ir hente./ in allen uir ente/ | |
| heten si sich ze$/ frů gerůmet./ di christen waren da harte getrůbet./ Oliuir der edele man,/ uz den sinen er sich | |
| helm sazter ze schilte,/ daz ros hiwer mit den sporen./ harte rach er sinin zorn:/ er slůc allenthalben/ di haiden uon | |
| swizen,/ er chom ain tail uz sinen wizen,/ er undulte harte;/ daz har prach er uz der swarte./ do rafste in | |
| daz har prach er uz der swarte./ do rafste in harte/ Genelun der uerratere;/ er sprach: ‘dise ungebare/ gezimet nicht dem | |
| niemen des anderen erbaite./ ir herce was geseret,/ ir lait harte gemeret/ an dem aller tiuristen chunne;/ ir froude unt ir | |
| ir froude unt ir wunne/ was unsanfte gelecet./ si waren harte ergetzet/ ir frolichen haim uerte:/ ir herce wurden so herte/ daz | |
| den anderen zoch./ sporen sazten si ze$/ siten,/ so si hartest machten riten,/ unze den stunden/ daz si daz wal funden./ | |
| ainen/ mere denne zehen tusent man:/ sin gebare duchte si harte sorcsam./ Di haiden waren nain kom(en),/ <si heten> ir herren | |
| daz du gabe/ Genelune dem uerratere./ ich uirsnide dich uil harte;/ uon dem guten Durndarte/ wil ich dich ain nuwen site | |
| dune girrest Karlen minen herren/ niemir in$/ sinem riche.’/ uil harte zornliche/ Roͮlant an den chunc dranc;/ da wart ain michel | |
| uerhal sich mit listen./ do sin der helt uermiste,/ uil harte erbalc er sich;/ do hiwer Uelentih,/ er sucht in also | |
| cherte wider schiere/ uon dem guten Oliuire./ sin herce was hart ergremt./ des wart do beweget/ manc haidenischer man:/ er slůc | |
| ‘nu wil ich iz imer gote chlagen,/ nu han ich harte misseuaren,’/ sprach der helt Oliuir;/ ‘helt, nu antlaze du mir,/ | |
| spiezen,/ mit scozzen unt mit geren./ da erslugen si Waltheren./ harte rach in do Roͮlant:/ swaz erre uf rechter uant,/ di musen | |
| da zim uil selten/ den guten Durndarten,/ den uorchten si harte,/ daz sin da niemen enbaite./ swaz er ir ouch erraichte,/ | |
| si zetal;/ er durrait daz wal:/ sine gesellen rach er harte/ mit dem guten Durndarte./ unter diu wart ain michel scal,/ | |
| so nahen torstest chomen!/ Oliuant ist zechloben.’/ er rezurnte uil harte,/ sus redeter ze Durndarte:/ ‘nu ich din nicht scol tragen,/ | |
| han uerlorn,/ uorderistez chunne!/ daz mir iwer got nine gunde,/ harte iameret mich des.’/ do sprach der herzoge Naimes:/ ‘herre, ich | |
| lebarten,/ di muten si uil lange;/ dar nach chomen slangen/ hart egeslichen;/ dar nach chomen griffen,/ di muten si uil sere./ | |
| welch der iamer do wart!/ er uiel uf daz cras./ harte wainote daz/ Brechmunda./ si ilten #4+sa#4-/ diu apgot hus nider brechen;/ | |
| saget,/ da ware unzalhaft menige./ der chunc begunde ze$/ redene/ harte zornlichen:/ ‘Karl hat mir in minem riche/ gemachet ain michelen | |
| las,/ sine burge waren im an gewunnen,/ Karl hete in harte bedwungen,/ helue gert er an mich./ du ducht iz mich | |
| diu unter disem himele îe wart./ da waren meiske more,/ harte wnterliche store;/ da was alles des wnteres genůch/ des got | |
| gotes engel wacte den kaiser;/ iane wester nicht der raise./ harte nachten im di uaigen;/ er begonde harte wainen./ der kaiser | |
| nicht der raise./ harte nachten im di uaigen;/ er begonde harte wainen./ der kaiser scute sich uz der halsperge,/ in crucestal | |
| si uerborgen,/ ich sach hinacht in minem troume/ wnterliche tougín./ hart intsaz ich iz mír.’/ do sprach der chůninc Oígír:/ ‘ne | |
| noch newirt niemir mere.’/ fursten die herren/ rouften sich selben harte./ bi hare unt bi barte/ liden si groz ungemach./ do | |
| dem riche dicke wol gedinet hat:/ hiute iameret mich sin harte./ nim du Durndarten:/ du bist ein helt ze dinen hanten./ | |
| erne werde ergremt./ swer dich mit ůbele erweget,/ der hat harte misseuarín./ nim du zwaincec tusent man,/ uichtu hiute nach dem | |
| suze Oliuantes stimme./ do erwainten di Karlinge:/ si chlageten Roͮlanten harte./ der kaiser hiz si #4+ir#4- barte/ uz uorne zihen;/ daz | |
| mit in uechten./ zeware si sint gute knechte:/ si gebarent harte stateliche,/ sine wellent dir nicht entwiche,/ si uersmahe(n)t unse gote | |
| chůnc Paligan./ ‘la dine lange rede stan!/ iz wirdet in harte enblanten:/ swaz mirre kůmet ze$/ hanten,/ ich gefrum si nach | |
| reche minen anden!/ swer da blaset Oliuanten,/ der můt mich harte sere,/ ich hore iz ungerne.’/ der sun do den uater | |
| der da winnet/ so er zurnen beginnet:/ er was erbolgen harte,/ er gefrumte mit dem swerte/ manigen haiden toten,/ mit blůte | |
| dem marhe er in warf:/ tot uiel der Paliganes barn./ harte erkom(en) sine man,/ si wůften mit sere./ Naimes genaic sime | |
| chum in enzit!/ ich wane der christen nit/ uns uil harte gewerre./ idoch sage ich dir, herre:/ wir sculn bi dir | |
| ertrancten genuge./ di sconen wiseblumen/ mit blute befluzin,/ di wazer hart erguzzen./ rot wart di Saibere,/ uil lac ir da uaigere./ | |
| wider gewinne(n):/ in der helle mustu brinnen.’/ si erwainte so harte./ si stunt an ainer warte./ Der kaiser unt sine helde/ | |
| dise heiligin sculen uns gotes hulde erweruen.’/ Der kaiser wnderot harte/ ir wislichen worte./ er ne chlagete nimer mere/ also grimmiclichen | |
| engel chuniginne,/ daz ich niemir mere chom hinne!’/ si begunde harte blaichen./ der kaiser wolt ir heluen,/ er beuie si mit | |
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