Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
harte Adv. (1361 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| vz sinem dihe sneit man do/ Dem eber ein stvcke harte groz./ der artztie in bedroz./ «Einen hirsinen riemen svl wir | |
| er den elfant,/ der daz gvte vrteil vant./ Der kvnic harte riche/ der bleip da heimlich./ Sie fvren alle dannen swinde,/ | |
| gesant,/ Vnd kvndete fremde mere,/ daz er herre were./ Vil harte er zeblowen wart,/ ovch gerowen die widervart./ Mochten sie in | |
| der sele genesen./ Do ist vil geistlich gebet.»/ der kvnic harte gerne iz tet,/ Er lech iz ir mit der zeswen | |
| schin,/ er vergab dem herren sin./ Daz sol nieman klagen harte,/ waz want er han an Reinharte?/ Iz ist noch schade, | |
| da,/ zv siner bvrc hvb er sich sa./ Dem kvnige harte we wart./ er sprach: «wa ist meister Reinhart?/ Heizet in | |
| dvrch not/ vmbe des edelen kvniges tot,/ Sie dreuweten alle harte/ dem gvten Reinharte./ Ditz si gelogen oder war,/ got gebe | |
| lebeten,/ die apgot an betten,/ daz si got nine uorchten,/ harte sich uirworchtin,/ daz clagete der #4+che#4-iser here;/ er mante got | |
| des wazzeres grunde/ wolten si do trost han./ si betroͮc harte ir wan./ Haiden die tumbi(n)/ blisen ir trumbin,/ ^+tanz unde | |
| ende/ heten si sich besendet/ uz allen heidinisken richen./ uil harte uermezenlichen/ furen si ir straze;/ si wolten sich gebenmazen/ dem | |
| zorn/ daz in di cristin waren so nahen./ si begonden harte gahen,/ si ilten sich gerechten,/ si wolten mit in uechten./ | |
| gratias./ Also wonete do da/ der keiser in Yspania/ uil harte gwaldecliche/ in allem dem riche./ dorf un(de) burige/ hereter al | |
| eineme uelde/ erbaizten sine helde./ der tac was uil heiz,/ harte můte si der swaiz./ der kůninc wart gewar/ da ein | |
| liut ist dir geuangen,/ die burge sint gwunnen;/ wir birn harte beduuvngen./ ich han selbe driu kint,/ di mir uil lib | |
| helt uirmezzen./ si chomen zu einem bougarten,/ der was gecieret harte:/ da uundin si inne/ di lewen also grimme/ mit den | |
| zware/ ob deme schachzable./ sin antlize was wunnesam./ die boten harte gezam/ daz si in můsen schowen./ ia luchten sin ougin/ | |
| alle monsoy,/ in die burch drungen si./ Roͮlant zuchtigete si harte/ mit deme gůten Durindarte,/ Oliuir mit Alteclere./ dar wart manich | |
| uile,/ swer iz da nemen wil./ ia uurchte <ich> uile harte/ daz der alte mit deme barte/ uns da mite beswiche./ | |
| daz mere./ si ieman der daz were,/ den gerefsen wir harte/ mit unseren gůten swerten./ si můzen einen waren got irkennen./ | |
| ere/ unde geruwet uns hernach uile sere.’/ Der keiser zurnte harte:/ mit gestreichtem barte,/ mit uf gewnden granen/ hiez er die | |
| deme romischeme uogete,/ sware er in sende wolde./ Genelun erbleichte harte,/ hin$/ ze Roͮlante er warte;/ er sprach: ‘nu hat mich | |
| die ie dehein man gwan ze sinem libe./ Roͮlant hat harte misseuaren,/ er zestoeret alle Yspaniam./ iz chůmt noch die stunde,/ | |
| wole lobeten./ Der herzoge Genelun legite an sich/ einin roch harte zirlich/ uone gůtem cyclade,/ mit golde uile wahe/ gesmelzet dar | |
| daz har brachen si uon der swarte,/ si wůften alle harte;/ ummaze was ir clage,/ groz was ir ungehabe./ uil dicke | |
| ir ungehabe./ uil dicke si ime nach sahen,/ si begonde harte iameren./ mit weinen unde mit wůffen/ si begonden ime nach | |
| herre der keiser sagen.’/ Marssilie al umbe warte,/ er erbleichte harte,/ er gwan manigen angestlichen gedanc,/ er gesaz chume uf die | |
| gesaz chume uf die banc;/ ime wart chalt unde heiz,/ harte můte in der sweiz./ daz houbet wegte er,/ er spranch | |
| enthapht./ si sprechent uns an die truwe;/ nu muz uns harte ruwe/ daz der uride ie wart getan:/ du hieze ime | |
| sinem soumaere:/ diu botschapht ist mir swaere./ er wil ze harte gahen:/ e ich mich lazze uahen,/ iz wirt uile herte:/ | |
| ze leide gesprochen.’/ Der alte mit deme barte/ der irzurnte harte,/ ime uûreten diu ougen;/ er sprach: ‘du ne scholt din | |
| imer, frunt Genelun.’/ Oliboris hiz ime fur tragen/ ein helm harte wol beslagen:/ diu liste was rot guldin./ er sprach: ‘Genelun, liber | |
| irginc in uil ůble –/ uf Roͮlanten:/ iz wart in harte enplanten./ der chůnc uon Marssilien/ furt uz siner yselen/ niun | |
| den mantel er umbe daz houbit want;/ er rewainte uile harte,/ daz er ime nine antwirte./ Genelun naher gie,/ mit den | |
| nu scoltu herre gedenchen/ diner chaiserlichen worte./ Genelun fůrchtet im harte/ daz etwer dar under chome./ er hat den haiden gesworen/ | |
| ist ein helt zu sinen hanten;/ die haiden furchten in harte./ in disem mer garten/ ne lebet nehain man/ den uienten also | |
| zu der note,/ si chomen ime alle drate./ Der kaiser harte erblaichte:/ daz houbit er nidir naicte,/ daz gehorde uon ime | |
| Roͮlant sprach zu dem chaiser:/ ‘herre, rit an dine reise/ harte urolichen/ haim zu Francriche./ den uan scol <ich> fůren,/ herre, | |
| der helt uf bant,/ mit golde beworchten,/ den di haiden harte uorchten./ mit guldinen bůchstaben/ was an$/ der listen ergraben:/ ‘elliu | |
| daz cruce an sich namen./ ze dem tode begonden si harte gahen./ si choͮften daz gotes riche./ sine wolten ain ander | |
| ere!/ ich han fur war uernomen,/ di cristen sin so harte erchom/ daz si nehaine wile nemugin gestan./ mir sageten mine | |
| zu dem kůnige./ er was scone unde lussam:/ die haiden harte gezam/ daz si in musin scoͮwin;/ harte minnoten in die | |
| lussam:/ die haiden harte gezam/ daz si in musin scoͮwin;/ harte minnoten in die frouwin./ uil maniger lante habete er gewalt./ | |
| behertest ê al din ere.’/ do chom der chunc Cernubiles:/ harte trost er sich des,/ daz er also starc was./ daz | |
| perge unt diu tál/ allez in wage ware./ daz duhte si harte seltsane/ daz in di cristin uor gehabeten./ Falsaron si mante,/ | |
| truwen gehaizen./ got sal uns gnaden:/ di uiente sint uns harte nahen.’/ Roͮlant der milte,/ ain lewen furt er an sinem | |
| des schiltes ránt,/ mit deme gůten Durndarte/ uersnait er in harte,/ daz er sich pegunde naigen:/ tot uiel die haiden./ Do | |
| scal wart in uergolten/ mit starchen uerchwunten./ Roͮlant was ergremt harte:/ mit dem guten Durndarte/ gefrumte er manigen toten man./ des | |
| in auer naher báz./ di cristen riefen ‘monsoy, monsoy!’/ uil harte erchomen di,/ die zaller uorderiste waren,/ want si michel wunder | |
| uil michel gedránc/ uon den haiden uf di cristen:/ uil harte si sich gemisten./ Do uachten wol des kaiseres man/ so | |
| uerhouwen,/ manige sele zu der helle./ der poticke geuelle/ was harte egeslich./ da uiel der gotes gerich/ ůber di wůt grimmen./ uz | |
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