Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
harte Adv. (1361 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| gebârest vil gelîche/ einem man des werdekeit/ ist mit mæren harte breit:/ bistu Artûs genant,/ sô ist dîn name verre erkant."/ | |
| arbeite./ ___si riten gein einer warte./ dâ gâhte gein in harte/ manc wol geriten templeis,/ gewâpent. die wârn sô kurteis,/ ame | |
| man:/ al die juncfrowen er fuorte dan./ dennoch was ez harte fruo:/ kamerære sluogn die winden zuo./ //___Gezucte im ie bluot | |
| rîter in dem palas/ belibn, der wol gekerzet was,/ die harte liehte brunnen./ dô wart mit zuht begunnen/ gereitschaft gein dem | |
| die zene kleine/ Mit trurickeit gemeine./ Volleclich stimme, doch niht hart,/ Sol man han von guter art. / Die singent als | |
| den Babiloniis, $t daz sint des tiufels chint, diu vil hart verdrucht und gelaidigt waz, und fuͤrt si mit grozzen froͤuden | |
| sie sint aver leider vil unsælich die der werlt so harte volgent, daz si unser herre ungewarnet vindet, wan ir tail | |
| der hilige man sant Joseph und unser fraw sant Maria hart wundert der dinge diu man seit von dem chinde, von | |
| chuͤnich Herodes vernam daz er geborn waz, do wart er hart getruͤbet und alle die ze Jerusalem waren, aver die vichhirten | |
| richer herre gesezzen, der het ainen aigen chnecht, $t der waz harte sich. do er vernam daz unser herre dar chomen solt, | |
| aigen chneht $t der im liep waz, der waz siech so hart, daz er dem tode nahen waz. wan er ein heiden | |
| læut die sineu zaichen sahen und vernamen, die wundrot sein hart, die duht sein gewalt michel, daz er die grozzen unsenft | |
| und der lutzel die erwelt sint. disiu red ist uns hart ze fuͤrchten: ir ist vil die den hiligen gelauben enpfangen | |
| heren marter und er wol west daz sein heilig junger hart getruͤbet wuͤrden von sinem tode, do sprach er zů in: | |
| chom ein heidenisches wip zů im, der selben tochter was hart gemuͤt von dem boͤsen geist, diu viel fuͤr in und | |
| dich uͤber mich. mein tochter diu ist siech und ist hart gemuͤt von dem boͤsen gaist.’ si hiez in Davides sun | |
| apgot an betent, die sint von dem boͤsen gaist vil hart gemuͤt. umb die sol diu hilig christenheit den almæchtigen got | |
| vater gen und wil sprechen: vater, ich han missetan und hart gesuͤndet $t wider got und wider dich; ich bin des | |
| wir des tifels rat gevolget haben, daz lazzen uns vil hart riwen und widersagen im mit worten und mit werchen. Dominica | |
| die in nach zugen durch daz mort, des erchomen si hart und entorsten den lichnamen nicht vol tragen da si in | |
| diz werlt mer minnent dann daz himelrich, die muͤzzent in hart fuͤrchten, wan si ungenad muͤzzent haben. der engel sprach auch | |
| sein hilig junger von sinem tode und von siner marter hart geunfræuet wurden, do sait er in vil dikch daz er | |
| der stein diu herte des hertzen, diu ist widerwærtig vil hart der hiligen minne. dem sein hertze in der uͤbel erhertet | |
| sprach er diu genædichlichen wort diu uns arm suͤndær troͤstent hart wol, daz da ze himel sam grozziu fræud wær ob | |
| daz tet er dar umbe, daz in die læut iht hart muͤten. er tet ez auch dar umb, daz man michels | |
| Jerusalem in sinem haus vant, daz hat sich nu vil hart gebreitet under den die tauben chauffent und die auch verchauffent, | |
| werlt nicht genidert, er wirt aver in ener werlt vil hart genidert, so er dem tiufel und sinen engeln gegeben wirt | |
| waz, wan si auch suͤnten. si sahen allez manchuͤnne $t hart verwundet mit den suͤnden und enmochten ez nicht erledigen, $t | |
| daz man nu beget in der heiligen christenheit $t vil hart groͤslicher ze eren. die selben sichen, do si giengen, do | |
| herren, den mach der mensch nicht ensamt dienen, wan si hart mieslich sint diu dinch diu unser herre gebiutet und der | |
| menig deu ze samen chomen waz, die erchomen und vorchten in hart und lobten den almæchtigen got, daz er seins liutes in | |
| hat er erbe vnde gelt,/ Korn vnde hirsez genvc,/ vil harte eben gienc sin pflvc./ Der was geheizen Lanzelin,/ babe Rvntzela | |
| vliget vf disen dorn./ Gedenket wol, daz vnser kint/ leider harte kleine sint./ Verlivsest dv, herre, dinen lip,/ so mvz ich | |
| hvner min.»/ Schantekler sprach zv Reinharte:/ «war gahet ir svst harte?/ Wes lazet ir vch disen gebvren schelden?/ mvgt ir iz | |
| zv der stvnde/ Vf einen bovm, do er genas./ Reinhart harte trvric was./ Zehant Schantecler sprach,/ do er Reinharten vnder im | |
| er hatte verlorn/ Sin imbiz, daz er wande han./ vil harte in hvngern began./ Do gehort er ein meiselin./ er sprach: | |
| mist er do begripfte,/ sin gevater im entwischte./ Er hat harte grozen vliz/ vmb einen swachen inbiz./ Des wart er trvric | |
| wazzer niht vertirbet./ din neve alsvst erstirbet./ Daz machtu erwenden harte wol./ von stanke ich grozen kvmmer dol.»/ Der rabe zehant | |
| vbelen dingen.»/ vber die vallen begond er springen/ Vnde lief harte sere./ an dem widerkere/ Sprach zv im Reinhart:/ «nie kein | |
| trage./ von iwern minnen, daz ist min klage,/ Bin ich harte sere wunt.»/ «tv zv, Reinhart, dinen mvnt»,/ Sprach er Ysengrines | |
| schire beqvam im Baldewin,/ Der esel Reinharte,/ Er was geladen harte./ Sin meister liez in vor gan,/ Reinhart bat in stille | |
| der elephant,/ der stravz, der wisent wol erkant./ Der hof harte michel wart,/ dar qvam der zobel vnd der mart/ Vnd | |
| sich vf daz grab do/ vnd entslief, des wart er harte vro,/ Als ich vch sagen mvz./ do wart im des | |
| gebot./ Dieprecht sprach: «ditz tvt mir not.»/ Er hvp sich harte balde./ do vant er in dem walde/ Sinen neven, der | |
| vro.»/ Dieprecht sprach: «nv habe danc./ iz dvnket ovch mich harte lanc./ Der kvnic hat mich zv dir gesant/ vnd swert, | |
| minen gesten./ do nim dv dir die besten.»/ Die nacht harte lieht wart,/ sinen neven verriet do Reinhart./ Zv dem hvse | |
| mit sinem stricke gie er da zv./ Er clagte vil harte/ dem kvnige von Reinharte,/ Er sprach: «kvnic, ich was in | |
| klage,/ ovch tet im we sin siechtage./ Der zorn im harte nahen gienc./ den eber er ze vragen enpfienc,/ Daz er | |
| fvz gestochen/ in disen siben wochen,/ Daz tvt mir, kvnic, harte we./ vch enpevtet der artzet me,/ Ob ir einen wolf | |
| starken kneht./ man schinte sie, ovch wart Diprecht/ Beschindet also harte./ daz qvam von Reinharte./ Der sprach: «ditz ist wol getan./ | |
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