Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

gelîchen#’2 swV. (504 Belege) MWB   Lexer BMZ Findeb.  

SM:WvT 4: 2, 3 werden man/ und hœhet senden muot./ Ir lôn ich niht gelîchen kan:/ erst bezzer danne guot./ Diu Minne jâmer unde leit
Spec 92, 26 nith wider got, alſ Êua tet, durc dine deumoͮt ſo gelîcheſt dv gote, durc daz ſo biſtu min uriundinne. Dune uolgeſt
Spec 111, 30 wart, do er ſich wider got erhoͮb unde ſich ime gelichen wolde, do er ſich uermâz: Aſcendam ſuper altitudinem nubium, et
Spec 118, 10 eimme lewen ze der zeſwen der vier uihe. Daz dritte gelichet eimme ohſen ze der winſteren. $t Daz vierde iſt gelich
Spec 125, 3 ſprach er, ‘alſ div ſcâf under die wolue.’ Uon rehte gelichet $t unſer herre ſîne holden den ſcauen, wan alſe luzzel
Spec 126, 28 etc. Danach gebôt unſ der heilige Chriſt, daz wir unſ gelicheten $t den lûten, die ire herren warten, wenne er wider
Spec 139, 6 wir iv daz goͮte ſagen unde daz vbele toͮn, ſo gelichen wir der kercen, uon der andere enbrinnent unde ſi ſelbe
StRAugsb 21, 35 27. Man sol auch wizzen, daz der husgenozzen geloete elliu gelichut suln sin nah des munzmeisters $t geloete, unde suln auch
StrKD 1, 15 was ^+ ez vro und sprach,/ der vligen chonde niht gelichen./ in allen deutschen richen/ mocht sich ir niman erwern./ di
StrKD 1, 31 Salamander, dem sin leben/ in dem fewer ist gegeben,/ dem gelichet sich der ungeh#;uewer./ der teufel indem fewer/ und in der
StrKD 3,I 65 bedriezen,/ wan dich nimmer din sin/ den tumbesten under in/ gelichen ^+ mochten an werdikeît./ nu sich, daz dich der arbeit/
StrKD 3,I 533 sol sich ouch den wisen,/ den alten und den grisen/ gelichen mit der wisheit:/ so ist im der wisen lon bereit./
StrKD 3,I 1036 rot ein chuppher were,/ man mochte ez noch ensolde/ niht gelichen zu dem golde:/ si wurden noch gelich nie./ sam taten
StrKD 3,I 1238 die sint der trewen so vol,/ daz man in niht gelichen sol./ der ast ist wol ze lobene;/ er stet geziret
StrKD 3,I 1254 besten./ swelch tugent ir muz entwîchen,/ wie mochte ir die gelichen?/ daz muͤzzen si alle, so si wil./ wer ir noch
StrKD 4, 58 Ritter waren wiser ie/ und sint ouch werder immer;/ in gelichent knechte nimmer./ die Ritter gent an hohen rat,/ da lutzel
StrKD 30, 63 kuniginne chraft/ vercheret mit der heidenschaft./ nu horet, waz ir geliche,/ der kuniginne riche,/ diu mit den ern genas/ und so
StrKD 32, 123 si ir gevæhet, die sint tot./ diu mach sich (d)ir gelichen wol./ diu ist als richer tugende vol/ und ist als
StrKD 32, 144 und weiz der tier dannoch vil,/ den ich mich niht gelichen wil,/ die verre tiwer sint danne ich./ chanstu niht erchennen
StrKD 33, 28 gelich./ ir beider werch bewærent wol,/ daz man ir lop gelichen sol./ Swelch b#;uom des bludes wnder birt,/ da doch <niht>
StrKD 37, 126 spot,/ des armen und des richen./ den mag ich wol gelichen/ den, die von got cherten/ und ein unrein apgot erten./
StrKD 40, 69 an ^+dem so mislich wille schein,/ den wil ich hie gelichen/ die edelen und die richen./ der herren ist deheiner,/ ern
StrKD 48, 134 harte wol,/ wil er den entwichen,/ den er vaste můz gelichen/ mit wider satze und vientschaft./ si gewinnen uber in so
StrKD 51, 126 wirt ane ere?/ so sol man sich ir getroͤsten/ und gelichen zu den boͤsten./ Ez warn hie vor gesezzen/ zwen herren
StrKD 54, 102 liuten/ der rede so nahen strichet,/ daz manz wol dar gelichet./ swa des valschen mannes lip/ wirbet umbe ein rehtez wip,/
StrKD 55, 9 die dinen./ dehein vogel darf die sinen/ niemmer zu dir gelichen;/ si muzzen dir alle entwichen/ an fruͤmcheit und an tugende./
StrKD 55, 115 verdagt,/ ob daz niht wrde gesagt,/ daz man dar zu gelichen sol,/ daz sich dar zu gelichet wol./ ich geliche der
StrKD 55, 116 daz man dar zu gelichen sol,/ daz sich dar zu gelichet wol./ ich geliche der #;uowlle tugent/ einem man, der alter
StrKD 55, 117 zu gelichen sol,/ daz sich dar zu gelichet wol./ ich geliche der #;uowlle tugent/ einem man, der alter und iugent/ so
StrKD 59, 151 muge sin./ wol dir, herre sande Martin!/ wer mohte dir gelichen?/ si muzzen dir alle entwichen,/ die da zehimelriche sint./ hebet
StrKD 61, 41 horet mit churtzen mæren,/ waz liute den beizzærn/ vil wol gelichent mit ir site:/ da meine ich milte liute mite./ dem
StrKD 69, 23 der wirste man,/ der^. iê von muter lip gewan./ dem geliche ich eine vrowen,/ diu gesprechen und schowen/ mac^. offenbar und
StrKD 69, 75 eine/ oder si wirt so unreine,/ daz ir deheiniu chan gelichen./ si muzzen ir alle entwichen,/ ode si entwichet aber in
StrKD 69, 79 si entwichet aber in allen./ si chan niemen uber schallen./ des gelichet si dem phaffen,/ umbe den ist so geschaffen,/ daz er
StrKD 71, 61 ane sine vart./ daz lobte ouch der hovewart./ der wolf gelichet vaste/ einem gwaltigen gaste,/ der des gert an sinen wirt,/
StrKD 74, 15 slac,/ daz si des pizzens enphlac./ die fliegen wil ich gelichen/ dem armen, der den richen/ wil niezen an sin schulde/
StrKD 79, 2 der tot ^+ende machet./ Christ hat sich mit dem libe/ gelichet einem wibe,/ der nimmer wirs mohte wesen,/ so si ir
StrKD 79, 30 tunt,/ eine stimme, diu was chlægelich./ da mit hat christ gelichet sich/ dem wibe, diu also gebirt,/ daz ir ane mazze
StrKD 87, 72 und musen in vermiden,/ als (er) ein leu wære./ nu gelichet disem mære:/ swa ein geb(o)uer zehove gat,/ der da heime
StrKD 90, 47 maze riche man,/ des rihtum niemen ge ahten chan,/ dem gelichet sich unser træhtin./ wie moht er immer richer sin?/ ^+den
StrKD 101, 9 drin/ und liez in ligen; er gie hin./ den man ^+gelichet dem ewarte!/ so gelichet^. dem hovewarte/ der verschamt sundære./ den
StrKD 101, 10 ligen; er gie hin./ den man ^+gelichet dem ewarte!/ so gelichet^. dem hovewarte/ der verschamt sundære./ den guten ist vil swære/
StrKD 123, 73 diu werlt, diu daz begat,/ daz si sich dem mer gelichet,/ daz fůr und wider strichet/ und nimmer stille geligt./ wan
StrKD 128, 15 sant Lucas/ ––swie er als wol ein mensch was––/ da gelichet eime stiere./ einem lewen, der der tiere/ von siner chrefte
StrKD 132, 186 alle trage,/ daz er in niht, als er e pflac,/ gelichen^. noch gevolgen mac/ mit dem libe und mit dem gůte;/
StrKD 134, 29 einen hunt;/ die la dir beidiu wesen chunt!#.’/ dem herren gelichet got./ christ gab uns allen daz gebot,/ do er zehimel
StrKD 148, 31 dem herren sin!/ der chamerære was der win;/ dem herren gelichet ein man,/ der ane maze trinchen chan,/ der nimmer trowet
StrKD 153, 9 von der rede scheiden/ und si andern liuten leiden./ daz gelichet sich dem entriwen./ daz muz uns ouch geriwen,/ eintweder hie
StrKD 157, 77 an ir libe und an ir gůte./ dem herren, dem gelichet christ./ nu merchet, waz sin wingart ist/ ––daz ist unser
Tannh 5, 70 gesezzen./ /Der uz Peierlant mac sich $s ze künegen wol gelichen;/ ich gesach nie fürsten me $s so milten noch so

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