Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

gelîchen#’2 swV. (504 Belege) MWB   Lexer BMZ Findeb.  

Mechth 6: 32, 8 den armen, ze dienste únsern lip den kranken, also vile gelichen wir dem heligen geiste, der ein milte usvlůt ist des
Mechth 6: 32, 10 warhaftig sint, messig und bescheiden in heliger einvaltikeit, also vile glichen wir der heligen drivaltekeit, die ein war got ist und
Mechth 6: 32, 14 diensthaftig mit aller helikeit, unschuldig von aller bosheit, also vil glichen wir únser lieben vrowen Sante Marien, die mit disen tugenden
Mechth 6: 32, 17 Also vil als wir guͤtlich, minnesam, vridesam sin, also vil glichen wir den engeln, die nie<FOLIO>(124#’r)</FOLIO>mer arglich tůnt. Also vile als
Mechth 6: 32, 19 heleklich leben in ellende und in ungemach ungetroͤstet, also vil glichen wir Sante Johanse_ Baptisten, $t der úber manigen heligen #.[ist gehoͤhet#.].
Mechth 6: 32, 22 in der gabe, ordenliche gebruchunge des willen gottes, also vil glichen wir den propheten und den heligen vettern, die sich mit
Mechth 6: 32, 25 bekeren und mit gotte bestan in aller not, also vil glichen wir den heligen aposteln, die sich verlassen hant bis in
Mechth 6: 32, 27 únser cristan gloͮbe ist untz in den tot, also vil glichen wir den heligen martirern, die mit irme blůte úns habent
Mechth 6: 32, 30 heligen cristanheit, beide der lebenden und der toten, alse vil glichen wir den heligen confessorn, die mit manigen arbeiten wachten und
Mechth 6: 32, 32 wir strites haben unúberwunden und m#;eagetlich ere behalten, also vil glichen wir den heligen juncfroͮwen, die den waren sig nit verloren
Mechth 6: 32, 34 alse vil als #.[wir manigvaltige helige bůsse#.] leisten, alse vil glichen wir den heligen wittewen, $t die nach den súnden als
Mechth 6: 32, 36 vil als wir aller tugenden an úns haben, als vil glichen wir gotte und allen sinen heligen, die mit aller vrúmekeit
Mechth 6: 38, 9 húte in die herberge zúhet und mich morne uswiset, die glichent der helle. Des fundament ich bin, des tynaphel wil ich
Mechth 7: 6, 16 gůt.» «Owe lieber herre, wie mag min snoͤdekeit diner guͤti glichen, wan ich bin nit, als ich dir eren wol goͤnde;
Mechth 7: 17, 13 túfeles helle und gottes himmelrich, $t was mag úch denne gelichen?» Die gewissende: «Vroͮ bekantnisse, alles das ich von gotte habe,
MF:Mor 17: 2, 1 der ougen wúnne und des hérzen tôt./ /Mîn staeter muot gelîchet niht dem winde./ ich bin noch, als sî mich hât
Minneb 2195 Minne, syt du meisterscheftig/ Bist ein wirker kreftig,/ Den man gelichet tuͤre/ Geschoß und auch dem fuͤre;/ Syt du manheit twingest
Minneb 2230 nutzes niht/ Und nymst sin nyndert keinen gaum./ Kint, ich geliche dich eim edeln baum,/ Der uff einen unedeln stam/ Ist
Minneb 4574 sprach: ‘so wiß daz sunder wan/ Daz sie die mynne gelichet han/ Zu schoz und auch zu fuͤre:/ Sie wunt und
Minneb 5125 So waz ich niht mit rede so wech,/ Daz ich gelichet mich eim starn./ Sust liez ich manchen vogel varn,/ Dez
Mügeln 12,9 sam der struß sie furten uf in blicke:/ ir drouwen glich ich ouch dem ber,/ da er gefangen stunt in irem
Mügeln 20,14 untruwe brach er ir genist,/ sin wisheit ich hern Salomon geliche./ geistlich sam her Josias ist $s er gar zu allen
Mügeln 22,1 $s mordisch, und dem senate./ Welch fürst Domicianus dem echter gelicht/ und folget sinem phad, des wirde immer blicht./ die heiligen
Mügeln 25,15 in gefengnis streben./ so wart der künig von Ninive $s gelichet einem rinde./ ein bankhart Darium vertreib, $s der ouch nicht
Mügeln 29,2 die finde stete müssen lan. / sins adels werk ich gliche gein dem pellican, / den kücheln der sin herz in
Mügeln 40,10 finde./ von Ninive ir kante nicht/ der künig. er wart gelichet eime rinde./ die wisen hör ich alle jen:/ bis undertan
Mügeln 57,10 dem munde./ die torheit ungelücke rach,/ das er sich da gelichen wold dem hunde./ der here rief die diener an,/ das
Mügeln 200,12 treit gar sunder leben./ unzüchtig here eben/ dem falschen tier gelichet ist./ Du edler, laß din wort / warhaftig beide hie
Mügeln 204,6 und ouch zutal./ dem boume sunder wan/ den wirt ich glich und ouch den man,/ der sine spise giften kan/ den
Mügeln 205,2 nar./ Lieblich, du edler, sich, / das icht din geste glichen dich / der slangen künige fintlich,/ der Basiliscus ist genant,/
Mügeln 268,1 mit die stricke/ und buw uf edels rates grund./ Ich glich der fulen frucht/ den argen und der malatz sucht,/ der mit
Mügeln 276,3 din rich/ nam, wirde, ere immer blich,/ Domicianus dich nicht glich;/ durch erge der verstoßen wart/ uß wird und lebens stuf,/
Mügeln 327,8 eren/ machet heiles wunt/ lobes swan der schanden raben es glichet./ die wil den raben wißet/ natur, von not in stüret
Mügeln 361,9 in die flüte/ der Tifer warf er al –/ ich gliche sin ungüte/ dem künig Hanibal –,/ die kint ir veter
Mügeln 380,11 der Persen künig die rute/ der tugent ouch verdrang/ und glicht in eime stiere./ sin ziere $s sich swerzte manichfalt./ wer
NibB 1150,1 mînen besten vriunden $s sold$’ ez nimmer werden leit.«/ »Sie gelîchet sich wol mit schœne $s der lieben vrouwen mîn,/ Helchen
Ottok 299 daz der heilikeit ist sô vol,/ daz sich im niht gelîchet./ warumb manz an in strîchet,/ dâ hân ich_ê von gesagt,/
Ottok 601 seht ûf, ob ir welt,/ ze wiu sich daz muge gelîchen./ ich sich dort hin strîchen/ ein grôzez volc mit rotten/
Ottok 1343 begie mit hûsêre,/ sô daz im nimmer mêre/ daran moht gelîchen,/ und von Kuonrinc die rîchen,/ mit den gehullen ouch enein/
Ottok 3259 Vivianzes tôt,/ diu klage sich gegen diser nôt/ nimmer mac gelîchen./ man sol vil billichen/ umb die tôten friunt weinen;/ wære
Ottok 4722 hie vil lîser/ hinz dem opher slîchen;/ darzuo sich niht gelîchen/ wolt diu klâre junge./ man seit noch von dem sprunge,/
Ottok 6607 sô grôze êre/ nû hâst getân gegen mir,/ daz dû gelîchet hâst ze dir/ mich armez wîp ellende./ ich weiz wol,
Ottok 9276 het ein kint in solher schouwe,/ der sich niemen moht gelîchen/ in zwein kunicrîchen/ an schœne. von der selben magt/ dem
Ottok 11332 ‘ich weiz in nindert sô knûz,/ daz er sich geturre gelîchen/ mit vehten zuo grâf Heinrichen,/ den sehs Unger müezen entsitzen./
Ottok 17776 klâr ich nindert vinde,/ dâ ich die minniclichen/ muge zuo gelîchen./ an ir mit vollen lac/ allez, daz man mac/ geprüeven
Ottok 22873 sô hôhen, der darzuo iht tug,/ daz er sich im gelîchen mug/ an den tugenden, die ich nenne./ an im ich
Ottok 44900 spot,/ daz si sich in den himelrîchen/ got selben wolden gelîchen,/ darumbe wurden si verstôzen/ von den freuden grôzen,/ der wir
Ottok 52909 bûwen wil,/ des wirt sô gar vil,/ daz im nihts gelîchet./ alsus daz lant rîchet/ an korne al die heidenschaft./ wâvon
Ottok 54014 goteshûs dâmit êrte./ //__CCCCLXVI. dô der bâbst vernomen het/ die gelîchen drî bet,/ die mit einander wâren komen,/ daz in langer
Parz 1,30 nâhe griffe erkant./ ___sprich ich gein den vorhten och,/ daz glîchet mîner witze doch./ //wil ich triwe vinden/ aldâ si kan

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