Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
gelîchen#’2 swV. (504 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| den armen, ze dienste únsern lip den kranken, also vile gelichen wir dem heligen geiste, der ein milte usvlůt ist des | |
| warhaftig sint, messig und bescheiden in heliger einvaltikeit, also vile glichen wir der heligen drivaltekeit, die ein war got ist und | |
| diensthaftig mit aller helikeit, unschuldig von aller bosheit, also vil glichen wir únser lieben vrowen Sante Marien, die mit disen tugenden | |
| Also vil als wir guͤtlich, minnesam, vridesam sin, also vil glichen wir den engeln, die nie<FOLIO>(124#’r)</FOLIO>mer arglich tůnt. Also vile als | |
| heleklich leben in ellende und in ungemach ungetroͤstet, also vil glichen wir Sante Johanse_ Baptisten, $t der úber manigen heligen #.[ist gehoͤhet#.]. | |
| in der gabe, ordenliche gebruchunge des willen gottes, also vil glichen wir den propheten und den heligen vettern, die sich mit | |
| bekeren und mit gotte bestan in aller not, also vil glichen wir den heligen aposteln, die sich verlassen hant bis in | |
| únser cristan gloͮbe ist untz in den tot, also vil glichen wir den heligen martirern, die mit irme blůte úns habent | |
| heligen cristanheit, beide der lebenden und der toten, alse vil glichen wir den heligen confessorn, die mit manigen arbeiten wachten und | |
| wir strites haben unúberwunden und m#;eagetlich ere behalten, also vil glichen wir den heligen juncfroͮwen, die den waren sig nit verloren | |
| alse vil als #.[wir manigvaltige helige bůsse#.] leisten, alse vil glichen wir den heligen wittewen, $t die nach den súnden als | |
| vil als wir aller tugenden an úns haben, als vil glichen wir gotte und allen sinen heligen, die mit aller vrúmekeit | |
| húte in die herberge zúhet und mich morne uswiset, die glichent der helle. Des fundament ich bin, des tynaphel wil ich | |
| gůt.» «Owe lieber herre, wie mag min snoͤdekeit diner guͤti glichen, wan ich bin nit, als ich dir eren wol goͤnde; | |
| túfeles helle und gottes himmelrich, $t was mag úch denne gelichen?» Die gewissende: «Vroͮ bekantnisse, alles das ich von gotte habe, | |
| der ougen wúnne und des hérzen tôt./ /Mîn staeter muot gelîchet niht dem winde./ ich bin noch, als sî mich hât | |
| Minne, syt du meisterscheftig/ Bist ein wirker kreftig,/ Den man gelichet tuͤre/ Geschoß und auch dem fuͤre;/ Syt du manheit twingest | |
| nutzes niht/ Und nymst sin nyndert keinen gaum./ Kint, ich geliche dich eim edeln baum,/ Der uff einen unedeln stam/ Ist | |
| sprach: ‘so wiß daz sunder wan/ Daz sie die mynne gelichet han/ Zu schoz und auch zu fuͤre:/ Sie wunt und | |
| So waz ich niht mit rede so wech,/ Daz ich gelichet mich eim starn./ Sust liez ich manchen vogel varn,/ Dez | |
| sam der struß sie furten uf in blicke:/ ir drouwen glich ich ouch dem ber,/ da er gefangen stunt in irem | |
| untruwe brach er ir genist,/ sin wisheit ich hern Salomon geliche./ geistlich sam her Josias ist $s er gar zu allen | |
| $s mordisch, und dem senate./ Welch fürst Domicianus dem echter gelicht/ und folget sinem phad, des wirde immer blicht./ die heiligen | |
| in gefengnis streben./ so wart der künig von Ninive $s gelichet einem rinde./ ein bankhart Darium vertreib, $s der ouch nicht | |
| die finde stete müssen lan. / sins adels werk ich gliche gein dem pellican, / den kücheln der sin herz in | |
| finde./ von Ninive ir kante nicht/ der künig. er wart gelichet eime rinde./ die wisen hör ich alle jen:/ bis undertan | |
| dem munde./ die torheit ungelücke rach,/ das er sich da gelichen wold dem hunde./ der here rief die diener an,/ das | |
| treit gar sunder leben./ unzüchtig here eben/ dem falschen tier gelichet ist./ Du edler, laß din wort / warhaftig beide hie | |
| und ouch zutal./ dem boume sunder wan/ den wirt ich glich und ouch den man,/ der sine spise giften kan/ den | |
| nar./ Lieblich, du edler, sich, / das icht din geste glichen dich / der slangen künige fintlich,/ der Basiliscus ist genant,/ | |
| mit die stricke/ und buw uf edels rates grund./ Ich glich der fulen frucht/ den argen und der malatz sucht,/ der mit | |
| din rich/ nam, wirde, ere immer blich,/ Domicianus dich nicht glich;/ durch erge der verstoßen wart/ uß wird und lebens stuf,/ | |
| eren/ machet heiles wunt/ lobes swan der schanden raben es glichet./ die wil den raben wißet/ natur, von not in stüret | |
| in die flüte/ der Tifer warf er al –/ ich gliche sin ungüte/ dem künig Hanibal –,/ die kint ir veter | |
| der Persen künig die rute/ der tugent ouch verdrang/ und glicht in eime stiere./ sin ziere $s sich swerzte manichfalt./ wer | |
| mînen besten vriunden $s sold$’ ez nimmer werden leit.«/ »Sie gelîchet sich wol mit schœne $s der lieben vrouwen mîn,/ Helchen | |
| daz der heilikeit ist sô vol,/ daz sich im niht gelîchet./ warumb manz an in strîchet,/ dâ hân ich_ê von gesagt,/ | |
| seht ûf, ob ir welt,/ ze wiu sich daz muge gelîchen./ ich sich dort hin strîchen/ ein grôzez volc mit rotten/ | |
| begie mit hûsêre,/ sô daz im nimmer mêre/ daran moht gelîchen,/ und von Kuonrinc die rîchen,/ mit den gehullen ouch enein/ | |
| Vivianzes tôt,/ diu klage sich gegen diser nôt/ nimmer mac gelîchen./ man sol vil billichen/ umb die tôten friunt weinen;/ wære | |
| hie vil lîser/ hinz dem opher slîchen;/ darzuo sich niht gelîchen/ wolt diu klâre junge./ man seit noch von dem sprunge,/ | |
| sô grôze êre/ nû hâst getân gegen mir,/ daz dû gelîchet hâst ze dir/ mich armez wîp ellende./ ich weiz wol, | |
| het ein kint in solher schouwe,/ der sich niemen moht gelîchen/ in zwein kunicrîchen/ an schœne. von der selben magt/ dem | |
| ‘ich weiz in nindert sô knûz,/ daz er sich geturre gelîchen/ mit vehten zuo grâf Heinrichen,/ den sehs Unger müezen entsitzen./ | |
| klâr ich nindert vinde,/ dâ ich die minniclichen/ muge zuo gelîchen./ an ir mit vollen lac/ allez, daz man mac/ geprüeven | |
| sô hôhen, der darzuo iht tug,/ daz er sich im gelîchen mug/ an den tugenden, die ich nenne./ an im ich | |
| spot,/ daz si sich in den himelrîchen/ got selben wolden gelîchen,/ darumbe wurden si verstôzen/ von den freuden grôzen,/ der wir | |
| bûwen wil,/ des wirt sô gar vil,/ daz im nihts gelîchet./ alsus daz lant rîchet/ an korne al die heidenschaft./ wâvon | |
| goteshûs dâmit êrte./ //__CCCCLXVI. dô der bâbst vernomen het/ die gelîchen drî bet,/ die mit einander wâren komen,/ daz in langer | |
| nâhe griffe erkant./ ___sprich ich gein den vorhten och,/ daz glîchet mîner witze doch./ //wil ich triwe vinden/ aldâ si kan | |
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