Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
gelîchen#’2 swV. (504 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| kornnis vil und also vil/ das man des kornnis geniez/ gelihte uf des meres griez/ und ez ahte nah sinir zal/ | |
| vil/ und der kúnig so richete/ das sih im niht gelichete:/ wand er mit dem reinen man/ so sere richin began/ | |
| guͤte,/ das wir Pharaone/ nach dirre welte lone/ werden hie gelichet iht!/ __ Nu wilih mit der warheit pfliht/ dú mere | |
| rehtú bischaft dú dran lit./ von line der dicke zwilich/ gelichet der erde sich,/ wan er was von erde komin/ und | |
| ein wiht/ das er iuh so richete,/ dén hohstin iuh gelichete,/ des er genozen solte han?’/ do vil der rede wart | |
| trocken vnde heiz. Da wirt ouch daz dritte gescheidin. daz gelichet sich deme leimen der hute di uf dem wine wirt. | |
| vnde naz. Daz uirde wirt gesundirt von den drin. daz geli (@fol._2_b.@)chet sich den wine, daz ist daz blut. vnde is warm | |
| di sichen gesunt machen. Da uon habin si di erzenie gelichet menslichem libe vnde haben der ercenie complexionem geteilit in uir | |
| vnde groz ist vnnutzer denne der uordir. Win der sich gelichit den citerepfeln vnde cleine. der ist luzel vuchtic. Jdoch ist | |
| gut uor di uorgift. //Amber ist heiz vnde trucken. vnde gelicht sich den pisen an sinen werkin et_cetera. //Nelekin sint heiz | |
| harn. //Der sichtum der da an dem milzin ist der gelichit $t sich deme sichtum an der leber. Swenne daz milce | |
| //Atich ist heiz vnde trucken an dem andern gradu. vnde gelichet sich dem holer an siner kraft. niwan daz er uaster | |
| von Darien gezîte/ al biz her sint geschît,/ di ne glîchen dar zô niet,/ dâ Alexander der helt balt/ Dario den | |
| vil zů im, als vil er sich mir mit mitlidenne gelichet. IV. Und dar nach, daz ein mensche als demuͤtklichen und | |
| minneklich. Sich, ich, daz unschuldig lembli, wart zů dien schuldigen gelichet, ich wart von ir einem verspottet, aber von dem andren | |
| hoͤhsten lob nach gest, so hoͤr noch naher. Dú sele gelichet sich ainer lichten flumvedren: so dú enkeinen anhang hat, so | |
| sú minneklich; __VI. Du unschuldiges lembli wurd zů den verschulten gelichet, __VII. Von deme linggen verduͤmet, __VIII. Von dem rechten an | |
| schrift, daz beginne ich nu erst verstan, daz ist: liebi gelichet unglichú ding. Dar umbe malet man froͮ Venus blind und | |
| daz sú sich dem goͤtlichen [149#’v] lieb, dem kleinen kindlin gelichetin. Dar umbe, kind mins, gib uf den verborgen úbermůt diner | |
| tret her fúr, der sich ime an jemerlicher verworfenheit mug gelichen! Er sprichet: #s+Ego sum vermis,#s- ich bin ein wurm. Owe, | |
| min lieben kint, nu han ich úch in mime hertzen gelichet zů den lútseligen minneklichen rosen. Und wie daz sich der | |
| umb daz sú sich dem zarten liebe, dem kleinen kindlin gelichetin. Hat aber dú minne ieman me geblendet denn in selber? | |
| tret her fúr, der sich im an jemerlicher verworffenheit muge gelichen! Herre, ich trucke min antlit an daz dine, so ist | |
| durch der marter willen!» Vor #s+dem#s- wortt und semlichen der gelichen huͤt dich, das du uszer dinem geistlichen mund iemer mer | |
| gar swer sint, daz man in kume dekeinen andern gebresten gelichen mag, wan sú also rehte vaste engent. Der eine ist | |
| welt h#;vat fúr br#;vaht; din hoͮpt von siner sinwelen lútselikeit gelichet sich des himels gestalt in siner hohen schonheit, wol wirdig | |
| dû gebære:/ disiu vröidebernden mære/ machent dich vil minneklich./ //Dû gelîchest wol dem schrîne,/ übergüldet nâch dem liehten schîne,/ wol gewürket | |
| //Ich klage mich vil leide,/ die ich sender dol./ si gelîchent mich der heide,/ diu ê stuont bluomen vol/ und nû | |
| daz ich, wænne, aller fröiden gast/ iemer bin. mîn ungesunt/ gelîchet eime, der ein ast/ muoste bûwen zaller stunt./ Ôwê, senelichiu | |
| Er ist so hel, o wurra wei,/ wer kunde im gelîchen?/ lieber mîn her portenschei,/ ir sint ein süezzer knappe, offei:/ | |
| arbeit kellet./ //Wir mun uns zuo dien $s ouch wol gelîchen,/ swele echt stæte karrer sint:/ der nôt ist ouch wunder./ | |
| ich leider gân./ //Wil diu sældenrîche,/ daz ich iemer mich gelîche/ zuo dien, die ungelüke hânt,/ Sô wê mir der stunde,/ | |
| $s muoz sîn der wunnen,/ die dem liechten sunnen $s gelîchent sich./ wîb sint so manger wunnen rîch!/ Ja wære ez | |
| sîn!)/ Und ist ganzer tugenden vol:/ nieman kan sich ir gelîchen,/ der ich iemer dienen sol./ //Wenne sol der tag erschînen,/ | |
| kunne:/ ez tuot aller sorgen bar./ //Sît der wunnen niht gelîchen/ kan gegen hôhen êren, sælig wîb,/ Sô sult ir mich | |
| twinget/ und ze sorgen bringet/ manig vogelîn,/ Zuo den ich gelîche/ mîn herze sicherlîche/ muoz in swære sîn/ Von dem: winter | |
| ich/ alrêrst fröwen mich/ mit den fröidenrîchen:/ nieman kunde mir gelîchen./ wan sol ûf genâde fröwen sich!/ //Helfent grüezzen mir den | |
| armen./ Der sunnen schîn/ der frowen mîn/ schœne ich wol gelîche./ wirt mir dâbî güete erkant,/ seht, so bin ich rîche./ | |
| Refr.: Frœlicher sunnentag,/ rôse in süezzem touwe/ ich dich wol gelîchen mag./ //Schœne und hôhen muot/ hât mîn frowe und êre,/ | |
| rehter zuht./ in weiz niender wîbes fruht, $s diu ir gelîche./ Refr.: Si ist vor valsche gar behuot,/ diu mich singen | |
| krœne:/ diu rœte und der sunnen schœne/ mîner frowen niht gelîchen kan./ //Ich vant sî bî maniger schœnen frowen,/ do ich | |
| an êren zallen stunden,/ daz ich sî ze Hoye wil gelîchen./ Ez ist übel umb ein schœne bilde,/ daz im wont | |
| herzeclichem liebe schœnem lîbe hât geleit!/ Zer vreude ich niht gelîchen kan:/ mir ist elliu vreude gar enniht gegen dirre, swaz | |
| wil ich dienen ûf ir sæliclichen trôst./ Waz kan sich gelîchen/ dem, den vreude ûz senenden sorgen hât erlôst?/ Der nie | |
| da sîn von schulden vrô!/ Möhte ich mich wol iuch gelîchen,/ wê, wie gerne ich tæte alsô!/ Al die wîle mich | |
| Dâvür wil ich iemer setzen mînen lîp,/ daz sich niht gelîchen mac ir güete./ Nieman kan si nâch ir werde gêren./ | |
| trôst, da dinge ich an:/ daz sich wîbes güete niht gelîchen kan./ //Frowe, sælic frowe,/ frowe mînes herzen und der sinne | |
| //Jâ si minnekliche, guote/ kan so stætem muote/ sunder sich gelîchen,/ Daz ir lîb der minnenklichen/ stæte lât berîchen/ inrenthalb der | |
| sîn/ danne küng oder künigîn./ //Der nachtegal wolt ich mich gelîhen:/ wie könt an fröiden ieman mêr gerîchen?/ ich wær ouch | |
| der ganzer stæte haben sol!/ Gegen der wunne ich niht gelîche./ swem ein wîb genædeklîche/ fröide gît, des herze ist ganzer | |
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