Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
gelîchen#’2 swV. (504 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| der miltest und der schönst, und das uch nymant $t glichen mocht von synnen. So alle die welt zu eim rate | |
| und frech und sah allenthalben umb in jhens pallast, und glichet wol eim hohen manne, beide von gethene und von herlichem | |
| da er inn zu konig wart gemacht und gewihet. Er glichet wol eim frummen man und eim stolczen, wann das er | |
| soltet han gelebet, so enweiß ich keynen man der uch glichen möcht, lieber sůn, mit allem priß, wann ein ritter der | |
| urkúnde. Wann was der man mit gůtem urkunde thut, das glichet baß der warheit dann dem falsch. Will sich dann der | |
| er lang leben. Er ist ein sere schon kint und glicht wol eim edelmanne, ich wen wol das er von fast | |
| wann es was keyn frauw in der welt die ir glichen mocht mit schonheit und mit gúte. Des was sie frau | |
| einem munde das sie nye ritter gesehen hetten der im glichen möcht von stercken und von gůter ritterschafft. Der herre von | |
| recht koniginn sollent syn; und enwerent irs auch nit, so glichent ir eyner koniginne doch wol. Ich besiehe uch gern, sicherlich, | |
| dingen, als der lewe meister ist ob allen tieren, darumb glichet er sich dem lewen. Er heißet sich lewe umb manigerhand | |
| ist, und in @@s@dißer welt ist kein ritter der im glichen möge, das weiß ich furwar wol.’ Da die rede gar | |
| der truchseß, ‘wir wißen nit wer der ritter sy, er glichet wol eim byderben man, ich getorst wol raten das ir | |
| ritter in der welt ist des frömkeit uwer schöne mög gelichen. Ich weiß wol, und sehe uch myn herre Gawan, der | |
| gesprechen törst das irs mannes byderbkeit ir schöne nit mocht gelichen. ‘Ja ich werlich’, sprach Hestor, ‘ich gethar sin wol jehen.’ | |
| sprach Hestor. ‘Es mag werlichen wol syn’, sprach Galahott, ‘er glichet wol einem byderben man.’ Alsus ging Hestor mit Galahot sprechende, | |
| wæni, simo gimehilot si/ in communionem dei./ du sol imo gilichin/ in dugintin richlichi,/ du sol giberin du kint,/ du dir | |
| in dem waſſere. Die vierde iſt ſtanc, dem nieman mac gelichen. Die funfte ſint ganeiſter, die uon dem ſwebele uarnt alſe | |
| iares heiset sumer unde ist trocken unde heiser nature unde gelichet sich dem viure. Das ander vierde teil des iares heiset | |
| iares heiset lenze, das ist heiser unde fiuchter nature, unde gelichet sich der lufte. Das dritte vierde teil des iares ist | |
| iares ist winter unde ist chalder unde fiuchter nature unde gelichet sich dem wassere. Das vierde viertel des iares heiset herbest | |
| iares heiset herbest unde ist kalder unde trokener nature unde gelichet sich der erden. Von den vieren habent ir nature alle | |
| bis du, Maria schön ind wis,/ engein gard enmach dir glichen/ in allen landen, in allen richen!/ ////Maria, du bis de | |
| gif mir din minne völliche,/ dat ich din groʒen minnern gliche,/ dat ich suͤʒlich vuͤl din minnen/ in allem herzen, in | |
| dem allerschönstem, schinstem brunnen,/ in dem entspringent alle d#;iude,/ dem glichet allermeist din guͤde,/ so senft ind rein is din gemuͤde!/ | |
| dins lichamen/ si wirdet swarz alsamen,/ din varf verleschen,/ si gelichent den eschen./ O diner tr#;iuen!/ //Groʒe tr#;iu ind minne/ wider | |
| brüdegumen./ ////Swarz is worden uns süverliche/ also, dat he niͤman gliche;/ de gewalt hat aller richeide,/ he is arm beliven al | |
| bit wiser suͤʒcheit so bevloʒʒen,/ dat in der engel niͤt englichent./ diͤ erzeengel dir entwichent./ //Min wil is, dat ich dat | |
| wers erkoren!/ //It $’n is $’n gein zeichen, dat dem geliche,/ dat de, de got is eweliche,/ sich also einigt bit | |
| $’n gein werc in allen richen,/ dat dem throne mocht gelichen./ //Wen bed#;iut dis thron baʒ dan dich,/ ei můder ind | |
| unse here/ sinen licham nemen wolde./ wiͤ wal din licham glicht dem golde!/ //Dat golt, dat pur is van naturen,/ als | |
| des himels ind der erden riche/ enhat niͤt, dat dir geliche:/ gods sun saʒ in dir zweiveltliche/ vür allen engeln sunderliche./ | |
| můʒ in noch entwichen,/ diͤ meister $’n mugen in niͤt gelichen;/ wan diͤ reinen uʒ ind enbinnen/ si üvergent si an | |
| du diͤ reine turtelduve,/ du bis einveldich inde reine,/ dir englichet aller selen geine./ //Am offer diner reinicheit/ is gůt zeichen | |
| wisheit,/ of man sin schin recht versteit:/ din wise wort gelichent $’n vunken,/ de si vernimt, des mach in dunken,/ als | |
| dit mügen wir verstan damide,/ wand he dem luterm himel glicht,/ als he ane alle wolken blicht./ //Ind wilich herz is | |
| enwilt engeinen vlec niͤt gewinnen,/ dat si der roder rosen gliche,/ dat si ir niͤrgen an entwiche./ we is he, de | |
| dem niet nemag widerstan,/ dem alle craft gewichet,/ dem niet negelichet,/ den der eret und vortet/ alle duse werlt./ //Daz is | |
| und lobet <N>XV</N>. Wie got die selen enpfahet <N>XVI</N>. Got gelichet die selen vier dingen <N>XVII</N>. Die sele lobet got an | |
| dingen <N>XVII</N>. Die sele lobet got an fúnf <N>XVIII</N>. Got gelichet die selen fúnf dingen <N>XIX</N>. Got liepkoset mit der sele | |
| das dine vedern sint gewahsen in das himelriche. <KAP><N>XVI</N>. Got gelichet die sele vier dingen</KAP> Du smekest als ein wintrúbel, du | |
| minen brústen, ane dich #.[mag ich nút wesen#.]! <KAP><N>XVIII</N>. Got gelichet die sele fúnf dingen</KAP> O du schoͤne rose in dem | |
| an dem geiste, wan er wil si sinem lieben sune gelichen, der an libe und an sele #.[wart gepinget#.]. <KAP><N>XXVI</N>. In | |
| die ich da han gesehen und gehoͤret und bekant, der gelichet nit dú hoͤhste wisheit, dú in disem ertrich ie wart | |
| wirt gesclagen mit einem rore, wenne man ir grosse helikeit glichet einem toren. Si wirt an dem crútze so vaste genegelt | |
| niemer also rich, das si sich den minsten creaturen getúrre glichen. Umbe ir ungemach betruͤbet si sich niemer, mere si froͤwet | |
| snoͤde tier riten, das si sich got an der demůt gelichen; und oͮch ir fuͤsse werdent inen also ser, das si | |
| umbevangen und also wunnenklich durgangen, das mir kein creature mag gelichen noch aflangen. Alsus trage ich ane underlas in diser heligen | |
| hat und in nit mag bringen zů gůter getat, der glichet sich den edelen schoͤnen blůmen mit suͤssem gesmake ane fruht. | |
| vil als wir minnen barmherzekeit und stetekeit uͤben, alse vil glichen wir dem himelschen vatter, der disú ding ane underlas #.[in | |
| als wir hie armůtes, versmacheit, verweisete, pine liden, also vil glichen wir dem waren gottes sun, der mit aller gedult al sin | |
Ergebnis-Seite: << 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 >> |