Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
gelîchen#’2 swV. (504 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| beduten/ Unkunstigen luten./ Daz mer ist, als ich han geseit/ Geglichet zu der menscheit/ Die bi den alden jaren/ Mit den | |
| nie gesechen,/ (Des müssen mir die maister jechen:/ Von Veldege der waiss es bas/ Denn ich: das lass ich one has,)/ | |
| __Engel zu dute daz quit: bote./ Der tuvel wil sich glichen Gote;/ Der sendet sine boten/ Mit unzalhaften roten/ Uz in | |
| by/ Der dar zü ichtt tüge/ Daz ich üch frydel heissen müge.’/ Er sprach: ‘frowe gemaitt,/ Schöne und stättekaitt/ Und wipliche | |
| Und fragett in on arge pin/ Wer dü kaysserin möchte sin./ Er sprach zü der dü in gebar:/ ‘Wer rechter züchte | |
| in die rich./ Fröde und mütte alle gelich/ Gewan do gemaine Troysche diett,/ Ir zuchtt in fröden ger%:itt./ Manger unverzagtter held,/ | |
| nennet,/ So wol her sich irkennet,/ Daz her Gote nicht gelichet,/ Swie stark her ist gerichet,/ Des sint dise namen eben/ | |
| tage des juny. In disem zeit werdent tag und naht geleichet in ir lanndenn. Das zeit weginnet ze süessenn, der luft | |
| icht trinkch den wein vͤber dy mass. Wann der wein geleicht sich der natur re%:wbarbari, vnd ist dy selb natur ein | |
| dy gewiss mensur vnd michelhait. Auch wirt der wein zu gleicht der slangen natur, von den werdent trankch gemacht, vnd von | |
| unnd das pluet der undertan, wann dar an sol er geleichet werdenn. Dem chünig tzimt daz er got geleichet werde unnd | |
| sol er geleichet werdenn. Dem chünig tzimt daz er got geleichet werde unnd nachvollge dem höchsten an allenn seinen werckenn. Got | |
| ain schatz mit dem gevesstent wirt dein reich. Du sollt geleichenn dein unnderthane ainem garttenn, in dem sind mißlich geschlächtt fruchpär | |
| nicht en$~ist/ Noch dar ein kam zu kainer frist:/ Dem geleichen det Nemrott;/ Ye doch was es sein valscher spott./ Appolonius | |
| strît hin geleit./ ichn wil mich mit dem munde/ niht gelîchen dem hunde,/ der dâ wider grînen kan,/ sô in der | |
| ir ouch iht verseit?/ lât ez an sîne hövescheit./ er gelîchet sich wol einem man/ der betelîchen biten kan./ scheidet er | |
| resluogen./ daz was mînes trähtînes zaichen:/ ir nehain mahte sich gelaichen/ neweder hin noch her./ si nefrumte scilt noch sper,/ halsperge | |
| von dem gewinne/ scheiden muoz, swer triuwe nie gewan./ //Sî gelîchet sich der sunnen, diu den sternen nimt ir schîn,/ die | |
| minnenclîchen,/ sost si rehte minnenclîch:/ ich wil sie dar zuo gelîchen,/ siest den lieben wîben gar gelîch. //Ich wolde niht erwinden, | |
| wellent lieplîch machen;/ der fröide ich in der welte niht gelîche./ ach, iedoch haz treit mir diu reine süeze/ die ich | |
| und jenz beizen/ mit meisterschefte ich kan/ nit bracken valken glîchen./ dest ein gebiurscher tuc,/ swer hirzen unde geizen/ gelîcher werde | |
| rîche?/ in fünde niht daz wîben sich/ ze fröiden wol gelîche./ swaz blüete meie bringet,/ swaz bluomen heide und anger treit,/ | |
| ruowe bî der arebeit, bî trûren hôhen muot./ die kargen glîche ich milten sam die nehte zuo den tagen./ ich kiuse | |
| man in in snêwe siht/ mit rîfen uberladen./ dem golde glîche ich wol den man/ des herze ist sô geliutert und | |
| niht brennen sô daz er iht arges meine./ dem palmen glîchet sich ein wîp/ diu an sich reiner tugende varwe strîchet/ | |
| fröiden rîchen./ ir vil reinem süezen lîbe/ kan ich niht gelîchen:/ endelîchen/ sîst diu beste in mînem muote,/ und für wâr | |
| ander hân,/ dâ man ir beider manheit nu/ wege und gelîche zû,/ sô gemût Arfax den herren tet,/ daz er niht | |
| dem aller leidest ie geschach,/ des leit und sîn ungemach/ gelîchet sich unnâch her zuo:/ dô disiu edel vrouwe nuo/ des | |
| morgens ûf gât/ der liehte stern vor tage fruo,/ dâ gelîchet sich vil nâhen zuo/ daz obez von dem glaste./ diu | |
| solde ich in rehte endecken/ und sînen sin errecken./ doch gelîchet er uns der vart/ daz wîlen Israhêl wart/ erlediget ûz | |
| si eine chrône/ ob der bâre, diu was chlâr./ die gelîchet uns daz buoch für wâr/ dem reize der umbe den | |
| ze wilde;/ swâ wir sîn, dâne bist dû niht./ diz gelîchet der geschiht,/ diu dir wîlen ê geschach,/ dô er uns | |
| in eine starche tobesuht./ si vergâzen êre und zuht./ Ich gelîche si anders niht/ wan als dâ man hunde siht/ vehten | |
| jâmer ûz der ahte,/ jâmer dem sich enmahte/ dehein jâmer gelîchen./ si hêten jæmerlîchen/ vil umb ir lêre gewüefet,/ nâch helfe | |
| ein hâr./ dem smacke chan ich für wâr/ deheinen smac gelîchen./ smac alsô tugentrîchen/ nie man vant noch envindet./ von dem | |
| der daz allez in ein gadem/ zesamen stieze, der bradem/ gelîchet disem gesmacke niht,/ der âne aller spîse phliht/ dem lîbe | |
| daruͤmb, daz ez auz got růr und sitzt. Und dem geleichet der ander lauf der undern himeln: der ist von $f:(9vb)$f. | |
| pruͤfen, daz vier viertail in der aufgerehten rundengroͤzzen sich eben geleichen an iren aufgengen, und main die viertail des tyrkraizzes, die | |
| allem künecrîche/ daz nieman alsô guotez hât/ daz disen zwein gelîche./ Ouch sâzen bî ir frouwen vil/ die rîche crône truogen;/ | |
| si ganz $s ân allen schranz/ dur ez geschînet, dâ gelîchet sich ir glanz:/ sich alsô mâlte nâch ir diu juncfrouwe | |
| $s mîner frouwen hulde/ twinget unde in trûren jaget./ /Ich gelîche $s mîne frouwen/ sicherlîche $s rôsen in den ouwen,/ die | |
| ofte gert/ durlûterlicher wirde breit./ einer fledermiuse/ wol ich den gelîchen kan,/ diu des nahtes fliuget an/ ein glanzez swert,/ dâ | |
| verkêret/ sîn varwe sich in trüeben schîn./ diz wazzer ich gelîche wol rîlicher êren flüete,/ die man dâ brennet ûz des | |
| wolten. Und alles das wart geseyt by Merlins gezyten, der glichet den propheten, wann er die koniginn von Engellant allerliebst hett | |
| schonst frauw, also das man keyn finden mocht die ir glichen kund, und was genant zu zunamen Amide und zu rechtem | |
| schön was die konigin Jenovere, sie enkunde ir aber nicht glichen; sie was ein rose vor allen frauwen, byderb und hubsch, | |
| er so starck, das ir keynen ritter findet der im glichen möge allerhande krafft zu thund. Er ist auch so milte | |
| thut er groß gůt, von allerhand gúte kan im nymant glichen. Alle die fremden vavasore die im zukoment und des guts | |
| sah das ich keynů kleyder hett, da sprach sie, ich glichete so wol eim frummen man, ich múst ummer cleyder han | |
| Artusen sten und zoch syn kogeln von sym heubt. Er glich fast wol eim byderben man, die zung was im wol | |
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