Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
burc stF. (890 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| ses wochchen./ Ouer mere geulozen./ Hin ze constantinopole/ uil meren burge./ Eine mile nider half der stat./ Dar holz unde geberge lach./ | |
| Verneme wir din horn./ So ist die ueste uerlorn./ Die bruc nist nirgen so wit./ So mir sele vnde lif./ Vor | |
| sage der wunders craft./ Hi zo constantinopole./ Der vil merin burge./ Was ein reckir herre./ Vnde plach grozer erin./ Daz schinit | |
| Waz her gemrumit havite./ Hie zv constantinnopole./ in der merin burge./ Was daz scone wif./ Die ie gewan den lib./ Dar | |
| hahin./ Irschal so witine mare./ Zo constantinopole/ der vil meren burge./ Den konin wigandin./ Vz uan manigin landen./ Die liefin weinande./ | |
| constantine mochte irgan./ Dar moz he sprach grimme./ In der burich brinnen./ Nu neme wir die thocter sin./ Na der wir | |
| lazen immir ane not./ Entrowin sprach asprian./ Ir lazit die burc stan./ Sich hauent dar gelazin nidere./ Der zuelff boden siuene./ Unde | |
| riet der tuuel sine uart./ Daz ich arme tore./ Die burc wolde zestoren./ Groz sint mine sculde./ Ich hette dine hulde./ | |
| unde diner sele./ Des hastu groze ere./ Vnde heiz die burc lazin stan./ Wirt constantino icht getan./ So si wir sculdich | |
| scone thoter min./ Vnde uore sie deme helede./ Uz der burc intgegene./ Vnde bide in durch got den godin./ Gedenkin minir | |
| Mit der lieuin tochter sin./ Rothere deme helede./ Vz der burc int gegene./ Wie die zoume clungin/ Do die urowin drugin./ Uz | |
| Wie die zoume clungin/ Do die urowin drugin./ Uz der burc in widerstrit/ Dar luchte daz Rotheres wif./ Vor andren wiuen | |
| uonf dusint herren./ Die mit ime geriden waren./ Vz der burich lossam./ Die wrdin bit handen sine man./ Do reit he | |
| herre constantin./ Vn̄ die riche koningin./ Zo constantinopole./ Der maren burge./ Inne rou sin tohter nicht./ Rotheres ere was ime lief./ | |
| wart geheizen pippin./ Do qu%-a uil manich amme./ In die burc gegangin./ Unde zugen daz kint bit uorten./ Sin beslif it | |
| zît gereit/ ze wîge und ze sturme./ si beslozzen ir burge/ und giengen vaste an di were./ Alexander unde sîn here/ | |
| drumbe siben stunt,/ do vil diu mure sa zestunt./ diu burch was diu haidenscaft,/ di ervaht des heren gaistes craft./ er | |
| geben nâch den êren als er dâ gelebet hât. /Swer bürge hât, der sol antwurten für alle die die burclêhen $t | |
| ie nâch des landes gewohnheit. Ditz reht habent auch die bürge. Swer die herren die bürge habent dâ heime suochet, der | |
| //Swer den æhter hûset oder hovet in steten, oder ûf bürgen, oder in dörfern, oder swâ man in schirmet, mit wizzen, | |
| sullen in den schaden gelten. Daz selbe sol man den bürgen tuon und den dörfern, oder swâ man si behaltet wider | |
| daz iſt div goteſ minne vnde vnſerſ ebenkriſtenſ. $t Div bvrch, dar er ſi ſante, daz iſt diſiv werlte, div mit | |
| Samſon, liebin lûte, bezeichint $t unſern heilant Ieſum Chriſtum. Div burch Gâza bezeichint die helle, philiſtêi, die dar inne wârn, bezeichint | |
| daz ſi in begriffen hetin, ſam Samſon waſ in der burch ze Gâza. Waz tet do der ſtarche Samſon, unſer herri? | |
| Mariam, unde alli ſine trûte unde vůrte ſi %<vz der burch ze Ieruſalem in Bethaniam %<vf montem_oliueti unde ſprach zvͦ in: | |
| der minnet die borte Syon uber elliv hûſ Iacobeſ.’ Der burge burgetor $t ſint edeler denne elliv div gezierde, diu die | |
| quam omnia tabernacula Iacob. Die ſteine, die man an die burch leit, ſint alle goͮte lûte. Die liſtwerchare, die die ſtat | |
| han ich geſezzet eine gruntueſte alſ ein wîſer cinberman.’ Der burge dieneſtman daz ſint die heiligen engele, die unſ ze hoͮte | |
| ir herzen.’ Der aller neheiner wirt geleit an die ſconen burc, erne bechere ſich ſineſ unrehteſ. $t Nu, mine uil lieben, | |
| ime niht ſineſ goͮteſ, weder eigen noch lehen, ſcaz noch burge, noch neheiner ſlahte rîhtoͮm. Allez, daz dirre goͮte man in | |
| hin uber in daz ander lant./ swa er da ein burch vant,/ da sturmt er mit sinem her./ vant er da | |
| mit alsô creftiger hant,/ daz er im mit gewalte/ genuoge bürge valte;/ die stete muosen sich ergeben/ und lœsen ir guot | |
| sô starke gemêrte,/ swar er mit her kêrte,/ ez wæren bürge oder stete,/ daz er vil sînes willen tete./ ouch nam | |
| ich wæne, im Morgân alsam tete:/ er valte im ouch bürge unde stete/ und brach im underwîlen abe/ sîne liute und | |
| //In kurzen zîten ez dô kam,/ //Tristan daz er die burc gesach./ von einer linden er dô brach/ zwei schapel wol | |
| er daz:/ ‘ei’ sprach er ‘lieber meister mîn,/ saget waz bürge mag diz sîn?/ diz ist ein küniclîch castêl.’/ der meister | |
| prîse,/ si nâch in sîner wîse/ bescheidenlîchen unde wol:/ diu burc diu wart gedœnes vol./ //Der künic und al diu hovediet,/ | |
| ob er vlücke wære./ er seite leidiu mære/ ûf die bürge und in daz lant./ in dem lande vlouc zehant/ niht | |
| strîtes mêre/ wan tuschen unde vliehen,/ zogen unde ziehen/ wider bürge und wider walt:/ der strît der wart dâ manicvalt./ ir | |
| getwange,/ mit manigem gewalte;/ wan man den landen valte/ beidiu bürge unde stete/ und in ouch an den liuten tete/ sô | |
| als er oder ieman vor gesprach:/ arzâte man besande,/ von bürgen und von lande/ die allerbesten die man vant./ wie dô? | |
| stat/ und sprâchen aber: ‘sich spilman,/ nim war, sich dise burc an/ und dise schœne stat hie bî:/ weistû noch, waz | |
| einen tisch in sînem sal/ und was er von der burc ze tal/ den berc geloufen wurze graben,/ die er zen | |
| daz ander teil,/ dâ mite kêrter ûf sîne vart:/ zer burc, diu ime bevolhen wart,/ dar în sô brâhter si bî | |
| antwedir hahen odir steinen"./ Do diet mere bequam/ in die burc ubir al,/ manic romere/ wart irstrůbet sere,/ daz ir wenigen kindelin/ | |
| manic dorf guot./ nu het er eine heimuot,/ ein schœne burc bî dem mer:/ di belac daʒ kreftige her/ wan er | |
| wan si mit den gesten/ durch nôt muosen strîten./ diu burc was ze allen sîten/ vaste beseʒʒen;/ dô tiuret in daʒ | |
| meistic erslagen./ dô huob sich wuof unde clagen,/ wan diu burc was gewunnen./ nu het der künic einen brunnen/ zwischen der | |
| was gewunnen./ nu het der künic einen brunnen/ zwischen der burc und dem sê:/ dar îlt er, wan im was wê./ | |
| sâhn die vînde zehant./ die vrowen si geviengen,/ in die burc si wider giengen/ mit bluotigen swerten/ und tâten swes si | |
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