Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
biʒ k_prp (999 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb. Findeb.
| willen die sele zu behalten, und der lip ist verlorn, biß an die stunt das der komet der uns beide erlößt | |
| sin der ie geburn wart, der diße abentur enden sol.’ @@s@//Biß das sie also stunden und sprachen, kompt ein groß geselschafft | |
| uch durch alle fruntschafft das ir nyman mynen namen sagent, biß das ir vernempt wie ich mit miner suchung hab gevarn.’ | |
| durch den minen das ir mich mit uch laßent riten biß an die bruck von dem Werde, es sol uch wetlich | |
| uff den ysenhut das er im heubt und hůt spielt biß uff die schultern. //Da sah er furbas zehen sariande wol | |
| krafft das das schwert die nase von dem helm durchschneit biß an die oren. Der ritter viel von dem roß, und | |
| thun das sin Lancelot ußermaßen fro was. Also stritten sie biß das sie ir finde ein michel teil dot slugen und | |
| allesampt; und Lancelot und sin gesellen slugen mit sporn nach, biß das sie die hohsten erslugen und gewunten und brachten sie | |
| solt. Da sprachen die gefangen, sie wolten mit im riten biß er zu syner herberge qwem, und wolten im geselschafft thun. | |
| mile zu herberge, und Lancelot ilt bald hinweg und reit biß das er und sin geselschafft zur herberge kamen, da sie | |
| dann er die abenture geenden möcht die er von Entergalesche biß herre geendet hatt; das wißent irselb wol das er uch | |
| wonde er das sie yn fur alle man geminnet hett biß an die stunt. Hermit was Lancelot sere bekúmmert; der ritter | |
| das heubt mit ir und nam urlob und furt es biß das sie zu eim pfůl kam, den sie in dem | |
| sprach, er wolt es gern thun. //Also ritten sie allesampt biß das sie uff den steinweg qwamen von Doggohorn, $t das | |
| armen und von den fußen da er sich mit sturet, biß das er anderhalb $t den lant qwam. Er was aber | |
| sagen was du thun solt’, sprach der vatter, ‘du solt biß morn beiten und laßen den ritter rugen dalang me, er | |
| verlang uch nach dem stritt nit sere, ir solt rugen biß morn und werlich lenger und solt das on stritt haben | |
| vor im. Das wil ich úmmer thun, ich wil uch biß morn befrieden vor im und vor alle man, so das | |
| im gescheiden waren, und die vierczig ritter die yn geleiten biß an die bruck, und darzu gefangens volckes viel, das alles | |
| solt. Da sprach der konig das sie zuhauff nit renten biß das sie sin gebot hörten ruffen. Er ging zur konigin | |
| an maniger stat oben und niden. Diß werte so lange biß das sie beide vil blůtes verlorn hetten, und die atheme | |
| abe und saget im so viel das ers gewerden ließ biß an die stunt das er in des konig Artus hoff | |
| hett. Die andern allsampt hieß er by der kónigin bliben biß das er und myn herre Gawan qwemen. Sie qwamen ungewapent | |
| lenger nit leben wolt als sie dot were die yn biß dare hett thun leben. Umb die mitternacht, da er wonde | |
| er stech die pointe von dem schwerte durch das fleisch biß off die rippe. Da sprungen die andern off und bunden | |
| den roßen gerennen mochten, und stachen jhen starcken glene enzwey biß in die hant. Sie kamen mit den brusten und mit | |
| Sie sprachen, sie deten, und Lancelot reit mit dem gezwerg, biß das sie qwamen in ein holcz. | |
| ih gote miner sundin wandel getu./ wir gibit mir frist biz morgen frv,/ daz ih hute uf scube?/ wi dicke ih | |
| dv iobis scrift has gereckit,/ ich weniz jemer were uerborgen/ biz an den jungistin morgen,/ nehete diz der heilige geist nit | |
| der sih bosliche tragete/ mit ubelin wiben, di er habete,/ biz er sin gut gar ujrswalc/ vnde ime ein unrechter herre | |
| vnde alle di heiligen sele,/ di uon dem ersten ubele/ biz an disen tah comen birt,/ da der himelische wirt/ lonet | |
| kinden/ mit disen tugintliche scharen/ muze uns got selbe bewaren,/ biz wir deme tuuele vnde der werlde ane gesigen./ des helfen | |
| heiʒet ouch baratrum, daʒ iſt ſwarce gi[4#’v]nunge. Wen ſie ginet biʒ an den iungeſten dac, wie ſie die ſelen verſlinden múge. | |
| ſie den lip, ſo ſi vnʒ erſchinent. Von dem manen biʒ an daʒ geſtirne iſt der ether fúrin. Da inne ſint | |
| der iunger: Nu heſt du mir geſeit uon den manin biʒ an daʒ geſtirne daʒ der ether fúrin ſi, vnde ob | |
| vorwundet sin unde sere bluten, unde laz iz also ligen, biz daz blůt unde di adern zesamne kumen. Iz sol aber | |
| suͤʒicheide./ //Du deds, sowat he dir gebot,/ du wers gehorsam bitz an$’n dot./ wale antwürds du im also,/ an ensanc he | |
| mir blives!/ niͤt $’n deds du van mir din hende,/ bitz du min arbeit brechtes ze ende./ //Sich, edel, wise schriverinne,/ | |
| enmaʒd he weinen inde klagen/ viͤrzich nacht bit viͤrzich dagen,/ bitz du selve zů im quemes/ ind des armen klag vernemes./ | |
| me sins herzen smerze./ //Enthald dich ze einer kleiner stunden,/ bitz du anesiͤs sin wunden!/ sin dötliche wunden můst du beschowen,/ | |
| //Mins liͤven not/ si is offenbar,/ sin wunden sint swar/ bitz an den dot!/ ////Sin vr#;iunde alle/ si sint gevluen,/ diͤ | |
| minen klagen st#;iuren?/ ich můʒ als lange weinen ind truren,/ bitz mir diͤ selicheit geschiͤ,/ dat ich min liͤven levend gesiͤ./ | |
| weschen, wir sulen wischen,/ wir sulen weinen, wir sulen gischen,/ bitz diͤ liͤve stunde kume,/ dat wir vinden $’n brüdegume./ niͤmer | |
| is de vint, des vientschaf/ al menschenkünn$’ dem dode gaf,/ bitz du, groʒe vrowe, quemes/ ind dem vinde sin gewalt benemes./ | |
| kind geboren wart,/ si enhiͤlt niͤt up diͤ lange vart,/ bitz si bit des stern geleide/ in $’t hus quamen, da | |
| zů dinen vuͤʒen ligen,/ niͤmer $’n sal min herz geswigen,/ bitz du dich erbarmes üver mich,/ vrölich vrow ind barmherzich!/ ////Ir | |
| in disem dötlichem live/ als lange solde bliven ze live,/ bitz he Jhesum_Christum gesege,/ als he al zit ze bidden plege./ | |
| vůr uppe ho;/ bit gewalt he durch diͤ lucht giͤnc,/ bitz ein wiʒe wolke in entfiͤnc,/ de in van #;iuren ougen | |
| herze was van minnen wunt,/ it enmocht niͤt werden gesunt,/ bitz du dins herzen liͤf erliͤfes,/ bitz du in sinen armen | |
| enmocht niͤt werden gesunt,/ bitz du dins herzen liͤf erliͤfes,/ bitz du in sinen armen entsliͤfes,/ bitz du im quemes also | |
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