Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

sunne fstm (1109 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

Lucid 58, 12 dem gewolkene wirdet, ſo ergat eʒ uil dicke, daʒ die ſunne twerheʒ daran ſchinet. So uerwet ſich der wolken alſe balde
Lucid 59, 14 geſalʒen? Der meiſter ſprach: Da lit eʒ rehte vnder der ſunnen vnde ſúdet ſich tegelich. Uon der hiʒʒe wirt eʒ handic
Lucid 63, 3 ſo cleine, daʒ ſi ʒergat alſe der toͮ uon der ſunnen. Daʒ geloubent die wip wol, wen ſi wiſſent wol, daʒ
Lucid 67, 6 ſprach: Himel vnde erde wirt alleſ gelich. So iſt weder ſunne noch manen noch dehein lieht, wen daʒ uon gote ſchinet.
Lucid 67, 12 ſiben an dem libe. Si werdent ſibentſtunt ſchoner denne die ſunne. Sie werdent alſo ſnel ſo die gedenke nu ſint. Si
Lucid 98, 5 ſcribet, er ſehe ein wip, die waʒ geuaſſet mit der ſunnen vnde hete den manen vnder den fůʒen. Die ſchre mit
Lucid 98, 8 wip beʒeichent die heilige criſtenheit, die iſt geuaſſit mit der ſunnen. Daʒ iſt der helige criſt. Der mane, den ſi hat
Lucid 119, 10 heiʒe wir den ſibenden dac ſunnen dac? Der meiſter ſprach: Die ſunne betútet den almehtigen got. Durch daʒ heiʒe wir den dac
Lucid 119, 11 almehtigen got. Durch daʒ heiʒe wir den dac nach dem ſunnen, wen in got ſelbe gewihet hat. Do got den menſchen
Lucid 125, 14 got uergeſſe. Daſ iargeʒit begoth men dar unbe, daʒ die ſunne in eineme iare iren louf uollebringet. Die beʒeichent den waren
Lucid 125, 17 begat men daʒ iargeʒit, ſwaʒ der menſche wider den waren ſunnen vnde wider den manen, der die criſtenheit betútet, [57#’v] vnde
Lucid 139, 7 iſt geſchafin nach dem crúce vnde iſt liehter denne die ſunne. //Der iunger ſprach: War unbe machit der ſun daʒ urteil?
Lucid 142, 16 iegelicheſ herʒe ſehent, alſo wol alſe nu die welt die ſunne ſihet. //Der iunger ſprach: Waʒ geſchiht da nach? Do ſprach
Lucid 143, 17 vnde wirt #.:ein nuwer himel vnde ein nuwe erde#.;. Die ſunne vnde der mane vnde die ſternen vnde daʒ waſſer ilent
Lucid 144, 8 lichamen? Der meiſter ſprach: Sie ſint ſibeſtunt ſchoner denne die ſvnne. //Do ſprach der iunger: Jn welheme altere oder geſchopfede ſint
Lucid 149, 8 ein úbel getane vnde vngeſtalt. Ir ſchone wirt alſe die ſunne. Die iſt denne ſibenſtunt alſe ſchone alſe nu. Deʒ bedarf
Lucid 149, 9 bedarf nieman ʒuiveln, vnſerſ herre lip ſi liehter denne die ſunne alſe von rehte der ſchópher ſol ſchoner ſin danne die
Lucid 149, 13 da ein trakeit. Wan ſi ſint ſo ſnel alſe die ſunne, ſo ſi ufgat. Alſe ſchiere ſo ſi erſchinet vnde der
Lucid 151, 13 ʒů getanen, vnde iegelicheʒ gelide iſt in luter alſe die ſunne. Wan ſi ſehent den kúnic der criſtenheit in ſiner geʒierde.
Lucid 153, 2 niht mer gewinnen, denne der den ſchin, der von der ſunnen gat, mohte ſlahen oder ſtechen. Alſe getan iſt der heiligen
Macer 13, 5 schimen. Der saf von grunen venichel [10v] samen in der sunnen getruckent ist gůt zu manigerhande suche der ougen. Der selbe
Macer 15, 14 ein glas unde henge das siben tage an di heise sunnen. Dar nach drinc di rosen uz und behald das olei,
Macer 19, 8 swerzen, der twa sin houbt mit salbei saf in heiser sunne: iz wird swarz dar abe. // Enula, di heiset alant
Macer 30, 11 selben suche, swer den coriander liset dez morgens, e di sunne uf ge, unde legt iz under des sichen hůbt, alz
Macer 31, 5 ir selbes milch unde saffe unde trockent daz an der sunnen unde behaldent daz. Di rosenrot ist dar nach di beste.
Macer 33, 9 sol man in dem herbesten gewinnen unde trocken an der sunnen. Der ist gůt zu allen disen dingen, alz ir habt
Macer 41, 6 unde druf geleit. Burgele in dem sumer gessen vertribet der sunnen hitze. Si ist ouch gut gessen vor der blasensuche und
Macer 95, 3 nimmer. Sie sagen ouch, swer iz nutze unde an di sunne lege, daz wurme da von wachsin unde ouch lůse. Sie
MarlbRh 5, 24 wand als de man$’ diͤ stern verwinnet/ ind van der sunn$’ sin schin gewinnet,/ als üvergeit din heilicheit/ al der heilgen
MarlbRh 5, 27 din heilicheit/ al der heilgen werdicheit./ doch můʒ der götlicher sunnen schin/ al dines schines angin sin:/ al din dügde schinent
MarlbRh 10, 26 du bis de besigelde brunne,/ den hat entfengt diͤ götliche sunne,/ sin bild hat got an dich gelacht,/ dat enbricht engeine
MarlbRh 15, 10 diͤ dich wertlich loven kunnen,/ ei schöne můder der götlicher sunnen!/ //Dir offert diͤ kristenheit algemeine/ golt ind silver ind edel
MarlbRh 16, 25 dat du al creaturen üvergeis./ //Wand dim sun, der ewelicher sunnen,/ dem allerschönstem, schinstem brunnen,/ in dem entspringent alle d#;iude,/ dem
MarlbRh 28, 22 stirvet/ ind verdirvet,/ de beide mich ind #;iuch geschůf!/ //Beide sunne inde mane,/ důt #;iuch swarze kleider ane,/ ir sult bit
MarlbRh 31, 11 #;iur iͤgelich zů stride weine,/ wand hiͤ verlischt der werlde sunne,/ hiͤ verdrügt de rechte quecke brunne!/ //Ei liͤve sun, we
MarlbRh 47, 4 in entfiͤnc,/ de in van #;iuren ougen schiͤt,/ diͤ ware sun, dat ewlich liͤt./ //Wat vröuden mocht din herze haven,/ wat
MarlbRh 55, 15 mensche werden/ zů wunder $’m himel ind der erden,/ diͤ sunn$’ begund dů düster sin,/ si deckde wunderlich irn schin./ //De
MarlbRh 56, 18 has unsen vint michel baʒ verwunnen,/ schöne můder <der> ewlicher sunnen,/ du has sin stolz houvet gar zewriven,/ als wir davür
MarlbRh 83, 32 meister, der wisheit brunne,/ de niͤmer $’n drüget, ind diͤ sunne,/ der schin niͤmer $’n sal ervallen,/ he gaf wisheit sinen
MarlbRh 88, 38 suͤʒlich $’n v#;iurgen brunnen,/ he is entfengt van der ewlicher sunnen./ //Dis chores ambt is, dat he minne,/ dat he van
MarlbRh 90, 2 maget reine!/ ////Dat v#;iur, dat himel ind erd entfenget/ diͤ sunn$’, diͤ liͤcht der werlde brenget,/ lach algenzlich in dim live,/
MarlbRh 98, 1 durchschön is godes schin,/ wand got is rechte als diͤ sunne,/ got is rechte als de quecke brunne,/ van dem alle
MarlbRh 99, 3 ir lutercheit mugen beschowen./ //Ich sach den manen bit der sunnen,/ diͤ hant al schöne dinc verwunnen,/ si driven mich upwert
MarlbRh 100, 32 alle dage warn mir pine,/ diͤ niͤt enschinen van der sunnen schine,/ der sunn$’, der sunn$’, diͤ diͤ aleine/ beschowen mugen,
MarlbRh 100, 33 mir pine,/ diͤ niͤt enschinen van der sunnen schine,/ der sunn$’, der sunn$’, diͤ diͤ aleine/ beschowen mugen, der herz is
MarlbRh 100, 33 diͤ niͤt enschinen van der sunnen schine,/ der sunn$’, der sunn$’, diͤ diͤ aleine/ beschowen mugen, der herz is reine./ //Dit
MarlbRh 100, 35 aleine/ beschowen mugen, der herz is reine./ //Dit is diͤ sunn$’, diͤ niͤt dunkel $’n wirt,/ diͤ ires schines niͤmer enbirt,/
MarlbRh 109, 30 din arebeit, diͤ ich han begunnen,/ schön můder der ewelicher sunnen!/ //Üver alle engel schone,/ ler mich, dat ich dine krone,/
MarlbRh 110, 18 schöne sunderliche:/ si was lövelich ind walgedan,/ he sach diͤ sunn$’ si gar ümbvan,/ under irn vuͤʒen stůnt de man,/ hinave
MarlbRh 110, 23 süverlich,/ schön vrowe, si bezeichent dich./ diͤ dich ümbeveit, diͤ sunne,/ dat is din sun, aller schönheit brunne,/ van deme al

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